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Neuer Pächter im Herrenhaus
Marco Herrmann aus Gera plant Gastlichkeit in Landhotel und Lokal rund um den Ritter Von Kathrin Schulz Berga/Markersdorf (OTZ). Für das Jugend- und Wandererhotel in Markersdorf inklusive der Gaststätte „Herrenhaus“ hat die Stadt Berga einen neuen Pächter gefunden. MarcoHerrmann, ein junger ambitionierter Geraer, der in der Gastronomie der benachbarten großen Elsterstadt seine Erfahrungen gesammelt hat, bewarb sich um Hotel und Lokal in der ländlichen Idylle des Bergaer Ortsteils. „Wir sind sehr froh, dass die Verpachtung des Hotelsnahtlos weitergeführt werden konnte, nachdem der Vertrag mit Herrmanns Vorgängerin Irene Rückert im beiderseitigen Einvernehmen zum 31. Mai 2010 beendet worden ist“, betont der Verpächter, Bergas Bürgermeister Stephan Büttner. Herrmann sei der einzige ernsthafte Interessent für die vakante Immobilie gewesen. Darüber hinaus habe es lediglich noch unverbindliche Anfragen gegeben. Innerhalb Wochenfrist habe zwischen den neuen Geschäftspartnern alles Wichtige geregelt werden können. Zum 1. Juni übernahm Marco Herrmann das Hotel inklusive einiger Buchungen, die schon in den Reservierungsbüchern standen: So nutzten die Gäste aus der polnischen Partnerstadt Sobotka das Haus für ihren Aufenthalt, um den zehnjährigen Jahrestag der Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages mit Berga zu feiern. Gästen aus dem Christlichen Jugenddorf gefiel das ländliche Ambiente für eine Feierlichkeit. 23 Feriengäste aus dem französischen Gauchy mieteten sich kürzlich für eine Woche ein, um Berga und Umgebung kennenzulernen. Gegenwärtig sind spanische Gäste da, die die Rennen auf dem Sachsenring nicht verpassen wollten und hier Quartier genommen haben. Schulklassen, das zeigt die Erfahrung aus den zurückliegenden zehn Jahren, nutzen das Jugend- und Wandererhotel eher selten. Wandergruppen kommen schon eher mal vorbei. In den 18 Gästezimmern finden 50 Personen gut Platz. „Wir haben jährlich um die 10 000 Übernachtungen im Bergaer Raum. Und auch wenn die Tendenz derzeit stagniert, wir gehen davon aus, dass wir das Markersdorfer Hotel brauchen“, versichert Büttner. „Wir
versuchen weiter, dieses Haus an touristische Pfade anzubinden“, setzt er hinzu. Der Elsterperlenweg, ein neu ausgewiesener Qualitätswanderweg, geht direkt an der Haustür vorbei. Und auch als Station für Pedelets - Fahrräder mit Motorunterstützung - für die das Regionalmanagement in Greiz gerade ein Netzwerk aufbaut, eignet sich die Markersdorfer Adresse. Pächter Marco Herrmann geht mit Ideen und Schwung an die Sache - nach notwendigen Renovierungsarbeiten soll am Sonnabend auch die Gaststätte „Herrenhaus“ nach einigen Monaten Schließung wieder zum Leben erweckt werden. Ein Konzept rund um den alten Ritter, der schon zur Eröffnung vor zehn Jahren nach der umfangreichen Sanierung des Herrenhauses die Gäste am Fuß der Treppe begrüßte, schwebt ihm vor. „Gut bürgerliche Küche, verbunden mit besonderen Events, wie spanische oder französische Wochen, auch urige Arrangements und saisonbedingte Höhepunkte, wie Weihnachtsmarkt, Kostümfeste oder ähnliches, wollen wir anbieten“, so Herrmann, der sich gemeinsam mit Doreen Singer aus Wolfersdorf hier um die Gäste kümmert. Doch zunächst heißt es kleine Brötchen zu backen und realistisch an die Landschaft der Lokalitäten heran zu gehen. Für Sonnabend ist ein kleines Eröffnungsfest im Herrenhaus mit Hüpfburg, Eiswagen und DJ-Musik zur Unterhaltung geplant. Ab 14 Uhr können sich Markersdorfer, Bergaer und Interessenten aus der Region hier umschauen, was Hotel und Lokal in der ländlichen Idylle zu bieten haben. Springbrunnen, Spielplatz, ein gemütlicher Sitzbereich vor dem Haus laden zu einem Sommer-Ferien-Ausflug ein. Stephan Büttner jedenfalls hat sich schon mal vormerken lassen. Idylle mit Hindernissen Von Kathrin Schulz So idyllisch das Markersdorfer Herrenhaus auch vor sich hinträumt - die aufwändig sanierte Immobilie im Laufe der letzten zehn Jahre an touristische Pfade anzubinden, war von Anfang an nicht leicht. Zunächst schien es, dass Schulklassen hier gern einige Tage verbringen - doch das Unterhaltungsangebot reichte offenbar nicht aus, der Effekt des Neuen verpuffte schnell. Für Familienfeiern konnte das Haus gebucht werden, aber ohne Gaststätte fehlte der richtige Trumpf im Ärmel. Fakt ist, solange die Stadt das Hotel als Eigenbetrieb führte, standen unterm Strich jährlich um die 30 000 Euro an Verlust, die aus dem städtischen Haushalt auszugleichen waren. Ein vom Stadtrat 2006 abgesegneter Verkauf ging in die Hose. Inzwischen verpachtet die Stadt das Herrenhaus. Berga wird sich irgendwann mal davon trennen, ist sich Bürgermeister Stephan Büttner sicher. Das, so versichert er, weiß auch der neue Pächter. Bis Ende 2011 ist der Pachtvertrag geschlossen, natürlich mit Verlängerungsoption. Viel Glück. |
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Göltzschtal- statt Bosporus-Brücke
Im Döner- & Pizza-Haus Ali Baba großformatiges Wandbild der Vogtland-Attraktion Von Katja Grieser Greiz (OTZ). Während an den Wänden vieler türkischer Imbiss-Läden ein Bild der Bosporus- Brücke prangt, ist es im Döner- & Pizza-Haus Ali Baba in der Greizer Marktstraße die Göltzschtalbrücke. „Ich habe auch erst an den Bosporus gedacht, mich dann aber doch für die Göltzschtalbrücke entschieden“, sagt Inhaber Tahir Aydin und erklärt auch, warum: „Ich liebe diese Brücke, sie gefällt mir so gut. Die Göltzschtalbrücke ist großartig, einmalig“, schwärmt der Geschäftsmann. Dutzende Male ist er schon zur Brücke ins benachbarte Netzschkau gefahren und hat den Anblick des beeindruckenden Bauwerks, eingebettet in die schöne vogtländische Landschaft, bewundert. 3,60 Meter ist das Bild breit, 1,20 Meter hoch und es zeigt die Vogtland-Attraktion in idyllischer Umgebung mit saftig- grünen Wiesen und bunten Blumen, blauem Himmel mit Schäfchenwolken und einem Ballon sowie einem Zug, der über die Brücke fährt. Gemalt hat Kamol Nadirov aus Tadschikistan das großformatige Wandbild, das sogar von außen gut zu sehen ist. Sichtlich stolz ist der aus der Türkei stammende Imbissbetreiber auf seine neu gestaltete Wand. Am 12. April hat Tahir Aydin das Ali Baba eröffnet, es laufe bereits recht gut. Zuvor hatte er drei Jahre lang einen Imbisswagen auf einem Supermarktparkplatz, wollte sich dann aber vergrößern und hat sich das Geschäft in der Marktstraße ausgesucht. Mit einem Angestellten betreibt er nun das Döner- & Pizza-Haus. Mit dem Göltzschtalbrücken- Bild, das seit einer Woche zu bewundern ist, will Aydin auch seine Liebe zu seiner neuen Heimat ausdrücken. Seit neun Jahren lebt er nun schon in Greiz, vor 15 Jahren ist er nach Deutschland gekommen. |
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„Sekt in the City“ am 3. September in Greiz Von Katja Grieser Greiz (OTZ). „Es ist positiv, dass es gelungen ist, diese gemeinsame Großaktion auf die Beine zu stellen“, freut sich Ines Wartenberg, Geschäftsführerin des Stadtmarketingvereins. Wohlwissend, dass es in Greiz nicht immer einfach ist, Händler und Gewerbetreibende für eine Sache zu begeistern. Mit der Einkaufsnacht speziell für Frauen, die unter dem Titel „Sekt in the City“ am 3. September zwischen 20 und 23 Uhr veranstaltet wird, ist es aber gelungen: An diesem Abend wollen rund 50 Händler und Gewerbetreibende eine Shopping- und Erlebnisnacht für Frauen auf die Beine stellen. Mit Rabattaktionen, Weinverkostungen, Sekt- und Cocktailangeboten uvm. wollen die Beteiligten den weiblichen Kunden einen besonderen Abend bereiten. „Es hat etwas gedauert, bis die Sache ins Rollen gekommen ist“, gesteht Wartenberg. Seit März stecke man in den Vorbereitungen für die Einkaufsnacht, die gemeinsam und vor allem groß beworben werden soll. Die Kosten dafür wollen sich alle Beteiligten teilen. Unterstützt, auch finanziell, wird die Einkaufsaktion von der Stadt. Es ist positiv, dass es gelungen ist, diese gemeinsame Großaktion auf die Beine zu stellen. Ines Wartenberg Zielgruppe sollen nicht nur die Frauen aus Greiz sein, sondern man erhoffe sich Kundschaft aus ganz Ostthüringen und Westsachsen, so Ines Wartenberg. Im gesamten Zentrum wird zur Fraueneinkaufsnacht etwas los sein. Zwischen Markt, Marktstraße, Thomasstraße, Kinopassage über Puschkin- und Westernhagenplatz einschließlich Altstadtgalerie, Marienstraße, Bruno- Bergner-Straße bis hin zu Brücken- und Schlossbergstraße warten die verschiedenen Geschäfte auf die Kundschaft. Die Inhaber haben sich allesamt kleine Überraschungen für die Frauen ausgedacht, dazu gehören etwa Flamenco-Vorführung oder Live-Musik. „Auch Männer sind an diesem Abend willkommen“,betont die Vereinsgeschäftsführerin. Und zwar nicht nur wegen der Brieftasche, fügt sie an. Sollten die Männer jedoch kein Interesse verspüren, sich in die Konsumschlacht zu werfen, können sie etwa an den speziellen Führungen teilnehmen, die die Tourist-Info für diesen Abend vorbereitet. Eine Alternative wäre auch die Autopräsentation vom Autohaus Schweiger. Zum Abschluss des Einkaufsabends können die Frauen dem Kinocenter UT 99 einen Besuch abstatten. Auch das Kino beteiligt sich an „Sekt in the City“ und zeigt um 23.30 Uhr den Streifen „Wenn Liebe so einfach wäre“. |
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Keine 70-er Zone am Mehlaer Berg Straßenverkehrsbehörde und Polizei dagegen Von Steffen Beikirch Triebes (OTZ). Auf der Landstraße zwischen Triebes und Mehla wird es kein Tempolimit geben. Entsprechende Aussagen vom Zeulenroda-Triebeser Ordnungsamtsleiter Dietmar Reich bestätigte gestern der stellvertretende Chef der Greizer Polizeiinspektion, Michael Vetterlein. Die Mehlaer Stadträtin Diana Skibbe (Linke) hatte in der jüngsten Stadtratssitzung auf die ihrer Ansicht nach schwierige Verkehrssituation hingewiesen, die sich durch die Einfahrten in die Gartenanlage ergebe. Auch die Unfallzahlen der letzten Zeit hätten dies dokumentiert. So stellte sich für sie die Frage, ob man hier nicht eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 km/h einführen könne. „Darüber nachgedacht haben wir schon“, antwortete Bürgermeister Frank Steinwachs (CDU), gab aber für einen genauen Lagebericht weiter an seinen Ordnungsamtsleiter. Und Dietmar Reich erinnerte daran, dass ja der Triebeser Ortsteilrat schon eine Anfrage gestartet hatte. Daraufhin habe sich die Stadtverwaltung an die Polizeiinspektion gewandt. Ergebnis: Die „Sichtfenster“ für die Ausfahrten auf die Landstraße seien ausreichend ausgebaut und für alle anderen Fälle gelte die gegenseitige Rücksichtnahme, wie sie in der Straßenverkehrsordnung (StVO) vorgeschrieben sei, erklärte Reich. Hier muss man auch das Gesamtinteresse der Verkehrsteilnehmer sehen. Michael Vetterlein, stellv. Leiter Polizeiinspektion Greiz Die Initiative aus dem Ortsteilrat war im Dezember 2009, nur ein Vierteljahr nach Übergabe des neu gebauten Straßenabschnittes, gekommen. Kleingärtner Emil Falk hatte im Auftrag von 40 Privatpersonen und 58 Pächtern der Gärten entlang des Mehlaer Berges eine Unterschriftenliste für ein Tempolimit übergeben. Genützt hat es nichts. Auch nach Ansicht der Greizer Polizei ist nach dem grundhaften Ausbau der Straße inklusive Fuß-/Radweg ein Tempo-Limit nicht vertretbar. Wobei die Polizei diese Entscheidung nicht getroffen habe, sich aber mit der Straßenverkehrsbehörde austauschte, wie Michael Vetterlein betont. Demnach hat die Polizei keine Bedenken, dass eine gefahrlose Ausfahrt aus der Gartenanlage möglich wäre. Die Probleme, auch mit höheren Unfallzahlen, habe es bei der alten Straße gegeben, so Michael Vetterlein. Er hält es für „schizophren“, wenn für einen grundhaften Ausbau viel Geld in die Hand genommen und die Straße anschließend wieder mit Einschränkungen belegt wird. „Wir haben auch eine Verpflichtung, die Straßen DINgerecht herzustellen und die Möglichkeiten der StVO zu garantieren. Außerhalb von Ortschaften kann man Hundert fahren. Und das muss die Straße hergeben.“ |
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Greiz mit neuem Internet-Gesicht
Überarbeitete Seite freigegeben - Jetzt auch Rückrufbitten möglich Von Katja Grieser Greiz (OTZ). Wer wissen möchte, ob in Greiz an einem bestimmten Tag noch ein Termin beim Standesamt frei ist, kann sich darüber ab jetzt online informieren. Die in den vergangenen Monaten überarbeitete und gestern freigeschaltete Greizer Internetseite bietet auch einen Rückrufservice an. Nach kurzer Schilderung des Anliegens und einem Klick, mit dem um Rückruf gebeten wird, meldet sich ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung persönlich und gibt die gewünschte Auskunft. Das ist eine der Neuerungen, die die neue Seite unter alter Adresse www.greiz.de mit sich bringt. Christian Tischendorf von der gleichnamigen Druckerei, die die Seite umgestaltet hat, beschreibt weitere Vorteile des neuen Netzauftritts. „Das Layout ist anwenderfreundlicher gestaltet, die Gliederung
übersichtlicher. Also einfach zeitgemäßer“, so Tischendorf. Neu ist beispielsweise eine Suchfunktion, mit
der der Nutzer nach Eingabe eines Stichworts schnell auf die entsprechenden Informationen zugreifen kann. Links zu
Landes- und Landkreisbehörden gibt es zudem, wodurch der Internetnutzer unkompliziert an die richtigen Ansprechpartner heran kommt. Vorteile biete die neue Seite aber auch für die Verwaltung. So sei mit Einführung eines neuen Systems erreicht worden, dass etwa der Veranstaltungskalender leichter zu pflegen ist. Die Gesamtpflege der Seite übernimmt die technische Abteilung der Stadtverwaltung, gefüttert wird der Auftritt von den Informationen aus den einzelnen Bereichen wie etwa der Tourist-Information. Ein Großteil der touristischen Angebote sind über die Stadt-Seite auch auf Englisch abrufbar. „Es ist schön, dass die Stadt auch im Internet ihr Gesicht verändert hat“, freut sich CDUStadtrat Christian Tischner, der einer derjenigen ist, der seit Jahren eine Überarbeitung der Seite anregt. Bereits im Jahr 2006 sei darüber diskutiert worden, sagt er. Mit dem gestrigen Mausklick, so Bürgermeister Gerd Grüner (SPD), nehme eine rund zweijährige Geschichte ein gutes Ende. Mitte 2008 habe man die Firma Tischendorf beauftragt, die Internetpräsentation der Park- und Schlossstadt zu überarbeiten. Zunächst mit dem Ziel, die touristischen Angebote besser im Netz darzustellen. Das habe man dann dahingehend erweitert, die gesamte Präsentation neu zu gestalten. Im März sei der neue Auftritt im Kulturausschuss vorgestellt worden und habe Zustimmung gefunden. Nach Überarbeitung von technischen Details konnte die neue Internetseite jetzt freigeschaltet werden. Nun hoffe man, dass die Nutzer die Seite gut annehmen werden. Rund sieben Millionen Zugriffe auf die alte Seite habe es laut Grüner innerhalb des letzten Jahres gegeben. |
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Politik und Kultur im Dialog
Ein Ausblick für „Prominente im Gespräch“ Greiz (OTZ). Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Prominente im Gespräch“ sind in diesem und im kommenden Jahr viele interessante Abende geplant. So wird am 30. August Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht zum Thema „Die wirtschaftliche, wissenschaftliche und kulturelle Zukunft Thüringens. Bestandsaufnahme und Ausblicke“ im Weißen Saal des Unteren Schlosses Greiz sprechen. Musikalisch umrahmt wird der Abend von Dresdens Frauenkirchenkantor Matthias Grünert. Es folgt ein gemeinsames Projekt von „Prominente im Gespräch“ und der kammermusikalischen Reihe der Museen der Stadt Greiz am 28. September mit dem Cellisten Ramon Jaffé und dessen Frau. Im Oktober finden zwei Veranstaltungen statt. Zunächst am 20. Oktober mit dem Leiter der „Kinderhilfe Afghanistan“, Dr. med. Reinhard Erös. Er spricht zum Thema „Unter Taliban, Warlords und Drogenbaronen - Eine deutsche Familie kämpft für Afghanistan“. Der DDR-Bürgerrechtler, Schriftsteller und Journalist Lutz Rathenow liest dann am 25. Oktober unter dem Motto „20 Jahre danach“ aus seinem Lebenswerk. Noch vor Jahresende referiert Thüringens Justizminister Dr. Holger Poppenhäger mit den Greizer Jusos zu ,,Rechtsextremismus, politisch motivierte Gewalt, Vandalismus, Kriminalität - Polizei und Justiz als Mitgaranten der inneren Sicherheit in Thüringen“. Im ersten Halbjahr 2011 folgen Veranstaltungen mit Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig und Professor Hans B. Bauerfeind zum Thema „Ostthüringer Wirtschaft am Beispiel der Bauerfeind AG Zeulenroda. Ein Dialog“, mit dem Neffen von Altbundespräsident Richard von Weizsäcker, dem Wirtschaftsund Klimaforscher Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker sowie mit dem Verhaltensbiologen und Ameisenforscher der Arizona State University (USA), Prof. Dr. Bert Hölldobler. Vage geplant sind für 2011 Abende mit Iris Berben, Harald Lesch und Ranga Yogeshwar, mit Bundesminister Karl-Theodor zu Guttenberg, der Schauspielerin Caroline Peters und eine Lesung von skurrilen Texten und Gedichten mit Matthias Grünert. Des Weiteren stehen Veranstaltungen mit dem Chefarzt des Vivantes Klinikum am Urban Berlin, Dr. Michael de Ridder, sowie der ZDF-Nachrichtenmoderatorin Marietta Slomka an. |
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Griechische Literatur im Boxring
Schauspielwerkstatt des Greizer Theaterherbstes gibt Einblick in ihre Probenarbeit Greiz (OTZ/K. Wolfrum). Die Proben in der Schauspielwerkstatt „Antigone is anti gone“ unter der Leitung von Regisseur und Dramaturg Sebastian Stolz begannen mit Verzögerung. Am ersten Tag hatte sich nur ein Teilnehmer eingefunden, dem dann aber doch noch drei weitere folgten, so dass am 1. Juli die Proben beginnen konnten. Sebastian Stolz, der vor 14 Jahren selbst am Theaterherbst teilgenommen hatte, stört es nicht, dass er nur so wenig Mitwirkende hat, da sein Konzept nicht auf eine bestimmte Personenzahl ausgerichtet ist. Auch der Altersunterschied der Mitwirkenden, die zwischen 13 und 22 Jahre alt sind, stelle kein Problem für die gemeinsame Arbeit dar. Sebastian Stolz klagt zwar über den Zeitdruck, doch ist er stolz auf seine disziplinierte Truppe, die trotz einiger Tiefpunkte bei den täglichen Proben von 10 bis 18 Uhr mit Begeisterung dabei ist. Sogar an Wochenenden wird geprobt und nur einzelne freie Tage zum Textlernen sind eingeplant. Ein Probentag beginnt mit Training für Stimme, Bewegung und Improvisation sowie Konditions-, Fall- und Rolltraining im Boxkampf, welches für die nötige Lockerheit sorgen soll. Die vier Jugendlichen und ihr Leiter konzentrieren sich im Stück auf den wesentlichen Dialog zwischen Antigone und Kreon, den sie in zehn Boxrunden austragen werden. Umrahmt wird der Kampf von dem Auftritt des Chores, der auch in der griechischen Sage von Sophokles erscheint. Sebastian Stolz hofft, dass seine Schützlinge in der probenfreien Zeit bis zur Festwoche, die vom 10. bis 18. September stattfindet, nicht alles vergessen und sich am 11. September um 18 Uhr in der Greika- Halle wieder in das Stück hineinfühlen. |
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Weidas Markt wird „Ballsaal“ Sommernachtsball am 7. August Von Uwe Müller Weida (OTZ). Auf schönes Wetter hoffen MDR-Moderator Mathias Kaiser und Weidas Bürgermeister Werner Beyer (parteilos) für den 7. August. An dem Abend wird unter freiem Himmel von 19 Uhr bis Mitternacht der Sommernachtsball des Mitteldeutschen Rundfunks steigen. Bis zu 1000 Besucher finden auf dem Markt Platz - bei freiem Eintritt. „Es ist mir eine Ehre, dass der Sommernachtsball nach Weida kommt. Die Veranstaltung habe ich schon gesehen. Nun wird es uns ein Spaß sein, sie erleben zu dürfen“, so Beyer. Und Moderator Kaiser sagt zu den bisherigen organisatorischen Vorbereitungen: „Ich habe ein sehr gutes Gefühl bei Weida.“ So braucht die große LED-Wand extra viel Strom, so dass ein armdickes Kabel verlegt werden muss. Und in den engen Gassen von Weida wird es eine logistische Herausforderung sein, die großen Lkw mit der Technik an ihren Bestimmungsort zu bringen. Bisher jedenfalls laufen die Vorbereitungen gut. Die städtische Hauptamtsleiterin Bettina Gunkel erwartet vom Sommernachtsball, über den MDR 1 Radio Thüringen und das Thüringen-Journal berichten, eine überregionale Werbung für die Stadt und naheliegend für den Kuchenmarkt am ersten September-Wochenende. Wenn auch der Sommernachtsball unter freiem Himmel und an Bierzeltgarnituren stattfindet, so sollten sich die Ballgäste chic anziehen. Eine bessere Werbung für unsere Hauptsehenswürdigkeit, die Osterburg, und den Kuchenmarkt können wir uns nicht wünschen. Bettina Gunkel, Hauptamtsleiterin in Weida „Es wird eine niveauvolle Tanzveranstaltung mit einer Galaband und gehobener Gastronomie“, kündigt Radiomann Kaiser an. Der Marktplatz wird sich geschmückt zeigen und ein Tanzboden aus Holz wird aufgebaut. Rundfunk und Fernsehen werden in Direkteinblendungen vom Weidaer Sommernachtsball berichten. Bereits um 18 Uhr, wenn Einlass ist, begrüßen Ball-Moderator Mathias Kaiser, Wetterfee Sandra Voigtmann, Thüringen- Journal-Moderatorin Aline Thielemann, die Rundfunkredakteurin Heike Neuhaus und Reporter Bernhard Klingborn die Gäste. Auf der großen Videowand wird zu sehen sein, wenn der Sommernachtsball dem Fernsehprogramm zugeschaltet wird. Um 18 Uhr wird das Freiluft-Restaurant eröffnet. Höhepunkt des Abends soll der „Ballzauber“ sein, den die Gastgeberstadt beisteuert. Worum es sich dabei handelt, das wurde noch nicht verraten. Präsentiert wird diese „zauberhafte Idee“ am 7. August kurz vor 22 Uhr. Zum Tanz spielt die Pallas-Show-Band. Im Programmteil treten die ehemaligen süddeutschen Tanzmeister Eugen Khod und Ksenia Yuzhakova-Khod auf. Das Diabolo Duo „Golden Time“ präsentiert auf eine charmante Art und Weise eine temporeiche Jonglage. Benno Jacob und Johannes Dudek, Absolventen der staatlichen Artistenschule Berlin, stellen die Gesetze der Physik auf eine harte Probe, versprechen die Veranstalter. |
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Thüringer Segelflug-Elite in Greiz
Luftsportverein Greiz-Obergrochlitz lädt zur Landesmeisterschaft im Strecken-Segelflug Von Marcel Hilbert Greiz-Obergrochlitz (OTZ). Zwei Meisterschaften richtet ab Donnerstag, dem 22. Juli der Luftsportverein (LSV) Greiz- Obergrochlitz auf seinem Vereinsflugplatz in Obergrochlitz aus. Neben der Thüringer Strecken-Segelflug-Elite, die sich zur 19. Thüringenmeisterschaft in dieser Kategorie messen wird, erwartet der LSV auch wieder internationale Gäste sowie Piloten aus Sachsen und Bayern. Denn neben der Landesmeisterschaft wird auch die 9. Deutsch-Tschechische Meisterschaft im Rahmen der länder- und nationenübergreifenden Vogtlandregion Euregio Egrensis ausgetragen. 51 Segelflugzeuge, davon zwölf mit tschechischer Besatzung, gehen bis zum 31. Juli ins Rennen um die weitesten Flüge. Hierzu werden sie von drei deutschen und einem tschechischen Schleppflugzeug auf 600 Meter Höhe befördert, wie der Vereinsvorsitzende Heinz Peinl erklärt. „Je nach Witterungslage werden dann früh am Flugtag die Routen festgelegt.“ Eine Strecken-Segelflug-Distanz kann, wieder wetterabhängig, zwischen 100 und 500 Kilometer betragen. „Festgelegt werden Wendepunkte, an denen gewendet werden muss“, so Peinl weiter. Entscheidend für den Sieg der Meisterschaft sind zum einen die erreichte Gesamtstrecke und die Zeit, in der diese zurück gelegt wird. „Ein guter Pilot schafft die 500 Kilometer durchaus in fünf Stunden“, erklärt Peinl, der auch Wettkampfleiter ist. Zusätzlich zu diesen Werten gibt es Bonuspunkte für Grenzüberflüge in das östliche Nachbarland. In drei Klassen wird schließlich gewertet, der Allgemeinen Klasse (AK), der Großen Club-Klasse (GCK) und der Kleinen Club-Klasse (KCK). In letzterer gilt es für den LSV Greiz, den Landesmeistertitel zu verteidigen, den 2009 LSV-Mitglied Thomas Stein erkämpfte. Außerdem wird es eine U21-Wertung für Junioren geben. Eröffnet wird das Segelflug- Spektakel am Donnerstag, 10 Uhr. Hierfür haben sich, so Peinl, bereits einige Bürgermeister der Städte in der Euregio-Egrensis-Region, Landrätin Martina Schweinsburg sowie Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Euregio Egrensis angekündigt. Sportlich wird es zwischen 12 und 13 Uhr, wenn die ersten Starts erwartet werden. Nach zehn Flugtagen folgt am Sonntag, 1. August, 10 Uhr die Siegerehrung. Heinz Peinl und seine Vereinsmitglieder hoffen an allen Tagen auf einen regen Zuspruch von Interessierten auf dem Obergrochlitzer Flugplatz. Für deren Versorgung werde, so Peinl, bestens gesorgt. „Daneben warten auch aufschlussreiche Gespräche über den Flugsport auf die Gäste“, meint Peinl und verbindet mit den Meisterschaften auch die Hoffnung, weiter Interesse für den Segelflug in der Bevölkerung zu wecken. |
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Ungefährdeter Sieg im zweiten Testspiel
Fußball, Saisonvorbereitung Greiz (OTZ/F. Brettfeld). Nach dem Auftaktsieg zur Vorbereitung auf die Saison in der neuen Regionalklasse (4:2 gegen Thüringen Weida) konnte Trainer Dietmar Sengewald bis auf Daniel Döring und Rico Pellmann auf das komplette Team zurückgreifen. Die harte Trainingswoche mit vielen Laufeinheiten wurde mit dem Spiel gegen SV Grün-Weiß Tanna abgeschlossen. Beide Teams begannen mit vorsichtigem Spielaufbau und hatten in den erste Minuten Mühe, Chancen heraus zu spielen. Nach ersten Torversuchen von Alexander Bauch (6.), Denny Dreßler (7.), Kevin Brettfeld (8.) und Tom Rietsch (12.) neutralisierten sich beide Teams zunächst und es kam zu keinen nennenswerten Chancen. Erst in der 21. Minute wieder eine gute Chance für Rietsch, der von Sven Dimter mustergültig in Szene gesetzt wurde. Während er hier noch vergab, stand er nach Dimters Kopfballablage richtig und drückte den Ball unhaltbar für den Tannaer Torwart zum 1:0 über die Torlinie (22.). Nur drei Minuten später setzte der umsichtig agierende Abwehrchef Martin Speicher Sven Dimter gut in Szene, dessen Traumpass in den Lauf von Denny Dreßler vom Greizer Torjäger kaltschnäuzig zum 2:0 vollendet wurde (27.). Die Platzherren spielten jetzt dominant, und die Greizer engere Abwehr mit Jens Paulitz, Jens Gäbelein, René Schimmel und Martin Speicher ließ keine Torchancen der Tannaer zu. Das verdiente 3:0 fiel in der 38. Minute wieder durch Tom Rietsch, der dem Gäste-Torwart aus zwölf Metern keine Chance lässt. Brettfeld hätte mit dem Halbzeitpfiff des gut leitenden Schiedsrichters Stephan Reichardt mit Direktabnahme fast das 4:0 erzielt, scheiterte aber knapp (45.). Mit Beginn der zweiten Hälfte eine gute Tormöglichkeit der Gäste, als Jens Paulitz einen Freistoss- Knaller aus 25 Metern gerade noch mit Faustabwehr abwehren konnte (49.). Im Gegenzug setzte sich der eingewechselte David Franke über rechts durch und zirkelte den Ball auf Rietsch, dessen wuchtiger Kopfball knapp über die Latte zischte (50.). Die Tannaer jetzt mit mehr Mut in der Offensive. Tim Wittig konnte die gute Eingabe von der rechten Seite jedoch nicht im Paulitz-Tor unterbringen (53.). Die Greizer weiter mit viel Druck nach vorn. Der schnelle David Franke passte über rechts kommend auf Felix Körner, dessen Schuss von der Strafraumgrenze knapp über das Tannaer Tor ging (62.). Auf der Gegenseite prüfte Tino Kaiser mit Schuss aus 20 Metern den Greizer Torwart (67.). Mario Himmer hätte nach guter Stafette über Dimter und Rietsch fast das 4:0 erzielt, scheitert jedoch knapp (78.). Paulitz eröffnete in der Folge einen schnellen Gegenangriff über Alexander Bauch und Mario Himmer, wobei sich letzterer mit tollem Schuss ins rechte lange Eck zum 4:0 auszeichnen konnte (80.). Den Tannaer Ehrentreffer erzielte in der 88. Minute Marcus Großer, der mit tollem Solo fast von der Mittellinie die gesamte Greizer Abwehr düpierte und Jens Paulitz mit Schuss ins linke untere Eck keine Chance lies. Trainer Dietmar Sengewald war über „weite Strecken des Spieles zufrieden, zumal sich die Manschaft noch im harten Konditionsaufbau befindet.“ |
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Tennisturnier mit Rekordbeteiligung
Tennis: 31. Auflage des Greizer Einladungsturniers steht am Wochenende an Greiz (OTZ/M. Troebes). Am kommenden Wochenende, 24. und 25. Juli, treffen sich auf der Tennisanlage in der Beethovenstraße 58 in Greiz wieder die besten Tennisspieler aus Thüringen und Sachsen zum alljährlichen Greizer Einladungsturnier. Das bei den Tenniscracks sehr beliebte Turnier, bei dem jeweils zwei Spieler ein Team bilden, hat sich aufgrund der hochklassigen Besetzung und gemütlichen Atmosphäre in den vergangenen Jahren immer mehr zur Pflichtveranstaltung für die aus den verschiedensten Tennisvereinen Deutschlands anreisenden Spieler entwickelt. So ist die Nachfrage in diesem Jahr größer denn je, weshalb voraussichtlich 16 Mannschaften mit Spielern aus insgesamt 19 Tennisvereinen um den begehrten Titel antreten werden. Doch nicht nur quantitativ wird das Turnier wieder Maßstäbe setzen. Neben den Titelträgern aus dem Vorjahr, Jan Kojecky und Tim Klüßendorf, die mit ihrem Verein, dem TC 1912 Weimar, in diesem Jahr auch den Landesmeistertitel holen konnten, ist ebenso das Team mit den beiden Regionalligaspielern Alexander Paul vom VTC Reichenbach und Benjamin Spindler vom Chemnitzer TC Küchwald Mitfavorit auf den Titel. Dennoch wollen auch Teams aus Apolda, Gera, Leipzig und Erfurt beim Kampf um den Titel ein Wörtchen mitreden. Ein Überraschungserfolg wäre auch den beiden erst fünfzehnbzw. sechzehnjährigen Michael Mirtschew (Chemnitz) und Florian Kramer (TC Hof) zuzutrauen. Insgesamt acht der bislang 32 gemeldeten Spieler konnten das Turnier bereits gewinnen, so dass für spannende Wettkämpfe auf jeden Fall gesorgt sein wird. Doch auch neben dem Spielgeschehen hat das Turnier einiges zu bieten. So werden die fleißigen Helfer des Vereines wieder alles daran setzen, den Spielern und Zuschauern neben einer reichen Getränkeauswahl und frisch gezapftem Bier auch eine vielfältige Speisenauswahl zu bieten. Am Sonnabendabend findet wieder die Turnierparty statt, zu der neben den Teilnehmern auch alle Vereinsmitglieder und Interessierte eingeladen sind. Vorher zeigen jedoch am Sonnabend ab 9 Uhr die Tennisspieler ihr Können, auch hier sind Zuschauer willkommen. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei. |
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Startschuss für die weltbesten Radsportlerinnen
Thüringenrundfahrt beginnt heute Altenburg (OTZ). Mit 96 Fahrerinnen aus 17 Ländern, darunter dem Großteil der Weltelite, startet heute die Internationale Thüringen Rundfahrt der Frauen in Altenburg zu ihrer 23. Auflage. Das traditionelle Sechstagerennen auf dem Ostthüringer Klassikerkurs verbindet auf insgesamt 665 Kilometern Länge die Etappenstädte Altenburg, Gera, Greiz, Schleiz, Schmölln und Zeulenroda. Alle sechs Etappen werden jeweils als Rundum-Kurs in einer Stadt gestartet und beendet. Und sie sind, abgesehen vom Einzelzeitfahren, mit einer Schlussrunde ausgestattet, die reizvolle Einblicke in die finale Etappendramaturgie und Teamstrategie ermöglicht. „Wir haben uns große Mühe gegeben, den Kurs ebenso zuschauerfreundlich wie selektiv zu gestalteten“, erklärt Rundfahrtleiterin Vera Hohlfeld. Die Olympiavierte von Atlanta 1996, die bei ihren zwölf Thüringen Rundfahrtstarts sechs Etappensiege und einmal den zweiten Gesamtrang verbuchen konnte, hat ihren früheren Posten als Sportliche Leiterin erstmals in die Hände von Franziska Rippin gelegt, die ebenfalls über Renn- und Rundfahrterfahrung verfügt. Für das traditionelle Jedermann- Rennen im Rahmen der Rundfahrt wird die sportfreudige Hutmacherstadt Schmölln zum Anziehungspunkt für Hobby- Rennfahrer. Diesmal führt das Jedermann-Rennen am 24. Juli vor der fünften Etappe als 18,6 km-Einzelzeitfahren ebenfalls rund um Schmölln und wird 11 Uhr auf dem Markt gestartet. Etappen der 23. Thüringen Rundfahrt der Frauen:
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Weißendorf: 100 Jahre Fahnenweihe und 10 Jahre Outdoor
Der Turnverein (TV) Weißendorf feierte am Wochenende nicht nur die 100-jährige Weihe der Vereinsfahne, sondern gleichzeitig auch das Zehnjährige Bestehen des Outdoor-Bereiches mit Minigolfanlage. Heidi Henze / 19.07.10 / OTZ Weißendorf. "Wir haben Vergangenheit und Gegenwart zusammengefügt, indem wir nicht nur die 100-jährige Weihe der Vereinsfahne des Turnvereins (TV) Weißendorf feiern, sondern gleichzeitig auch das Zehnjährige unseres Outdoor-Bereiches mit Minigolfanlage", erklärt der Vereinsvorsitzende Berthold Winkelmann. Wenn es zur Fahnenweihe am 17. Juli 1910 auch einen Umzug durch die Gemeinde gab, so feierten die Weißendorfer die beiden Jubiläen am Sonnabend nur in einer kleinen Festveranstaltung, wo neben ein paar sportlichen Darbietungen der jüngsten Mitglieder das gemütliche Beisammensein im Vordergrund stand. Während die 100-jährige Fahne zum eigenen Schutz in den 80-er Jahren durch eine neue ersetzt wurde, erfreut sich die Minigolfanlage mit einer Tennisanlage, einem Multifunktionssportfeld und einem Spielplatz großer Beliebtheit. "Vor 100 Jahren wusste man auch nicht, wohin die Zukunft führt und vor zehn Jahren war es ähnlich", so Winkelmann. "Wir haben den Versuch gestartet, als Verein mit rund 230 Mitgliedern für sportliche Freizeitaktivitäten eine Qutdoor-Anlage anzubieten. Rund 1000 Besucher können mittlerweile jährlich gezählt werden", freut sich Winkelmann, der besonderes Roswita Schreiber dankt. In ihrer Obhut befindet sich die Minigolfanlage. "Beide Wege waren richtig", so der Vereinschef, der auch überzeugt ist, dass die angebotenen Kursprogramme der richtige Weg sind. Neben Turnen für die Jüngsten, Gymnastik, Tischtennis, Volleyball und Fußball nehmen auch Fitness, Aerobic sowie Nordic Walking einen großen Wert im Vereinsleben ein. Gute Resonanz erfahren die Gesundheitssportangebote für alle Altersklassen. 2003 wurde das erste DSV nordic aktiv Walking Zentrum am Turnerheim ins Leben gerufen. Seither locken Stocksportfreunde nach Weißendorf. |
| 20. Juli 2010 /OTZ |
Kurz notiert: |
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Karikatur des Tages
Hotline zur Hitzewelle morgen geschaltet Greiz (OTZ). Aufgrund der anhaltenden Hitze schaltet die DAK Greiz am Mittwoch eine medizinische Sonder-Hotline. Ärzte bieten von 10 bis 16 Uhr eine telefonische Beratung bei gesundheitlichen Beschwerden durch die hohen Temperaturen an. Dieses Serviceangebot unter der Rufnummer (01802) 676 676 (6 Cent je Anruf aus dt. Festnetz; max. 42 Cent /Min. aus dem Mobilfunk) können Kunden aller Krankenkassen nutzen. Nach einer aktuellen DAK-Umfrage aus der vorigen Woche leidet derzeit jeder zweite Deutsche unter der Hitze. „Vor allem ältere Menschen und chronisch Kranke haben starke Gesundheitsbeschwerden“, sagt Alexander Schulze, DAK-Chef in Greiz. Die Ärzte geben zum Beispiel Patienten mit Bluthochdruck oder Diabetes besondere Empfehlungen zum richtigen Umgang mit der Hitze, aber auch Eltern von Kleinkindern erhalten medizinische Ratschläge. Feuerwehreinsatz wegen Handy auf Herdplatte Greiz (OTZ/KG). Mit acht Kameraden rückte die Freiwillige Feuerwehr Greiz gestern gegen 14.17 Uhr in die Tannendorfstraße in Greiz aus. Gebrannt hat es allerdings nicht, lediglich geschmort, wie die Feuerwehrleute vor Ort feststellen mussten. Grund für den Alarm war ein Handy, das ein Kind auf der eingeschalteten Herdplatte liegen gelassen hatte. Die Kameraden der Greizer Stützpunktfeuerwehr mussten nicht löschen und konnten bereits kurz nach dem Eintreffen wieder abrücken. Verletzt wurde bei dem Zwischenfall niemand, heißt es von der Feuerwehr. Trichinenproben in anderen Praxen Greiz (OTZ). Wegen Urlaubs werden in der „Tierarztpraxis Dr. Gerstner“ in Greiz, Carolinenstraße 44, bei Dr. Reschke in der Zeit vom 23. bis 28. August keine Trichinenuntersuchungen durchgeführt. Das Gleiche gilt zudem für die Praxis von DVM Lippold in Rückersdorf in der Zeit vom 9. bis 20. August, teilte das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Landkreises Greiz gestern mit. Die Trichinenproben können jedoch in diesen Zeiträumen in allen anderen bekannten Untersuchungsstellen abgegeben werden. |
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