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Entspannte „Brandbekämpfung“
Kinder- und Sommerfest in Daßlitz - Neugernsdorf gewinnt Feuerwehrautoziehen Von Susann Grunert Daßlitz (OTZ). Einmal im Jahr betreiben die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr aus Daßlitz ganz entspannte „Brandbekämpfung“: Als Organisator des Kinder- und Sommerfestes hatten sie sich auch in diesem Jahr wieder viel Buntes für große und kleine Daßlitzer und ihre Gäste aus der Umgebung ausgedacht. Das Sommerwetter hatte sich pünktlich zum Festtermin eine Pause von Temperaturen über 30 Grad verordnet, so dass sich zahlreiche Besucher im Ortszentrum tummelten und das Rummelflair genossen. „Wir haben Schausteller eingeladen“, erzählt Andreas Schlüter, Vereinsvorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr. Mit Alleinunterhalter Steffen Haarmann, einer Plauener Jugendtanzgruppe, Kinderanimation und Raketenbahn wurde der Sonnabend auch so nicht lang. Sandmann, Schnatterinchen und Pittiplatsch luden die jungen Festbesucher auf eine Tour mit dem Feuerwehrauto ein, während die Großen zu den Klängen von „Quer Beat“ alte Tanzstundenkenntnisse wieder hervorkramten. „Bis zwei Uhr morgens haben wir gefeiert“, erzählt Werner Vogel, langjähriger Wehrleiter in Daßlitz. Dementsprechend unausgeschlafen traten Feuerwehrund Fußballverein aus Daßlitz zum Festhöhepunkt an, dem Wettstreit im Feuerwehrautoziehen. Auch je sechs starke Männer aus Alt- und Neugernsdorf, Nitschareuth und Langenwetzendorf stellten sich dem 10,5 Tonnen schweren Feuerwehrwagen, der über einen Parcours am Dorfteich entlang bewegt werden wollte. Mit unterschiedlicher Taktik gingen die Wettstreitler ins Rennen. „Du musst langsam beginnen, sonst geht dir am Ende die Puste aus“, rieten die Zuschauer. Ganz anders sah jedoch das Erfolgsrezept der Daßlitzer Feuerwehr aus, die wie selbige loslegte und am Ende mit 53,62 Metern dem Team „Vorsicht Neugernsdorf“ nur knapp einen Meter unterlegen war. Kommentar Taktisch unklug Von Susann Grunert Das Feuerwehrautoziehen ist der umjubelte Höhepunkt jedes Kinder- und Sommerfestes in Daßlitz. Ein Sieg der Heimmannschaft - gleich ob Freiwillige Feuerwehr oder Fußballverein - würde dem lustigen Treiben natürlich die Krone aufsetzen. Im letzten Jahr reichte es jedoch mit Platz vier nicht mal aufs Siegertreppchen, dieses Jahr konnte immerhin der Silberrang verbucht werden. Vielleicht sollten die Gastgeber mal über eine Verlegung des Wettstreits vom Sonntag auf den Sonnabend nachdenken. Schließlich haben die Daßlitzer am Tag des Herrn nach dem Festauftakt am Freitag schon zwei Tage Party-Marathon in den Knochen. Im Gegensatz zur Konkurrenz müssen die müden Jungs also die 10,5 Tonnen mit verquollenen Augen und dickem Kopf bewegen. Das spricht für deren Moral, ist aber taktisch unklug. Ergebnis Feuerwehrautoziehen:
Manfred Astermann siegt im Daßlitzer Preisskat Daßlitz (OTZ/gru). Im Rahmen des Kinder- und Sommerfestes in Daßlitz am Wochenende wurde natürlich auch in diesem Jahr gereizt, was das Zeug hält. Das Preisskatturnier eröffnete am Freitagabend traditionell die dreitägigen Festtage im Festzelt des Ortes. Gespielt wurden zwei Serien à 48 Spiele. Insgesamt zählten die Veranstalter 47 Teilnehmer an den Tischen. Als Sieger ging Manfred Astermann aus Teichwolframsdorf hervor. Er erreichte 2859 Punkte. Zweiter wurde Frank Oehler, ebenfalls aus Teichwolframsdorf. Er konnte 2691 Zähler für sich verbuchen. Ganz knapp dahinter, mit nur 56 Punkten weniger als der Zweitplatzierte, trug sich Olaf Walther aus Langenwolschendorf in die Siegerlisten ein. Er kam auf 2635 Punkte. |
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Filmischer Jubiläums-Auftakt
Startveranstaltung des Projektes „Oskar Sala 2010“ am Sonnabend im Greizer Theater Von Marcel Hilbert Greiz (OTZ). Er wäre gestern 100 Jahre alt geworden, der gebürtige Greizer Filmmusiker und Klangtüftler Oskar Sala. Einen Tag vor dem runden Jubiläum wurde am Sonnabend im Greizer Theater mit einem Dokumentarfilm über einen der Pioniere der elektronischen Musik das Projekt „Oskar Sala 2010 - Musik zum Selberbauen“ eröffnet. Rund 50 Gäste sahen in Gegenwart der beiden Filmemacher Ingo Rudloff und Oliver Rauch in dem Film „Oskar Sala - die vergangene Zukunft des Klanges“ aus dem Jahr 1999 einige der wohl letzten Filmaufnahmen des 2002 verstorbenen Wahlberliners. In dem 83-minütigen Werk erfuhren die Zuschauer sowohl wichtige biografische Daten aus dem Leben Salas, als auch sehr aufschlussreiche Details über die Persönlichkeit des Komponisten, der unter anderem den Film „Die Vögel“ von Alfred Hitchcock vertonte. „Wir freuen uns über die Möglichkeit, unseren Film endlich auch in Salas Heimatstadt zeigen zu können“, so Regisseur Rudloff, der sich gemeinsam mit Rauch und Sala- Projektleiter Jan M. Sieber nach der Filmvorführung im Theaterfoyer den Fragen der Interessierten stellte. „Nach der Präsentation des Filmes in der ganzen Welt war Greiz noch ein schwarzer Fleck auf unserer Karte“, meint er weiter und zeigt sich mit der Resonanz zufrieden. Rudloff erinnert sich noch recht genau an die Dreharbeiten mit Oskar Sala: „Wir haben ihn als sehr faszinierenden, lebhaften und mitteilungsfreudigen Menschen erlebt.“ Auch die Kontaktaufnahme erfolgte sehr unkompliziert, so der Regisseur. „Ich habe ihn einfach angerufen und er war sofort begeistert.“ Diese Begeisterung hielt allerdings nicht bis zur Premiere des Filmes. „Bei der Welturaufführung war Sala doch sehr erbost über die eine oder andere Stelle“, gesteht Filmemacher Rudloff. Als Gründe sieht er zum einen den schlechter werdenden Gesundheitszustand des zu dem Zeitpunkt bereits 90-Jährigen, zum anderen aber auch die Szenen, die bewusst kritisch die oft eigenbrötlerische Art Salas beleuchten. Die Premierenveranstaltung mit über 800 Zuschauern hat Ingo Rudloff noch sehr gut vor Augen. In einer Szene beschwert sich einer der wenigen Schüler Salas, dass er nur selten das Mixtur-Trautonium des Komponisten spielen durfte. Oskar Sala erhob sich daraufhin, so Rudloff, und kommentierte die Stelle mit: „Welcher Musiker verleiht schon seine Stradivari?“ Etwas überrascht über das Interesse an der Auftaktveranstaltung war Projektleiter Sieber: „Ich freue mich sehr, das zeigt mir, dass wir hier auf offene Augen und Ohren treffen.“ Als Kernstück des Projektes der Weimarer Bauhaus-Universität wird Ende September ein mobiler Ausstellungspavillon mit Klanginstallationen in der Oskar-Sala-Straße in der Greizer Neustadt aufgebaut. Von dort aus soll die interaktive Ausstellung dann auf eine Reise durch Deutschland und Europa gehen, was die stellvertretende Greizer Bürgermeisterin Ines Watzek (SPD) zu dem Wunsch veranlasste: „Wenn Sie auf Tour gehen, laden Sie doch die Leute in Oskar Salas Geburtsstadt Greiz ein.“
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Eisblumen und Maori-Tanz um den Marterpfahl OKV-Sommerfest mit wenig Resonanz Von Silke Groß Greiz (OTZ). Dass sich die Obergrochlitzer Karnevalisten nicht nur in der Fünften Jahreszeit aufs Feiern verstehen, sondern auch als Initiatoren des Sommerfestes in ihrem Ortsteil für Spaß und gute Laune sorgen, bewiesen sie am Wochenende. Los ging es am Freitag mit Turniersport in den Disziplinen Skat und Rommee. Bei Letzterem hatten die Damen des Geraer Rommeeclubs die Nase vorn. Im Skat erzielte Christoph Schwabe die höchste Punktzahl. Zum Festbetrieb am Sonnabend gehörten dann auch Tanz- und Showeinlagen der Karnevalisten. Aus der vergangenen Saison zeigten die Jüngsten ihre „Eisblumen“ und die Kindertanzgruppe begeisterte mit einer Choreografie zu „Pokerface“. Am späten Abend, zwischen den Tanzrunden, für die DJ Andreas Lenzner die Musik auflegte, sahen die Besucher nochmals die Faschings- Höhepunkte. Zugaberufe ernteten die Garde, die Obergrochlitzer Hüpfdohlen und der „Maori-Tanz“ des Männerballetts. Für die jüngsten Festbesucher lautete das Motto „Wie lebten die Indianer?“. Im eigens dafür errichteten Zelt verspeisten bunt geschminkte kleine Indianer am Feuer gegrillte Teigwaren, fertigten Feder -und Perlenschmuck, oder übten indianische Tanzschritte und Kampfkunst. Vereinsvorsitzender Joachim Frantz hätte sich fürs Fest eine größere Resonanz gewünscht. |
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Michelle Zips ist Froschkönig 2010 14 Kämpfer auf Hohenleubens Parkteich Von Thomas Stöcker Hohenleuben. Das Froschparkfest erfreut sich auch nach mehr als drei Jahrzehnten stetiger Beliebtheit. Selbst wenn die nunmehr 34. Auflage inzwischen Geschichte ist - es war der eindrucksvolle Beleg dafür, dass die Hohenleubener ihre Feste feiern, ganz gleich wie es wettertechnisch kommt. Denn ausgerechnet zum Höhepunkt, als es darum ging wer nun Froschkönig 2010 wird, da öffnete Petrus seine Schleusen. Doch der Stimmung tat dies keinerlei Abbruch. Lautstark und voller Euphorie wurden die Aktiven bei der Bewältigung des Kurses durch die begeisterten Gäste zumindest moralisch unterstützt. Und was die 14 Protagonisten, darunter zwei Frauen, an Können und Leidenschaft bei der Bewältigung des etwa 25 Meter langen Kurses auf dem Parkteich zeigten, war aller Ehren wert. ,,Das war das Schwerste seit Jahren, aber es hat Spaß gemacht - immer wieder gern“, zeigte sich Elisabeth Richter aus Hohenleuben angetan. Mit einer Zeit von genau drei Minuten gewann sie den direkten Vergleich bei den Frauen vor Rosa Lippold. Spannung pur gab es auch im Finale der Männer, bei dem sich mit Tommy Spitzmüller aus Hohenleuben sowie Michelle Zips aus Göhren die bis dahin Besten gegenüberstanden. Am Ende siegte Michelle Zips. Sichtlich erschöpft, aber glücklich schlug er nach einer Zeit von 1:37 Minuten als Erster am Ziel an. Tommy Spitzmüller freute sich nach 1:48 Minuten auch über den zweiten Rang. Platz drei ging an den Sieger aus 2009, Christian Weiser aus Hohenleuben. ,,Es waren sehr gute Leistungen die von Jahr zu Jahr besser werden“, freute sich Wettkampforganisator Klaus Schwolow am Ende. Insgesamt zeigten sich die Organisatoren um Ralf Roßram, Vorsitzender der Froschparkgesellschaft ’76 e. V. mit der Resonanz an allen drei Tagen sehr zufrieden. |
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Görschnitzer Doppelsieg
Gaudi-Feuerwehrwettkampf als Höhepunkt beim Sommerfest in Cossengrün Cossengrün (OTZ/j. st.). Görschnitz II vor Görschnitz I und Cossengrün lautete der Endstand beim Gaudi-Wettstreit der Feuerwehren am Samstag zum Cossengrüner Feuerwehrfest. Sieben Mannschaften aus Thüringen und Sachsen nahmen daran teil. Spielleiter war Cossengrüns Wehrleiter Detlev Richter. Thilo Horlbeck, Bernd Ott, Mario Buchwald und Jens Stark von Görschnitz II absolvierten die drei Aufgaben am schnellsten. Zuerst musste mit einer Schrotsäge eine Scheibe von einem Fichtenstamm abgetrennt werden. Dann ruderten zwei Kameraden mit dem Boot über den Dorfteich ans andere Ufer. Dorthin mussten auf dem Landweg auch die anderen beiden Kameraden mit der Kübelspritze. Löschangriff mit Zielspritzen hieß die zweite Aufgabe. War der Behälter hinter der Zielöffnung gefüllt, gab es ein optisches Signal und eine Puppe namens „Alwin“ musste mit dem Boot ans andere Ufer transportiert werden. Dort galt es, diese sowie alle Utensilien ordentlich abzulegen, bevor die Zeit gestoppt wurde. Görschnitz I mit Robert und Patrick Stark, Sebastian Horlbeck und Marcus Ott liefen auf dem Silberrang ein. Die Gastgeber vertraten Heiko Teubel, Christian Ronge, Konstantin Richter und Peter Fuchs als am Ende Drittplatzierte. Die Kameraden aus Arnsgrün, Schönbach, Hohndorf und Ruppertsgrün belegten die weiteren Plätze. Musikalisch ging es nach dem Gaudi-Wettstreit beim Kaffeetrinken mit Volker Rausch und Frank Jahn - dem Original Vogtland-Echo - zu. Für die Kinder war das Spielmobil des Stadtjugendrings Greiz mit Bastelstraße und Kinderschminken vor Ort. Später wurde der Maibaum verlost. Sebastian Teubel bekam den Baum. Am Abend sorgte DJ Matt aus Görschnitz für Stimmung auf der Tanzfläche. Auch beim Skatturnier, dass bereits am Freitagabend stattfand, ging der Sieg nach Görschnitz. Stefan Trommer kam auf die meisten Punkte. |
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Greenpeace-Aktion in Zeulenroda
Mitglieder der regionalen Greenpeace-Gruppe Südostthüringen wollten mit einer kleinen Demonstration in Zeulenroda auf den Wahnsinn von Ölbohrungen in der Tiefsee und die dramatischen Folgen wie derzeit im Golf von Mexiko aufmerksam machen. Heidi Henze / 19.07.10 / OTZ-Zeulenroda Zu übersehen waren sie nicht, die großen gelben Plakate mit der Aufschrift: "Raus aus der Tiefsee" am Sonnabendvormittag vor der Zeulenrodaer Aral-Tankstelle in der Schopperstraße. "Noch mehr müssen sich regen, damit der Konzern BP endlich gezwungen ist, seine Ölbohrungen in der Tiefsee zu beenden", erklärt Jürgen Wolf, Sprecher der regionalen Greenpeace-Gruppe Südostthüringen. BP sei verantwortlich für eine der größten Ölkatastrophen der Welt. Die Erfahrungen aus der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko zeigten einmal mehr, dass die Technik nicht zu beherrschen ist, verurteilt der Greenpeace-Sprecher den sorglosen Umgang mit den Naturressourcen und hofft gleichzeitig, dass der Stopp des Ölaustritts im Macondo-Ölfeld nun endlich anhält. Auf einem anderen Plakat, das von Anna Finke gehalten wurde, war zu lesen: "Wo Aral draufsteht, ist BP drin". Sie und ihre Mitstreiter wollten damit gleichzeitig den Fahrzeugbesitzern klar machen, dass sie, auch wenn sie bei Aral tanken, doch den BP-Konzern unterstützen. "BP ist die Mutter von Aral", so Wolf. Seit 1. Juli demonstrieren bundesweit Greenpeace-Aktivisten gegen den Wahnsinn in der Tiefsee und wollen damit ihrer Forderung nach Ausstieg aus den Tiefsee-Projekten Nachdruck verleihen. Auch die regionale Gruppe wird weiter machen, so Wolf. Kommende Woche wollen sie in Gera oder vielleicht Schleiz mit Protestaktionen Kraftfahrer und alle anderen wachrütteln. |
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Läwitz: Kameraden rücken aus zu Wohnungsbrand
In Flammen stand am späten Samstagmittag die erste Etage eines Zweifamilienhauses im Zeulenrodaer Ortsteil Läwitz. Die Bewohner des Hauses konnten sich unverletzt in Sicherheit bringen. Der Sachschaden liegt ersten Schätzungen zufolge bei mindestens 50 000 Euro. Heidi Henze / 18.07.10 / OTZ Läwitz: Am Sonnabend gegen 14.40 Uhr heulten die Sirenen in Zeulenroda, Langenwolschendorf und Läwitz: Die Kameraden der Freiwilligen Wehren wurden zu einem Wohnhausbrand in den Zeulenrodaer Ortsteil Läwitz gerufen. Hier brannte aus bisher noch ungeklärter Ursache eine Wohnung in der ersten Etage eines Zweifamilienhauses. Erste Ermittlungen durch die Polizei ergaben, dass das Feuer im Wohnzimmer ausgebrochen ist. Zwei weitere Zimmer wurden in Mitleidenschaft gezogen und teilweise beschädigt. Hauseigentümer und -bewohner konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen und blieben unverletzt. Sie kamen zunächst bei Verwandten im Ort unter. Der entstandene Sachschaden wird mit mindestens 50 000 Euro angegeben. Wie Stadtbrandmeister Frank Tschochner berichtete, konnte dank der schnellen Einsatzbereitschaft der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Läwitz, Zeulenroda und Langenwolschendorf das Übergreifen des Feuers auf den Dachstuhl des Wohnhauses verhindert werden. Mit der Zeulenrodaer Drehleiter und teilweise unter Atemschutz bekämpften die Kameraden das Feuer. Es waren insgesamt 36 Feuerwehrleute im Einsatz. Gegen 15.10 Uhr war der Brand gelöscht, so der Stadtbrandmeister. |
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Mit Klängen und Tönen experimentieren
Gespräch mit Sala-Projektleiter Jan M. Sieber Es fragte: Marcel Hilbert Anlässlich des 100. Geburtstages des 2002 verstorbenen Filmkomponisten Oskar Sala eröffneten am Sonnabend in Salas Geburtsstadt Greiz Weimarer Bauhaus- Studenten um Jan M. Sieber ihr Projekt „Oskar Sala 2010“.
Stellen Sie doch bitte kurz das Projekt vor. Kernstück ist ein mobiler Ausstellungspavillon, der Ende September in der Greizer Oskar-Sala-Straße leuchten und klingen wird. |
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Schleiz hat Chancen, Zeulenroda gewinnt
In einem Fußball-Test schlägt die SG Zeulenroda-Triebes in Pöllwitz den FSV Schleiz 2:1. Klaus Meitner / 19.07.10 / OTZ Pöllwitz. Die Verantwortlichen beider Teams waren mit diesem Testspiel zufrieden. Rund hundert Zuschauer verfolgten die abwechslungsreiche Begegnung auf dem Pöllwitzer Sportplatz. Schleiz hatte eindeutig mehr Ballbesitz, offenbarte aber bei der Chancenverwertung erschreckende Schwächen. Die SG wirkte da cleverer und gewann schon deshalb nicht unverdient. In der siebenten Minute vergab Michael Zahorec völlig freistehend die Schleizer Führung. Dann war es auf der Gegenseite Manuel Sengewald, der nach einer tollen Einzelleistung für Bastian Kotlinsky auflegte, doch dessen Schuss war zu lasch, FSV-Schlussmann Christian Feig parierte sicher (13.). Kurz darauf verzog Kotlinsky per Direktabnahme nach Sengewalds Freistoßflanke (14.). Eine hochkarätige Tormöglichkeit vergab auf Seiten der Rennstädter Jan Pospisil. Er köpfte unbedrängt haarscharf über das Gehäuse der Spielgemeinschaft (29.). Wenig später stand es 1:0 für Zeulenroda-Triebes. Christoph Freimanns präzise Eingabe verwertete der agile Andreas Wetzel mit einem schönen Kopfball zum Führungstreffer (31.). Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam bei Schleiz u. a. der Ex-Zeulenrodaer Steven Lenzner zum Einsatz. Die Rennstädter machten nun Druck, wollten unbedingt den Ausgleich. Viel lief dabei über den eingewechselten Lihan Kaya. Glück für die SG, als Kaya mit einem 22-Meter-Freistoß den Pfosten traf (52.). Dann vergab Daniel Schwarze aus Nahdistanz unkonzentriert das mögliche 1:1 (53.). Das fiel nach knapp einer Stunde Spielzeit durch einen sicher verwandelten Foulstrafstoß von Pospisil (59.). Zuvor hatte Marcel Göbel den dribbelstarken Kaya im eigenen Strafraum von den Beinen geholt. Der souverän amtierende Schiedsrichter Andreas Prager aus Piesegitz zeigte sofort und völlig zurecht auf den Elfmeterpunkt. Acht Minuten waren danach vergangen und erneut entschied Prager auf Elfmeter. Auch da lag er genau richtig, denn Kenny Eichelkraut unterlief im Schleizer Strafraum ein Handspiel. Sebastian Franzen erzielte unhaltbar den Siegtreffer für die SG (67.). Schleiz gab sich aber noch nicht geschlagen, besaß durch Zahorec (84.) und Lenzner (88.) zwei Ausgleichchancen, doch SG-Keeper Robert Fritzsche hielt den Erfolg mit zwei Glanzparaden fest. Tino Focke, wieder für Zeulenroda-Triebes als Coach verantwortlich, hatte mit dem Team vor dieser Begegnung im Zeulenrodaer Waldstadion eine Trainingseinheit absolviert. Die Doppelbelastung hatten seine Jungs gut verkraftet und konnten in der Schlussphase sogar mehr zusetzen als Schleiz. Ein dickes Lob hat sich der Pöllwitzer SV verdient, er war für beide Mannschaften ein vorbildlicher Gastgeber. |
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Pausa will ins Mittelfeld der 2. Ringer- Bundesliga Ringen, Ausblick auf die kommende Saison Pausa (OTZ/J. Richter). „Ins Tabellenmittelfeld vorstoßen und den Fans spannende Zweitligakämpfe bieten“ - so lautet die Zielstellung der WKG Pausa/ Plauen für die kommende Zweitligasaison im Ringen. Dass dieser Anspruch des Trainergespanns Silvio Hofmann/Denny Schulz nicht zu hoch gegriffen ist, zeigt die Mannschaftsaufstellung, in der einige Lücken geschlossen und Abgänge kompensiert werden konnten. Im Vorjahr waren die leichteste Gewichtsklasse 55 kg/ Freistil, aber auch das Schwergewicht im freien Ringkampf der Schwachpunkt der Mannschaft. Ab dem 21. August wollen die WKG-Ringer einige Punkte mehr auf ihr Konto hieven. Dafür sollen vor allem Adam Slowinski (55 kg/F) und Stanimir Dinev (96/120 kg/F) sorgen. „Slowinski ist 19 Jahre und kommt auf Empfehlung von Andrzej Grzelak“, erzählt Denny Schulz. Mike Elschner steht in den leichtesten Gewichtsklassen im klassischen griechisch-römischen Stil zur Verfügung. Auch in den Gewichtsklassen 66 kg und 74 kg bleibt alles wie im Vorjahr. Steve Brylla, Maximilian Schwabe, Francis Weinhold, Martin Waldeck und Martin Lehmann unterschrieben für die kommende Saison. Nur Werner Schellenberg wechselte aus beruflichen Gründen zum Erstbundesligisten TKSV Bonn-Duisdorf. Andreas Bering kämpft künftig für den KAV Mansfelder Land. Für ihn kommt Bastian Kurz aus dem Griechisch- Römisch-Leistungszentrum Frankfurt/Oder ins Vogtland. Mit Florian Heß steht in dieser Gewichtsklasse zudem ein Pausaer Eigengewächs bereit. Andrzej Grzelak (84 kg/F) sorgte im Vorjahr für Furore. „Andrzej ist ein mannschaftsdienlicher Ringer, er kämpft um jeden Punkt“, weiß Silvio Hofmann. In den schweren Gewichtsklassen mangelt es bei der WKG an guten Ringern. Jiri Mattysek steht wegen seiner Tätigkeit im Trainerteam der Tschechen kaum noch für Mannschaftskämpfe zur Verfügung. So wurden mit Stanimir Dinev (96/120 kg/F) und Plamen Taschev (96/120 kg/K) zwei Bulgaren verpflichtet, die für Punkte sorgen sollen. „Wir hätten hier gern weiter auf Steven Schmidt gebaut“, bedauert Mannschaftsleiter Silvio Hofmann dessen überraschenden Abgang. „Ich denke, dass wir eine Mannschaft haben, mit der wir im Mittelfeld der Tabelle mitringen können“, hofft Präsident Andre Wetzelt. Erster Gegner ist am 21. August der RC Germania Potsdam, eine Woche später geht es zum KSV Motor Jena. Mannschaftskader Pausa:
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Testspiel-Remis mit guten Spielansätzen
Fußball, Saisonvorbereitung: Daßlitz/Langenwetzendorf 2:2 gegen Ehrenhain Langenwetzendorf (OTZ/M. Hilbert). Im Saison-Vorbereitungsspiel der SG Daßlitz/Langenwetzendorf (Regionalklasse) gegen den ehemaligen Ligakonkurrenten und Landesklasse- Aufsteiger Ehrenhain konnten die Hausherren ein 2:2-Unentschieden erzielen. Die Gäste aus Ehrenhain, die in der abgelaufenen Spielzeit souverän Bezirkliga-Meister geworden waren, überzeugten vor allem bei Kontern. So erzielten sie trotz Chancen- und Ballbesitz-Übergewicht der SG in der Anfangsphase nach 27 Minuten das 1:0. Ehrenhains Nummer 15, Ales Terynek, stand plötzlich allein vor dem Tor von Daßlitz/Langenwetzendorfs Schlussmann Kühnel, umspielte diesen und brauchte nur einzuschieben. Mehr oder weniger im Gegenzug folgte einer schönen Kombination der Daßlitzer das 1:1 durch Andy Neiß, der mustergültig von Marc Seyfarth besigkeit dient wurde (30.). Neiß war es auch, der immer wieder Akzente im Strafraum Ehrenhains setzte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff fiel aus ähnlicher Situation wie beim 1:0 das 2:1 für die Gäste durch Andy Knutas (44.). Die zweite Hälfte begann zerfahren und spielte sich vor allem im Mittelfeld ab. Den immer sicherer werdenden Gastgebern setzte Ehrenhain immer wieder gefährliche Nadelstiche entgegen, von einer Höherklassigkeit war aber über weite Strecken nichts zu spüren. Bis in die 84. Minute musste die SG warten, dann war es erneut der zuvor aus- und wieder eingewechselte Neiß, der nach Czerwenkas Pass in die Spitze den Torwart mit einem schönen Heber überwinden konnte. Vom Abstoßpunkt folgte wieder einer der Tempoangriffe Ehrenhains, den Terynek mit einem Pfostenschuss abschloss. Doch auch hier konnte Daßlitz ausgleichen. Nach gutem Drehschuss von Eric Halbauer, der aus der zweiten Mannschaft als einziger neuer Spieler im Regionalklasse- Kader der SG auflaufen wird, war es abermals Neiß, der den Ball ebenfalls ins Gehäuse schoss. Nach dieser letzten Chance des Spiels konnte SG-Trainer René Dörfler eine insgesamt positive Bilanz ziehen: „Klar gibt es noch Verbesserungsbedarf, vor allem in der Chancenverwertung. Aber zum Beispiel im Zusammenspiel sind schon gute Ansätze zu erkennen.“ |
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| 19. Juli 2010 /OTZ | |||
Kurz notiert: |
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Karikatur des Tages
Handballerin und Radsportler trauen sich
Ein nicht alltägliches Bild bot sich den Greizern am Sonnabend zur Hochzeit von Gerit Bölke und Thomas Peschke. Hochzeitsbitter, sechsspänniger Landauer und Reiter-Kavalkade, so ging es durch Greiz. Die Braut ist Mitglied im RFV Mohlsdorf, deshalb begleiteten sie ihre Reitsportfreunde. Auch die Frauen der TSG Concordia Reudnitz, mit denen Bölke Handball spielt, gratulierten. Thomas Peschke ist ebenso sportlich, bewältigte kürzlich mit dem Mountainbike die Alpen. Broschüre zu 20 Jahre Stadtsanierung in Greiz Präsentation am Mittwoch auf Kirchplatz Greiz (OTZ). Im Rahmen ihrer Öffentlichkeitsarbeit zieht die Stadt Greiz Bilanz und hat den erreichten Stand der 1990 eingeleiteten Altstadtsanierung nun in einer Broschüre zusammen gestellt. Auf insgesamt 56 Seiten werden vielfältige Einblicke in den vor 20 Jahren in der Park- und Schlossstadt Greiz eingeleiteten Sanierungsprozess der Altstadt ermöglicht. Wissenswertes zu den Grundlagen und Zielen der Entwicklung des Sanierungsgebietes wird umrahmt von Interviews, die mit Bewohnern, Beschäftigten, Bauherren und weiteren „Altstadt-Akteuren“ geführt wurden. Ergänzt wird das Ganze mit einer Auswahl bereits sanierter öffentlicher Stadträume sowie privater und öffentlicher Gebäude. So entstand eine Gesamtschau, die den erreichten Sanierungsstand in Text und Bild dokumentiert und gleichzeitig auf die in den kommenden Jahren bevorstehenden Aufgaben in Greiz hinweist. Die Stadtsanierungsbroschüre wird der Öffentlichkeit am Mittwoch, 21. Juli, um 10 Uhr präsentiert. Die Stadt Greiz lädt hierzu alle an der Entwicklung der Altstadt Interessierten auf den Kirchplatz ein. Die Broschüre zu 20 Jahre Stadtsanierung wird an diesem Vormittag im Eingangsbereich der Stadt- und Kreisbibliothek Greiz vorgestellt. Vorschläge für Neustadtperle gesucht Bis Ende August Meldungen möglich Greiz (OTZ/P. R.). Welches Objekt wird die Neustadtperle 2010? Eine Frage, die sicher von vielen Greizern im Rahmen der Vorbereitung des Neustadtfestes am 3. Oktober gestellt werden wird. Der Wettbewerb ist ein Projekt der Interessengemeinschaft Greizer Neustadt e. V. Gefragt ist hier die Mitwirkung der Greizer bei der Auswahl der Objekte, die dann von der Jury bewertet werden. Bevor das attraktivste Anwesen in der Greizer Neustadt aber ausgezeichnet werden kann, braucht die Jury Vorschläge. Die Meinung aller sei gefragt, so der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Greizer Neustadt, Dr. Gunter Klötzner. Dabei spiele es keine Rolle, ob der Vorschlag zur Auszeichnung vom Hauseigner, von Bewohnern und Nutzern, Passanten oder Besuchern der Stadt Greiz gemacht wird, denen das Anwesen ins Auge sticht. Hauptsache ist, der Vorschlag wird bei der Interessengemeinschaft Greizer Neustadt e. V., 07973 Greiz, Rudolf-Breitscheid-Straße 11 bis Ende August eingereicht. Erfreulich ist, dass die ersten Nominierungen für die Neustadtperle 2010 bereits bei der IG Neustadt eingegangen sind. Auch die Arbeitsgruppe zur Bewertung der Auszeichnungsvorschläge hat die Arbeit aufgenommen. Prof. Dr. Dieter Hassenpflug, Leiter des Institutes für europäische Urbanistik an der Bauhaus-Universität Weimar, hat erneut den Vorsitz dieser Jury übernommen und wird von Greizer Jurymitgliedern aus Bau- und Denkmalschutzbehörde, Architekten und Landschaftsplanern unterstützt. Die beiden Bewertungsrundgänge sind für den 18. und 25. September bereits terminiert, so dass am 3. Oktober die Auszeichnung erfolgen kann. Es geht darum, das Engagement von Immobilieneignern zu würdigen, die sich den Anforderungen einer stimmigen Sanierung und Nutzung ihrer Objekte stellen, die Leben in diesen Stadtteil bringen. Die Auszeichnung Neustadtperle 2010 ist wiederum mit 1000 Euro dotiert, nebst der dazugehörigen Ehrenplakette. Diese ziert bereits die Gebäude Carolinenstraße 37, Carolinenstraße 26, Rudolf-Breitscheid-Straße 28 und Carolinenstraße 7. Morgen Start für Thüringen Rundfahrt der Frauen
Morgen startet die 23. Internationale Thüringen Rundfahrt der Frauen. Die Weltelite des Frauenradsports fährt vom 20. bis 25. Juli durch Ostthüringen. Der Start erfolgt am 20. Juli in Altenburg. Am Mittwoch wird rund um Gera gefahren, bevor die Sportlerinnen am Donnerstag die Etappe Rund um Greiz in Angriff nehmen. Nach Schleiz (23. Juli) und Schmölln (24. Juli) findet die Abschlussetappe am Sonntag rund um Zeulenroda statt. |
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