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Ausstieg vorbereitet
Landkreis Greiz will künftig die Bezieher von Arbeitslosen- und Sozialhilfe selbst betreuen Von Uwe Müller Weida. „Wenn wir die Chance haben, für unsere Bürger Verantwortung zu übernehmen, sollten wir es tun und nicht die Schuld bei anderen suchen“, denkt Martina Schweinsburg. Der Greizer CDU-Landrätin geht es um die Arbeitslosen- und Sozialhilfe-Bezieher. Die Aufgaben der Grundsicherung für Arbeitsuchende will künftig der Landkreis eigenständig übernehmen - und nicht mehr gemeinsam mit der Arbeitsagentur in einer Arbeitsgemeinschaft. Wenn der Bundestag die gesetzlichen Voraussetzungen geschaffen hat, will der Landkreis gleich umsteigen. Deshalb hat der Kreistag die Verwaltung beauftragt, den förmlichen Antrag vorzubereiten und die erforderlichen Bewerbungsunterlagen zu erarbeiten. Der Arbeitsmarkt sei doch bereits ausgeschöpft, woher will der Landkreis die Stellen nehmen, auf die Langzeitarbeitslose vermittelt werden, äußerte sich Linken-Fraktionsvorsitzende Marlies Jakat skeptisch. „Wir kennen die Situation vor Ort besser“, antwortete die Landrätin. Und fügt hinzu: „Der Landkreis hat im Rahmen der Arge seine Möglichkeiten bereits genutzt“, erinnert Schweinsburg an Projekte zur Bürgerarbeit in Berga und Weida. An der Arge festhalten wollen nur die vier Kreisräte von IWA/BIZ/Grünen. Fraktionsvorsitzender Jens Geißler behauptet, die Umstellung werde auf dem Rücken der Arbeitslosen ausgetragen. „Wir haben ein funktionierendes System: die Arge.“ Dem hielt die Landrätin entgegen: „Das System funktioniert eben nicht. Sonst würden wir uns ja nicht bemühen. Viele SGB-II-Empfänger erleben ihre dritte, vierte Weiterbildung, ohne eine Arbeit zu erhalten.“ Und FDP-Kreisrat Jens Geißler pflichtet bei: „Wir wissen es vor Ort besser als eine staatliche Organisation aus Nürnberg. Wir wollen die jungen Leute halten.“ Dass die SPD sehr kontrovers diskutiert habe, bekannte Fraktionsvorsitzender Gerd Grüner. „Vor Jahren war ich Anhänger des Arge-Modells“, bekannte er. Seine Erfahrungen als stellv. Arge-Geschäftsführer haben ihn eines Besseren belehrt. „Es wird zu schematisch mit Geldern und Fördermaßnahmen umgegangen. Es gibt Hartz-IV-Empfänger, die immer wieder in solche Projekte gekommen sind und andere, die es nie geschafft haben“, so Grüner. „Ich kann nicht versprechen, dass es billiger wird und ich weiß, dass es für die Bewerbung eines enormen Arbeitsaufwandes bedarf“, äußerte die Landrätin Und hofft, dass durch den gezielten Einsatz der Mittel dennoch eine Kostenbremse zieht. Kommentar Chance statt Wunder Von Uwe Müller Ein starker Partner an der Seite ist eine Stütze. Schnellboote können freilich beweglicher sein als ein schwerfälliger Tanker. Lange haben die Greizer Kreisräte überlegt, ob der Landkreis Arbeitslosenund Sozialhilfeempfänger im Schlepptau mit dem Tanker Bundesagentur für Arbeit betreut oder das Seil kappt. Die Entscheidung ist für die Schnellboot-Variante gefallen. Wunder kann der Landkreis nicht bewirken, weder im Verbund mit der Arbeitsagentur noch allein. Wenn sich die Chance eröffnet, die Möglichkeiten vor Ort besser zu erschließen, um Menschen in Lohn und Brot zu bringen, dann sollte diese Chance genutzt werden. Zumal sich der Arbeitsmarkt wandelt - Fachkräfte sind gesucht.Hier kann der Landkreis frühzeitig einsetzen mit seinen Programmen Schule und Wirtschaft. Menschen, die am Rand der Gesellschaft leben, dürfen keine Experimentieropfer werden, aber sie haben jede Chance verdient, ins Erwerbsleben zu finden. Und um diese Chance geht es. |
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Leseköniginnen ermittelt Achte Auflage des Lesewettbewerbs für Schüler der vierten Klassen in Gera Von Eric Böhm Gera. Gestern wurde zum achten Mal der Lesewettbewerb des Schulamtes Gera/ Schmölln für Schüler der vierten Klassen ausgetragen. Um den Titel des Lesekönigs wetteiferten die 18 Sieger ihrer jeweiligen Grundschule, dem Ereignis angemessen in der Bibliothek am Puschkinplatz. „Alle Teilnehmer haben Respekt verdient, denn die Textstellen waren in diesem Jahr sehr schwer“, sagte Christina Köhler, die Referentin für Grundschulen vom Schulamt Gera/Schmölln. Die Teilnehmer mussten Stellen aus dem Buch „Das Verschwinden des Mr. Singh“ vortragen. Eine besondere Schwierigkeit bestand für die Grundschüler dabei in den sehr vielen englischen Wörtern und Eigennamen. Da alle Podestplätze letztlich von Mädchen besetzt wurden, kann man von Leseköniginnen sprechen. Den Titel sicherte sich Laura Wettengel von der Grundschule Zwötzen, in Anwesenheit ihrer stolzen Direktorin Katrin Jähnert. Den zweiten Platz belegte Paula Heik von der Grundschule Saarbachtal vor Emma Sophie Lammich von der Grundschule Brahmenau. „Für uns ist ’Lesen bildet’ nicht einfach nur eine Floskel, daher freuen wir uns, bei diesen Wettbewerb weiter dabei sein zu können“, sagte Andreas Hartmann von der Geraer Bank, die den Wettstreit mittlerweile schon zum dritten Mal unterstützt. Zudem war zu hören, dass man für die zehnte Auflage in zwei Jahren etwas „ganz Besonderes“ plane. |
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Zuschüsse für Busunternehmen aufgestockt
Mit Vertragsunterzeichnung erfüllt Landkreis Greiz EU-Richtlinie Von Katja Grieser Greiz. Die Zuschüsse für Busunternehmen, die für den Landkreis Greiz Linien- und Schülerverkehr absichern, sind aufgestockt worden. Jährlich 647 000 Euro zusätzlich erhalten die beiden kommunalen Unternehmen Personenund Reiseverkehrs GmbH (PRG) und Regionalverkehr Gera/Land GmbH (RVG), die privaten Firmen Piehler und Herzum erhalten pro Jahr insgesamt 159 400 Euro zu den bereits im Haushalt eingestellten Mitteln. Gestern unterzeichneten Landrätin Martina Schweinsburg (CDU) und die Firmenchefs Andreas Rieß (RVG und PRG) sowie Günter Herzum und Hartmut Piehler den entsprechenden Vertrag. Hintergrund dieses Vertrages ist eine EU-Richtlinie, nach der der Linienverkehr „auskömmlich“ finanziert werden muss. Bislang habe der Landkreis die beim kostenintensiven öffentlichen Personennahverkehr anfallenden Defizite im Nachhinein ausgeglichen. Dem soll mit der neuen Regelung vorgebeugt werden. Somit ergebe sich sowohl für den Landkreis, als auch für die beteiligten Unternehmen eine gewisse Planungssicherheit, so Martina Schweinsburg. Der Vertrag, der rückwirkend zum 3. Dezember 2009 gültig und ab 1. Januar 2010 finanziell wirksam ist, wurde für eine Dauer von zehn Jahren geschlossen. „Wir sind bodenständige Betriebe und der Vertrag gibt uns Sicherheit“, sagt Unternehmer Günter Herzum und Hartmut Piehler stimmt ihm da zu. Beide sind dankbar für das Vertrauen, das von Seiten des Landkreises in sie gesetzt wurde. Jährlich werden im Landkreis Greiz vier Millionen Kilometer im Linienverkehr gefahren, hinzu kommen nochmal 440 000 Kilometer für reine Schülerbeförderung. |
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250 000 Euro für Fußboden-Reparatur Schäden durch falsche Gebrauchsanleitung Weida/Greiz (OTZ/-um-). Eine Viertelmillion Euro als außerplanmäßige Ausgabe zur Instandsetzung der Fußböden in der Lessing-Regelschule in Greiz hat der Kreistag beschlossen. Nach der erst im vorigen Jahr abgeschlossenen Sanierung des Schulgebäudes in der Dr.-Scheube-Straße hatten sich in den Fußbodenbelägen Blasen und Aufwölbungen gezeigt. Betroffen sind sowohl Teppich- wie auch PVC- und Kautschukbeläge. Ein Institut aus Koblenz stellte in seinem Gutachten fest, dass das Grundierungssystem versagt habe und die Empfehlung der Hersteller- und Lieferfirma ungeeignet war. Eine Nachbesserung sei nicht möglich. Die Fußbodenbeläge müssen neu verlegt werden, so dass die betroffenen Zimmer zu räumen sind. Die Bauarbeiten sollen während der Sommerferien erfolgen. Die Fußbodenlegefirma wird eine Stellungnahme zum Gutachten abgeben. Erkennt sie die Verursachung des Schadens an, übernimmt sie die Mängelbeseitigung und die außerplanmäßige Ausgabe des Landkreises wird gegenstandslos. Wird das Gutachten nicht anerkannt, muss der Landkreis in Ersatzvornahme gehen, die Leistungen ausschreiben und im Juni/Juli ausführen lassen, damit der Schulbetrieb nach den Sommerferien sichergestellt ist. „Das Unternehmen hat den Fußboden gemäß der Gebrauchsanleitung verlegt - doch die war leider falsch“, stellte Landrätin Martina Schweinsburg (CDU) zur Kreistagssitzung in Weida fest. „Unser Vertragspartner ist aber nicht Henkel, sondern die Fußbodenlegefirma, die jedoch nichts für die Mängel kann und die wir deshalb nicht in den Konkurs treiben wollen“, begründete sie die außerplanmäßige Ausgabe. Gegenwärtig werde ein Gutachten zu Ursachen und Wirkungen erstellt, das gerichtsfest sein muss. Denn kommt es zu keiner einvernehmlichen Lösung, will der Landkreis alle seine rechtlichen Möglichkeiten nutzen, um Gewährleistungsansprüche durchzusetzen und alle entstehenden Kosten erstattet zu bekommen. |
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Linke ziehen ihren Antrag gegen Armut zurück Satzungsänderung erforderlich Weida (OTZ/-um-). Ihren eigenen Antrag zur Reduzierung von Armut im Landkreis Greiz haben die Linken während der Kreistagssitzung in Weida selbst wieder zurückgezogen. Sie verzichteten auch auf die zwischenzeitlich in Erwägung gezogene Rückverweisung der Vorlage in den Sozialausschuss. Landrätin Martina Schweinsburg (CDU) hatte darauf aufmerksam gemacht, dass seit 1996 eine vom Kreistag beschlossene Satzung besteht. Mit einem Einzelbeschluss könne die nicht geändert werden, sondern nur mit einem Satzungsbeschluss. Die Linken bezeichnen es in ihrer Antragsbegründung als unbefriedigend, dass im Jahre 2008 nur 24 und in den ersten elf Monaten 2009 gerade 25 Sozialpässe im Landkreis ausgestellt wurden. Das liege daran, dass ein Anspruch erst bestehe, wenn bereits sechs Monate Arbeitslosen- bzw. Sozialhilfe gewährt werde. Die Linken verlangen nun, dass alle Hartz-IV-Empfänger sowie alle Bezieher von Sozialhilfe einen Sozialpass erhalten. Außerdem müsse ein Angebotskatalog gemeinsam mit dem Kreissportbund, Kultur- und Freizeiteinrichtungen des Landkreises, Verkehrsbetrieben sowie dem Sozialausschuss erstellt werden. Dieser solle beinhalten eine Auflistung über Verkaufseinrichtungen mit günstigen Angeboten, Kultureinrichtungen mit verbilligten Eintrittskarten, Sportvereinen mit Sozialtarif, Wochen- und Monatskarten mit Sozialtarif sowie für gesundes Mittagessen in Kindertagesstätten und Schulen. Nach Angaben der Linken ist jedes vierte Kind unter 15 Jahren im Landkreis Greiz auf Sozialleistungen angewiesen. Mehr als die Hälfte der hilfsbedürftigen Kinder sei jünger als sieben Jahre. |
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Cretzschwitz und Söllmnitz willkommen Landkreis Greiz für Geraer aufnahmebereit Weida (OTZ/-um-). Der Landkreis Greiz ist aufnahmebereit für Cretzschwitz und Söllmnitz. Beide, die seit 1994 zu Gera gehören, wollen der Großstadt den Rücken kehren und als selbstständige Gemeinden in den Landkreis wechseln. Mit großer Mehrheit stimmte der Kreistag in Weida dem beabsichtigten Gebietswechsel zu. Ein entsprechender Einwohnerantrag in Gera wurde von 662 Bürgern unterzeichnet, mehr als doppelt so viele, wie vom Gesetzgeber her erforderlich sind. Voraussetzung für einen Gebietswechsel ist, dass sowohl die Stadt Gera, als auch der Landkreis Greiz zustimmen. Der Geraer Stadtrat hat noch nicht über den „Ausreiseantrag“ von Cretzschwitz und Söllmnitz entschieden - und Landrätin Martina Schweinsburg (CDU) hat Grund zur Annahme, dass die Stadt Gera nicht die beiden abtrünnigen, ehemals selbstständigen Gemeinden ziehen lassen will. Trotzdem solle der Kreistag einen „Vorratsbeschluss“ fassen, um die Einberufung einer Sondersitzung während der Sommerpause zu vermeiden. Linken-Kreisrat Uwe Hauptmann aus Wünschendorf interessierte sich, ob der Einwohnerantrag aus Großfalka, der ebenfalls den Wechsel in den Landkreis vorsah, die Kreisverwaltung erreicht hatte. „Es gab Gespräche“, erklärte die Landrätin. Da der Geraer Stadtrat den Einwohnerantrag aber ablehnte und damit das gesetzlich vorgeschriebene Einvernehmen zwischen Stadt und Landkreis nicht mehr hergestellt werden konnte, war die Sache für den Kreistag gegenstandslos geworden. Der Einwohnerantrag aus Cretzschwitz und Söllmnitz wird damit begründet, dass sich ein Großteil der Menschen der beiden Ortsteile als Bürger zweiter Klasse fühlt. „Während in der Stadt Gera zahlreiche Projekte durchgeführt werden, die aus Sicht unserer Ortsteilbürger nicht notwendig sind, verfällt unser Ortsteil immer mehr. Seit dem Anschluss sind die baulichen Investitionen fast Null, die Infrastruktur mittlerweile katastrophal“. Der Zusammenschluss mit Gera 1994 sei „ein grundlegender Fehler für alle Beteiligten“ gewesen. Ihre neue Heimat sehen die Befürworter des Einwohnerantrages als selbstständige Gemeinden in der Verwaltungsgemeinschaft „Am Brahmetal“, aus der es ebenfalls positive Signale zur Aufnahme gibt. |
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Das Leubatal wählt
Am Sonntag entscheiden Wähler über künftige Bürgermeister in ihren Orten Greiz (OTZ). In Thüringen werden am Sonntag, 6. Juni, in 689 Gemeinden Bürgermeister gewählt, davon fünf hauptamtlich und 684 ehrenamtlich. Auch die zirka 5000 Einwohner der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Leubatal sind von 8 bis 18 Uhr zum Gang an die Wahlurne aufgerufen. So kann in Hain im Gemeinde- und Feuerwehrhaus über den einzigen Kandidaten Olaf Friedrich (Wählergruppe Freiwillige Feuerwehr) abgestimmt werden. In Neugernsdorf stellt sich Wilfried Geyer (parteilos) erstmals zur Wahl als Gemeindeoberhaupt, die in der Gaststätte „Zur Haardtschänke“ durchgeführt wird. Die Lunziger können ihre Stimme für den langjährigen Bürgermeister Jürgen Oettler (Freie Wählerliste) im Vereinshaus der Freiwilligen Feuerwehr abgeben. Die amtierende Kühdorfer Bürgermeisterin Angelika Kühn von Hintzenstern stellt sich wieder der Wahl. Die Wahlurne steht im Feuerwehrhaus, Kühdorf 27. In Wildetaube tritt Helmut Schaffer, seit 1992 Bürgermeister der Gemeinde, erneut an. Die Wähler der 700-Seelen-Gemeinde können im Vereinshaus, Bergaer Weg, ihre Stimmen abgeben. Ist - wie in den genannten fünf Orten - nur ein Wahlvorschlag zugelassen worden, kann der Wähler diesen durch Ankreuzen annehmen oder den Wahlvorschlag streichen und an dessen Stelle eine andere wählbare Person mit Nachnamen, Vornamen und Beruf in den Stimmzettel eintragen. Die Amtszeit der gewählten, ehrenamtlichen Bürgermeister beträgt sechs Jahre. Auch in Hohenleuben, Hohenölsen, Schömberg, Steinsdorf und Teichwitz wird gewählt. |
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Kühdorf soll selbstständig bleiben Bürgermeisterin stellt sich wieder der Wahl Von Katja Grieser Kühdorf (OTZ). „Ich wünsche mir, dass wir weiterhin selbstständig bleiben können. Denn nur durch die Selbstständigkeit konnten wir so viel bewegen“, ist Angelika Kühn von Hintzenstern, Bürgermeisterin von Kühdorf, die sich am Sonntag wieder der Wahl stellt, überzeugt. Sie ist einzige Kandidatin der Gemeinde. Kühn von Hintzenstern ist seit 2005 Bürgermeisterin von Kühdorf, kann auf recht erfolgreiche fünf Jahre zurück blicken. Durch das Dorferneuerungsprogramm konnten etliche Baumaßnahmen realisiert werden. „Wir haben vier Teiche in Kühdorf und da Wasser arbeitet, haben wir hier immer etwas zu tun“, sagt sie. So wurde 2007 der Grundablass des größten Teiches erneuert, 2009 der obere Dorfteich saniert. „Der war eine richtige kleine Dreckpfütze, hat gestunken“, begründet die ehrenamtliche Bürgermeisterin, weshalb die kostenaufwändige Maßnahme dringend notwendig war. Ein Buswartehäuschen in der Dorfmitte und eins an der B 92 wurden gebaut, die Ortsstraße grundlegend erneuert und eine Pflanzenkläranlage konnte eingeweiht werden. Auch am Spielplatz und in puncto Ortsbegrünung sei viel geschafft worden. „Kummerkind ist die Ortsverbindungsstraße Kühdorf - Hainsberg“, nennt Angelika Kühn von Hintzenstern die wichtigste Aufgabe, der sie sich bei einer Wiederwahl stellen wird. Ein Fördermittelantrag sei bereits abgelehnt worden, aber sie will dran bleiben. |
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Schnelle Eingemeindung als primäre Aufgabe Wilfried Geyer steht zur Wahl in Neugernsdorf Neugernsdorf (OTZ/S. Grunert). Er habe lange überlegt, ob er sich für die Wahl des Bürgermeisters in Neugernsdorf aufstellen lässt, verrät Wilfried Geyer (parteilos). Doch als sicher war, dass Vorgänger Werner Feustel nicht mehr antritt, ließ sich der bisherige stellvertretende Bürgermeister vom Feuerwehrverein als Kandidat vorschlagen. „Ich würde mir wünschen, dass Neugernsdorf eine bessere Ortsdurchfahrt bekommt“, meint Wilfried Geyer. Doch das werde wohl wie so oft an den Finanzen scheitern. Weiterhin will er dafür sorgen, das Dorf schöner zu machen, „einige Stellen sehen ziemlich liederlich aus.“ Auch eine zeitnahe Eingemeindung von Neugernsdorf mit seinen derzeit 181 Einwohnern nach Langenwetzendorf steht auf dem Aufgabenzettel des Bürgermeisterkandidaten. „Es funktioniert nicht, wenn so kleine Orte selbstständig bleiben“, findet der 48-Jährige. Und nicht zuletzt setzt Wilfried Geyer auf Bürgernähe, will für die Belange seiner Gemeinde stets ein zuverlässiger Ansprechpartner sein. |
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Begonnene Projekte bis zum Abschluss begleiten Jürgen Oettler seit 16 Jahren in Lunzig im Amt Lunzig (OTZ/S. Grunert). Der Entschluss, erneut für das Amt des Bürgermeisters von Lunzig zu kandidieren, sei in Zeiten chronisch klammer Klassen keine einfache gewesen, gibt Jürgen Oettler zu, der seit 1994 die Geschicke des kleinen Ortes leitet. „Doch man will ja auch begonnene Projekte weiter mit verfolgen“, meint der 55-jährige Gastwirt und nennt mit dem Straßenbau im Ortsteil Kauern auch gleich ein Beispiel. „Auch die Kita erlebt bauliche Veränderungen, da wir die Betriebserlaubnis für Kinder ab einem Jahr anstreben“, erklärt Oettler. Das ortseigene Mietswohnhaus soll zudem weiter modernisiert werden. „Zurzeit sind alle Wohnungen vermietet“, freut sich der einzige Kandidat, der am Sonntag in Lunzig zur Wahl steht. Befragt nach erfolgreichen Projekten in der Vergangenheit, hebt Jürgen Oettler den Straßenbau in Lunzig hervor, das 193 Einwohner zählt. „Ich denke, das haben wir für die Bürger finanziell lösbar hinbekommen.“ |
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Verfallener Vierseithof steht auf der Agenda Amtsinhaber Olaf Friedrich kandidiert für Hain Hain (OTZ/S. Grunert). Schon seit sieben Jahren ist Olaf Friedrich, 43 Jahre, als Bürgermeister von Hain, mit 70 Einwohnern die kleinste Gemeinde der VG Leubatal, im Amt. Als einziger Kandidat steht der gelernte Krankenpfleger auch an diesem Sonntag wieder zur Wahl. Im Falle eines erneut positiven Wahlausgangs - zur letzten Kommunalwahl erhielt Friedrich 100 Prozent der gültigen Stimmen - hat er einen Problemfall im Ort schon konkret im Blick. Wir haben im Dorfzentrum einen Vierseithof, der zusehends verfällt“, erzählt Olaf Friedrich. Das Objekt ist in Privatbesitz, die Eigentümer kümmern sich aber nicht um den Hof. „Mittlerweile entwickelt sich das Haus zum Unsicherheitsfaktor“, fährt er fort. So sind zum Beispiel Kinder, die die Neugier treibt, durch verfaulte Fußböden und ähnliches gefährdet. Deshalb soll hier mit den Besitzern zusammen eine Lösung gefunden werden. |
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Das Angefangene abschließen Helmut Schaffer kandidiert erneut zur Bürgermeisterwahl Von Katja Grieser Wildetaube. Seit 1. Januar 1992 ist Helmut Schaffer nun schon Bürgermeister der Gemeinde Wildetaube. Am Sonntag wird er sich erneut zur Wahl stellen. „Wenn mittendrin das Pferd gewechselt wird, wird es schwierig“, begründet er mit Blick auf die bereits in Angriff genommenen Maßnahmen in seiner Gemeinde die erneute Kandidatur. Der 66-Jährige hat mit seinem Engagement in den vergangenen Jahren die Gemeinde geprägt wie kein anderer. „Da sich sonst niemand hervorgehoben hat, der jetzt Bürgermeister werden will, versuche ich es nochmal“, so Schaffer. Der Gemeindechef kann mit Blick auf die letzten Jahre auf das Erreichte stolz sein. Nach dem Schock der Schulschließung im Jahr 2005 haben sich die Wildetauber nicht unterkriegen lassen. Zunächst einmal übernahm die Gemeinde die Turnhalle, investierte in Heizung und Fenster. Inzwischen ist in das ehemalige Schulgebäude wieder Leben ein gezogen, wenn auch derzeit nur durch Bauarbeiter. Denn dort soll ein Gemeindezentrum entstehen, in das beispielsweise der Kindergarten und die Gemeindeverwaltung ziehen sollen. Diese große Aufgabe einschließlich Folgearbeiten wie Gestaltung der Außenanlagen zu stemmen, sei Helmut Schaffers „Nahziel“. Ein Großprojekt, das weithin sichtbar ist, konnte in Wildetaube 2007 abgeschlossen werden. Der Aussichtsturm an der Kreuztanne wurde im Oktober eingeweiht. Im Rahmen des ländlichen Wegebaus wurde im vergangenen Jahr der alte Bergaer Weg saniert, nennt Schaffer einen weiteren Erfolg. Für seine Gemeinde wünscht sich Schaffer, dass der Grad der Selbstverwaltung auch künftig so hoch wie möglich bleibt. |
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Präsent in weiteren fünf Kommunalparlamenten Kreis-FDP zieht Bilanz Wildetaube (OTZ). Am Sonnabend traf sich die Kreis-FDP zu ihrer Mitgliederversammlung. FDP-Kreischef und Landtagsabgeordneter Dirk Bergner ließ das vergangene Jahr Revue passieren. In allen Wahlen habe die FDP hervorragend abgeschnitten und dies sei nur gemeinsam mit einer hervorragenden Mannschaft zu schaffen, so der 45-jährige Brücklaer. In fünf Städten und Gemeinden, in denen es davor keine liberalen Listen gegeben hatte, ist die FDP teilweise mit Listenverbindungen in die Kommunalparlamente eingezogen, im Kreistag hat sie die Zahl ihrer Sitze verdoppelt, in Harth-Pöllnitz verdreifacht und in Hohenleuben konnten die Stadträte von FDP/ Bürger für Hohenleuben auf 43 Prozent zulegen und wurden damit stärkste Kraft. Der FDP-Landesvorsitzende und Fraktionschef im Landtag, Uwe Barth, sieht den Kreisverband Greiz „gut aufgestellt“. Als weiteres Thema umriss Barth den Einsatz der FDP auf Bundesund Landesebene für das Modell der Optionskommunen. „Was vor Ort effizienter gelöst werden kann, muss nicht zentralstaatlich verwaltet werden.“, gab er den Mitgliedern der Kreistagsfraktion mit auf den Weg. Deren Vorsitzender, Jens Zimmer, sieht das genauso und kündigte an, das Thema in der Fraktionssitzung nochmals zu beraten. Auch den Einsatz der Kreis-FDP und Kreistagsfraktion für die Berufsschulstandorte im Landkreis wurde von Zimmer in seinem Bericht nochmals hervorgehoben. „Einsatz für die Region und gegen Abwanderung heißt für uns auch, die Voraussetzungen für eine gute und wirtschaftsnahe Ausbildung zu sichern und zu entwickeln“, so der Zeulenrodaer. Erstmals und souverän fungierte als Versammlungsleiter der 17-jährige Kreisvorsitzende der Jungliberalen Jan Bettermann aus Greiz. „Die FDP setzt bewusst darauf, junge Menschen an Verantwortung heran zu führen und ihre Fähigkeiten zu nutzen.“, hatte FDP-Kreischef Bergner seinen Vorschlag begründet. |
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Neuer Glanz auf alten Gebäuden
Vorschläge für die „Neustadtperle“ gesucht - Belohnung für stimmige Sanierung Von Peter Reichardt Greiz. Die Greizer Neustadt entwickelt sich immer mehr zu einem attraktiven und lebenswerten Stadtteil der Perle des Vogtlandes, so das Resümee vieler Greizer und Besucher. Schaut man einmal vom Schanzengarten auf diesen Stadtteil, so ist man erstaunt, wie viel Neues, aber noch viel wichtiger, wie viel neu Hergerichtetes da aus der vorhandenen Bausubstanz leuchtet. Die Carolinenstraße erhält Schritt für Schritt ihren alten Glanz aus der Gründerzeit wieder. Die neue Vogtlandhalle geht ihrer Vollendung entgegen. Aber auch die Villen und Gebäude im Gartenweg, der Rudolf- Breitscheid-Straße sowie der Zentastraße erinnern nach ihrer Rekonstruktion oder Renovierung an den Glanz des vergangenen Jahrhunderts. Doch auch heute sind diese Gebäude voller Leben. So wird derzeit das Wohnprojekt 55 plus in der Rudolf-Breitscheid-Straße 15 realisiert. Es tut sich also einiges in der Greizer Neustadt. Und dabei hat der Wettbewerb um die „Neustadtperle“, der seit 2006 von der Interessengemeinschaft Greizer Neustadt ausgelobt wird und mit 1000 Euro dotiert ist, sicher auch einen Anteil. Die Auszeichnung würdigt Immobilienbesitzer, die mit der Sanierung oder Rekonstruktion ihres Anwesens und einer stimmigen Nutzung wieder Leben in die Neustadt bringen. Erster Preisträger war das Gebäude in der Carolinenstraße 37, in dem sich eine Zahnarztpraxis und Wohnungen befinden. 2007 wurde das Eckgebäude Carolinenstraße 26 ausgezeichnet. Die Aufwertung des Objektes Rudolf-Breitscheid-Straße 28 als Wohngebäude bei gleichzeitger Erhaltung der baulichen Strukturen brachte den Ausschlag für den Juryentscheid 2008. Im letzten Jahr schließlich überzeugte die stilgerechte Sanierung des Gebäudes Carolinenstraße 7. Den Juryvorsitz trägt erneut Prof. Dr. Dieter Hasenpflug, Leiter des Institutes für europäische Urbanistik an der Bauhaus- Universität Weimar. Bewerbungen und Vorschläge für die „Neustadtperle 2010“ können ab sofort an die IG Greizer Neustadt, Rudolf-Breitscheid- Straße 11, in 07973 Greiz eingereicht werden. Dabei ist es völlig egal, ob die Nominierung vom Immobilieneigner, von Nachbarn, Nutzern, Passanten oder Besuchern der Stadt Greiz kommt, denen das Anwesen ins Auge sticht. Im September werden die vorgeschlagenen Objekte dann von der Jury unter die Lupe genommen, bevor zum Greizer Neustadtfest am 3. Oktober die diesjährige Neustadtperle gekürt wird. |
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12. Zeulenroda Meeting Am 13. Juni steigt das 12. Zeulenroda Meeting der Leichtathleten im Waldstadion. Meeting-Direktor Hans-Peter Bischoff will dabei Athleten aus der Region eine Bühne geben. Andreas Rabel / 03.06.10 / OTZ Zeulenroda. Es war wie verhext. Eigentlich fing mit dem Stabhochsprung alles an. Die Stab-Akrobaten begründeten das Zeulenroda Meeting, das am 13. Juni zum 12. Mal stattfindet. Doch als Annika Becker 2004 im Waldstadion "drei Nuller" hinlegte, war es vorbei. Meeting-Direktor Hans-Peter Bischoff bekam keine Stabhochspringerinnen mehr zusammen. "Wenn die WM-Zweite Annika Becker drei Fehlversuche macht, was soll uns denn dann blühen", war der Tenor.
Ähnliches weiß Bischoff, der auch das Leichtathletik-Sportfest in Dessau betreut, von den Speerwerferinnen zu berichten. Als Christina Obergföll und Steffi Nerius weit unter ihren Bestleistungen blieben, war es auf einmal schwer Starterinnen zu finden. Am 13. Juni wird im Waldstadion das Stabhochspringen der Frauen nach sechs Jahren Pause wieder aufgelegt. Und Meeting-Chef Bischoff hofft, dass sich das Feld noch füllt, auch in anderen Disziplinen gibt es noch Lücken. Doch das sei eineinhalb Wochen vor dem ersten Startschuss normal.
"Täglich bekomme ich Anfragen." Das miese Wetter tut ein übriges, "die meisten Athleten sind bisher nur durchs Wasser gepatscht". Bischoff setzt in erster Linie auf Top-Athleten der Region. Auf dem Meeting-Plakat geht Thomas Blaschek über die Hürde. Dass der EM-Zweite von 2006 in Zeulenroda trotz muskulärer Probleme seinen Saisonstart vollzieht, beziffert Bischoff auf "sechzig Prozent". Doch mit Alexander John hat ein weiterer Ostthüringer gemeldet, will über die 110 m Hürden an die 13,20 Sekunden herankommen, die Norm für die EM in Barcelona knacken. Auch Dreispringerin Katja Demut vom TuS Jena will die Norm springen. Im Kurzsprint treffen der Jenaer Robert Hering, Julian Reus (Erfurter LAC) und Alexander Kosenkow (Wattenscheid) aufeinander. Bischoff verspricht sich gute Unterhaltung. "Wir wollen den Athleten der Region eine Bühne geben", sagt Bischoff, doch verweist er darauf, dass es "nicht einfach ist, die deutschen Top-Athleten zu bekommen". Zum einen haben zum Beispiel die Stabhochspringer den Dom- und Marktplatz oder auch den Flugplatz für sich erobert. Verständlich, dort bekommen sie die ungeteilte Aufmerksamkeit. Bischoff weiß das, er organisiert mit dem Köstritzer Werfertag selbst ein Spezial-Meeting.
Doch das Problem liegt woanders. Bis vor zwei Jahren waren die German Meetings, Zeulenroda zählt dazu, die Sportfeste, auf denen die Athleten die Norm für internationale Titelkämpfe erfüllen konnten. Heute ist das im Prinzip auf jedem Dorffest möglich, wenn ein A- und B-Kader am Start ist. Doch die German Meetings müssen zum Beispiel Anti-Doping-Kontrollen ermöglichen, das kostet Geld, das andere Veranstalter nicht ausgeben müssen. Hans-Peter Bischoff sieht den Deutschen Leichtathletik-Verband in der Pflicht, die verbliebenen German Meetings zu schützen, oder für alle Sportfest gleiche "Normen" einzuführen.
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Regelschule Greiz-Pohlitz bei Mädchen und Jungen erfolgreich
Große Aufregung herrschte am Dienstag in der Sporthalle der Regelschule Greiz-Pohlitz. Kämpften doch die Mädchen und Jungen der Jahrgänge 1997 bis 1999 (D-Jugend) im Rahmen der Kreisjugendspiele 2010 im Basketball um jeden Korb und Punkt Peter Reichardt / 03.06.10 / OTZ. Greiz. Die Mädchen der Regelschule Greiz-Pohlitz gingen mit viel Enthusiasmus und Begeisterung in das Turnier, lieferten sich packende Spielszenen auf dem Hallenparkett und verblüfften mit überraschenden Würfen. Drei Siege in ihren Spielen gegen das Gymnasium Greiz mit 8:4, gegen die Regelschule Triebes mit 30:2 und gegen die Regelschule Gotthold Ephraim Lessing Greiz mit 24:6 sicherten ihnen Platz eins und die Goldmedaille in diesem Turnier. Die Mädchen des Gymnasium Greiz mussten sich nur der Regelschule Greiz-Pohlitz beugen, besiegten die Mädchen der Lessingschule Greiz mit 14:0 und die der Regelschule Triebes mit 32:4 und sicherten sich damit den Silbermedaillenrang. Die Mädchen der Lessingschule setzten sich gegen ihre Alterskameradinnen der Regelschule Triebes mit 6:0 durch und holten Bronze. Eine klare Entscheidung, die den Mädchen der Regelschule Triebes nur Rang vier in diesem Turnier ließ. Damit haben die Mädchen der Regelschule Greiz-Pohlitz ganz hervorragend an das Regionalfinale von Jugend trainiert für Olympia vom April angeschlossen, als sie auch den ersten Platz belegten. Auch bei den Jungen dieser Altersklasse traten nur vier Teams an. Das wurde eine ganz knappe Entscheidung, denn drei Mannschaften hatten je zwei Punkte. Es mussten die geworfenen Körbe gezählt werden. Die Pohlitzer Regelschule trumpfte auch hier auf und gewann ihre drei Spiele klar. Ein 10:4-Sieg gegen die Jungen der Regelschule Triebes, ebenfalls ein 10:4-Sieg gegen die Lessingschule Greiz und ein 18:10-Sieg über die Jungen des Greizer Gymnasium brachten ihnen die Goldmedaille ein. Bei den anderen Teams entstand die zuvor erwähnte Situation, nachdem jeder ein Spiel gewonnen hatte. Nach ausgezählten Körben lag das Greizer Gymnasium mit 35:24 vorn und erkämpfte sich Silber. Auf Platz drei mit 16:18 kam die Regelschule Triebes. Vierter wurde die Mannschaft der Lessing-Regelschule. Doch Verlierer gab es an diesem Tag im Grunde keine, denn alle Aktiven bewiesen ihre Fertigkeiten, zeigten Teamgeist und kämpften fair um die Medaillen. Und man konnte es an den Gesichtern sehen auch mit einer Menge Spaß. Einziger Wehrmutstropfen der Veranstaltung war wieder einmal die mäßige Beteiligung von nur vier Schulen. |
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Anerkanntes Talent-Förderzentrum
Leistungszentrum Tischtennis im KFA Greiz erhält vom Landkreis 5000 Euro Fördermittel Von Peter Reichardt Greiz. Es war ein erfreulicher Abend für das Leistungszentrum und den Kreisfachausschuss Tischtennis Greiz am Montag in der Sporthalle der Greizer Neustadt. Hatte sich doch der 1. Beigeordnete der Landrätin, Heinz Klügel, zu einem Besuch der Trainingsgruppe angekündigt. Im Gepäck hatte er einen Anerkennungsbescheid und die Urkunde als Talent-Förderzentrum Tischtennis des Landkreises Greiz für die Jahre 2010/11 sowie die Anerkennungstafel für die Sportstätte. Außerdem überreichte er einen Fördermittelbescheid über 5000 Euro zur Betreuung von talentierten Kindern und Jugendlichen in der Sportart Tischtennis und zur Finanzierung des Honorartrainers. Wie Peter Krause, Vorstand des KFA Tischtennis Greiz, berichtete, sind hier derzeit rund 300 Aktive in zwölf Vereinen organisiert, die besten von ihnen im Leistungszentrum. Interessant auch, dass ein Drittel der Kaderspieler des Freistaates Thüringen aus dem Greizer Leistungszentrum kommt und dass mit den Geschwistern Vu und Minh Tran Le zwei Tischtennisspieler der 2. Bundesliga integriert sind. Vu Tran Le ist Mitglied der Jugend-Nationalmannschaft und trainiert am Bundesleistungszentrum Düsseldorf unter Timo Boll. Mit welchem Ernst, aber auch Eifer die Tischtennissportler unter Trainer Jürgen Müllers, der erfolgreich die ALizenztrainerprüfung bestanden hat, arbeiten, davon überzeugten sich Klügel und der Vorsitzende des Kreissportbundes Greiz, Uwe Jahn. Interessante Gespräche mit Sportlern, dem Trainer sowie dem Kreisfachausschuss-Vorsitzenden Peter Krause ergaben sich in dieser Runde. Zudem war es interessant zu sehen, wie Minh Tran Le sein Können und seine Erfahrungen an seine Sportkameraden weiter gab, ganz zu schweigen von den Trainingshinweisen des Trainers des Leistungszentrums. Eine gute und erfolgreiche Arbeit, die im Leistungszentrum Greiz und im Kreisfachausschuss Greiz Tischtennis geleistet werde, befand Heinz Klügel. |
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Knapper Heimsieg für Handballerinnen
Handball - B-Juniorinnen, Oberliga: Reudnitz hat eine Medaille sicher Reudnitz (OTZ/G. Bölke). Die TSG-Juniorinnen haben sich mit einem knappen 18:17- Sieg gegen Werratal 05 eine Medaille in der Endrunde um die Thüringenmeisterschaft ihrer Altersklasse gesichert. Im Gegensatz zum Hinspielerfolg in Breitungen war es diesmal eine Zitterpartie. Der 2:0-Auftakt für Reudnitz sah noch vielversprechend aus, aber zunehmend schlichen sich im Angriffsspiel Fehler ein. Die Gäste nutzten diese Chance und gingen in der zwölften Minute mit 5:3 in Führung. Die Concordia-Sieben kämpfte und fünf Minuten später war der Ausgleich wieder hergestellt. Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Werrataler wieder auf 10:7. Die Antwort der TSG Mädchen ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Die Reudnitzer Treffer acht und neun bedeuteten Anschluss und beim 11:11 in der 34. Spielminute war die Partie wieder völlig offen. Das 16:14 in der 42. Minute war Ausdruck einer tollen Moral. Die Begegnung stand nun nochmal auf Messers Schneide, zumal die Gäste zur offenen Manndeckung übergingen. Mit zwei Treffern für Reudnitz in Folge schien das Spiel entschieden zu sein, doch die Gäste verkürzten nochmals bis auf 17:18. Im Team-Time-Out für Reudnitz gab es nur eine klaren Ansage: Noch neun Sekunden den Ball halten. Das gelang und danach konnte gejubelt werden. Reudnitz: Lohmeier, Storm-Johannsen (2), Hohmuth (4), E. Hoyer (1), Stecklum (1), I. Hoyer (1), Grau, Li. Hupfer (7/4), Le. Hupfer (2), Teuber. |
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Erste Saisonniederlage des Greizer SV in Berga Fußball, Alte Herren Berga (OTZ/Roland Hilbert). Die Greizer reisten in Berga stark ersatzgeschwächt mit nur neun Spielern an und erhielten dankenswerterweise vom Gastgeber zwei Spieler, um die Vollzähligkeit zu gewährleisten. Diese fügten sich dann auch gut in das Mannschaftsgefüge der Gäste ein. Reichardt brachte die Gäste schon frühzeitig in Führung (2.). Berga konnte noch in der Anfangsphase ausgleichen (8.). Dann über weite Strecken ein ausgeglichenes Spiel. Nach Vorarbeit von Grünler brachte erneut Reichardt die Greizer mit 2:1 in Front (20.). Danach vergab Berga bis zur Pause noch einige gute Chancen zum Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel konnte der Gastgeber mit neuen Spielern vor allem läuferisch Vorteile erzielen und bestimmte über weite Strecken klar das Spielgeschehen. So mussten die Greizer schon frühzeitig den Ausgleich hinnehmen (48.). Nun war die Abwehr der Gäste oftmals überfordert und im Angriffsspiel hemmten viele Fehlabspiele immer wieder den Spielfluss. So gelang den Hausherren nach schöner Vorarbeit der Führungstreffer (62.). Danach wollten die Greizer den Ausgleich erzwingen. Doch Grünler scheiterte mit einer Großchance per Kopfball (68.) und mehrere Schüsse von Krakau verfehlten das Ziel. Der Gastgeber machte es besser und erhöhte nach einem Konter auf 4:2 (72.). In der Schlussphase machte der Gastgebertorhüter mit einer guten Parade noch einen Schuss von Krakau zu Nichte (75.). Am Ende ein verdienter Erfolg für Berga aufgrund einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte. So musste Greiz die erste Saisonniederlage hinnehmen. Greiz: Franke, Hilbert, Damm, Oettert, Scharr, Mainka (10. verletzt ausgeschieden/ ab 30. Schmidt), Krakau, Grünler, Reichardt und zwei Gastgeberspieler. |
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Thiel holt Platz sieben an der Steilen Wand Radsport, Junioren-Bundesliga Meerane (OTZ/Margit Otto). Am Sonntag fand in Meerane das erste Bundesligarennen der Saison für die Junioren statt. Unter den 137 Startern aus allen Bundesländern befand sich auch Fabian Thiel vom 1. RSV 1886 Greiz. Es mussten sieben Runden mit insgesamt 121 km zurückgelegt werden. Dabei galt es jedes Mal, die berüchtigte Steile Wand von Meerane zu überwinden. Von Beginn an wurde ein sehr hohes Tempo angeschlagen. Fabian fuhr immer unter den ersten zehn, um auf dem schwierigen und mit viel Pflastersteinpassagen gespickten Kurs nicht in Stürze verwickelt zu werden. In der vierten Runde bildete sich eine sechs Mann starke Spitzengruppe, in der auch Felix Fischer aus Erfurt vertreten war. Eine Runde später setzten sich aus dieser Gruppe Mario Vogt (RSC Schönaich) und Ruben Zepuntke (SG Radschläger 1970 Düsseldorf) ab und machten den Sieg unter sich aus. Einer Verfolgergruppe, in der auch Thiel war, gelang es, die restlichen Ausreißer in der sechsten Runde zu stellen. Das Tempo musste in der Gruppe hoch gehalten werden, damit das Hauptfeld nicht näher kam. Dies hatte zur Folge, dass sich bei der letzten Überquerung der Steilen Wand fünf Fahrer lösen konnten. Darunter Rick Zabel (Erfurt) und Fabian Thiel vom 1. RSV Greiz. Für diese ging es um den dritten Platz. In den Zielsprint konnte Fabian Thiel nicht eingreifen, da er von ständigen Krämpfen geplagt wurde. Den letzten Podestplatz erklomm Jasha Sütterlin (RSV Edelweiß Achkarren). Fabian Thiel belegte den tollen siebenten Platz. Durch eine hervorragende Mannschaftsleistung erkämpfte das Thüringer Energie Juniorteam den ersten Platz in der Mannschaftswertung. |
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Gute Ergebnisse bei Sichtungs-Wettkämpfen Schwimmen, Landes-Sichtungswettkampf Gotha/Saalfeld (OTZ/Penzel). Die Landes-Sichtungswettkämpfe im Schwimmen fanden in Gotha (zweite Klasse) und Saalfeld (dritte Klasse) statt. Während die Jüngeren sich in Gotha über 10 m Schnelligkeit, 25 m Beinarbeit und 25 m jeweils in den Schwimmarten Rücken, Brust und Kraul beweisen mussten, hatten die Älteren in Saalfeld einen 15-m- Sprint und 25-m- Beinarbeit in Schmetterling, Rücken, Brust und Kraul, sowie 25 m Schmetterling und je 50 m Rücken, Brust und Kraul zu absolvieren. Für die geschwommenen Zeiten und für die Technik wurden Punkte vergeben. Gewertet wurde pro Jahrgang. Beim Wettkampf der zweiten Klassen gingen fünf Mädchen und vier Jungen vom 1. Schwimmklub Greiz im Kampf um die Maximalpunktzahl an den Start. Verglichen mit der dritten Klasse ist in dieser Altersgruppe das Techniktraining noch viel intensiver, um eine solide Basis für späteres Ausdauertraining zu haben. Das beste Ergebnis aller Greizer war der erste Platz für Hannah Helvetia Häberer im Jahrgang 2002. Marie Baumgärtel belegte den guten dritten Platz. Weiterhin fleißig zu trainieren gilt auch für Laura Oertel und Selina Meye, die die Plätze 16 und 25 belegten (alle Jahrgang 2002). Als einzige Greizerin des Jahrgangs 2001 erreichte Paula Fülle Rang neun. Drei Jungen Jahrgang 2001 stellten sich dem Kampfgericht. Alexander Grätz war mit Platz zwei der Beste. Gemeinsam auf Rang sechs kamen Denis Petzold und Bennet Tristram. Leon Elias Thomas, Jg. 2002, schloss den Wettbewerb als Fünfter ab. Bei den Drittklässlern platzierten sich die drei Greizer Jungen allesamt als Achte: Im Jahrgang 2000 Jann Buchwald und Jan- Oliver Zietan und im Jahrgang 2001 Adrian Günther. Elisabeth Czwienczek und Leah Strauß belegten im Jahrgang 2001 die Plätze elf und 16. Die Schwimmer bedanken sich bei der Unterstützung der Eltern. |
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03. Juni 2010 /Antje-Gesine Marsch Rock für ein buntes Vogtland kann starten Am Samstag den 12.06.2010, an der Göltzschtalbrücke - Auch Shuttle-Busse im Einsatz
Daniel Kertscher, Angela Görner und Andreas Böttger (v.r.) präsentieren das Plakat für das Event „Rock für ein buntes Vogtland“, das am Sonnabend an der Göltzschtalbrücke stattfinden wird. Text & Bild Antje-Gesine Marsch „Wir wollen nicht immer ‚gegen’ alles sein. Wir sind ‚für’ ein buntes Vogtland“, so Daniel Kertscher, einer der drei Organisatoren des Events „Rock für ein buntes Vogtland“, das am Samstag an der Göltzschtalbrücke über die Bühne gehen wird.
Daniel Kertscher, Angela Görner und Andreas Böttger (v.r.) präsentieren das Plakat für das Event „Rock für ein buntes Vogtland“, das am Sonnabend an der Göltzschtalbrücke stattfinden wird. |
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Tierbücher gesucht für Tierheimfest am Sonnabend
Neugierig wird das Futter, das Vivien Wetzel (links) und Michele Wohlrab ins Tierheim mitgebracht haben, von den Hunden beschnuppert. Anlässlich des Tierheimfestes am Sonnabend 14 bis 17 Uhr soll ein tierischer Buchbasar stattfinden. Tier- und Literaturfreunde werden gebeten, nicht mehr benötigte Tierbücher zu spenden, die verkauft werden können. Damit wird die Arbeit des Tierschutzvereins unterstützt. Weitere Infos: (03661) 64 43. Proben für Tanzgala laufen auf Hochtouren
Die Tänzer der Tanzklassen der Kreismusikschule Greiz bereiten sich derzeit auf die große Tanzgala „Mensch - Form - Raum“ vor, die am Freitag ab 18.30 Uhr und am Sonnabend ab 16 Uhr im Greizer Theater stattfindet. Kartenbestellungen werden unter Tel. (0173) 2 12 62 48 entgegen genommen. Karikatur des Tages
Schwelbrand in Bungalow Greiz (OTZ). Ein Bungalow brannte am Dienstag gegen 17.15 Uhr in der Greizer Kurt- Tucholsky-Straße am Waldberg. Vermutlich aufgrund eines Defektes in der elektrischen Anlage kam es im Pultdach des Bungalows zu einem Schwelbrand. Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell löschen. Personen wurden nicht verletzt. Der Sachschaden wird noch ermittelt. Wünschendorf sucht die schönsten Oldtimer-Fotos Wettbewerb bis zum 31. August Wünschendorf (OTZ/Schmidtke). Vom Erfolg der ersten Oldtimer-Ausfahrt von Wünschendorf nach Greiz und zurück ist Organisator Wolfgang Braun noch immer überrascht. Bereits am Tag danach stand fest: Es soll im kommenden Jahr eine Fortsetzung geben. Um Fans und Fahrern bis dahin die Zeit zu verkürzen, ruft Braun zum Fotowettbewerb auf. Gesucht werden die originellsten Fotos der historischen Automobile, ihrer Besitzer oder vom Geschehen rund um die Ausfahrt. „Beteiligen können sich alle, die Fotos gemacht haben“, will Braun ein breites Publikum ansprechen. Die besten Bilder wählt eine Jury aus. Sie besteht aus Veranstalter Wolfgang Braun, Wünschendorfs Bürgermeister Jens Auer (parteilos) und Fotografin Jenny Hartmann. Einsendeschluss ist der 31. August. Der Fotograf des besten Bildes darf zur Ausfahrt 2011 Platz in einem Oldtimer nehmen und mitfahren.
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