01. Juni 2010 /OTZ

Sprintankunft wahrscheinlich

Zieldurchfahrt und -einlauf der Thüringen-Rundfahrt der Frauen wird in diesem Jahr für die Greizer Etappe vom Westernhagenplatz in die Carolinenstraße verlegt.
Zieldurchfahrt und -einlauf der Thüringen-Rundfahrt der Frauen
wird in diesem Jahr für die Greizer Etappe vom Westernhagen-
platz in die Carolinenstraße verlegt.
Archivfoto: OTZ/Holger Zaumsegel

Greizer Etappe der Thüringen-Rundfahrt der Frauen mit Ziel in der Carolinenstraße

Von Katja Grieser Greiz.

Fans der Thüringen-Rundfahrt der Frauen müssen sich in diesem Jahr in der Greizer Neustadt postieren, um den Zieleinlauf der Fahrerinnen verfolgen zu können. In der Carolinenstraße, Ecke Bahnhofstraße, wird das Ziel der 128,7 Kilometer langen Etappe „Rund um Greiz“ am 22. Juli sein. „Die Greizer Strecke ist für mich und meine Beine immer das schwerste Rennen gewesen“, erinnert sich Tourchefin Vera Hohlfeld an ihre aktive Zeit. „Man kann hier kaum flach fahren“, so die Gesamtleiterin der Thüringen-Rundfahrt der Frauen. Das sei auch bei der diesjährigen Etappe, die unter anderem ins Vogtländische Oberland führt und auch den Dörtendorfer Berg beinhaltet, so. „Der Zieleinlauf wird diesmal besonders spannend sein“, prophezeit Hohlfeld, die sogar eine Sprintankunft für wahrscheinlich hält. Denn obwohl die bergige Greizer Etappe für die Fahrerinnen eine Herausforderung ist, habe die Erfahrung gezeigt, dass hier oftmals 20 oder 30 Fahrerinnen in der Gruppe aufs Ziel zusteuern. „Ich hoffe, dass möglichst viele Zuschauer dort sein werden“, so Vera Hohlfeld. Am Start seien wieder internationale Spitzensportlerinnen. 96 Fahrerinnen aus 16 Mannschaften werden bei der Thüringen- Rundfahrt der Frauen an den Start gehen. Ein Großteil der Teams habe bereits zugesagt, so die Tourchefin. Um für die Frauen-Rundfahrt zu werben, wird am Sonnabend, 3. Juli, die Promo-Tour in Greiz Halt machen. Auf dem Parkplatz Elsterufer werden Sportler aus Altenburg mit ihren Rädern erwartet, auch Vera Hohlfeld will mitfahren. „Wenn ich das Tempo bestimmen kann...“, lässt sie erahnen, dass es auf der Werbetour recht schnell zugehen wird. Dass mit der Promotour auch möglichst viele Leute erreicht werden, dafür dürfte der Termin am 3. Juli sprechen. Denn an diesem Tag findet auch das Kanurennen des Neustadtvereins statt, so die Greizer Amtsleiterin Jutta Gropp, die sich über die dadurch entstehenden Synergieeffekte natürlich besonders freut. Zur Promotour werden wie in jedem Jahr die Trikots vorgestellt, von denen es diesmal ein neues gibt. Es wird ein Führungstrikot eines neuen Sponsors sein, viel mehr lässt sich die Tourleiterin nicht entlocken. Sponsor und Trikot werden zu einem späteren Zeitpunkt vorgestellt. Auch ein Rahmenprogramm zur Greizer Etappe wird es diesmal wieder geben. Neben musikalischer Unterhaltung soll es zudem eine kleine Tanzaufführung geben, obwohl das durch den Rundfahrttermin in den Sommerferien noch nicht feststeht. Für Kinder wird u. a. eine Hüpfburg aufgebaut. Wer selbst in die Pedale treten möchte, für den ist der Wettbewerb „Rundfahrtstädte aktiv“ das Richtige. Nachdem sich Greiz im vergangenen Jahr auf Platz zwei gekämpft hat, dürfte es an Motivation für dieses Jahr nicht mangeln. Wer also Interesse hat, kann am Etappentag in die Carolinenstraße kommen und versuchen, so viele Kilometer wie möglich auf einem der Ergometer zu erradeln und gemeinsam mit anderen Wettbewerbsteilnehmern aus Greiz die Konkurrenz der anderen Rundfahrtstädte zu schlagen.

Details zur Greizer Etappe

Zum 21. Mal ist Greiz Etappenort der Thüringen-Rundfahrt der Frauen. Am 22. Juli werden die 96 Fahrerinnen der 16 Teams in Greiz an den Start gehen. Um 12.30 Uhr schreiben sich die Sportlerinnen ein, 13.30 Uhr werden sie auf die Strecke geschickt. Mit der ersten Zieldurchfahrt ist gegen 16 Uhr zu rechnen, zu der auch eine Sprintwertung ansteht. Gegen 17 Uhr ist der Zieleinlauf geplant. Die Etappe „Rund um Greiz“ ist 128,7 Kilometer lang.

Kommentar

Neustadt als Ziel

Von Katja Grieser

Nach Markt und Westernhagenplatz ist der Zieleinlauf der Frauenradtour diesmal in der Carolinenstraße vorgesehen. Grund für die Ausweichvariante ist die Baustelle in der August-Bebel-Straße, die es allerdings aufgrund von Schwierigkeiten im Vergabeverfahren immer noch nicht gibt. Trotzdem wird die Neustadt diesmal zum Greizer Radsport-Mekka, die sanierte und vor allem flache Carolinenstraße ist für den Schlusssprint geradezu ideal. Die Neustadt wird durch die Länge der künftigen Baustelle in der Bebel-Straße bestimmt auch im nächsten Jahr Zielort der Tour bleiben. Vielleicht ja auch für immer, denn die Bedingungen für die Sportlerinnen dürften auf der flachen und glatten Strecke bedeutend besser sein als auf dem kopfsteinpflastrigen mWesternhagenplatz.


01. Juni 2010 /OTZ

Pedra Hofmeister souverän im Amt bestätigt

Pedra Hofmeister bleibt Bürgermeisterin in Neumühle.
Pedra Hofmeister bleibt Bürgermei-
sterin in Neumühle.
Foto: OTZ/Freund

98 Prozent bei Bürgermeisterwahl geholt

Neumühle (OTZ/-lz).

Pedra Hofmeister, die 1990 das Amt der ehrenamtlichen Bürgermeisterin für Neumühle übernahm, hatte auch bei der jüngsten Wahl am Sonntag in ihrer Gemeinde die Nase vorn. Von 396 Wahlberechtigten haben 211 Männer und Frauen ihre Stimme abgegeben, sieben Stimmen waren ungültig. 200 Stimmen davon, das sind stolze 98 Prozent, entfielen auf Pedra Hofmeister (parteilos). Auf drei Wahlzetteln erschien der Name Gabi Disse, ein Wähler hatte Dieter Schwarz vorgeschlagen. Kandidiert hatte Pedra Hofmeister im Vorfeld ohne Gegenkandidaten für ihre 5. Legislaturperiode. „Der Gemeinderat hatte mir das Versprechen abgenommen, mich auch der Wiederwahl zu stellen“, begründet die 57-jährige Personalamtsleiterin im Greizer Landratsamt. „Ich freue mich über die Wiederwahl, danke meinen Wählern für das Vertrauen“, betont Pedra Hofmeister, die keinen Hehl daraus macht, dass sie sich mehr Wahlbeteiligung erhofft hatte. Die aktuelle Wahlbeteiligung lag bei 53,3 Prozent. Bereits zum Gemeindejubiläum zum Jahresauftakt war in Neumühle umfassend die Entwicklung der Gemeinde bilanziert worden. Die Brückenübergabe zum Gelände des ehemaligen Hartpappenwerkes in der Lehnamühle im April bildete nochmals einen Höhepunkt vor dieser Bürgermeister-Wahl. Immer im Blick hat Pedra Hofmeister den Kindergarten in Neumühle, der für die Gemeinde sehr wichtig ist. „Momentan suchen wir dringend eine staatlich anerkannte Erzieherin für die kleine Einrichtung“, sagt sie. Auch baulich werde stets hier gearbeitet: Gegenwärtig werden neue Türen eingebaut, 2011 soll es mit den Außenanlagen weiter gehen. Eine Studie, um die wirtschaftlichen und touristischen Kontakte in der Region Greiz-Werdauer Wald zu stärken, wird es durch die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages mit dem Regionalen Entwicklungs- und Handlungskonzept Pleißental auch für Neumühle geben, blickt die Bürgermeisterin in die Zukunft. Ohne freilich die Straßen-Engstelle im Ort aus den Augen zu verlieren, um deren Aufweitung sie seit vielen Jahren kämpft. Nach Neumühle werden am 6. Juni weitere fünf Gemeinden in unserem Erscheinungsgebiet ihre ehrenamtlichen Bürgermeister wählen. In Neugernsdorf tritt der langjährige Amtsinhaber Werner Feustel nicht mehr an. Es kandidiert der 48-jährige Schlosser Wilfried Geyer, den der Feuerwehrverein des Ortes ins Wahlrennen schickt. Die bisherigen Bürgermeister in Hain, Lunzig, Kühdorf und Wildetaube stehen erneut zur Wahl und wollen ihre Arbeit fortsetzen. Der 43-jährige Krankenpfleger Olaf Friedrich in Hain, die Keramikerin Angelika Kühn von Hintzenstern (59) in Kühdorf, Gastwirt Jürgen Oettler (55) in Lunzig und in Wildetaube der 66-jährige Ingenieurpädagoge Helmut Schaffer.


01. Juni 2010 /OTZ

Wir feiern heut' ein Schulfest

Zum 60-jährigen Jubiläum der Mohlsdorfer Schule konnten die Besucher im Schulgebäude eine Ausstellung mit historischen Fotos ansehen, die Ortschronist Gerd Richter in mühevoller Kleinarbeit zusammengestellt hatte.
Zum 60-jährigen Jubiläum der Mohlsdorfer Schule konnten die
Besucher im Schulgebäude eine Ausstellung mit historischen
Fotos ansehen, die Ortschronist Gerd Richter in mühevoller
Kleinarbeit zusammengestellt hatte.
Foto: Gerd Richter

Mohlsdorfer Schule beging 60-jähriges Jubiläum

Antje-Gesine Marsch

Die Wahl zwischen einer "steifen Festveranstaltung und einem großen, bunten Kinderfest" fiel der Schulleiterin der Mohlsdorfer Grundschule, Katrin Vogel, wirklich leicht. Sie wählte Variante zwei - eine gute Entscheidung, vor allem natürlich für die Jüngsten. Der Sonnabendnachmittag begann mit einem abwechslungsreichen Programm in der neuen Turnhalle, wobei jede Klassenstufe in einem fast zweistündigen Programm ihre einstudierten Beiträge darbot. Hasenhans und Hasengretel waren genauso angesagt wie eine Modenschau von einst und heute oder der Schulgeburtstagshit "Sie ist 60 Jahr". Auch die Kleinsten der Kita Regenbogen trugen mit dem Lied "Ich kenn' ein Haus" und dem Gedicht "Kinder sind wertvoll" frisch zum Programm bei. Schwung und Rhythmus brachten die Tanzkinder in die Halle. Ein volkstümlicher Tanz im hübschen Trachtenkostüm, aber auch die Chartstürmer "Satellite" oder Lady Gagas "Pokerface" sorgten für herzlichen Beifall. Im Außengelände wurde anschließend zum großen Festtagstreiben eingeladen. Bei bester kulinarischer Versorgung und herrlichem Sonnenschein kamen die Großen gut ins Gespräch, während sich die Jüngsten auf der Hüpfburg austobten oder beim Sumo-Ringen die Kräfte testeten. Auch der Auftritt der Karategruppe sorgte für Begeisterung, ebenso umlagert waren die Tombola mit schönen

Sachpreisen, der Löschwagen der Mohlsdorfer Freiwilligen Feuerwehr und ein Sanitätswagen. Im Schulgebäude selbst bestaunten vor allem die älteren Gäste eine Ausstellung mit historischen Fotos. Wie Ortschronist Gerd Richter ausführte, seien vor wenigen Jahren in einem offenen Karton etwa 40 Filmrollen auf dem Dachboden des Schulgebäudes gefunden worden. In akribischer Kleinarbeit wusch Richter die Filme, scannte die Bilder ein und druckte die Fotos aus. Was ihn nun besonders interessiert, seien die Entstehungsjahre der Bilder, auf denen mancher der Gäste freudig sich selbst oder Bekannte ausmachte. Im Lehrerzimmer hatten es sich die „Ehemaligen“ gemütlich gemacht. Ältester Lehrer war mit 87 Jahren Heinz Jung, der mit vielen Lehrkräften in die Historie der Schule eintauchte und viel zu erzählen hatte. „Ein tolles Fest, an alle wurde gedacht“, wie Ines Birk befand und „ein großes Glück, dass das Wetter so mitspielte.“


01. Juni 2010 /OTZ

Junge Solisten musizieren für die Kirche Reinsdorf

Frühlingsmelodien zum Benefizkonzert

Reinsdorf (OTZ/Silke Groß).

Zu frühlingshaften Melodien, gespielt von jungen Musikanten, wurde am Sonntag in die Reinsdorfer Kirche eingeladen. Mit diesem Benefizkonzert wollten die Kinder und Jugendlichen der Kirchgemeinde in Kooperation mit der Musikschule Greiz ihren Beitrag für die Sanierung des Gotteshauses leisten. So zeigten 18 junge Solisten musikalisches Können an Streich-, Blasund Tasteninstrumenten. Mit dem Terzett „Geh auf mein Herz“ lockerten die Schüler der Gesangsklasse von Christiane Lorenz die Instrumentenfolge auf. Konstantin Rohleder überraschte mit dem „Konzert der Spatzen“ auf der Blockflöte. Einen besonderen Applaus verdiente Christin Hecker, die mit ihren Interpretationen des „Ave Maria“ und des Liedes „Vom Sprengen des Gartens“ begeisterte. Zum Abschluss stimmte die Reinsdorfer Gemeinde in den Kanon „Es tönen die Lieder, der Frühling kehrt wieder“ ein und ließ den Nachmittag an der Kaffeetafel ausklingen.


01. Juni 2010 /OTZ

Stimmgewalt fesselt das Greizer Publikum

Mönchschor „Gregorianika“ im Theater

Greiz (OTZ/Silke Groß).

Nicht häufig vermag das Publikum im Greizer Theater solch mystische Atmosphäre empfinden, wie sie die spirituellen Gesänge des ukrainischen Mittelalter-Chores „Gregorianika“ am Sonntag transportieren. Als Mönche in grauen Kutten betreten die sechs Sänger die Bühne und tauchen in die Klangwelt der einstimmigen Choräle des 14. Jahrhunderts. Gut, dass das Programm der „A Capella Elements Tour“ auch Ergänzungen eigener Interpretationen von „Believe In You“ oder „Knight In Shining Armour“ beinhaltet. Präzision und Stimmgewalt dokumentiert der Chor bei „Ave Maria“ und „Kyrie Eleison“. Ebenso werden zum besonders innigen Ohrenschmaus die gut temperierten Wiedergaben der deutschsprachigen Titel „Vater Unser“ und „Preise meine Seele den Herrn“. Kraftvolle Stimmen, virtuos und zu einem ausdrucksstarken Instrument geformt, fesselten zweimal 45 Minuten das Publikum, bevor das Ensemble nach Zugaben von der Bühne geht.


01. Juni 2010 /OTZ

Der Spaß ist es wert

Ein Prachtkerl ist der Hahn von Werner Rohleder aus Schönbach schon. Doch das nützte dem Teilnehmer am 11. Hähnekrähwettbewerb am Sonntag in Pöllwitz wenig. Denn nicht die Schönheit war gefragt, sondern es führte vielmehr die Anzahl der lautstarken Krährufe zum Sieg. Der Hahn aus Schönbach aber blieb stumm.
Ein Prachtkerl ist der Hahn von Werner Rohleder aus Schönbach
schon. Doch das nützte dem Teilnehmer am 11. Hähnekrähwettbe-
werb am Sonntag in Pöllwitz wenig. Denn nicht die Schönheit
war gefragt, sondern es führte vielmehr die Anzahl der laut-
starken Krährufe zum Sieg. Der Hahn aus Schönbach aber
blieb stumm.
Foto: OTZ/Heidi Henze
Die Zählenden sind konzentriert.
Die Zählenden sind konzentriert.
Foto: OTZ/Heidi Henze

Von 35 Hähnen bleiben beim Pöllwitzer Hähnekräh-Wettbewerb einige einfach stumm

Von Heidi Henze Pöllwitz (OTZ).

Man glaubt es kaum, aber selbst die Hähne sind wetterfühlig. Das jedenfalls glauben die Besitzer der 35 Zwerg- und großen Hähne, die am Sonntag zum Hähnekrähwettbewerb nach Pöllwitz kamen. Der Wettbewerb wurde zum elften Mal durch den Geflügelzüchterverein Pöllwitz organisiert. Bei den Hauptorganisatoren Wolfgang Fröbisch und Petra Haustein liefen dabei die Fäden zusammen. Beide freuten sich nicht nur über die im Vergleich zum Vorjahr fast konstante Teilnehmerzahl, sondern auch über all diejenigen, die keine Vereinsmitglieder sind und trotzdem fast jedes Jahr wieder zum Zählen der Krährufe dabei sind, so wie Erika und Inken Wittig und Heike Scharf. Die drei Pöllwitzerinnen sind dabei, ob es regnet oder die Sonne scheint. „Es macht einfach Spaß“, so Inken Wittig. Ihre Freude hatten auch die Teilnehmer des Wettbewerbes mit ihren Tieren. Jedes Jahr gesellen sich ein paar neue hinzu. „Viele kommen allerdings auch schon seit Jahren“, erzählte Petra Haustein. Die Teilnehmer kamen dieses Mal aus Pöllwitz, Dobia, Cossengrün, Naitschau, Wöhlsdorf, Wellsdorf, Pfersdorf, Leibnitz bei Mehltheuer und Hohenstein-Ernstthal. Petra Haustein weiß auch, dass es die Hahn-Besitzer nicht ganz so ernst nehmen, wenn ihre Tiere stumm bleiben - wie am Sonntag: Während der Zwerghahn von Karsten Michaelis aus Leubnitz sich fast das Stimmchen aus der Kehle schrie und Stimmenzählerin Inken Wittig gut 20 Minuten alle Hände voll zu tun hatte, hielt der große Hahn von Eckhard Hellfritzsch aus Cossengrün, wie die Mehrzahl der teilnehmenden Hähne, ihren Schnabel. Doch der Cossengrüner war sich sicher: „Der Spaß ist die Teilnahme wert.“ Er gehört zu denen, die seit dem ersten Wettbewerb jedes Jahr teilnehmen. Christian Ruiter kam aus Hohenstein-Ernstthal. Er hatte seinen Hahn erst kürzlich geschenkt bekommen. Und da dieser zu Hause kräht, was das Zeug hält, hatten Ruiters Nachbarn vorgeschlagen, dass er doch einmal zum Hähnekrähwettbewerb fahren solle. Auf der OTZ-Internetseite fand der Hohenstein-Ernstthaler dann den Hinweis auf Pöllwitz. Doch am Sonntag ließ sich der weitgereiste Gasthahn keinen Ton entlocken. „Wahrscheinlich hat er sich bereits in der Kiste auf der Fahrt hierher verausgabt“, vermutet Ruiter, der trotzdem Spaß hatte. Für Gerd Hänold aus Pöllwitz begann der Tag dagegen mit etwas Stress. Eigentlich wollte er mit vier Hähnen anreisen. Doch just vor der Abreise hatte es sich ein Hahn anders überlegt und zog einen Spaziergang in den Wald vor. „Der sucht nun Pilze“, so der Pöllwitzer. Von den Leubnitzern hatten sich die Pöllwitzer Geflügelzüchter den Wettbewerb abgeguckt. Nur einmal musste bisher der Wettbewerb abgesagt werden, als wegen der Vogelgrippe sämtliche Veranstaltungen ausfallen mussten. Und daher ist Petra Haustein der festen Überzeugung, dass es auch einen zwölften Hähnekrähwettbewerb geben wird, wenn sie sich auch etwas mehr Unterstützung durch die Vereinsmitglieder wünschen würde. Für die Stimmenzähler jedenfalls gab es am Ende als kleinen Dank ein Schluck Zählöl und für jeden Teilnehmer dazu jeweils noch eine Urkunde.


01. Juni 2010 /OTZ

Monika Springer ist Vereinschefin

Die Vorstandsmitglieder Fridolin Schwarz, Monika Springer, Andrea Ober, Thomas Rüdiger (von links).
Die Vorstandsmitglieder Fridolin Schwarz, Monika Springer,
Andrea Ober, Thomas Rüdiger (von links).
Foto: Rudi Stöhr

Kreisorganisation Greiz des Blinden- und Sehbehindertenverbandes wählt Vorstand

Greiz (OTZ/Stöhr).

Am Freitag fand im Nachbarschaftshaus der Volkssolidarität die Vorstandswahl des Blindenund Sehbehindertenverbandes Thüringen, Kreisorganisation Greiz, statt. Monika Springer wurde als Vorsitzende und Thomas Rüdiger als Stellvertreter gewählt. Als Beisitzer erhielten Andrea Ober, Fridolin Schwarz und Dagmar Martin das Vertrauen. Dem Verband gehören derzeit 21 Mitglieder aus dem Raum Greiz/Zeulenroda an. Kritisches, Erfreuliches und Interessantes gleichermaßen enthielt der Rechenschaftsbericht, den Christine Goeritz vortrug. Gleich zu Beginn führte sie den Kampf um die Wiedereinführung des Landesblindengeldes in Thüringen an. Nach langem Ringen habe die Landesregierung mitgeteilt, dass ab Juli eine Erhöhung um 50 Euro vorgesehen ist. Außen vor bleiben hochgradig Sehbehinderte. Weiterer Schwerpunkt der Verbandsarbeit ist die Mitgliedergewinnung, die bei jungen Leuten meist bei der Erwähnung des Beitrages scheitere. Dieser beträgt 62 Euro pro Monat. Kommen weitere Erhöhungen hinzu, sind Austritte zu befürchten. Das Verbandsleben wurde aktiv gestaltet, dazu gehörte auch die Teilnahme an der 800-Jahrfeier der Stadt Greiz. Alltagsprobleme und deren Bewältigung - Treppensteigen, Nahrungszubereitung, Umgang mit Sehbehinderten - wurden geübt und besprochen. Derartige Projekte soll es auch in Zukunft geben. Am 18. Juni führt die Kreisorganisation eine Hilfsmittelausstellung in der Altstadtgalerie (9 bis 12 Uhr) und im Nachbarschaftshaus (13 bis 16 Uhr) durch.


01. Juni 2010 /OTZ

Greizer Schülerprojekt zur Textilstraße gefördert

13 Kleinprojekte für 155 000 Euro bewilligt

Greiz (OTZ).

Am 18. Mai wurden dem lokalen Lenkungsausschuss der Arbeitsgemeinschaft Euregio Egrensis, der in Plauen tagte, 15 Projekte zur Bewilligung vorgelegt. Davon wurden inzwischen sechs Projekte von tschechischen und neun von deutschen Projektträgern beantragt. Von diesen Anträgen konnten 13 Kleinprojekte durch den Ausschuss bestätigt werden. Die Fördermittel für die bewilligten Kleinprojekte betragen insgesamt rund 155 000 Euro. Hervorzuheben ist ein Projekt, das von dem Förderverein des staatlichen Gymnasiums Greiz e. V. beantragt wurde. Dieses Vorhaben wurde von Schülern geplant und wird auch von diesen durchgeführt. Dabei wird eine neue Straße „Die Textilstraße - von Greiz über Plauen bis nach Asch“ entstehen. Damit soll die jahrhundertlange textile Tradition in der Region für die Bevölkerung erlebbar gemacht werden, indem an den wichtigsten Punkten der Textilstraße Schautafeln aufgestellt werden. Aber auch die jüngere Vergangenheit wird durch Kleinprojekte betrachtet. Ein Beispiel: Das Projekt „Die DDR/CSSR Grenze 1961 - 1989“ des Kunstvereins Klaus Renft. Dabei wird durch Analyse von Stasi-Dokumenten und mit Hilfe von Interviews der Zeitzeugen dieses Stück der gemeinsamen Vergangenheit aufgearbeitet. Die gewonnenen Erkenntnisse werden im Folgenden als Grundlage für künftiges Unterrichtsmaterial an Schulen dienen. Weitere Informationen zu den bereits bestätigten Projekten und detaillierte Informationen zu den Fördermöglichkeiten und Voraussetzungen finden Interessierte unter www.euregioegrensis.de. Gern wird dazu während der Sprechtage in Greiz beraten. Termine sind ebenfalls auf der Internetseite zu finden.


01. Juni 2010 /OTZ

Lunziger Kita derzeit auf dem Spitzenplatz

Endspurt für Aktion Elternstreich

Lunzig (OTZ/gru).

Offensichtlich haben die Kinder und Erzieher der Lunziger Kindertagesstätte die Werbetrommel für sich laut genug gerührt. Denn mit stolzen 2529 Stimmen nach gestrigem Stand nimmt der kleine Kindergarten derzeit den Spitzenplatz unter 49 Einrichtungen bei der bundesweiten Aktion Elternstreich ein. Hier werden Farben, Werkzeuge und ein Fachmann verlost, der zusammen mit den Eltern der Kinder den Kitaräumen einen neuen Anstrich verpassen will. Noch bis zum 15. Juni können Kinder, Eltern, Geschwister, Oma und Opa und alle anderen, die helfen wollen, die Kita Lunzig unter den Top 5 zu halten, im Internet abstimmen. Derzeit sind die Kita Pfeffermäuse aus Berlin mit 2411 Stimmen, die Kita Spielhaus aus Ballhausen (2141), die Kita Bienenhaus aus Schwepnitz (2125) und das Zwergenland aus Mochau mit 2060 Stimmen den Lunziger Zwergen am dichtesten auf den Fersen. Und so funktioniert es: Um der Kita Lunzig eine Stimme zu geben, muss die Internetseite www.elternstreich. de aufgerufen werden. Unter Mitmachen kann man sich das Video der Kita anschauen und bewerten. Pro Tag


01. Juni 2010 /OTZ

SG Daßlitz/Langenwetzendorf mit Kantersieg in Triebes

SG-Spieler Sebastian Michael (Gelb) war mit drei Toren gegen Triebes der Matchwinner dieses mehr als einseitigen Bezirksliga-Derbys.
SG-Spieler Sebastian Michael (Gelb) war mit drei Toren gegen
Triebes der Matchwinner dieses mehr als einseitigen
Bezirksliga-Derbys.
Foto: OTZ/Heidi Henze

Die Spielgemeinschaft Daßlitz/Langenwetzendorf feierte in der Fußball-Bezirksliga beim Triebeser SV einen 8:0-Kantersieg.

Redatkion / 01.06.10 / OTZ

Triebes. Bei allerbesten äußeren Bedingungen traf der Triebeser SV am vergangenen Sonnabend im Lokalderby in der Fußball-Bezirksliga auf die SG Daßlitz/Langenwetzendorf auf der heimischen "Spielwiese". Die Daßlitz/Langenwetzendorfer Spieler waren den Hausherren in diesem letzten Saisonspiel über die gesamte Spieldauer deutlich überlegen und spielten einen sehr ansehnlichen Fußball. Jeweils vier Tore in den beiden Halbzeiten bescherten der SG den höchsten Saisonsieg. So erzielte Sebastian Michael nach knapp einer Viertelstunde das 1:0 für die Gäste (13.). Nur fünf Minuten später war es Ramón Czerwenka, der zum 0:2 einschob. Zweimal klingelte es noch kurz vor dem Pausenpfiff: Der gut aufgelegte Michael stellte mit seinen Treffern Nummer zwei (42.) und drei (43.) den Halbzeitstand von 0:4 aus Gastgebersicht her. Die Triebeser konnten ihrem Gegner zu keiner Zeit das Wasser reichen. Auch in Halbzeit zwei ein unverändertes Bild. Die Gäste drückten und kamen so zu weiteren Treffern. Nachdem kurz nach der Pause zunächst Christian Schädlich auf 5:0 erhöhte (52.), erzielte in der 61. und in der 80. Minute Norman Bley seinen Doppelpack. Den Schlusspunkt unter eine mehr als einseitige Partie setzte Marcel Mende. Er stellte in der Schlussminute den 8:0-Endstand dar. Alle Spieler und Verantwortlichen des Triebeser SV dürften wohl froh sein, dass die völlig verkorkste Saison 2009/2010 nun Geschichte ist. Dennoch wird am kommenden Wochenende kein Trübsal geblasen. Die Fußballabteilung des Triebeser SV feiert mit einem bunten Programm sein 100-jähriges Jubiläum.


01. Juni 2010 /OTZ

Seit 1978 im Dienste der Greizer Leichathletik

Kerstin Peter zeigt beim Hochsprung ihr ganzes Können.
Kerstin Peter zeigt beim Hochsprung ihr
ganzes Können.
Foto: Peter

Kerstin Peter feiert 50. Geburtstag

Greiz (OTZ).

Heute feiert Kerstin Peter, eine in Greiz und auch überregional bekannte Sportlerin, Übungsleiterin und Sportfunktionärin, ihren 50. Geburtstag. Von klein auf war der Weg zum organisierten Sport schnell vollzogen. Angefangen in Elsterberg, wo sich unter der Anleitung von Gerd Reucker die ersten Erfolge einstellten, über ihre weitere sportliche Tätigkeit seit 1978 bei den Greizer Leichtathleten bis zur jetzigen Arbeit im LV Einheit Greiz, hat sie maßgeblich die Entwicklung des Vereins und der Leichtathletik in Greiz mit geprägt. Als Sportlerin gehörte Kerstin Peter zu den erfolgreichsten Leichtathleten Thüringens. Ihre Bestleistungen von 5,60 m im Weitsprung (1977) und 1,55 m im Hochsprung (1985) können sich sehen lassen. Sie erkämpfte zahlreiche Bezirks- und Landesmeistertitel sowie gute Platzierungen bei Deutschen Seniorenmeisterschaften und krönte ihre Wettkampf-Ergebnisse mit Silber bei den DDR-Meisterschaften der Alterssportler 1990 und Bronze bei den Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften 2002. Ebenso groß war und ist ihr Engagement als Übungsleiterin. Als 14-jährige begann sie mit der Ausbildung und ist seit über 20 Jahren im Besitz der Leichtathletik-Trainer-B-Lizenz. Ihre reichen Erfahrungen als Aktive und das erworbene Wissen gibt sie seitdem erfolgreich an den Nachwuchs weiter. Gemeinsam mit ihrem Mann hat sie nach der Gründung des LV Einheit Greiz die trainingsintensive Sportart Leichtathletik für viele Kinder wieder interessant gemacht. Kerstin Peter gibt außerdem Kurse im Gesundheitssport. Die Leichtathleten und alle sportbegeisterten Greizer, die sie über Jahrzehnte kennen und schätzen gelernt haben, wünschen ihr alles Gute, viel Gesundheit und viel Kraft für


01. Juni 2010 /OTZ

Spannender Vierkampf an der Spitze

Blau-Weiß Greiz (Grün-Schwarz) ist nach dem Sieg gegen Hohenleuben jetzt Tabellenzweiter.
Blau-Weiß Greiz (Grün-Schwarz) ist nach dem Sieg gegen
Hohenleuben jetzt Tabellenzweiter.
Foto: Peter Reichardt

Fußball, 1. Kreisklasse: SG Greiz II verliert gegen Rüdersdorf und damit Tabellenführung

(OTZ/Georgius).

TSV 1880 Rüdersdorf - 1. FC/Chemie Greiz II 2:1 (1:1)

Rüdersdorf Im Spitzenspiel hatte Rüdersdorf ein Chancenplus und siegte verdient. Die Greizer Führung durch Leis konnte Beuchel zehn Minuten später egalisieren. Das Rüdersdorfer Siegestor gelang Frank Schulz in der 70. Minute. Durch den Heimsieg hat Rüdersdorf die Tabellenspitze übernommen. SR: Eisel (Weida). - Tore: 0:1 Leis (14.), 1:1 M. Beuchel (23.), 2:1 Schulz (70.).

Hainberger SV - Kraftsdorfer SV 03 II 3:0 (1:0)

Hainberg. Mit diesem Heimsieg erarbeiteten sich die Hainberger einen Riesenschritt Richtung Klassenerhalt. Kraftsdorf kämpfte wacker, scheiterte aber immer wieder am gut aufgelegten André Kind im Hainberger Tor. Durch zwei Platzverweise schwächte sich der Gast selbst. SR: Malinka (Gera). - Tore: 1:0 Czajka (13.), 2:0 Degner (46.), 3:0 Czajka (70.). GRK: Akram (Kraftsdorf) 50. wegen wiederholtem Foulspiel, C. Sünderhauf (Kraftsdorf) 90. wegen Schiedsrichterbeleidigung.

FSV Ronneburg II - FC Thüringen Weida II 5:4 (2:1)

Ronneburg. Ein glücklicher Sieg für Ronneburg. In der 2. Minute der Nachspielzeit erzielte Wydra den Siegestreffer für den Gastgeber. SR: Rothe (Untergrochlitz). - Tore: 1:0 Markgraf (11.), 2:0 D. Härtel (18.), 2:1 Klering (43.), 2:2 J. Wanitschka (54.), 3:2 Puhl (74.), 3:3 Hamann (79.), 3:4 Leutloff (86.), 4:4, 5:4 Wydra (88., 90.+2).

SV Blau-Weiß 90 Greiz - TSG Hohenleuben 2:1 (1:0)

Greiz. Mit zwei Toren schoss Fonfara die Blau-Weißen zum Heimsieg. Der Gastgeber rückte damit auf Platz zwei vor und wahrte damit seine Aufstiegschancen. SR: Belz (Caaschwitz). - Tore: 1:0, 2:0 Fonfara (28., 68./FE),

Greizer SV - VSG Cossengrün 0:2 (0:2)

Greiz. Der Greizer SV hatte die besseren Cancen aber die Treffer schoss Cossengrün. Nach Donaths schneller Führung entschied ein umstrittener Elfmeter die Begegnung. Es war eine sehr kampf betonte Partie mit vielen Gelben und drei Roten Karten. Auch Cossengrün wahrte damit seine Aufstiegsmöglichkeiten. SR: Höfer (Hohndorf). - Tore: 0:1 Donath (3.), 0:2 Döring (32., EM), RK: Kattler (Greiz) und Trommer (Cossengrün), 30. wegen Tätlichkeit, Franke (Greiz) 57. wegen Reklamierens.

FSV Berga II - Wünschendorf/Falka II 2:0 (0:0)

Berga. Mit dem Heimsieg zog Berga am Gegner in der Tabelle vorbei und hofft auf den Klassenerhalt. In der 1. Halbzeit eine ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Nach der Pause war Berga überlegen und machte in der Nachspielzeit den Sack zu. SR: Pfennig (Daßlitz). - Tore: 1:0 Jentsch (62.), 2:0 Bunk (90.+2).

Hohenölsener SV - Blau-Weiß Steinsdorf 2:2 (1:1)

Hohenölsen. Die ersten 20 Minuten gehörten dem Gastgeber, dann kam Steinsdorf besser ins Spiel. Hohenölsen kam gut aus der Pause und machte nach einem sehr schönen Spielzug das 2:1. Geitel foulte Borchardt, den Elfmeter verwandelte Häckel sicher. Für Hohenölsen wird das Unentschieden wohl zu wenig sein. SR: Eisel (Weida). - Tore: 1:0 Dölz (31.), 1:1 Podoga (43.), 2:1 Richter (66.), 2:2 Häckel (73./Foulelfmeter).


01. Juni 2010 /Vogtland-Anzeiger

Schöne Autos, harte Kerle

9. Country-Weekend / Sieg für Plauener Daniel Lüder

Jürgen Stefaniak

Ranspach/Waldfrieden US-Cars, Kanu fahren, Hufeisen werfen — und alles das und noch viel mehr gewürzt mit Country-Musik. Das wurde am Wochenende wieder in Waldfrieden geboten. In der Freizeiteinrichtung stand das 9. CountryCampfire-US-Car Weekend auf der „Tagesordnung". Hunderte pilgerten an jeden der drei Veranstaltungstage dorthin — an die B 282 zwischen Oberpirk und Mühltroff. Einmal um zu sehen, welche Autos heuer gezeigt werden — aber auch, um ganz einfach das Country-Flair zu genießen. Angeboten wurde ebenfalls der Mountain Men Trial. Das ist ein Wettbewerb, „den nur die Härtesten bestehen", erklärte der Oelsnitzer Thomas Wolf. Diesmal musste ein Baumstamm getragen, Nägel mit der Schneide der Axt eingeschlagen und Kanu gefahren werden. Mit diesen ging es in die Teichmitte, wo ein Sägebock wartete und mit der Bügelsäge eine Scheibe von einem Stamm abgesägt werden musste. Das Schießen auf den laufenden Keiler und auf der Zielgeraden das Trinken eines Pump Tequila warteten außerdem auf die Teilnehmer. Am Ende war der Beste Daniel Lüder aus Flauen Etwa 30 Fahrzeuge wurden am Samstagnachmittag den Besuchern präsentiert. Manche davon waren fast sechs Meter lang, wie der Chevrolet „Caprice Station" des Plaueners Ingo Findeis. Auch ein Blick unter die Motorhaube der Boliden war möglich. Keines der Autos brachte weniger als 120 Pferdestärken auf die Straße. Wie aus den Vorjahren gewohnt, half Edelgard Reichelt in der Uniform eines Hauptwachtmeisters der Volkspolizei Fahrern auf dem Platz vor der Bühne. Prämiert wurde am Sonntag nach dem Frühschoppen die weiteste Anreise — diesen Pokal erhielt ein Berliner. Den schönsten Van besitzt ein Fahrer aus dem fränkischen Landkreis Roth. Die-eindrucksvollste Limousine trug ein Mittweidaer Kennzeichen, ebenso das beste Allrad-Car von Rene Illgen. Die Besucher bewerteten außerdem einen Dodge Ran, einen „Ford Ranchero" und einen „Plymouth Barracuda" als die schönsten Fahrzeuge. Am Samstagabend sorgte die Band „Modern Earl", für die Musik. Organisator Thomas Wolf konnte zudem noch Peter Pfretschner aus Steinsdorf als zielsicheren Hufeisenwerfer, den Greifswalder Karsten Wolf und Alexander Mehlhorn aus Zwickau beim Kanufahren ehren. Ende Mai 2011 will Wolf das 10. Weekend mit einem gebührenden Höhepunkt feiern. „Was das wird, das steht aber noch nicht fest".


01. Juni 2010 /OTZ

Kurz notiert:

Ritterschmaus zur Kindertagsparty in Greiz

Für die Mittelalter-Suppe, die zum heutigen Kindertag ab 14 Uhr im Club 2000 in Greiz über dem offenen Feuer für die Kinder gekocht wird, hängt Ulrike Klein den großen Topf in das dreibeinige Gestell. Bastian Steltner bringt Spielgeräte zum Auto des Stadtjugendringes, die für das Kinderfest der Lessing-Grundschule zum Gelände der Jugendherberge transportiert werden.
Foto: OTZ/Christian Freund

Für die Mittelalter-Suppe, die zum heutigen Kindertag ab 14 Uhr im Club 2000 in Greiz über dem offenen Feuer für die Kinder gekocht wird, hängt Ulrike Klein den großen Topf in das dreibeinige Gestell. Bastian Steltner bringt Spielgeräte zum Auto des Stadtjugendringes, die für das Kinderfest der Lessing-Grundschule zum Gelände der Jugendherberge transportiert werden.


Karikatur des Tages

Zeichnung: OTZ/Bruns
Zeichnung: OTZ/Bruns


Vereine werden gefördert

Ausschusssitzung am Mittwoch

Greiz (OTZ).

Am Mittwoch, 2. Juni, 17 Uhr, findet im Sitzungszimmer 112 des Landratsamtes Greiz die nächste Sitzung des Ausschusses für Schule, Kultur und Sport statt. Im öffentlichen Teil geht es um den Antrag des Freundeskreises Fürstenfeldbruck-Zeulenroda/Greiz auf Verwendung des Kreiswappens; um die Vergabe von Fördermitteln im Bereich Kultur sowie im Bereich Sport, dort u. a. für Sportveranstaltungen von überregionaler Bedeutung, für die Förderung von Vereinsjubiläen sowie für den Sportstättenbau der Vereine.


Einbruch in Gartenlaube

Greiz (OTZ).

Unbekannte Täter drangen in der Zeit von Sonnabend, 19.30 Uhr, bis Sonntag, 12.15 Uhr, in ein Gartenhaus in der Gartenanlage Pohlitzberg ein. Der oder die Täter schlugen eine Fensterscheibe ein und entwendeten aus dem Gartenhaus ein Radio mit Kassettendeck und alkoholische Getränke. Der gesamte Schaden wurde auf 220 Euro beziffert.


Pedale treten

DAK-Städtewettkampf kommt nach Greiz

Greiz (OTZ).

Der Städtewettkampf der Krankenkasse DAK macht am Donnerstag, 3. Juni, Station in Greiz. Ab 13 Uhr fällt auf dem Westernhagenplatz der Startschuss für Einzelstarter, Firmen, Vereine, Schulklassen und Rentner, die sich am Wettkampf beteiligen möchten, heißt es in einer Mitteilung. 60 Bürger treten für ihre Stadt in die Pedale, angeführt von Thüringens Sozialministerin, Heike Taubert, und Bürgermeister Gerd Grüner (beide SPD). Im Vorjahr erstrampelte sich das Team aus Greiz 133,5 Kilometer, womit im Landesvergleich der 7. Rang belegt wurde. Unter dem Motto „Liebe Dein Leben - mach mit!“ messen sich bereits im vierten Jahr Städte in Thüringen beim Fitness- Check. Anders als in den Vorjahren treten nicht mehr zwei Städte gegeneinander an. Die DAK hat den Wettbewerb dafür als Tour durch das Land organisiert. „Wir wollen damit den Bewegungscharakter noch mehr herausstellen und ein Zeichen für aktive Gesundheitsprävention setzen“, erklärt Alexander Schulze, DAK-Chef von Greiz. In Thüringen startete die Tour am 11. Mai in Artern und endet am 24. Juni in Suhl. Ministerin Heike Taubert hat die Schirmherrschaft für den Städtevergleich übernommen, bei dem 2009 rund 800 Thüringer über 1700 Kilometer auf dem Ergometer radelten. Jeder Teilnehmer radelt drei Minuten. Es gewinnt die Stadt, deren Bürger innerhalb von drei Stunden die meisten Kilometer geschafft haben.
www.dak-staedtewettkampf.de


Fremde Sprachen lernen

Teilnehmer für Jugendsommerlager von Euregio Egrensis gesucht

Greiz (OTZ).

Die Euregio Egrensis-Arbeitsgemeinschaften Sachsen/Thüringen, Bayern und Böhmen führen seit 1992 in jedem Jahr ein gemeinsames Jugendsommerlager mit Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 15 Jahren aus der Euroregion Egrensis durch. Für den diesjährigen Ausflug in die Jugendherberge Wirsberg, Landkreis Kulmbach in Bayern, vom 31. Juli bis 6. August sind noch Plätze zu vergeben. Besucht werden Sehenswürdigkeiten und Sportstätten der Euroregion Egrensis, dabei lernen die Jugendlichen bei Spiel, Sport und Spaß die Sprache des Nachbarn bei Sprachanimationen kennen. Anmeldung unter: Euregio Egrensis Arbeitsgemeinschaft Sachsen/Thüringen, Friedensstraße 32, 08523 Plauen, Tel.: (03741) 2 14 36 51, Fax: (03741) 2 14 36 52, E-Mail: info@ euregioegrensis.de.





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