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Abwasser schluckt 58 Millionen Zweckverband Taweg plant Ausbau des Abwassernetzes Von Kathrin Schulz Greiz (OTZ). Der Zweckverband Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung Weiße Elster (Taweg) geht davon aus, den Anschlussgrad der Einwohner des Verbandsgebietes zwischen Vogtländischem Oberland und Berga an zentrale Kläranlagen von aktuell 64 Prozent auf maximal 91 Prozent auszubauen. Fahrplan dafür ist das am 27. April einstimmig in der Verbandsversammlung beschlossene Abwasserbeseitigungskonzept. Wie Zweckverbands- Geschäftsleiterin Ines Watzek dazu informiert, wolle man die notwendigen Investitionen bis weit über das Jahr 2024 strecken, „um alle Kläranlagen effektiv auszulasten und so viele Grundstücke wie möglich anzuschließen". Unterm Strich werde das Abwassernetz bis zum voll ausgebauten Zustand insgesamt noch rund 58 Millionen Euro an Investitionen schlucken. Zum Verbandsgebiet gehören neben Greiz und Berga Teichwolframsdorf, das Vogtländische Oberland, Mohlsdorf, Langenwetzendorf anteilig, Neumühle, Kühdorf, Neugernsdorf und Wildetaube: 64 Prozent davon sind an zentrale Kläranlagen angeschlossen, hinzu kommen grundstückseigene, teilweise biologische Kleinkläranlagen (830) und 3700 mechanische Kleinkläranlagen. Wer überalterte Sickergruben betreibt und Abwasser teils ungeklärt in Gewässer einleitet, bekommt Sanierungsauflagen von der Unteren Wasserbehörde. Im Zuge der Erstellung des Abwasserbeseitigungskonzeptes, das grundstücksgenau zu erfassen war, habe man auch diesbezüglich vereinzelte Anlagen festgestellt, bestätigt Watzek. Wir wollen einen Anschlussgrad von 91 Prozent erreichen. Ines Watzek, Geschäftsleiterin des Zweckverbandes Taweg Auf Grundlage einer konkreten Kostenvergleichsrechnung schreibt das Taweg-Konzept auch die sogenannten dezentralen Standorte fest, also Grundstücke und Bereiche, deren Anschluss an eine zentrale Kläranlage einfach zu aufwändig und unterm Strich zu kostenintensiv für alle Beteiligten wird und daher nicht vorgesehen ist. Vor allem in Stadt- und Ortsrandlagen sind Grundstückseigner hier mit individuellen Kleinkläranlagen gefragt. Die konkreten Unterlagen zum Abwasserbeseitigungskonzept liegen derzeit bis 30. Juni aus. Neben der Fertigstellung der Dölauer Kläranlage, die Ende 2010 in Betrieb gehen soll, werden noch zwei weitere zentrale Kläranlagen in Teichwolframsdorf und Naitschau gebaut. 3,7 Millionen Euro investiert der Zweckverband in diesem Jahr ins Abwassernetz — der Naitschauer Schulweg sowie Maßnahmen in Teichwolframsdorf und Großkundorf sind eingeplant. 2011 fließen 2,7 Millionen Euro ins Abwassernetz, unter anderem startet der Kläranlagenbau in Teichwolframsdorf, während 2012 mit 2,3 Millionen Euro auch die Naitschauer Kläranlage im Etat eingeplant ist, die 2013 fertig gestellt werden soll. Im insgesamt Zwei-Millionen-Budget für 2014 im Abwasserbereich ist u.a. der Ausbau der Wolfersdorfer Hauptstraße vorgesehen. Abwasserkonzept - dezentrale Standorte Auf Grundlage des aktuellen Abwasserbeseitigungskonzeptes hat der Zweckverband Taweg nach Kostenvergleichsrechnungen u.a. dezentrale Standorte ausgewiesen:
Die Unterlagen sind in Rathäusern, Gemeindeverwaltungen und beim Zweckverband in Greiz bis 30. Juni einzusehen. |
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Meine Woche
Diplomatie Von Kathrin Schulz Mit einem beeindruckenden Wiedersehen im Weißen Saal hat diese Woche begonnen: Die amerikanische Generalkonsulin Katherine Brucker hatte die Herzen des hiesigen Publikums mit ihrer Erinnerung an „Greiz hat Reiz" schnell erobert. Im Gespräch zeigte die erfahrene Diplomatin allerdings auch keine Scheu vor hei ßen Eisen. „Manchmal ist Erfolg auch, wenn es nicht schlimmer wird in der Politik", wirbt sie um Verständnis auf die Nachfrage eines Zuhörers zum Verhältnis USA-Israel. Hier werde seitens der Diplomatie auch viel hinter den Kulissen agiert, argumentiert Brucker vorsichtig. Der Hinter-den-Kulissen-Eindruck ist es, der sich auch beim Blick aufs Festprogramm für das diesjährige Park- und Schlossfest aufdrängt. Die Tatsache, dass es keinerlei Veranstaltungen im Park geben werde, stimmt nachdenklich. Andererseits versprechen fünf Bühnen und ein randvolles Veranstaltungsprogramm Schwung, Spaß und gute Laune. Wir sind gespannt, ob die neue Linie des Stadtmarketings bei den Greizern ankommt. Die Wiederbelebung der Schlosshoffestspiele auf dem Oberen Schloss ist ebenfalls ein wichtiger Baustein im Festpuzzle. Bis 1958 sollen sie ein beliebter Anziehungspunkt gewesen sein. Wer weiß Genaueres darüber? Über Informationen und Gespräche dazu würde ich mich freuen. Schlechte Nachrichten brachte diese Himmelfahrtswoche für die Teichwolframsdorfer. Der Ausbau der Ortsdurchfahrt wird nicht in einem Zug über die Bühne gehen können, da die Landesmittel für den Straßenbau anderswo gebraucht werden. Aufgemacht wird die Straße trotzdem — der Zweckverband Taweg baut den Abwasserkanal, auch um die Voraussetzungen für die Kläranlage zu schaffen. Wie lange die Teich'dorfer allerdings dann mit der provisorischen Straßendecke leben müssen, steht noch in den Sternen. Vom unterkühlten Wetter haben sich die Himmelfahrts-Ausflügler nicht so sehr beeindrucken lassen. Auch heute und morgen werden wir ohne dicke Jacke und Regenschirm nicht auskommen, das muss besser werden. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein schönes Wochenende. |
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Mit Jugendlichen über Gewalt an Schulen reden Autor Roman Grafe zu Gast in Greiz Greiz (OTZ/KG). Ein Horrorszenario für Schüler und Lehrer gleichermaßen: Ein Schüler stürmt in die Schule, schießt wild um sich und tötet Menschen. Meldungen über Amokläufe wie in Erfurt oder Winnenden erschüttern und werfen Fragen auf. Etwa nach Schuld oder auch danach, wie solche Taten verhindert werden könnten. Autor Roman Grafe hat die Schultragödie in Winnenden dazu bewegt, gemeinsam mit weiteren Unterstützern ein Aktionsbündnis ins Leben zu rufen. „Keine Mordwaffen als Sportwaffen" fordern etwa Liedermacher Gerhard Schöne, Sänger Clueso, die Autoren Bastian Sick und Lutz Rathenow sowie Liedermacher Stephan Krawczyk. Um mit Jugendlichen über Amoklauf an Schulen zu sprechen, ist Autor Roman Grafe am Dienstag, 11 Uhr, in der Greizer Bibliothek am Kirchplatz zu Gast. Er wird mit Achtklässlern der Lessing-Regelschule über die Problematik reden, vor allem vor dem Hintergrund des tragischen Vorfalls in Winnenden. Grafe ist jedoch nicht allein in Greiz, sondern er wird begleitet von einem Vater, der seine Tochter bei dem Amoklauf in Winnenden verloren hat. Das Aktionsbündnis setzt sich für eine Änderung des Waffengesetzes ein, fordert ein Verbot von „Schusswaffen, die für das Töten oder Verletzen von Menschen hergestellt werden, egal welchen Kalibers, sowie sonstiger Schießsportwaffen, mit denen man leicht und schnell viele Menschen töten kann", heißt es von Seiten des Bündnisses. Erst dann, so die Schlussfolgerung, könnten Schulen wieder sichere Orte sein. |
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Nachdenkliches zum Wochenende
„Rollenspiele" Von Pfarrer Ulrich Krause, Greiz-Caselwitz Ein Mann bewirbt sich bei einem Zoo. Beim Bewerbungsgespräch erklärt der Zoodirektor: „Die Aufgabe ist sicher etwas ungewöhnlich, aber ich habe da etwas für Sie: Unser Gorilla ist vor einiger Zeit gestorben, und uns fehlt das Geld, um ihn zu ersetzen. Wenn Sie bereit wären, ein Affenfell zu tragen und einen Gorilla darzustellen, haben sie den Job." Besonders begeistert ist der Mann nicht, aber er unterschreibt den Arbeitsvertrag. Eines Tages schwingt er sich mit etwas zu viel Begeisterung von einer Liane zur nächsten und landet im nächsten Käfig, in dem ihm ein Löwe gegenübersteht. Er fängt gerade an, um Hilfe zu schreien, als der Löwe ihm zuflüstert: „Halt den Mund, du Idiot, oder wir sind beide unsere Arbeit los!" Rollenspiele können humorvoll und geistreich sein; ob der Rollentausch im Karneval oder das kunstvoll durchformte Rollenspiel des Schauspielers. Aber wir staunen darüber, wie oft sich Menschen im wahren Leben in absurde Rollen begeben; das ist dann meist tragisch. Weil es eine verlogene Maske ist, die die wahre und eben oft erschreckend banale, schwache, ja sogar abstoßende wahre Identität einer Person verdecken soll. Wie ernüchternd ist es, wenn die Maske fällt: Wir erkennen in dem Politiker, der den fürsorglichen Volksvertreter mimte, den skrupellosen Lobbyisten, der treusorgende Familienvater entpuppt sich als Fremdgänger oder Kindesmisshandler. Der hohe Anpassungsdruck und das Leistungsdiktat lassen viele Menschen nach außen hin korrekt angepasst funktionieren, aber ihr wahres Ich wird versteckt. Doch wer könnte sagen: Ich bin frei davon? Ist nicht auch die Kirche gefährdet und an mancher Stelle infiziert vom Virus dieses doppelten Rollen- spiels? Es bedeutet eine unglaubliche Befreiung, dass Jesus alle Rollenspiele und Versteckmanöver beendet und zur unbedingten Wahrhaftigkeit befreit: Alle Sünde wird aufgedeckt, aber Gott vergibt und der Mensch wird in aller Schwäche und Verletzlichkeit angenommen. Wir brauchen diesen Raum der Liebe und Freiheit vor Gott, um uns selbst zu finden und treu, ehrlich, frei leben zu können. Ich wünsche uns, dass wir so ehrlich, offen und liebevoll einander begegnen, denn unser Herz schreit danach, die lügnerischen Rollenspiele zu beenden. Gott gebe uns mutige Ehrlichkeit und Liebe dafür. |
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Tausende zum Vatertag auf Achse
Wanderfreuden, Gaudi und Besinnliches zur Himmelfahrt in der Umgebung erlebt Von Christian Freund Greiz. Die Radsportler aus Wildetaube kennen sich aus. Sie wissen, dass ihr Weg zur Clodramühle, der sie über Waltersdorf und Berga in die Himmelfahrts-Hochburg führt, mit Sicherheit nicht umsonst ist. Begrüßt von Moderator Thomas, der die zahlreichen Besucher auf der Freifläche zwischen Gaststätte und Elsterufer bei Laune hält, lassen sie sich nieder, beobachten das bunte Treiben auf dem Fluss und am Elsterstrand . Show-Einlagen gibt es wie in jedem Jahr vor allem am Elsterwehr zuhauf, das von der Fußgängerbrücke aus gut zu sehen ist und auf der gut gelaunte Wandersleute mit lautem Rufen die waghalsigen Bootsfahrer ermuntern, das Wehr zu passieren. So manch einer muss dabei seinen Mut mit einem Vollbad im eisigen Elsterwasser bezahlen, das ist der größte Spaß für die Zuschauer. Für die Geraer „Elsternixen", die mit ihren Schlauchbooten schon seit Jahren zum „Stamm" derer gehören, die hier gegen Mittag an Land gehen, ist das alles ein großer Spaß und im kommenden Jahr wollen sie auch wieder dabei sein. Bereits am Vormittag füllen sich die Biergärten in den Städten und Gemeinden entlang der Ausflugsrouten, zu denen neben den traditionellen Himmelfahrtsgesellen vor allem Familien zählen, die zu Fuß, per Rad oder mit Kutschen unterwegs sind. „Was hier abgeht, ist einfach unübertroffen", schwärmen Renate und Eberhard Neumeister, die sich vom Werdauer Raum aus mit Rädern auf den Weg nach Bildhaus gemacht haben. Bunt geschmückt, rollen hier neben den Radfahrern die Himmelfahrtstourer in Wagen mit vorgespannten Traktoren oder Pferden an. Es ist ein ständiges Kommen und Gehen, bis zu 2000 Leute sind es in jedem Jahr aus dem Greizer und dem Werdauer Raum, die sich bei Stimmungsmusik und Gaudi rund um den Biergarten der „Weidmannsruh" treffen. In völlig entgegengesetzter Richtung sind die Himmelfahrtstourer auf dem Weg zur Göltzschtalbrücke unterwegs. Die „Biermeile" mit Volksfestcharakter lockt hier die Besucher an. Mit Musik kann im Festzelt gefeiert werden. Neben den neun Biersorten aus sieben Regionen können die Besucher auch einige lukullische Spzialitäten, wie zum Beispiel Rostbratwürste aus Wild, probieren. Wer seinen Weg über Reinsdorf wählt, kann schon mal im Biergarten der „Salzmest" eine Rast einlegen. Auch in Greiz starteten gegen 12 Uhr bestens gelaunt die Wandersleut der evangelischen Kirchgemeinde, machten sich auf den Weg nach Gommla, um sich mit weiteren Gläubigen im Pfarrgarten zu einem Freiluft-Gottesdienst zu versammeln. Die Ansage der Polizei, Alkoholkontrollen durchzuführen, hat offensichtlich Wirkung gezeigt, es gab keinen Anlass zur Klage. |
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Liebhaberprojekt nimmt Formen an
Kulturverein Alte Papierfabrik baut Kläranlage aus Spendenmitteln - Rock- und Ska-Open-Air mit Bandwettbewerb im August Von Susann Grunert Greiz (OTZ). Einen großen Schritt auf dem Weg zu ihrem ehrgeizigen Ziel — das Gelände der alten Greizer Papierfabrik mit Kunst und Kultur zu beleben — machten gestern Vormittag die Mitglieder des Kulturvereins Alte Papierfabrik. Denn im früheren Luftschutzbunker wurde die lang ersehnte Kläranlage installiert. „Das ist ein wichtiger Schritt für die Fabrik als Veranstaltungsort", meinte Vereinsvorsitzender Peter Schmidt. Dank einer Spende von 10 000 Euro zu Jahresbeginn aus dem Ertrag der Sparkasse Gera-Greiz konnte die Anlage nun in die Erde gebracht werden. „Die Kläranlage selbst kostet um die 5500 Euro, doch mit dem Material für den Einbau ist das Spendengeld fast aufgebraucht", rechnet Schmidt vor. Seit mittlerweile neun Jahren liegt das ehemalige Fabrikgelände in den Händen des Kulturvereins, der hier Raum für künstlerische und kreative Arbeit schaffen möchte. „Zweifelsohne ein Liebhaberprojekt", gibt Peter Schmidt zu. Nach dem gelungenen Milchbar-Projekt des Vorjahres sieht es zumindest an der Fördermittelfront rosiger aus. „Es ist schon von Vorteil, wenn man einen Namen hat", gibt er zu. Neben dem Vorhaben Kläranlage sollen demnächst auch die Arbeiten am Dach des Wohnhauses abgeschlossen werden. „Im Dachgeschoss wird eine WG eingerichtet", verrät Peter Schmidt. Hier finden Kulturschaffende vom Theaterherbstmitglied bis zum Jazzwerk-Musiker ein Plätzchen zum Nächtigen, „als Alternative zum Hotel", fährt er fort. Für ein weiteres Baugroßprojekt - der Umzäunung des rund 6400 Quadratmeter großen Geländes - bekommen die 21 Vereinsmitglieder im Sommer Unterstützung. Vom internationalen Bauorden - einem Verein, der Jugendbegegnungen, Friedensdienste und Hilfsprojekte in Europa organisiert - werden acht junge Leute gesandt. „Darunter sind zwei Deutsche, der Rest ist international", freut sich Schmidt. Sofern die finanziellen Mittel vorhanden sind, sollen die Arbeiten am Zaun ab Anfang August beginnen. Auch beim am 13. und 14. August stattfindenden Rock- und Ska-Open-Air wird jede helfende Hand benötigt. „Am Freitag veranstaltet der Stadtjugendring erstmals einen Bandcontest", erzählt Peter Schmidt. Drei bis vier Bands, die nicht weiter als 200 Kilometer von Greiz entfernt ihre Wurzeln haben, sind eingeladen. Als Anreiz winkt dem Sieger ein Auftritt beim „Rock für ein buntes Vogtland" im Jahr 2011. Platz zwei wird mit einem professionellen Bandfotoshooting belohnt, der Bronzerang wird mit einem Wertgutschein für Musikinstrumente bedacht. Der Sonnabend gehört dem Ska: „Es spielen Vibration Syndicate aus Erfurt und die Stuttgarter von The Mood, letztere eine 60er-Jahre-Skaband, also sehr schöne Musik", meint Peter Schmidt. Dass die Papierfabrik momentan eher ein Nischenpublikum bedient, ist Schmidt bewusst: „House und Techno kann doch jeder." Auch wenn das Gelände noch an allen Ecken einer Baustelle gleicht, hat die Kultur schon Einzug in die alten Mauern gehalten. „Vor kurzem haben wir den sechsten Proberaum fertig gestellt, alle sind voll belegt, darunter eine Cover- und eine Punkrockband", erzählt Schmidt. Seit letztem Dezember putzt sich auch die Kulturgarage als Veranstaltungsort für Lesungen oder Konzerte heraus, der Bartresen liegt zum Einbau bereit. „Die Wände bekommen einen Cremeton", erzählt Peter Schmidt, „die Decke bleibt jedoch so, wie sie ist." Spiegelt doch deren abgelebter Charme den angestrebten Kontrast von Alt und Neu wieder, den Schmidt für sein Liebhaberprojekt vor Augen hat.
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Matthias Grünert gibt heiteres Orgelkonzert in Crimmitschau
Ein Orgelkonzert mit Matthias Grünert, dem Kantor der Dresdner Frauenkirche und ehemaligen Greizer Kantor, findet am Pfingstmontag, dem 24. Mai, um 17 Uhr in der St. Johanniskirche in Crimmitschau statt. Redaktion / 13.05.10 / OTZ Crimmitschau. Unter dem Motto "Die heitere Orgel" erklingen u.a. Werke von Haydn, Mendelssohn-Bartholdy und Saint-Saens. Matthias Grünert absolvierte sein Studium an den Musikhochschulen Bayreuth und Lübeck und besuchte etliche Meisterkurse. Von 2000 bis 2004 hatte er das Amt des Stadt- und Kreiskantors der Stadt Greiz inne und führte in dieser Zeit das gesamte Orgelwerk von Johann Sebastian Bach auf. Im Jahr 2005 wurde er als erster Kantor der Dresdner Frauenkirche berufen. Er gründete einen 100-stimmigen Chor, einen Kammerchor und das aus Mitgliedern der Sächsischen Staatskapelle und der Dresdner Philharmonie bestehende "Ensemble Frauenkirche". Viele Konzerte und CD-Produktionen als Organist, Cembalist und Dirigent prägen seine künstlerische Tätigkeit. Zudem hat er einen Lehrauftrag für Orgel an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden inne. Die große Jehmlich-Orgel der St. Johanniskirche verfügt über 36 Register, zwei Manuale und ein Pedal und ist seit 1910 im Dienst. Im Jahr 2002 wurde sie aufwendig restauriert. Mit diesem besonderen Konzert beginnen die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Kirchweih-Jubiläum von St. Johannis. |
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Konzert im Theater Greiz zu Ehren Robert Schumanns
Er ist der berühmte Sohn der Stadt Zwickau: Am 8. Juni 1810 geboren, feiert die internationale Musikwelt in diesem Jahr den 200. Geburtstag von Robert Schumann. Jetzt gibt es ein Konzert in Zeulenroda durch die Vogtland-Philharmonie. Redaktion / 15.05.10 / OTZ Greiz. Auch die Vogtland-Philharmonie erweist dem Komponisten, der sich vor allem mit romantischen Lied- und Klavierschöpfungen einen großen Namen gemacht hat, in einem Jubiläumskonzert ihre Referenz. Im 9. Sinfoniekonzert am Freitag, 21. Mai, ab 19.30 Uhr im Theater der Stadt Greiz stehen neben Schumann-Variationen von Jürgen Golle die "Rheinische" Sinfonie und das berühmte a-Moll-Klavierkonzert auf dem Programm. Mit den "Variationen über ein Thema von Robert Schumann" bezeugt Jürgen Golle, ebenfalls ein Zwickauer Komponist, seine Wertschätzung gegenüber dem Komponistenkollegen. Ausgewähltes Thema ist eine schlichte Klaviermelodie: das "Stückchen" aus dem "Album für die Jugend". Bereits 1977 im Auftrag des Robert-Schumann-Konservatoriums geschrieben, erklingen die Variationen in einer im Jahre 2007 überarbeiteten Fassung. Am Pult des Klangkörpers wird für das letzte Konzert in dieser Saison noch einmal GMD Stefan Fraas stehen. Das Einführungsgespräch mit Wolfgang Horlbeck findet wie gewohnt 18.45 Uhr im Klubraum I des Theaters statt. Der Konzertbus fährt nach dem Konzert über die Stationen Reißberg und Pohlitz nach Elsterberg. Eintrittskarten sind erhältlich im Theater der Stadt Greiz (03661/62880), Greiz-Information (03661/689815), Buchhandlung Jäkel (03661/2382), Buchhandlung Bücherwurm (03661/3012), Zeulenroda-Information (036628/82441). |
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Gute Show mit bitterem Beigeschmack bei Irish Dance in Zeulenroda
Michael Noll hatte nicht zuviel versprochen, wenn er den rund 350 Gästen der Dance-Masters-Show am Dienstagabend einen authentischen irischen Stepptanz ankündigte - mit tollen sportlichen Leistungen und schönen Kostümen. Doch das Backstage-Treffen mit Tänzern war für sechs Leser enttäuschend. Heidi Henze / 12.05.10 / OTZ Zeulenroda. Zirka 350 Gäste erlebten in der Zeulenrodaer Stadthalle eine Liebesgeschichte zwischen einem Tanzlehrer namens Patrick und seiner Kate auf der Grünen Insel, verbunden mit einer geschichtlichen Reise durch drei Jahrhunderte die Geburt des Irish Tap bis zur Vervollkommnung des Stepptanzes. Vom ersten Takt an ließ sich die Zuhörerschar mitreißen von den knapp 30 Tänzerinnen und Tänzern, von der Musik und der Geschichte dahinter. Mehr zu erfahren über den Tanz, die Tänzer, und sich Inspirieren lassen von der starken Tanzfreude, das erhofften sich auch die Gewinner der OTZ-Kartenverlosung. Insgesamt sechs Leser konnten wir nicht nur mit je einer Freikarte überraschen. Vielmehr waren sie vom Veranstalter der Aktiv Event Agentur persönlich zum Meet & Greet mit Tänzern eingeladen worden. Alle sechs Karteninhaber fanden sich eineinhalb Stunde vor der Show ein, wie es Manager Wolfgang Bäumler ihnen ausdrücklich persönlich in der Einladung mitteilte. Doch was sie erwartete, war schlichtweg eine pure Veralberung, so formulierte es Monika Spitzmüller aus Zeulenroda, eine der Gewinnerinnen einer Eintrittskarte. Drei Musiker spielten ein irisches Tanzlied im Foyer der Stadthalle, wozu ein Glas Sekt gereicht wurde. Sollte das etwa das versprochene Gespräch mit den Tänzern im Bühnen-Flair gewesen sein? Margitta und Gerd Neumann waren ebenso enttäuscht, wie Monika Spitzmüller und Ivonne Rackow-Bröhl, die aus Altgernsdorf angereist war. Letztere tanzen in Wildetaube bei den Elster-Vally-Line-Dancer und hatten sich von dem Treffen mehr erhofft. Die Neumanns wollten durch das Gespräch Leute kennenlernen. "Wozu man sonst nie die Gelegenheit bekommt", so Margitta Neumann. Sie wollten sich den Abend trotzdem nicht vermiesen lassen. Wolfgang Bäumler, auf das misslungene Treffen mit den Lesern hin befragt, hatte lediglich einen Satz parat: "Wenn die Gäste nicht glücklich sind, dass sie Künstler sehen durften, dann müssen wir es zukünftig lassen." |
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Nachtragshaushalt am Mittwoch in Zeulenroda-Triebes eingebracht
Im Rathaus wird noch straff gerechnet, um das letzte Minus irgendwie heraus zu bekommen. Am nächsten Mittwoch soll der Nachtragshaushalt für dieses Jahr in den Zeulenroda-Triebeser Stadtrat eingebracht werden. Viel mehr als eine Vorstellung der Eckdaten ist dann aber noch nicht geplant. Steffen Beikirch / 13.05.10 / OTZ Zeulenroda-Triebes. Zur Sitzung am 19. Mai um 18 Uhr im Rathaus Zeulenroda wird man auch einen Zwischenbericht zur Erarbeitung des Energiekonzeptes hören. Beginnen wird der Abend mit einer Einwohnerfragestunde, zu der Bürger aus Zeulenroda-Triebes und den Ortsteilen die Möglichkeit haben, mündlich Fragen zu stellen. Im Vorfeld können Anfragen schriftlich gestellt werden. Diese sind bis spätestens Montag, 17. Mai, 16 Uhr, in der Stadtverwaltung einzureichen, heißt es. Auf der weiteren Tagesordnung steht eine umfangreiche Auftragserteilung für den Umbau des Unteren Bahnhofs zum ÖPNV-Verknüpfungspunkt. Der Brückenneubau über den Triebesbach soll vergeben werden. Daneben geht es um Aufstellungsbeschlüsse für Bebauungspläne so fürs Wohngebiet "Heinrich-Heine-Straße" sowie das Areal "In den Leiten" in Weckersdorf. Weiterhin ist die Widmung des Kreuzgewölbes Langenwolschendorf als Trauraum im Standesamtsbezirk Zeulenroda-Triebes vorgesehen. Ein Beschluss ist ebenso nötig für die Fortführung der Dienstgeschäfte eines Aufsichtsratsmitglieds der Energiewerke Zeulenroda. |
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Neues Führungsteam für Zeulenrodaer Awo-Heime Alles neu macht der Mai: Diana Wirth, seit Jahresbeginn Leiterin beider Zeulenrodaer Seniorenheime, hat jetzt ihre Führungsmannschaft komplett. Steffen Beikirch / 13.05.10 / OTZ Zeulenroda. Seit Monatsanfang gibt es dadurch noch einen zweiten Pflegedienstleiter im Seniorenzentrum "Zum Stausee", der größeren der beiden Einrichtungen. Damit verteile sich die Arbeit in dem Heim mit derzeit 124 Bewohnern (Kapazität 128) besser. Zugleich erhalte das Personal mehr Zeit für die eigentliche Pflege. Beispielsweise die Pflegevisiten, die Fachanleitung ungelernter Kräfte oder die Hygienebegehungen könnten nun ebenfalls intensiviert werden, erklärte Wirth. Marco Oettert, 36-jähriger Greizer, ist bereits seit Juni 2009 Pflegedienstchef im Stadtbachring. Er bekam nun noch den 31-jährigen Zeulenrodaer Marcus Meißner zur Seite. Jeder der beiden Männer ist damit für zwei Wohnbereiche zuständig. Auch die Wohnbereiche selbst will man neu organisieren. Als Erstes sollen im Laufe des Jahres anstelle der vier Wohnbereichsleiter acht so genannte Hauptbezugspflegefachkräfte eingesetzt werden. Jeweils zwei von ihnen sollen sich auch personalmäßig die Wohnbereiche teilen. Ziel ist eine individuellere Pflege mit besserem Zugang zu den Bewohnern, erklärt Diana Wirth. Die Senioren sollen spüren, das ein engerer Kreis von Mitarbeitern persönlich zuständig ist. In ihrem ursprünglichen Haus, dem Seniorenpark "Am Birkenwäldchen" (90 Betten), war die 39-jährige Zeulenrodaerin Einrichtungs- und Pflegedienstchefin in einer Person. Seit diesem Jahr nun hat Petra Wagner, 45 Jahre und aus Zeulenroda, die Pflegedienstleitung in der Pausaer Straße übernommen. Mit der Umstrukturierung an beiden Standorten wird eine engere Zusammenarbeit der Häuser mit ihren immerhin 120 Beschäftigten angestrebt. Gleichzeitig will man höhere Qualitätsstandards in der Pflege in Angriff nehmen. Derzeit bereitet sich das Heim "Zum Stausee" auf das Transparenzprüfungsverfahren vor seit 2009 die jährliche Heimkontrolle durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen. "Dort wollen wir gut abschneiden", sagt Wirth, weiß aber natürlich nicht, wann die Kontrolle stattfindet, weil sie unangemeldet kommt. Das Haus "Am Birkenwäldchen" hat den Check bereits hinter sich. Zwei Tage lang wurde kurz nach Ostern alles auf Herz und Nieren geprüft: die Ersthelfer- und Notfall-Kompetenzen, das Beschäftigungs- und Freizeitangebot für Bewohner, die Wohn- und Pflegestandards, der Umgang mit Medikamenten. Auch zehn Prozent der Heimbewohner wurden befragt. Auf das Ergebnis wartet man nun gespannt. |
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Starke Kleinreinsdorfer Turn-Mädchen
111 Mädchen und Jungen aus dem Landkreis gaben am Mittwochnachmittag ihr Bestes. Bei den Kreisjugendspielen im Vierkampf der Turner wetteiferten Aktive bei Schul- und Vereinsmeisterschaften in der Sporthalle Moßbacher Straße in Auma. Steffen Beikirch / 16.05.10 / OTZ Auma. Geturnt wurde eine Kür am Boden, über den Sprung, auf dem Schwebebalken sowie am Reck oder am Stufenbarren. Als Kampfrichter betätigten sich Sportlehrer verschiedener Schulen, darunter Hans Lenßner und Gerhard Eichhorn als die beiden Ältesten. Sie waren begeistert, als die Mädchen des Turnvereins Kleinreinsdorf (1. und 2. Klasse der Grundschule Teichwolframsdorf) anrückten. "Super! Das ist ein richtiger Vorbeimarsch", schwärmte Hans Lenßner. So gute Turnübungen habe er bei Kreisjugendspielen selten gesehen. "Wenn der Kampfrichter begeistert ist, muss es schon gut sein", bestätigte Gerhard Eichhorn das Urteil. Körperhaltung und Ausstrahlung der Mädchen seien einfach perfekt. Gespannt schauten anschließend Sophia Kroll und Jenny Farr zu, wie die zwei Sport-Senioren die Punkte zusammenrechneten. Katrin Köhler, Sektions- und Übungsleiterin aus Kleinreinsdorf, hörte deren Worte natürlich mit großer Freude. Auch die anderen Teilnehmer, die als Riege die Stationen wechselten, zeigten sich am Mittwoch von ihrer Schokoladenseite. Ob die schicken, blau gekleideten Mädchen des TSV Zeulenroda, die Jungen der Zeulenrodaer Pestalozzi-Schule im Bauerfeind-Trikot oder die kleinen Aumaer Turner, unter denen schon richtige Muskelpakete waren. Weitere Starter unter den 6- bis 14-Jährigen kamen aus Weißendorf, Triebes und Hohenölsen. |
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Zwei Zeulenrodaer schreiben Fußball-Geschichte
Roland Hartmann und Jürgen Weiße waren und sind dem FC Motor Zeulenroda als Fußballer bzw. Übungsleiter verbunden. Klaus Meitner / 15.05.10 / OTZ Zeulenroda. Roland Hartmann wurde in Zeulenroda geboren und begann mit 14 Jahren mit dem Fußballspielen. Gebolzt werden konnte erst einmal nur auf der Straße oder einer Wiese. Robert Probst war sein erster Übungsleiter bei der 1950 gegründeten BSG Motor Zeulenroda. Hartmann wirkte dann in der B-Jugend und bei den A-Junioren aktiv mit. Riesenpech für ihn, dass er sich bei einer Begegnung in Langenwolschendorf einen Schienbeinbruch zuzog. Roland kam nach dieser Verletzung nur langsam wieder in Tritt, spielte dann in der 2. und 3. Männermannschaft bei Motor und beendete 37-jährig seine aktive Laufbahn. Hartmann blieb dem Fußball eng verbunden, übernahm als Übungsleiter die Schulmannschaft an der Schillerschule (jetzt Schiller-Gymnasium). Diese Tätigkeit dauerte von 1970 bis 1976. Der größte sportliche Rivale war die "Hubert-Westhoff"-Oberschule (jetzt Solle-Schule) mit Trainer Gerd Bürger. Roland wurde 1976 Coach der B-Junioren und hat mit dieser Altersklasse einige bemerkenswerte Erfolge erreicht. 1987 stellte er sich als Übungsleiter der 2. Männermannschaft zur Verfügung und stieg 1988 mit seinem Team leider aus der Bezirksklasse ab. Arbeitsbedingt war es ihm danach nicht mehr möglich, eine Trainertätigkeit auszuüben. Roland besucht nach wie vor regelmäßig die Heimspiele der 1. Mannschaft des FC Motor. Jürgen Weiße ist gebürtiger Untergrochlitzer. Er war ein recht guter Handballer (u. a. Armeemeister 1962). Von 1963 bis 1964 spielte Weiße dann in Möllendorf Fußball, wechselte anschließend nach Untergrochlitz, wo er sich eine schwere Meniskusverletzung einhandelte und damit gezwungen war, mit dem Fußball aufzuhören. 1965 zog Jürgen mit seiner Frau nach Zeulenroda. Sein Sohn Andreas meldete sich 1973 bei der BSG Motor, Sektion Fußball, an, und seit dieser Zeit war Jürgen immer an der Seite von Andreas zu finden, wenn es um den von beiden so geliebten Fußball ging. Innerhalb von fünf Jahren legte Weiße die Übungsleiterstufen 1 bis 3 ab. Bis 1980 betreute er erst eine Knaben- dann eine Schülermannschaft. Von 1980 an war Jürgen Mannschaftsleiter der 1. Jugendelf. Diese Tätigkeit führte er zehn Jahre aus. Zusätzlich arbeitete er im Kollektiv der Verantwortlichen für die Kreisauswahl der B-Jugend mit (1981 1988). Beim damaligen FV Zeulenroda agierte Weiße als Teambetreuer der 2. Männermannschaft (1990 1996) und von 1997 bis 2002 (ab 1999 FC Motor Zeulenroda) bei den F-, E- und D-Junioren. Im Alter von 59 Jahren hörte Jürgen offiziell als Mannschaftsleiter auf. An Spieler wie Henning Bürger, Robby Boucherifi, Steffen Drechsel, Jörg Schmidt u. a. die er betreute, erinnert er sich gern und verfolgte ihren sportlichen Werdegang ganz genau. Roland Hartmann als Trainer und Jürgen Weiße als Betreuer waren vier Jahre zusammen für die B-Junioren der BSG Motor Zeulenroda verantwortlich. In der Saison 1981/82 wurden sie mit "ihren" Jungs Vizemeister des Bezirkes Gera und errangen damit einen tollen Erfolg für den Zeulenrodaer Fußball. Das Endspiel gegen den haushohen Favoriten FC Carl Zeiss Jena wurde unglücklich mit 3:4 verloren. Die Torschützen für Motor waren der leider schon verstorbene Dirk Schulze, Heiko Will und Jörg Schmidt. |
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FCM-Junioren im Aufstiegsrennen dabei
Nachdem Carsten Hermann der Mannschaft der Zeulenrodaer B-Junioren am Freitag mitteilte, dass er ab sofort Cheftrainer der 1. Männermannschaft ist, zeigte das Team sehr viel Verständnis und wünschte ihm natürlich für den Abstiegskampf alles Gute. Lautenschläger / 11.05.10 / OTZ Sein Trainerkollege Heiko Lautenschläger wird die Mannschaft nun alleine weiter führen. |
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Greiz ist Pokalsieger
Fußball, Ostthüringenpokal: Favorit besiegt Kreisligist erst im Elfmeterschießen Nöbdenitz (OTZ/RW). Vor 320 Zuschauern in Nöbdenitz holte sich 1. FC/Chemie Greiz den Ostthüringen-Pokal. Über 120 Minuten blieb das Spiel den Favoriten aus Greiz gegen den Kreisligisten FSV Gößnitz torlos. Erst im Strafstoßschießen konnte sich das Team von Trainer Dietmar Sengewald knapp mit 4:3 durchsetzen. Dabei parierte Torwart Jens Paulitz zweimal, hatte zuvor im Spiel schon seine Mannschaft mehrfach vor einem Rückstand bewahrt. „Es war ein schweres Spiel, wir haben glücklich gewonnen", resümierte Trainer Sengewald und attestierte dem Gegner, „eine starke Gegenwehr geboten" zu haben. „Aber im Pokal ist sowieso immer alles möglich", weiß Sengewald. Über die gesamte Spielzeit konnte das unterklassige Team von Gößnitz erfolgreich Paroli bieten, war oft einem Führungstor näher als der Favorit. Gößnitz versteckte sich nicht, bot einen offensiven Spielpart. Ein Gößnitzer Treffer wurde wegen Abseits nicht anerkannt. Auf Greizer Seite vergab Gneupel (36.) mit einem Heber aus Nandistanz eine Riesenchance. Gößnitz blieb bei seiner schnellen Spielweise, stürmte geradlinig. Erst kurz vor der Pause setzte Greiz einige gute Akzente. Nach der Pause hatte Greiz einige Möglichkeiten, so scheiterte Dresiler aus drei Metern, auch Eichhorn fand nicht die Lücke. In der Wir haben ein schweres Spiel glücklich gewonnen. Der Gegner bot starke Gegenwehr. Dietmar Sengewald, Trainer des 1. FC/Chemie Greiz Schlussphase hatte Greiz dreimal Glück, Gößnitz vergab aus Nandistanz. In der folgenden Verlängerung mühten sich beide um ein entscheidendes Tor, was aber beiderseits nicht gelang. Der Gößnitzer Köhler schaffte es aber nicht, den Ball aus drei Metern Entfernung im Tor unterzubringen (115.). Im Strafstoßschießen konnte Jens Paulitz zweimal parieren, sein gegenüber Fichte wehrte einmal ab. Überglücklich rannten die Greizer Spieler auf ihren Torwart, der somit den Pokalsieg möglich machte. OTFB-Vorsitzender Manfred Lindenberg überreichte dann den Siegerpokal. Das Finale wurde von Referee Dirk Läsker sicher geleitet. Greiz: Jens Paulitz - Erik Nitschke (54.Felix Körner), Jens Gäbelein, Michael Mätzke (112.Kevin Brettfeld), David Flimmer, Philipp Gneupel, Rene Schimmel, Denny Dressier, Mario Himmer, Heiko Eichhorn, Martin Speicher (82.Martin Donath). Gößnitz: Marcel Fichte - Steven Küchler, Christian Winter (117. Max Kirste), Falok Sander, Christoph Gödicke, Patrick Andersch (75.Christian Köhler), Marcel Schmidt, Martin Schubert, Tim Stenzel (100.Thomas Karl, Patrick Paul. SR: Dirk Läsker (Pößneck). Zu: 320 Torschützen Elfmeterschießen: Eichhorn, Gäbelein, Gneupel, M. Flimmer (alle Greiz), Sander, Kirste, Fichte (alle Gößnitz). |
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Reudnitzer Handballmädchen dominieren Handball, Oberliga, weibliche B-Jugend Breitungen (OTZ/G. Bölke). Mit einer bravourösen Leistung holten sich die Reudnitzer Handball-Mädchen zwei Punkte in der Oberligarunde um die Thüringen-Meisterschaft. Die HSG Werratal 05 geriet schnell mit 0:3 in Rückstand. Das war für Reudnitz ein Auftakt nach Maß - in der Abwehr wurde gegen die Gastgeberinnen kompromisslos zugepackt, und im Angriff erzielten Lina Hupfer und Hanna Hohmuth je zwei Treffer zu ihrer 4:1-Führung. Das sorgte für Selbstvertrauen im ConcordiaTeam. Als Werratal in der zehnten Minute der Anschluss zum 3:4 gelang, konterte Reudnitz mit zwei Toren zum 6:3. Den Gastgeberinnen nützte ihr Team-Timeout in der 17. Spielminute nichts, die TSG-Mannschaft ließ sich von ihrer disziplinierten Spielweise nicht abbringen. Auch die Zeitstrafen direkt vor und nach der Halbzeitpause für Lena Hup-' fer, die vor allem in der Defensive eine starke Leistung bot,wurden kompensiert. Die TSGMädchen profitierten von den Fehlern der immer nervöser agierenden Gastgeberinnen. Melisse Lohmeier im Tor vereitelte klare Werrataler Torchan- , cen, und im Angriff schloss Hanna Hohmuth nach dem Wechsel viermal in Folge erfolgreich zum 14:9 Reudnitz ab. Dieser Vorsprung wurde nicht aus der Hand gegeben. Nach dem zwölften Tor der HSG warfen Lina Hupfer und Elena Hoyer die Tore 16, 17 und 18 für Reudnitz. Isabell Hoyer, Anna Stecklum und Lena Hupfer mit je einem Tor hatten schon in der ersten Halbzeit dazu beigetragen, dass die TSG-Mädchen nicht auszurechnen waren. Mit dieser geschlossenen Mannschaftsleistung haben sich die Reudnitzerinnen für das Rückspiel in Greiz eine gute Ausgangsposition geschaffen. Platz zwei ist schon ein guter Schritt in Richtung Medaille, die sich das Team zum Ziel gesetzt hat. Reudnitz mit: M. Lohmeier, H. Hohmuth 8, E. Hoyer 1, A. Stecklum 1, 1. Hoyer 1, B. Grau, Li. Hupfer 7 (2), Le. Hupfer 1, H. Teuber |
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Ziegelheim erkämpft sich den Pokalsieg
Handball, HFA-Pokal, gemischte Jugend D Greiz (OTZ/Kanis). Am Sonntag wurde in der Sporthalle der Lessingschule der Pokalsieger des Handball-Fachausschusses Ost der Altersklasse gemischte Jugend D ermittelt. In einer einfachen Runde jeder gegen jeden über je 2x15 Minuten trafen LSV Ziegelheim, TSV Stadtroda 1890 und TSG Concordia Reudnitz aufeinander. - Im ersten Turnierspiel standen sich Ziegelheim und Reudnitz gegenüber. Die Ziegelheimer waren den Gastgebern individuell überlegen. Die Reudnitzer zeigten vor allem im Abwehrverhalten und in der läuferischen Bereitschaft ohne Ball deutliche Mängel und unterlagen mit 14:24. Die zweite Partie lautete Stadtroda gegen Ziegelheim. Nachdem die Führung im Verlauf der Begegnung mehrfach gewechselt war, entwickelte sich in den letzten Minuten ein wahrer Krimi bis zum Endstand von 13:13,. Damit kam es zu einer verdienten Punkteteilung. Der Entscheidung im Kampf um den Pokal fiel erst in zwischen Reudnitz und Stadtroda. Die Gäste aus Stadtroda führten lange Zeit mit mehreren Toren und sahen Mitte der zweiten Halbzeit schon wie der sichere Sieger au. Doch die Reudnitzer zeigten eine starke kämpferische und phasenweise spielerische Leistung. So wurde es noch einmal spannend, und die TSG musste sich mit 15:16 nur knapp geschlagen geben. Auf Grund des besseren Torverhältnisses erkämpfte sich LSV Ziegelheim den Pokalsieg vor Stadtroda und Reudnitz. Insgesamt spielte die TSG ein gutes Turnier. Besonders zu gefallen wussten in der Reudnitzer Mannschaft erneut Hans Ehlich und Sven Keßler, die vor allem im Angriff für viel Druck auf die gegnerische Abwehr sorgten. Unbedingt gearbeitet werden muss weiterhin an der Abwehr. In der nächsten Saison ist eine taktische Umstellung im Spielsystem erforderlich, da ab der C-Jugend die Manndeckung ab Mittellinie bis zur Freiwurflinie entfällt und auf ein offensives Abwehrsystem mit mindestens zwei vorgezogenen Abwehrspielern umgestellt werden muss. Dies erfordert taktisches Umdenken und das Training neuer Abwehr- und Angriffsvarianten. Reudnitz mit: C. Hartig; St. Hübner; H. Ehlich (13/1); S. Keßler (9); D. Gürtler; A. Golle; M. Ressel (1); D. Auerbach (1); T. Dalmatov (5). |
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Greizer Nachwuchsringer überzeugen in Hof Ringen: Jugend B gewinnt Vereinswertung Hof (OTZ/Erhard Schmelzer). Der RSV Rotation Greiz nahm am Main-Saale-Turnier im freien Stil in Hof teil. Das Turnier war in den Altersklassen der Jugend E, D, C, B und A ausgeschrieben. Aus Greiz traten fünf B-Jugendliche und Merlin Sewina bei der A-Jugend an. Insgesamt wären 151 Sportler aus 17 Vereinen aus Bayern und Sachsen am Start. Greiz vertrat Thüringen. Merlin Sewina wusste nach Abschluss der Kämpfe nicht, wie er seine Leistung bewerten sollte. Zwar hatte er das Turnier gewonnen, im letzten seiner drei Kämpfe gegen einen Griechisch-Römisch-Spezialisten (Christoph Rammering/Bindlach) aber eine Schulterniederlage hinnehmen müssen. Dass es doch noch zum Turniersieg reichte, beruhte auf Sewinas weiteren Ergebnissen. Er schulterte den Rehauer Janik Rausch, dem dies wiederum gegen Rammering gelang. Damit hatten sich die ersten drei gegenseitig besiegt, nun musste im Nordischen Turnier (jeder gegen jeden) der Kampf gegen den Vierteil im Bunde, Tobias Gering (Hof), entscheiden. Den Hofer hatten zwar alle drei besiegt, doch nur der Greizer war zum Schultersieg gekommen. Sewina zog ein positives Fazit: „Jetzt weiß ich, was ich falsch gemacht habe. Nochmal wird mir das nicht passieren." Bei der B-Jugend brachten die fünf Greizer das Kunststück fertig, ungeschlagen zu bleiben und gewannen klar (29 Punkte) die Vereinswertung vor Hof (16), Bindlach und Markneukirchen (je 12), Werdau und Rehau (je 11). In der Gewichtsklasse 50 kg trafen mit Florian Sieg und Maximilian Kahnt zwei Greizer aufeinander. Sieg hatte vorher Ri- chard Hüttner (Markneukirchen) 3:2 und 6:4 sowie Mathias Nürnberger (Werdau) zweimal 7:0 bezwungen, Kahnt gelang das gegen Fabian Rottmann(Hof) mit 1:2, 4:2, 4:2 und Be nedict Schwarz (Bayreuth) mit Schultersieg. Im ausgeglichenen Finale , gewann Kahnt iberger, zwar die erste. Runde 3:0, er musste aber in den nächsten beiden Runden Sieg den Turniererfolg mit 1:5 und 1:1 überlassen. Auch Toni Krassow (46 kg), Dennis Nürnberger (63 kg) und Leon Jäschke holten Gold. Krassow hatte nur mit dem Rehauer Patrich Schulze Probleme. Gegen den Dresdner Enrico Just, den Schonunger Cody Wells und Justin Müller aus Markneukirchen kam er zu Schultersiegen. Auch Nürnberger zwang seine Gegner auf beide Schultern. In der leichtesten Gewichtsklasse kam Jäschke kampflos zum Sieg. In einem Freundschaftskampf schulterte er den Sieger der 38 kg-Klasse aus Hof. |
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Fünf Bundesligateams ab 2010
Zum Keglerball in Zeulenroda zieht der Kreiskegelverein Greiz eine gute Bilanz Von Heidi Henze Zeulenroda (OTZ). Der 14. Kreiskeglerball zum 15-jährigen Bestehen des Kreiskegelvereins (KKV) Greiz ist nur einer der vielen Höhepunkte der Kegler in der aktuellen Saison. Auch wenn diese fast beendet ist, so müssen einige Sportler unter ihnen noch eine große Hürde bewältigen. Für die Thüringer Landesmeister der Seniorinnen A des KKV und für den Landes-Vizemeister Nino Fröbisch vom SV Pöllwitz stehen am Wochenende die Deutschen Meisterschaften an. Michael Westenberger, Vorsitzender des KKV Greiz, wünschte ihnen beste Erfolge. Mit rund 220 Keglern und Kegel-Interessierten konnte der Vorsitzende über mangelnden Besucher-Zuspruch nicht klagen. Neben Auswahl-Mannschaften des Freistaates, befreundeten Keglern aus Helmbrechts und dem Saale-OrlaKreis konnten auch die Greizer Landrätin Martina Schweinsburg und Kreissportbund-Chef Uwe Jahn begrüßt werden. Die Landrätin beglückwünschte die Kegler zu ihren tollen Ergebnissen in der ausklingenden Saison 2009/10. Stolz können die Kegler wahrhaftig sein. Immerhin sind in 18 Vereinen 497 Mitglieder im Alter von zehn bis über 70 Jahre organisiert. Auf Kreisebene stehen 36 Mannschaften im aktiven Spielbetrieb, auf Landesebene sind es 24 Mannschaften. In der kommenden Saison werden die 1. Männer-Mannschaften aus Weida und des KTV Zeulenroda in der Bundesliga ihr Können unter Beweis stellen. Die 1. Damen-Mannschaft aus Auma sowie die Pöllwitzer Keglerinnen und die Herren des ThSV Wünschendorf konnten ihre Position in der Bundesliga bestätigen. So kann der KKV Greiz auf fünf Mannschaften verweisen, die auf Bundes-Ebene spielen. „Das ist doch toll", freut sich Westenberger. Ein Wermutstropfen für den Verein sind die anhaltenden Nachwuchsprobleme. Der Vorsitzende rief alle Übungsleiter und Trainer auf, stetig am Ball zu bleiben. Er erinnerte auch daran, dass unter Leitung von Jan Koschinsky ein erfolgreiches Trainingszentrum in Zeulenroda und Auma für die Jüngsten etabliert wurde. Dank galt allen Sponsoren, die durch ihre Zuwendungen den Sportlerball zum Erfolg werden ließen. Aus Anlass des 15-jährigen Bestehens des ICreiskegelvereins Greiz hatte man natürlich auch zu Kegelturnieren eingeladen. So wetteiferten die Mannschaften des KKV Greiz, des Saale-Orla-Kreises, des Thüringer Keglerverbandes sowie eine extra für dieses Turnier gebildete Mannschaft „Greiz and Friends" um jede Menge Holz. Dieses Herren- Turnier raubte so manchem aktiven Kegler die letzten Nerven, denn es ging bis zur letzten Kugel spannend zu und der Sieg ging letztendlich an die Thüringenauswahl. Auch bei den Damen in Zeulenroda kribbelte es. Hier blieb der Sieg beim KKV Greiz. Obwohl die Mannschaft bereits 80 Punkte hinter den Damen aus Helmbrechts lag, nahm sich Karina Ludwig der Sache an und holte den Sieg für die Greizer Kegel-Mannschaft. |
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RSV-Nachwuchs präsentiert sich stark
Ringen: Beim Unstrutpokal des SV Sömmerda Sömmerda (OTZ/R. Stöhr). Seine 14. Auflage erlebte der Unstrutpokal des SV Sömmerda am Sonnabend. 142 Ringer aus 23 Vereinen Thüringens, Sachsens, Sachsen-Anhalts, Berlins und Brandenburgs gingen auf die Matten. Im Freistil ausgetragen, war das Turnier A (Jahrgänge 1993-95), B- (1996/ 97), C- (1998/99) und 13-Jugendlichen (2000-2002) vorbehalten. Zu ihnen gehörten acht vom RSV Rotation Greiz. In der Altersklasse der Jüngsten starteten Lucas Kahnt (31 kg), Norman Heisig (38 kg), Henry Sieg (38 kg) und Anton Golle (42 kg). Kahnt wurde unter zehn Teilnehmern nach Schultersiegen über Aaron Langrehr (Waltershausen), Mirko Heyer (Tauche), Nick Jahnke (Sömmerda) sowie Punktsiegen über Dustin Richter (Zella-Mehlis) und Richard Schröder (Berlin) Goldmedaillen-Gewinner. Gold gewann auch Heisig unter zehn Startern. Er landete vier Schultersiege über Paul Ullrich (Mühlberg), Jakob Merda Piehl (Potsdam), Oda Herzog (Artern) und Moritz Stöckmann (Zella-Mehlis). Für Sieg blieb nach zwei Schulterniederlagen gegen Frances Löhnhardt (B erl in) und Moritz Stöckmann (ZellaMehlis) nur Platz neun. Golle gewann nach Schultersieg über Maximilian Reutenberg (Taucha) sowie Schulterniederlagen gegen Paul Schleicher (Albrechts) und Ali Humaidov (Sangershausen) Bronze. Die C-higendlichen Dustin Nürnberger (31 kg), Ron Watzek (38 kg) und Josua Greschok (46 kg) gewannen Gold. Nürnberger besiegte Marcus Schumann (Jena) nach Punkten und Sebastian Willing (Leuna) auf Schulter. Watzek hatte es mit vier Gegnern zu tun, die er bezwang. Nick Mandel (Taucha) nach Punkten, Vanessa Müller (Erfurt) mit Technischer Überlegenheit sowie die Jenaer Moritz Hoffmann nach Punkten und Raphael Lorenz auf Schulter. Greschok besiegte Tom Gebser (Magdeburg) auf Schulter, unterlag Dima Blayvas (Halle) nach Punkten und bezwang Sven Menzel (Potsdam) auf Schulter. Vladimir Deker (63 kg) gewann nach Schultersieg über Frederic Möller (Albrechts) und Schulterniederlage gegen John Lobeck (Potsdam) die Silbermedaille. In der Vereinswertung belegte der Greizer Nachwuchs Platz drei mit 39 Punkten. |
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Medaillenregen für Greizer Judoka
Judo, Kreisjugendspiele: Greizer Judoclub auf Platz zwei in der Mannschaftswertung Harpersdorf (OTZ/Kupka). Mit 19 Judoka im Alter von sieben bis zwölf Jahren nahm der Greizer Judoclub an den diesjährigen Kreisjugendspielen teil. Ausrichter war der SV Harpersdorf, der mit sehr guten Wettkampfbedingungen und einem zügigen Turnierablauf glänzen konnten. Die Teilnehmer kamen aus Auma, Ronneburg, Harpersdorf und Gera sowie Greiz. Gekämpft wurde in den Alterklassen U 8, U 10, U 12, U 14 und U 17 - männlich und weiblich. Leider gab es für einige Gewichtsklassen zu wenige Teilnehmer, so dass manche Kinder nur einen oder zwei Kämpfe hatten. Die Greizer stellten ihr Können und einige Wettkampfneulinge wuchsen geradezu über sich hinaus. Hierbei sind besonders Ramon Jänich, Josephin Schwarze, Anna-Lena Malter und Willy Wagner zu erwähnen. Sie machten es ihren Gegnern nicht leicht und standen kurz vor einem Sieg. Auch alle anderen Kinder haben sehr gute Leistungen gezeigt und wurden mit einer Medaille belohnt. Am Ende belegte der Greizer Judoclub den zweiten Platz in der Mannschaftswertung und konnte seinen Mannschaftpokal leider nicht verteidigen. Dieser ging an die neu formierte MannsChaft des SV Harpersdorf, der sich mit Kindern aus dem Geraer Land verstärkt hat.
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15. Mai 2010 /Vogtland-Anzeiger Neuer Radweg zwischen Pausa und Zeulenroda Pausa – Zehn Kilometer ist er lang – der sanierte Radweg von Pausa nach Zeulenroda. Am Dienstagmittag weihten ihn Pausas erste Stellvertretender Bürgermeister Thomas Weihermüller und Zeulenrodas Stadtoberhaupt Frank Steinwachs ein.
Weihermüller fuhr für Pausas Stadtoberhaupt Jonny Ansorge, der aus gesundheitlichen Gründen dabei sein konnte. Unter den über 20 Radlern befanden sich unter anderem der Vorsitzende der Pausaer Wandergruppe, Roland Weigelt, Pausas Stadträtin Christine Zimmer, Bernd Michel von der Thierbacher Schalmeienkapelle, Mitglieder des Pausaer Turnvereins und des Faschingsclubs, der Vogtland-Anzeiger-Austräger Wolfgang Lippert oder der ehemalige Triebeser Bürgermeister Gerhard Helmert. In Pausa wurde der Tross am Neumarkt von der Erdachsendeckelscharnierschmiernippelkommission verabschiedet. Die Kommissionsmitglieder Eberhard Birkholz und Adeline Rudofsky sorgten noch für die Schmierung der Ketten der Räder und der Kehlen der Radler. Über die Vorstadt, durch die Auen des Weidagrundes in Unterreichenau und in Wallengrün, ging es hinüber nach Leitlitz und weiter nach Zeulenroda.
Gut eine Stunde waren sie unterwegs. Das sagte jedenfalls Bürgermeister Jonny Ansorge, der am Mittag auf den Zeulenrodaer Markt stehend die Radler mit erwartete – dies zusammen mit dem Karpfenpfeifer, dem Nachtwächter und Frau Schopper – drei bekannten Figuren aus der Zeulenrodaer Stadtgeschichte. Etwa zu gleichen Teilen befindet der Weg auf sächsischen und thüringischen Gebiet, erklärte Ansorge. Pausa hat für die Sanierung des Weges etwa 10 000 Euro investiert. Die Zeulenrodaer haben sich ihren Teil rund 16 000 Euro kosten lassen. |
| 15. Mai 2010 /OTZ |
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Karikatur des Tages
Heute startet die Freibadsaison
Im Vorfeld zur heute startenden Freibadsaison haben sich die Mitglieder des 1. Schwimmklubs Greiz zu einem Arbeitseinsatz getroffen, um im Sommerbad in Aubachtal die Sandflächen des Beachvolleyballplatzes und des Kinderspielplatzes auf Vordermann zu bringen. Nach zweieinhalb Stunden war es geschafft. Beide Anlagen erstrahlen nun in neuem Glanz. Lehrverträge beim Zweckverband sind unterzeichnet
Tom Knüpfer (links) und Manuel Heisig unterzeichnen mit der Taweg-Geschäftsleiterin Ines Watzek die Lehrverträge für eine dreijährige Ausbildung als Fachkraft für Abwassertechnik. Unter zehn Bewerbern konnten sich diese beiden Greizer durchsetzen. Mit dabei waren auch die Eltern der künftigen Auszubildenden. Männertag relativ ruhig verlaufen Greiz (OTZ). Am Himmelfahrtstag wurden bei der Polizei Greiz fünf Körperverletzungen sowie vier Sachbeschädigungen registriert. Insgesamt, so schätzt die Polizei ein, seien die Veranstaltungen am Männertag ohne größere Zwischenfälle verlaufen. Für die Inspektionen Gera, Altenburger Land und Greiz wurden 19 Körperverletzungen, zehn Sachbeschädigungen und mehrere Einsätze wegen Ruhestörungen registriert. An den Auseinandersetzungen waren vor allem alkoholisierte Jugendliche beteiligt, schwere Verletzungen waren nicht zu verzeichnen. Positiv sei, dass bei Kontrollen im Straßenverkehr keine alkoholisierten Fahrer festgestellt wurden. Ein Jahr im Tierheim arbeiten Greiz (OTZ). Jugendliche, die sowohl ein Herz, als auch ein Händchen für Tiere haben, können ab September zum ersten Mal die Chance nutzen und ein Freiwilliges Ökologisches Jahr im Tierheim Greiz absolvieren. Mithilfe bei der Pflege von zirka 100 Katzen, 20 Hunden und etlichen Meerschweinchen, Vögeln, Mäusen und anderen Kleintieren ist Schwerpunkt der Tätigkeit. Aber auch Öffentlichkeitsarbeit, Vorbereitung und Mithilfe bei Veranstaltungen wie „Pfötchenweihnacht" oder „Tierheim- Safari" und die Pflege der Außenanlagen gehören dazu. Nähere Infos gibt es im Tierheim, Tel.: (03661) 64 43, oder unter www.tierheim-greiz.de. Interessenten ab 18 Jahren können sich schon jetzt bewerben. |
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