07. April 2010 /OTZ

Frühlingsfein in Stadt und Land

Den Frühjahrsschnitt der Rosen im Greizer Schlossgarten erledigen die Fachleute der Greizer Stadtverwaltung, Heike Weiland und Joachim Geyer.
Den Frühjahrsschnitt der Rosen im Greizer Schlossgarten er-
ledigen die Fachleute der Greizer Stadtverwaltung, Heike
Weiland und Joachim Geyer.
Foto: OTZ/Christian Freund

Liebevoll gestaltete Orte aber auch Dreckecken vor den Frühjahrsputzaktionen gesucht

Von den Redakteuren der Lokalredaktion Greiz Greiz (OTZ).

Was tun die kommunalen Verwaltungen, um Stadt und Land frühlingsfein zu machen, fragten wir gestern in den Rathäusern der Region: Der Frühjahrsputz wird in Berga von den „Profis“ erledigt, wie es Bürgermeister Stephan Büttner (Freie Wähler) beschreibt. „In den nächsten Tagen werden die Mitarbeiter des Bauhofs mit Arbeiten wie der Straßeninstandsetzung oder dem Baumschnitt beginnen“, berichtet er. Nichtsdestotrotz gehe der Appell auch an die Bevölkerung, „sich und ihre Anwesen frühlingsfein zu machen“, wie Büttner lachend ergänzt, „unser Markt hat sich zu Ostern mit Osterkrone und zahlreichen Besuchern ja schon frühlingsfit präsentiert.“ Der Winterdreck wurde in Mohlsdorf bereits vor Ostern entfernt, wie Bürgermeister Christian Häckert (CDU) sagt. Mit einer Kehrmaschine wurden die Straßen gereinigt. Zudem sind die Jugendlichen der Freien Regelschule Reudnitz ebenfalls unterwegs gewesen, haben Bushaltestellen und Containersammelplätze vom Müll befreit. „Die privaten Anlieger müssen nun auch ihre Pflichen erfüllen“, ruft Häckert zum Mitmachen auf. Über das Engagement der Bevölkerung für saubere Ortsteile ist Kai Dittmann (parteilos), Bürgermeister der Gemeinde Langenwetzendorf, hoch erfreut: „Es ist schön, dass die Privatpersonen hier so gut mitziehen“, so Dittmann. Die Gemeinde selbst sei mit den Kehrund Reinigungsarbeiten in fast allen Ortsteilen fertig, Probleme sieht Dittmann allerdings bei verdreckten Splitterflächen im Ort, die bei Auktionen ersteigert wurden.


Ist Ihr Ort frühlingsfein?

Unsere OTZ-Leseraktion


„Hier bekommen wir häufig Hinweise aus der Bevölkerung, allerdings sind die Eigentümer meist nicht aufzufinden.“ Im Ernstfall muss dann auch hier die Gemeinde zu Aufräumaktionen ran, sagt Dittmann. Die städtischen Bereiche im Eingangsbereich des Greizer Parkes sind neu bepflanzt, wie der Greizer Bürgermeister Gerd Grüner (SPD) informiert. Die Kehrmaschine sei turnusmäßig auf den Straßen der Stadt unterwegs. Blumenkübel und Blumenkästen an den Elsterbrücken beispielsweise sollen wieder bepflanzt werden. Allerdings hofft der Rathauschef, dass die Pflanzen nicht wieder in der Elster landen. Hauseigentümer, die sich nicht um Sauberkeit kümmern - zu den Sorgenkindern gehört hier bekanntlich die Neustadt - , werden schriftlich aufgefordert, dieser Pflicht nachzukommen.
Wer sich aufmerksam umsieht in der Region, entdeckt sowohl liebevoll geschmückte Orte, als auch Dreckecken vor maroden Immobilien, entlang der Straße oder besonders auffällig an Containerplätzen. Solchen Beispielen sind wir im Vorfeld des allseits bevorstehenden Frühjahrsputzes auf der Spur und möchten Sie, liebe Leser, herzlich bitten, uns sowohl gute Beispiele als auch Dreckecken aufzuspüren und zu benennen. Ob per Foto, per E-Mail oder Telefon - Ihre Hinweise in Sachen „Ist Ihr Ort frühlingsfein?“ sind uns in der Redaktion herzlich willkommen. Sie erreichen uns per EMail über lr-greiz@otz.de, per Post über die Anschrift Burgplatz 10, 07973 Greiz und telefonisch unter (03661) 87 56 11.
Denn der traditionelle Frühjahrsputz steht im April vor der Tür. 157 Schüler sind bisher für das Großreinemachen des Lions-Club in Greiz am 17. April angemeldet.

Kommentar

Glanz- und Schlusslicht

Von Kathrin Schulz

Mit unserer heute gestarteten Leseraktion wollen wir sowohl für die liebevoll gepflegten Anlagen und Vorgärten eine Lanze brechen, als auch auf vernachlässigte Dreckecken im Vorfeld des diesjährigen Frühjahrsputzes aufmerksam machen. An Beispielen beider Art, da sind wir uns ziemlich sicher, wird es nicht mangeln. Deshalb bitten wir Sie herzlich, liebe Leser, uns sowohl Glanz-, als auch Schlusslichter zu benennen in unserer Aktion für eine frühlingsfeine Region in Greiz und Umgebung. Schon vor dem Osterfest waren zwischen Berga, Untergrochlitz, Langenwetzendorf und Merkendorf viele kreative Leute am Werk, um aufwändigen Osterschmuck zu gestalten. Auch im Osterspaziergangsrevier wurde geputzt, was das Zeug hält, damit man sich beim Ansturm der Wanderer nicht blamiert. Natürlich gibt es auch Sorgenkinder - Immobilien, deren Besitzer irgendwo in Deutschland oder dem Ausland wohnen und sich nicht kümmern oder Areale, die wie der hiesige Schlossgarten, täglich sauber gemacht werden müssten, weil es noch genügend Leute gibt, die ihren Dreck nicht selbst wegräumen können.

Ist die Stadt Greiz schon frühlingsfein?

Diana Strobel:
Ich komme aus Reichenbach und finde, die meisten Straßen und Plätze in Greiz sehen in Sachen Sauberkeit ganz passabel aus. Da gibt es Schlimmeres.

Torsten Keller:
Das Greizer Stadtzentrum macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck, bei näherem Hinsehen gibt es auch weniger schöne Ecken.

Maria Stark:
Teilweise lässt die Sauberkeit zu wünschen übrig. Ich finde es nicht schön, wenn Papierkörbe überquellen, leere Flaschen und Abfall liegen bleiben.

Siegfried Goldack:
Der Winter hat seine Spuren hinterlassen. Leider sorgen nicht alle Hauseigentümer für Sauberkeit. Im Gartenweg klappt das.

Umfrage: Freund


07. April 2010 /OTZ

Widerspruch zu möglicher Straßenumbenennung

Disput um Otto-Meier-Straße erhitzt Gemüter

Greiz (OTZ/-lz).

Die im Ortsteilrat Obergrochlitz angeregte Umbenennung der Otto-Meier-Straße, die Ortsteilbürgermeister Jürgen Frantz unter anderem mit Rückkehr zur Tradition begründet hatte, sorgt für Aufregung. Ekkehard Fritzsche, selbst Obergrochlitzer, erinnert daran, dass die Hauptstraße seit 1946 so heißt. Er kommentiert dazu: „Nach einem offiziellen Schreiben der Stadt Greiz ist das Motiv für eine Umbenennung ’nicht eine Schwächung des Ansehens von Herrn Otto Meier, sondern durch die Wahl eines Straßennamens mit deutlichem Bezug zum Ortsteil sollen die Integration der Bevölkerung mit dem Ortsteil und das Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt werden.’“ Fritzsche führt weiter aus, dass Otto Meier Kommunist gewesen sei, in Obergrochlitz gelebt habe und für seine Überzeugung im KZ war. „Dass durch einen anderen Straßennamen das Ansehen von Otto Meier geschwächt wird bzw. die Erinnerung an ihn verblasst, wird jeder objektiv denkende Mensch finden. Wie dagegen durch einen Straßennamen Integration und Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt werden können - noch dazu in der heutigen Zeit - dürfte unverständlich und schleierhaft bleiben. Abgesehen von den Kosten für eine Umbenennung ist doch klar, dass damit ein Rattenschwanz von Änderungen verbunden ist, z. B. Anschriften, Ausweise, Führerscheine, Firmenadressen, Stadtpläne, Landkarten, Navigationssysteme“, erklärte er. In einer Zeit des knappen Geldes bzw. hoher Schulden sollte man sich laut Fritzsche unbedingt auf das Wesentliche konzentrieren. Auch Gommlas Ortsteilbürgermeister Reiner Vogel fragt: „Gibt es nichts Wichtigeres, als sich 20 Jahre nach der Wende in einer Zeit knapper Kassen mit der Umbenennung von Straßen zu beschäftigen?“


Natürlich ist es Sache der Einwohner, ob die Straße umbenannt wird oder nicht. Gibt es nichts Wichtigeres?

Reiner Vogel, Ortsbürgermeister Gommla


Vogel meint, dass das durchaus etwas mit Politik zu tun habe und erinnert an die 2005 erschienene Schrift „Berühmte und bemerkenswerte Greizer“, die von der Stadtverwaltung herausgegeben worden war und in der Otto Meier, der 1944 verstorben ist, als Antifaschist gewürdigt worden sei. „Wenn im Vorwort festgestellt wird, dass für die Auswahl der Personen auch ihr Wirken für Greiz ein Kriterium darstellt, dann erhielt wohl zu Recht die ehemals Moschwitzer Straße nach dem II. Weltkrieg den Namen des Antifaschisten Otto Meier“, betont Vogel, der die Aktion auch gegen die Auffassung der noch lebenden Nachkommen heute für „sehr problematisch“ hält. Er ist überzeugt, dass sich in einer Bürgerbefragung am besten zeige, inwieweit sich die Meinung des Ortsteilrates durchsetzen könne. Dr. Michael Gölles, Vorsitzendes des Greizer Freidenker-Verbandes, sieht das Problem drastischer: „Nichts dazugelernt, das halten wir dem entgegen. Parallelen zur Mahnmalversetzung am Eingang des Greizer Parkes tun sich auf. Namensgebung hat auch etwas mit Wertevermittlung zu tun“, stellt er fest und bedauert, wenn ein Heimatforscher nichts Verwertbares zum Thema Otto Meier findet und zitiert den Greizer Heimatboten: Otto Meier (1887-1944) war Kämpfer gegen den Faschismus, der im Frühjahr 1935 in Haft geriet, wegen Hochverrats zu 2,5 Jahren Zuchthaus verurteilt wurde und ins KZ Buchenwald kam. „Otto Meier gehörte zu den Personen, die sich am organisierten Kampf gegen den Faschismus beteiligten, als viele noch ihrem ’Führer’ zujubelten“, erläutert Gölles und appelliert, die Erinnerung aufrecht zu erhalten und sich die Umbenennung zu sparen.


07. April 2010 /OTZ

15 Jahre den Pilzen auf der Spur

Dietmar Keil mit seinem Buch „Die Pilzflora von Greiz“.
Dietmar Keil mit seinem Buch „Die Pilzflora von Greiz“.
Foto: OTZ/Christian Freund

Das Buch „Die Pilzflora von Greiz“ des Reudnitzers Dietmar Keil ist erschienen

Von Katja Grieser Reudnitz (OTZ).

Mit Kamera und Stativ, Stift, Zettel und Sammelbehälter ausgerüstet, konnte man Dietmar Keil aus Reudnitz in den letzten 15 Jahren durch Wald und Flur streifen sehen. Genauer gesagt durch den Quadrant 5339, den Greizer. Und hier insbesondere die Teile eins und zwei, die sich in Thüringen befinden. Keil ist Pilzen auf der Spur, exakt 1427 Arten konnte er bis Oktober 2009 in seinem Untersuchungsgebiet nachweisen. Zu diesem Zeitpunkt war Redaktionsschluss für sein Buch, das jetzt erschienen ist und den Titel „Die Pilzflora von Greiz“ trägt. Stolz hält Dietmar Keil das erste Exemplar seines Buches, das in einer Auflage von 700 Stück im Weissdorn-Verlag Jena erschienen ist, in der Hand. Einen „lang gehegten Wunsch“ habe er sich damit erfüllt. „Es ist nicht meine erste Publikation, aber meine größte“, erklärt der Pilzberater. Sein Buch sei nicht nur für Fachleute geeignet, sondern biete auch dem gemeinen Pilzsammler nützliche Tipps. So steht unter jedem abgebildeten Pilz, ob dieser essbar ist oder nicht. Beschrieben wird von dem Pilzsachverständigen zudem das Untersuchungsgebiet, einschließlich historischer Fakten. Auch zum Schutz seltener Arten gibt Dietmar Keil Auskunft. Das Wichtigste sei jedoch die kommentierte Fundliste, in der jede Pilzart mit Angaben zu Ökologie, Verbreitung im Greizer Raum und der beobachteten Erscheinungszeit aufgelistet ist. Besonders stolz ist Dietmar Keil, dass es im gelungen ist, für eine Art den Erstnachweis in den neuen Bundesländern zu erbringen. Den Schleimfuß-Saftling hat er entdeckt und natürlich findet der Pilz in seinem Buch einen angemessenen Platz.


Ich habe mich über jede Pilzart gefreut, die ich nachweisen konnte.

Dietmar Keil


„Ich habe mich aber über jede Pilzart gefreut, die ich nachweisen konnte, sei es nun ein stattlicher Steinpilz oder nur ein winziger Punkt, der ebenfalls ein Pilz ist“, betont der Reudnitzer, der nicht nur die dem Sammler bekannten Pilze untersucht hat, sondern beispielsweise auch Schadpilze an Pflanzen, Schleimpilze, Makro- und Mikromyceten. Diesen Arten räumt er ebenfalls einen Platz in seinem Fachbuch ein. Neben Vor-Ort-Untersuchungen standen zahlreiche mikroskopische an. „Da steckt viel Mikroskopiearbeit drin“, erzählt Keil. Doch auch das Studieren einschlägiger Literatur und der Austausch mit Fachkollegen gehörten zur Arbeit am Buch. Blickt Dietmar Keil auf sein Werk, kann er feststellen: „Den allergrößten Teil der heimischen Pilzflora habe ich erfasst.“ Eine zweite ,Auflage seines Buches will er jedoch nicht ausschließen. Zum einen, weil seit Redaktionsschluss doch noch einige Arten hinzu gekommen sind, die er gefunden hat, zum anderen könnte man eine Neuauflage mit neuen Abbildungen versehen. Doch erst einmal will er abwarten, wie sich sein Erstlingswerk verkauft. Ein zweites Projekt hat Dietmar Keil derzeit bereits in Arbeit. Er beschäftigt sich mit der Gattung Cortinarius, einer Blätterpilzgruppe. „Die schwierigste, die es gibt“, fügt der Pilzsachverständige an. Das Buch „Die Pilzflora von Greiz“ aus der Reihe „Pilze Thüringens“ kann im Buchhandel bestellt werden.
Das im Weissdorf-Verlag Jena erschienene Buch hat 428 Seiten mit 622 Farbfotos und einer Schwarz-Weiß-Karte. ISBN: 978-3-936055-60-3


07. April 2010 /OTZ

Rundgang nun auch für Engländer erklärt

Axel Dietsch, Jutta Gropp, Carolyn Oeser, Gisela Peter, Corinna Zill und Gerd Grüner (von links) präsentieren die neue Broschüre über das Obere Schloss in englischer Sprache.
Axel Dietsch, Jutta Gropp, Carolyn Oeser, Gisela Peter, Corinna
Zill und Gerd Grüner (von links) präsentieren die neue Bro-
schüre über das Obere Schloss in englischer Sprache.
Foto: OTZ/Katja Grieser

Broschüre über Greizer Oberes Schloss in englischer Sprache jetzt erschienen

Von Katja Grieser Greiz (OTZ).

Wenn sich künftig ein Englisch sprechender Tourist auf dem Oberen Schloss umsieht, kann er nun einer Broschüre auch die entsprechenden Informationen zum Rundgang entnehmen. Am 1. April ist das bereits auf Deutsch und Tschechisch vorliegende Heftchen auf Englisch erschienen. In einer Auflage von 2000 Stück liegt die Broschüre, die neben Bildern auch historische Informationen zum Schloss bietet, jetzt vor. Übersetzt wurde das Heft von Prof. Pat Heck, mit der die Stadt seit der Wende zusammen arbeitet. „Sie ist Amerikanerin, also wird der Text auch amerikanisches Englisch sein. Schauen wir mal, wie eingefleischte Briten darauf reagieren“, witzelt Bürgermeister Gerd Grüner (SPD) bei der Vorstellung der Broschüre. Wie die Mitarbeiter der Tourist und Schloss-Information sagen, seien die Info-Hefte zum Oberen Schloss sehr gefragt. Mit dem neuen Heft könnten nun noch mehr Touristen ereicht werden, etwa die Australier, die Mitarbeiterin Gisela Peter in der vergangenen Woche auf dem Oberen Schloss begrüßen konnte. Die Broschüre ist im August vergangenen Jahres heraus gebracht worden, inzwischen wurde sie aktualisiert. Carolyn Oeser, Mitarbeiterin der Tourist-Information, war maßgeblich an der Überarbeitung beteiligt. Gedruckt wurde das Infoheftchen bei der Greizer Firma Blickpunkt-Werbung. Deren Inhaber Axel Dietsch freut sich ebenfalls, dass nun ein Angebot auch für englischsprachige Besucher des Oberen Schlosses geschaffen werden konnte.
Erhältlich sind die Hefte in Tourist- und Schloss-Information.


07. April 2010 /OTZ

Katastrophale Straße regt Fantasie an

Diana Große macht sich schon mal ans Töpfern. Hier ist der „Fundort“ der Tonerde.
Diana Große macht sich schon mal ans Töpfern.
Hier ist der „Fundort“ der Tonerde.

Wellsdorfer mit Ideen zur Verwendung des „Tonerde-Vorkommens“ in ihrem Ort

Von Katja Grieser Wellsdorf (OTZ).

Die Einwohner von Wellsdorf haben Humor. Den brauchen sie auch, wenn sie sich die Kreisstraße 206, die durch ihren Ort führt, ansehen: Risse und große und kleine Löcher wohin man schaut. Das Wasser kann von der Straße in Wellsdorf auch nicht richtig abfließen. Das Ergebnis der kürzlichen Untersuchung von Landratsamt und Kreisstraßenmeisterei ist eindeutig: Die Straße muss grundhaft erneuert werden. Doch das geht nicht, denn der Landkreis müsse warten, bis der Zweckverband Taweg den Kanal saniert, da es sinnvoll ist, diese Arbeiten zu verbinden. Also steht erneut notdürftiges Flicken der Straße auf der Tagesordnung, die Geduld der Wellsdorfer wird auf eine harte Probe gestellt. Doch die nutzen unterdessen die Wartezeit und lassen ihrer Fantasie freien Lauf. Der Wellsdorfer Dieter Dunse etwa hat uns auf das ergiebige „Tonerde-Vorkommen“ auf der K 206 im Bereich der Gaststätte „Linde“ aufmerksam gemacht. Diese Tonerde, die aus dem enorm großen Loch in der Straße an die Oberfläche dringt, eignet sich hervorragend zum Töpfern. Das zumindest finden er und die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr des Ortes. Deshalb habe sich die Feuerwehr Wellsdorf entschlossen, einen Töpferverein zu gründen. Der Abbau der Tonerde, so der augenzwinkernde Kommentar der Wellsdorfer, könne problemlos erfolgen, da eine Umleitungsstrecke um die Gaststätte „Linde“ herum vorhanden ist. Humor ist hier eindeutig, wenn man trotzdem lacht. Nachdem die Wellsdorfer nun seit Jahren vertröstet werden, ist wohl Galgenhumor der noch treffendere Ausdruck.


07. April 2010 /OTZ

Ein echter Hoffnungsträger

Pfarrer Michael Riedel im Amt begrüßt

Von Ute Flamich Langenwetzendorf (OTZ).

Früher einmal wollte er Musiker werden - oder ein Studium zum Bauingenieur absolvieren. Doch spätestens im Alter von etwa 17 Jahren stand für Michael Riedel fest: Pfarrer, das will er sein. Am Ostermontag trat Michael Riedel in der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde Langenwetzendorf/Naitschau seine erste Pfarrstelle an. In einem Begrüßungsgottesdienst ist der 29-Jährige mit Chor und Posaunen, Geschenken, herzlichen Worten und offenen Armen in seinem neuen Amt empfangen worden. „Sie sind ein echter Hoffnungsträger“ und „Wir freuen uns, dass Sie diese Verantwortung übernehmen“ - nur zwei Beispiele von vielen netten Begrüßungsworten der Gemeindeglieder. „Ich bin wirklich verblüfft, wie herzlich ich willkommen geheißen wurde“, sagte Pfarrer Michael Riedel, der viele Ideen mitbringt und vor allem die Jugendarbeit in der Gemeinde entwickeln möchte. „Das liegt mir am Herzen, das mache ich gern.“ Doch überstürzen will der junge Pfarrer nichts. „Ich muss erst einmal sehen, was bereits Gutes vor Ort ist und das bestärken, bevor irgendetwas Neues aus dem Boden gestampft wird, das vielleicht gar nicht zur Gemeinde passt“, sagte Michael Riedel, der aus Mylau im Vogtland stammt und nun gemeinsam mit seiner Frau Klaudia im Pfarrhaus in Langenwetzendorf lebt. Der Jungpfarrer wünscht sich vor allem dieses: eine offene, freundliche Gemeinde und gute Zusammenarbeit.


07. April 2010 /OTZ

Klaus Zschiegner bleibt Chef der Leader-Gruppe

Klaus Zschiegner
Klaus Zschiegner

Jetzt mit 77 Mitgliedern und 20 Vorständen

Von Steffen Beikirch Langenwetzendorf (OTZ).

Es war eine Protokollveranstaltung mit Wachstumscharakter: Der Verein „Leader Aktionsgruppe Greizer Land“ traf sich vorige Woche zu seiner ersten Mitgliederversammlung 2010. Er stockte den Vorstand auf 20 Leute auf und bestätigte den ehemaligen Langenwetzendorfer Bürgermeister Klaus Zschiegner als Vorsitzenden im Amt. Durch die Aufnahme von neun neuen Mitgliedern wuchs deren Zahl auf 77 an. In seinem Rechenschaftsbericht legte Zschiegner dar, wie man die „Regionale Entwicklungsstrategie Greizer Land“ im abgelaufenen Jahr umsetzte. So habe man 2009 insgesamt 1,7 Millionen Euro Fördermittel zusätzlich für die Region akquirieren können. „Das bedeutet nach den Fördersätzen der bisherigen Verwaltungsvorschriften Gesamtinvestitionen von zirka 3,5 Millionen Euro“, so Zschiegner. „Ich denke, auf diese Leistung können wir stolz sein.“ Fürs aktuelle Jahr sagte der Langenwetzendorfer einige Probleme voraus. „Nicht, dass kein Geld da ist. Das wäre falsch. Aber wir haben Ende März und der Landeshaushalt ist noch nicht beschlossen.“ Erst wenn der Etat in Erfurt durch sei, was Ende April, Mitte Mai werde, erfolge die Mittelfreigabe an das Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung (ALF). Zschiegner befürchtet, dass die Förderbescheide erst Mitte bis Ende Juli eintrudeln. So dass der Baubeginn nach vorheriger Ausschreibung für viele Maßnahmen erst Ende September sein könne. Wenn man sich dann die eingereichten Projekte mit bis zu 600000 Euro Wertumfang anschaue, bekomme man Bauchschmerzen, ob das zur Verfügung stehende Geld dieses Jahr auch wirklich umgesetzt werden kann.
Ziele der Regionalen Entwicklungsstrategie sind die Sicherung bestehender und Schaffung neuer Arbeitsplätze im ländlichen Raum, die Erhöhung des Anteils bei nachwachsenden Rohstoffen und erneuerbaren Energien sowie die Verbesserung der landwirtschaftlichen und touristischen Infrastruktur. In diesem Jahr sollen der Abriss der Schweinezuchtanlage Läwitz (Zeulenroda- Triebes) sowie der Abriss des ehemaligen Gutes Schafpreskeln (Gera) oder die begonnene Revitalisierung in Clodra (Berga) weitergehen. Bei letzterer entsteht eine 600er Milchviehanlage der Ervema Agrar Wöhlsdorf. „Damit können fünf dauerhafte Arbeitsplätze und zwei Ausbildungsplätze neu geschaffen werden“, sagte Zschiegner. Weiterhin fortgeführt werden der Um- und Ausbau des ehemaligen Konsums Burkersdorf (Harth-Pöllnitz) zu einer regionalen Mehrzweckeinrichtung, der Umbau der alten Schule in Wildetaube zur Kindertagesstätte mit Freianlage sowie die Sanierung der Schule mit Hort und Kindergarten in Mohlsdorf. Der Radwegausbau an der Hauptstraße in Seelingstädt ist per Verpflichtungsermächtigung für 2011 vorgesehen. Die Gemeinde Harth-Pöllnitz hat für 2010 die Förderung eines Biomasse-basierten Wärmenetzes für 150 kommunale Wohnungen, die Kindertagesstätte und die Gemeindeverwaltung eingereicht. Langfristig soll damit gesichert werden, dass eine weitgehend autarke und umweltfreundliche Wärmeversorgung gewährleistet wird, die der Wertschöpfung und dem Erhalt von Arbeitsplätzen dient. Von Langenwetzendorf wurde dieses Jahr unter anderem die Sanierung von Kindergarten und Dorfgemeinschaftsraum in Nitschareuth beantragt.


07. April 2010 /OTZ

Vermeidbarer Punktverlust

Der Greizer Angreifer Heiko Eichhorn (Rot) zieht vor dem Post-Tor ab. Über ein 3:3 kommt die SG 1. FC/Chemie Greiz beim Tabellenvorletzten Post SV Gera nicht hinaus.
Der Greizer Angreifer Heiko Eichhorn (Rot) zieht vor dem Post-
Tor ab. Über ein 3:3 kommt die SG 1. FC/Chemie Greiz beim
Tabellenvorletzten Post SV Gera nicht hinaus.
Foto: Jens Lohse

Fußball - Männer, Bezirksliga Staffel 4: 20 Minuten Unachtsamkeit kosten Greiz den Sieg
Post SV Gera - SG 1. FC/Chemie Greiz 3:3 (1:0)

Gera (OTZ/Frank Brettfeld).

Das Sengewald-Team vom Greizer „Tempelwald“ ging ersatzgeschwächt in die Nachholepartie. Bei dem Muskelfaserriss von Jonas Lauber und den neuen Langzeitverletzungen von Martin Brettfeld mit Kreuzbandriss und Marcel Göbel mit Außenbandabriss im Sprunggelenk sind die Trainer der SG derzeit nicht zu beneiden. Für den noch gesperrten Torhüter Jens Paulitz stand „Oldie“ Carsten Rauh zwischen den Pfosten. Sieben nicht verfügbare Spieler, ein schwer bespielbarer Platz und ein engagierter Gegner - keine leichte Aufgabe für die Greizer. Und man hatte bereits in der Anfangsphase Riesendusel, als ein verunglückter Weitschuss auf das Rauh-Tor zischte und gegen die Torlatte krachte. Die erste wirkliche Greizer Chance führte dann in der 21. Minute auch zur Führung. David Himmer konnte nur regelwidrig im Strafraum von den Beinen geholt werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Heiko Eichhorn gewohnt sicher. Bis zum Halbzeitpfiff des guten Schiedsrichters Andreas Lütz aus Camburg passierte nichts Nennenswertes. Mit Beginn der zweiten Halbzeit ein unkontrollierter Spielaufbau und eher Zufallschancen, die aber sichere Beute von Carsten Rauh auf Greizer und Christian Tietz auf Geraer Seite wurden. Anders in der 54. Minute: Heiko Eichhorn erlief einen weiten Ball und bediente seinen Sturmpartner Denny Dreßler mustergültig. Der Greizer Torjäger konnte sich gegen zwei Gegenspieler durchsetzen und schoss zum 2:0 ein (55.).

Danach folgten 20 Minuten, die unerklärlicherweise den Gastgebern geschenkt wurden. So kam man durch individuelle Fehler durch Gegentreffer von Thomas Zwacka (65.), Torsten Zwick (73.) und Sven Nehrhoff (75.) auf die Verliererstraße. Erst nach dem 3:2 der „Postler“ wachte das Greizer Team auf und legte auch kämpferisch endlich den Schalter um. Die Belohnung folgte dann kurz vor Spielende. Heiko Eichhorn drang mit starkem Dribbling über rechts kommend in den Geraer Strafraum ein und passte klug auf den kurz vorher eingewechselten Martin Donath, der mit viel Geschick und Überlegung zum schlussendlich verdienten 3:3 einschießen konnte (89.).
Fazit: Zwanzig Minuten Unkonzentriertheit kosteten den Greizern zwei Punkte. Dank gilt Carsten Rauh und Martin Donath, der direkt vom Spiel der zweiten Mannschaft aus Ronneburg kam und den Ausgleichstreffer erzielte.

Greiz: Carsten Rauh, Erik Nitschke, Rico Pellmann (79. Martin Donath), Jens Gäbelein, Michael Mätzke (65. David Franke), David Himmer, Phillip Gneupel (59. Felix Körner), Rene Schimmel, Denny Dreßler (MK), Heiko Eichhorn, Martin Speicher. - SR.: Andreas Lütz (Camburg).


07. April 2010 /OTZ

Erfolg trotz mäßiger Platzverhältnisse

Fußball - Bezirksliga, Staffel 4: SG Daßlitz gewinnt in Fockendorf
SV Eintracht Fockendorf - SG Daßlitz/Lawedo 0:3 (0:1)

Fockendorf (OTZ/Schädlich).

Der sehr holprige Platz in Fockendorf machte es beiden Mannschaften schwer, Kombinationsfußball vorzutragen. In einer kampfbetonten Partie konnte sich die SG aber recht deutlich mit 3:0 durchsetzen. Die Gastgeber hatten durch Strehler die erste Möglichkeit, doch David Pfennig konnte den Linksschuss des Fockendorfers halten (10.). Auf der Gegenseite bediente Andy Neiß seinen Bruder Daniel, dessen Schuss ging aber über das Tor der Eintracht (13.). Als sich Ramón Czerwenka auf dem rechten Flügel durchsetzte, und nach innen flankte, war Marcel Vollrath in aussichtsreicher Schussposition. Doch sein Abschluss wurde von Sebastian Kleinoth pariert (26.). Nach einer Ecke Marcel Vollraths konnte Ramón Czerwenka zur Führung für die SG einköpfen (36.). Kurz vor der Pause setzte Marcel Vollrath dann noch einmal ein Achtungszeichen per Freistoß, nur knapp strich der Ball über die Querlatte (41.). Nach der Pause hatten die Gastgeber eine gute Möglichkeit, als Gerth mit einem satten Schuss aus halblinker Position David Pfennig zu einer Glanzparade zwang (50.). Doch beiden Mannschaften gelang es im weiteren Verlauf nicht, aus den Fehlern des Gegners Kapital zu schlagen. Die nächste Möglichkeit hatte die SG, als Andy Neiß auf Ramón Czerwenka spielte und dieser den Ball nur knapp am Tor vorbei spitzelte (68.). Anschließend spielte sich Ramón Czerwenka bis zur Grundlinie durch, doch bei seinem Rückpass war kein Mitspieler in Position gelaufen, so dass diese Möglichkeit vertan war (76.).
Zwei Minuten später schickte Vollrath Andy Neiß, der sich die Chance auf das 2:0 nicht entgehen ließ (78.). In der Schlussphase schienen die Gastgeber mit den Kräften am Ende. Kurz vor Spielende konnte Ramón Czerwenka einen Freistoß von Torsten Wirth im Fünfmeter-Raum annehmen, doch David Gärtig war einen Schritt schneller und beförderte den Ball zum Endstand über die Linie (87.).

SG Daßlitz/Lawedo: David Pfennig, Wirth, Bauch, Tiller (61. Mende), Gärtig, Vollrath, Czerwenka, Hofmeister, Seyfarth, D. Neiß (89. Peschke), A. Neiß (80. Daniel Pfennig).


07. April 2010 /OTZ

Zeulenroda holt Punkt gegen Wacker

Die Nordhäuser standen meist gut gestaffelt und gestatteten den Zeulenrodaern ( hier Tino Pohl, blaue Kleidung) nur wenig.
Die Nordhäuser standen meist gut gestaffelt und gestatteten
den Zeulenrodaern ( hier Tino Pohl, blaue Kleidung) nur wenig.
Foto: OTZ

Der FC Motor Zeulenroda tr ennte sich in der Fußball-Thüringenliga von Wacker Nordhausen 0:0. Zeulenroda. Die Gastgeber haben sich diesen kostbaren Punkt im Abstiegskampf redlich erkämpft.

Klaus Meitner / 07.04.10 / OTZ

In den ersten zwanzig Minuten passierte auf beiden Seiten so gut wie gar nichts. Dann hatte der Zeulenrodaer Sebastian Amberg nach Kopfballablage von Sven Seebauer die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber aus Nahdistanz an FSV-Schlussmann Lars Greschke (20.). Ein Fehler von Tino Pohl im Mittelfeld brachte Wackers Spielemacher Sven Pistorius in Ballbesitz. Und dessen präziser Pass erreichte Torsten Klaus, der mit einem 18-Meter-Schuss Motors Keeper Jens Kutzner zu einer Glanzparade zwang (27.). Zwei Minuten später köpfte Klaus, im Anschluss an eine Rechtsflanke von Martin Kolan, aus fünf Metern knapp über das Kutzner-Tor (29.). Kurze Zeit darauf erneut eine Gästechance. Es gab Eckstoß für Wacker, Klaus führte aus und die Hereingabe nahm Pistorius direkt, doch Alexander Bauch rettete per Kopf und verhinderte damit einen Rückstand seiner Mannschaft (34.). Zu Beginn der zweiten Halbzeit setzte erst einmal der äußerst schwach amtierende Schiedsrichter Tino Menzel aus Gompertshausen einige Achtungszeichen. Der Höhepunkt seiner oftmals nicht zu verstehenden Entscheidungen nach genau einer Stunde: Nordhausens Stephan Hoffmann erhielt eine Gelbe Karte und bedachte diese Aktion von Menzel mit Applaus. Die Unsportlichkeit hätte mit Platzverweis für Hoffmann bestraft werden müssen, doch Menzel übersah die Aktion großzügig.
Zuvor prüfte Alexander Töpfer mit einem 20-Meter-Flachschuss den aufmerksamen Kutzner (52.). Auch ein zu lasch getretener Freistoß von Klaus brachte Kutzner nicht in Verlegenheit (68.). In der Schlussphase dieser Nachholpartie gab es dann einige brisante Szenen vor dem Gästetor. Der eingewechselte Chris Schiller brachte einen Freistoß flach und scharf getreten vor das Greschke-Gehäuse und Kolan wäre beim Abwehrversuch um ein Haar ein Eigentor passiert (80.). Steven Lenzners Eingabe ließ Greschke prallen und Amberg schoss anschließend den am Boden liegenden Torhüter der Nordhäuser an (86.).
Am Ende waren die Motor-Kicker mit der Punkteteilung zufrieden, die FSV-Kicker trauerten ihren im ersten Abschnitt ausgelassenen Torchancen hinterher.
Positiv bei Zeulenroda ist das Mitwirken von Martin Schulz nach monatelanger Verletzungspause gewesen.

Zeulenroda: Kutzner, T. Schulz, M. Schulz, Pohl, Sengewald, Milde, Bauch, Maurer (58. Kotlinsky), Seebauer (58. Schiller), Lenzner, Amberg.


07. April 2010 /OTZ

Kurz notiert:

Frühling hält im Greizer Park Einzug

Frühlingsspaziergang im Greizer Park: Die Kinder Janine und Janett bestaunen die bunten Blumen, die den Parkeingang schmücken.
Foto: OTZ/Christian Freund

Frühlingsspaziergang im Greizer Park: Die Kinder Janine und Janett bestaunen die bunten Blumen, die den Parkeingang schmücken.


Karikatur des Tages

Verrat oder Vernunft?
Verrat oder Vernunft?
Zeichnung: OTZ/Bruns


„Keimzeit“ im Wotufa-Saal in Neustadt

Zu einem besonderen Konzert am Freitag, 9. April, im Neustädter Wotufa-Saal sind alle Fans von „Keimzeit“ eingeladen. Die Brandenburger Band wurde Ende der 1970er Jahre als „Jogger“ durch die Geschwister Norbert, Hartmut, Roland und Marion Leisegang gegründet und 1982 in „Keimzeit“ umbenannt. Beginn ist 21 Uhr, Einlass ab 20 Uhr.
Foto: Barwinsky

Zu einem besonderen Konzert am Freitag, 9. April, im Neustädter Wotufa-Saal sind alle Fans von „Keimzeit“ eingeladen. Die Brandenburger Band wurde Ende der 1970er Jahre als „Jogger“ durch die Geschwister Norbert, Hartmut, Roland und Marion Leisegang gegründet und 1982 in „Keimzeit“ umbenannt. Beginn ist 21 Uhr, Einlass ab 20 Uhr.


Crystal im Audi sichergestellt

Wildetaube (OTZ).

Beamte der Polizeiinspektion Greiz kontrollierten am Montagmorgen, gegen 0.45 Uhr auf der Kreisstraße von Lunzig nach Wildetaube einen Pkw Audi A3. Aufgrund des Verdachts des Konsums von Betäubungsmitteln führten sie einen Drogenschnelltest bei dem 26-jährigen Fahrer durch. Dieser reagierte auf Amphetamine positiv. Bei der anschließenden Durchsuchung des Pkw fanden die Beamten eine Tüte mit Crystal. Das Betäubungsmittel wurde beschlagnahmt, eine Blutentnahme durchgeführt und eine Anzeige wegen Fahrens unter Drogen gegen den jungen Mann erstattet.


Reh bei Unfall verletzt

Langenwetzendorf (OTZ).

Ein 33-jähriger Audifahrer fuhr am Montagabend gegen 18.50 Uhr auf der Landstraße vom Daßlitzer Kreuz in Richtung Langenwetzendorf. Zirka 100 Meter vor der Einfahrt zum Harthgut lief ein Reh über die Fahrbahn. Es kam zum Zusammenstoß mit dem Tier, wobei dieses verletzt wurde. Am Pkw entstand Sachschaden von rund 1000 Euro.


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