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10. März 2010 /OTZ
Auf Schatzsuche gehen
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Schulbibliothek in der Grundschule in Naitschau eröffnet:
Sabine Baumgärtel (rechts) von der Schulbibliothekarischen
Arbeitsstelle brachte den Kindern, darunter Lara (links)
und Lea, Sachbücher mit.
Foto: OTZ/Ute Flamich
Schulbibliothek der Grundschule Naitschau eröffnet - Mehr als 950 Bücher im Bestand
Von Ute Flamich Naitschau (OTZ).
"Es gibt mehr Schätze in Büchern als Piratenbeute auf der Schatzinsel... und das Beste ist, du kannst diesen Reichtum jeden Tag deines Lebens genießen." Das sind die Worte des US-amerikanischen Filmproduzenten Walter Elias, bekannt als Walt Disney.
Auf Schatzsuche gehen können seit gestern die Kinder der Grundschule in Naitschau - in mehr als 950 Büchern. Im Beisein von Schülern, Lehrern und einigen Gästen eröffnete Schulleiterin Kerstin Degenkolb die neue Schulbibliothek. Die Kinder waren begeistert: "Ich lese am liebsten Pferdebücher", sagte Pia. "Und ich mag Bücher über Reptilien", sagte Martin.
Er freut sich schon jetzt darauf, ein Buch ausleihen oder es sich auf einem Sitzkissen in der neuen Bibliothek bequem machen zu können. Neben Büchern können die Kinder auch Zeitschriften, DVDs, Videos, Schallplatten, Kassetten und CDs ausleihen. Daher auch das Schild an der Tür: Medienbibliothek.
Doch erst ab der kommenden Woche wird die Bibliothek zweimal wöchentlich für jeweils zwei Stunden geöffnet sein. "Dann können die Kinder auch ausleihen", sagte Klaus Wünsch. Er ist Ein-Euro-Jobber, arbeitet zehn Stunden in der Woche in der Schule und hat mit Unterstützung der Schulbibliothekarischen Arbeitsstelle Greiz die Bücher der Schulbibliothek inventarisiert.
"Das Ordnungssystem der Bücher ist dem in öffentlichen Bibliotheken angelehnt", sagte Sabine Baumgärtel, Mitarbeiterin der Schulbibliothekarischen Arbeitsstelle.
Außerdem werde das spezielle Verwaltungssystem Allegro verwendet, mit dem inzwischen 13 Schulbibliotheken ausgestattet sind. "Das wird später einmal die Ausleihe von Büchern unter den einzelnen Schulen ermöglichen", sagte Sabine Baumgärtel, die die Kinder nicht nur mit zahlreichen Sachbüchern - gesponsert vom Landratsamt Greiz - erfeute.
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Grundschüler Martin zeigt ein Buch
seiner Wahl.
Foto: OTZ/Ute Flamich
Besonders laute Freudenrufe stießen die Kinder aus, als sie hörten, dass sie in ihrer neuen Bibliothek auch bald einen Computer mit Internetzugang bekommen sollen.
Doch nicht nur der Computer sollte im Mittelpunkt des Interesses der Kinder stehen, sondern vor allem die Bücher. Und damit die Kinder eine große Auswahl haben, spendeten sowohl die Kirchgemeinde Naitschau gemeinsam mit der Kirchgemeinde Langenwetzendorf und der Elternbeirat der Schule Bücher im Wert von je 200 Euro.
Einen gut gemeinten Rat gab am Ende der Eröffnung Sabine Baumgärtel den Kindern mit auf den Weg: "Haltet die Bücher in Ehren, damit noch viele, viele Schüler nach euch sie benutzen können."
Neben allen anderen, die daran beteiligt waren, dass die Bibliothek eröffnet werden konnte, gebührt ein großer Dank auch Lehrerin Ingeburg Hausdorf. Sie war es schließlich, die das "Projekt Schulbibliothek" ins Rollen brachte.
Wer liest nicht gern?
Von Ute Flamich
Eine "Woche des Lesens" erleben derzeit die Kinder der Grundschule Naitschau. Ach wie herrlich es doch ist, in die Welt der Märchen abtauchen zu können. Zu lange sollte das Abtauchen allerdings nicht dauern, denn das Programm während der Lesewoche ist gut durchgeplant: So steht heute ein Besuch in der Buchhandlung "Bücherwurm" in Greiz an. Die Drittklässler lauschen Dagmar Martin, die nicht nur vorliest, sondern auch aus ihrem Leben erzählt. Am Donnerstag kommt Kinder- und Jugendbuchautorin Verena Zeltner in die Grundschule. Mit im Gepäck: ihr Buch "Prinzessin Fledermaus". Die Kinder gehen aber auch zum Vorlesen in Kindergärten. Toll, so eine Lesewoche! Noch schöner wäre es, wenn am Ende kein Kind mehr den Arm hebt bei der Frage. "Seid ehrlich, wer von euch liest nicht gern." |
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10. März 2010 /OTZ
Närrische Reihenfolge steht fest
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Mandy Schmid spielte Glücksfee und
zog die Reihenfolge der Vereine
im Showprogramm.
Foto: OTZ/Maier
Hohenleubener Carnevalsverein eröffnet am Sonnabendabend die Zellreder Narretei
Zeulenroda (OTZ/jane).
Bürgel ist immer für eine Überraschung gut. Nicht nur, dass der Karneval Club bereits drei Mal den Wanderpokal der jährlich stattfindenden Zellreder Narretei gewonnen hat und ihn somit behalten darf. Nein, sie haben die begehrte Trophäe, die für den überzeugendsten Faschingsbeitrag vergeben wird, auch schon einmal in der Doppelstadt vergessen.
Auch zur gestrigen Auslosung, in welcher Reihenfolge die neun Karnevalsvereine am Sonnabend auftreten, besaß Bürgel wieder das nötige Quäntchen Glück und wurde in beiden Showteilen jeweils als Zweiter ausgelost. "Da ist die Aufmerksamkeit bei der Jury hoch", weiß Thomas Grzeschitza, Pressesprecher der Stadt Zeulenroda-Triebes. Der Hohenleubener Carnevalsverein ´83 macht im ersten Showteil den Anfang, die Greizer Faschingsgesellschaft muss auf dem vorletzten Platz alle Register ziehen, um die Jury, bestehend aus jeweils einem Mitglied der teilnehmenden Vereine, zu überzeugen. Bereits zum 16. Mal führt die Stadt die traditionelle Zellreder Narretei durch. "Die Klubs kommen aus Jena, Hirschberg, Stadtroda und nicht immer nur aus Ostthüringen", erinnert sich Grzeschitza. Mit Männerballett, Tanzmariechen, aber auch Sketchen werden sie versuchen am Sonnabend, 13. März, ab 19.19 Uhr mit dem Einmarsch den begehrten Pokal und das Preisgeld mit nach Hause zu nehmen.
- Reihenfolge 1. Showteil:
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- 1. Hohenleubener Carnevalsverein ´83,
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- 2. Bürgeler Faschings-Club,
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- 3. Bergaer Karneval Club,
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- 4. Faschingsclub "Blau-Gelb" Hirschberg,
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- 5. Zeulenrodaer Carnevals-Verein,
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- 6. Jenaer Karnevalsgala,
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- 7. Stadtrodaer Carneval Club,
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- 8. Greizer Faschingsgesellschaft,
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- 9. Gefeller Faschingsclub
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10. März 2010 /OTZ
Vom Vogtland angezogen
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Bei ihrem Rundgang durch das Gebäude der Greizer Lessing-Regel-
schule wurde den Bad Homburger Gästen (im Hintergrund) auch das
hochmoderne Computerkabinett gezeigt.
Foto: OTZ/Katja Grieser
Schulpartnerschaft ist für Bad Homburgerin Brigitte Asendorf auch privater Gewinn
Von Katja Grieser Greiz.
"Die Schulpartnerschaft ist nicht nur eine Brücke zwischen Ost und West auf schulischer Ebene, sondern auch auf privater", sagt Brigitte Asendorf, die selbst bestes Beispiel dafür ist. Als vor 18 Jahren die Partnerschaft zwischen der Greizer Lessing-Regelschule und der Gesamtschule am Gluckenstein Bad Homburg besiegelt wurde, war sie schon mit von der Partie. Seitdem gibt es neben den offiziellen Treffs zwischen den Schulen auch etliche private zwischen den Lehrkräften. Daran, ist Asendorf fest überzeugt, wird sich auch nichts ändern, wenn sie im Sommer in den Ruhestand geht.
Wenn Brigitte Asendorf ihre berufliche Laufbahn beendet, wird sie im vogtländischen Klingenthal einen Neuanfang wagen. "Mein Mann kommt aus Klingenthal", verrät die Pädagogin. Nach der Wende hat er das Haus der Großeltern zurück bekommen, in das das Paar im Juli einziehen wird. "Wir haben die letzten 20 Jahre saniert und gebaut", erzählt Asendorf. Fertig sei zwar noch nicht alles, doch dem Umzug im Sommer stehe trotzdem nichts im Wege. "Der Frankfurter Raum, in dem wir jetzt leben, ist mit dem Vogtland überhaupt nicht zu vergleichen", sagt Brigitte Asendorf und schwärmt: "Die vielen Wälder hier, die Gegend ist herrlich." Und sie hofft, dass zahlreiche Touristen ihre Meinung teilen, denn ab Sommer wird sie in dem Haus in Klingenthal auch Ferienwohnungen vermieten.
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Brigitte Asendorf
Foto: OTZ/Katja Grieser
Dass die Bad Homburgerin ins Vogtland zieht, ist ihr schon allein deshalb recht, weil sie so auch relativ unkompliziert Kontakt zu den Kollegen der Greizer Lessing-Regelschule halten kann. "Wir haben uns auch schon in Klingenthal getroffen und gegrillt", erzählt sie. Asendorf ist sich sicher, dass es auch nach ihrem Ruhestand Treffs mit den Greizer Lessing-Lehrern geben wird. "Ich werde oft in Greiz sein", verspricht sie.
Weshalb die Schulpartnerschaft Greiz-Bad Homburg seit nunmehr 18 Jahren lebendig ist, dafür hat Brigitte Asendorf eine Begründung: "Wir haben uns halt einfach von Anfang an gemocht. Die Chemie hat gestimmt", sagt sie. Gerade das sei bei partnerschaftlichen Beziehungen wichtig. Denn die Schüler wechseln ja, die Lehrkräfte hingegen sind oftmals Jahre oder Jahrzehnte an einer Schule.
Von Anfang an dabei war auch die Bad Homburgerin Brigitte Laupus. Sie ist zwar bereits im Ruhestand, ließ es sich trotzdem nicht nehmen, auch diesmal wieder mit nach Greiz zu kommen. "Wir verstehen uns so gut und die privaten Kontakte werden auch weiter bestehen bleiben", ist sie überzeugt. Ein wenig Wehmut klingt aus ihren Worten mit, denn Laupus ist skeptisch, ob die Schulpartnerschaft bestehen bleibt, wenn auch Brigitte Asendorf aus dem Schuldienst ausscheidet. So richtig sei es nicht gelungen, die jüngeren Kollegen für diese Art Austausch zu begeistern.
Das bedauert auch Brigitte Asendorf, die aus Erfahrung weiß, wie wichtig die gegenseitigen Besuche für die Jugendlichen sind. Denn beispielsweise die Bad Homburger Schüler wüssten sehr wenig über die neuen Bundesländer. Zwar ist da das Wissen aus den Geschichtsbüchern über das einst geteilte Deutschland, aber dann hört es meist schon auf. Wer keine familiären Beziehungen nach Thüringen hat, der wisse eben wenig über den Freistaat. Um das zu ändern, seien die gegenseitigen Besuche wie der in dieser Woche wichtig. Bleibt also die Hoffnung, dass die Partnerschaft nicht einschläft. |
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10. März 2010 /OTZ
Gertrud Phieler für 50-jährigen Dienst geehrt
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Gertrud Phieler
Kantor-Katechetin begann im März 1960
Greiz (OTZ).
Am Sonntag wurde im Gottesdienst im Kirchgemeindehaus Gommla Gertrud Phieler durch Pfarrer Hermann Rose für ihren 50-jährigen Dienst geehrt. Sie hat ihren Dienst als Kantor-Katechetin in Gommla am 31. März 1960 begonnen. Viele nun Erwachsene denken gerne an die Christenlehre-Stunden mit ihr in Kurtschau und Gommla zurück. "Mit ihren musikalischen Fähigkeiten hat sie über die vielen Jahre die Gottesdienste mitgestaltet und mit dem Kirchenchor bereichert und somit zum Lobe Gottes vielfältig beigetragen", betont Rose.
Auch nach dem Erreichen des Ruhestandes hat sich Gertrud Phieler nicht zurückgezogen.
Sie ist immer noch als Chorleiterin und Organistin tätig. Auch bei jeder Straßensammlung ist sie noch im Ort unterwegs und lässt sich gerne in Gespräche über die Kirche und den Glauben ein. Gern hilft sie darüber hinaus bei der Vorbereitung und Durchführung der monatlichen Senioren-Nachmittage. Die Gemeindeglieder und der Gemeindekirchenrat danken Gertrud Phieler herzlich und wünschen ihr weiter gute Gesundheit, damit sie uns noch viele Jahre fröhlich dienen kann. |
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10. März 2010 /OTZ
Greizer Region um 1903 auf einen Blick
Historische Handkarte jetzt neu erschienen
Greiz (OTZ).
Ein großer Teil der Dörfer um Greiz und die Stadt Greiz im Jahr 1903 sind auf der jetzt im Nachdruck erschienen Historischen Handkarte von Thüringen zu finden.
Die Karte gilt als Meisterwerk aus dem Hause Perthes, zeichnet sich durch Detailgenauigkeit aus. Im Verlag Rockstuhl ist sie nun im Reprint neu erschienen. Da die Informationsfülle auf der Karte sehr groß ist, entschied sich der Verlag, die Karte um zehn Prozent zu vergrößern (jetzt entspricht ein Millimeter auf der Karte zirka 275 Metern in der Natur). Die Karte war ursprünglich auf Leinwand aufgezogen und in Sektionen gefaltet. Die einzelnen Sektionen wurden nun neu zusammengefügt und der Hintergrund aufgehellt. So entstand eine farbenprächtige historische Karte im neuen Glanz.
Da das Jahr der Veröffentlichung nicht angegeben war, konnte dies durch das eingezeichnete Eisenbahnstreckennetz vorgenommen werden. Zudem sind auf der Karte alle Ortschaften mit "Bahnstationen" mit einem kräftigen Rot markiert. Im Buch "Eisenbahnen in Thüringen - Daten und Fakten" von Günter Fromm erfahren wir von der Bahnstrecke Greußen - Ebeleben - Keula, das diese 1901 eröffnet wurde. Die Bahnlinie findet sich auf der Karte mit allen Bahnhöfen. Im Gegensatz dazu ist von der Strecke Ilmenau - Stützerbach - Rennsteig - Schleusingen noch kein Eintrag zu finden - diese wurde 1904 eröffnet.
Neben der Markierung des Rennsteiges sind auch die damals vorhandenen Badeorte und Sommerfrischen eingezeichnet. Die Einwohnerzahlen der größeren Ortschaften wurden direkt am jeweiligen Ort angegeben. Neben den Thüringer Schlössern, wurden Ruinen, Burganlagen, Kirchen und Kapellen, Türme, Forst- und Pirschhäuser, Denkmale, Bergwerke eingezeichnet. Ehemalige Schlachtfelder mit der Jahreszahl des Ereignisses finden sich ebenso wie die Höhenmeter in ganz Thüringen. Die Karte kann mit der Bestellnummer ISBN 978-3-86777-172-6 in allen Buchhandlungen oder beim Verlag Rockstuhl, Tel. (03603) 81 22 46 in der Langen Brüdergasse 12 in 99947 Bad Langensalza erworben werden. |
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10. März 2010 /OTZ
Schulchronik ist im Entstehen
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Felix Häselbarth, Alizia Kellner, Ben Gerhardt und Daniel
Pasler bearbeiten am Computer die Fotos vom OKV-Kinderfasching
für die Chronik der Grundschule Obergrochlitz unter der An-
leitung von Uta Häselbarth.
Obergrochlitzer Grundschüler in Arbeitsgemeinschaften aktiv
Greiz (OTZ/Frd.).
"Kreatives Gestalten" heißt eine Arbeitsgemeinschaft (AG) in der Bertolt-Brecht-Grundschule in Obergrochlitz, der Daniel Pasler, Ben Gerhardt, Alizia Kellner und Felix Häselbarth angehören. Bereits seit 2008 treffen sich die Schüler jeden Dienstagnachmittag, um sich zum Beispiel Fertigkeiten beim Basteln anzueigenen.
Seit Februar können die Kinder der Klassen drei und vier jeweils montags die Computer- AG besuchen. Gegenwärtig erlernen sie unter Anleitung von Uta Häselbarth, wie am Computer die Beiträge in Wort und Bild für die Schulchronik recherchiert und bearbeitet werden. So wurden zum Beispiel vom Kinderfasching des OKV Fotos angefertigt, die samt Text die bisher geführte Schulchronik ergänzen werden. Die Mädchen und Jungen erlernen so den Umgang mit der Tastatur des Computers, können künftig Dokumente, Einladungen, Briefe, Texte und Fotografien bearbeiten.
Beide Arbeitsgemeinschaften werden durch das Thüringer Erprobungsmodell "Weiterentwicklung der Thüringer Grundschule" finanziert. Dieses Modell läuft nach heutigem Stand im Juni 2012 aus. Vor allem die Eltern hoffen, dass es für diese Art außerschulische Betreuung eine Anschlussfinanzierung geben wird, damit solche Angebote einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung an den Nachmittagen auch weiterhin gesichert sind, denn im Rahmen dieses Erprobungsmodells werden die Kinder der Bertolt-Brecht-Grundschule weiterhin in den Arbeitsgemeinschaften Fußball, Ringen, Ringen, Theater und Hortsport beschäftigt. |
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10. März 2010 /OTZ
Reudnitzer Frauen kurz vor Titelverteidigung
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Wurfversuch einer Concordia-Spielerin (Rot) in der Partie gegen
den TSV Eisenberg.
Foto: Silke Groß
Handball, Frauen - Freizeitliga HFA - Ost, Drittes Turnier: Ohne Niederlage im Heimturnier
Von Gunter Kanis Greiz (OTZ).
Nach dem dritten von vier Turnieren können die TSG-Frauen kaum noch von der Tabellenspitze der Freizeitliga verdrängt werden. Sie benötigen aus dem letzten Turnier am 28. März in Auma nur noch einen Punkt aus drei Spielen, um ihren Vorjahreserfolg zu wiederholen.
Beim Heimturnier in Greiz trafen die Reudnitzer Frauen im ersten Spiel auf den TSV Eisenberg und hatten beim 14:7-Sieg wenig Mühe.
In der zweiten Begegnung gegen den SV Blau-Weiß Auma lag die TSG Concordia ständig mit zwei oder drei Toren in Führung. In der Schlussphase der Partie wurde man aber nachlässig, vergab überhastet einige gute Torchancen und lud den Gegner zum Kontern ein. So konnte Auma kurz vor dem Abpfiff zum 8:8 ausgleichen und es kam zur Punkteteilung.
Das dritte Spiel gegen den HSV Ronneburg war dann wieder eine klare Sache und die Reudnitzer Frauen gewannen sicher mit 12:6.
TSG: Verena Linke; Dagmar Beierlein; Monika Zipfel (8); Kerstin Kunz (6); Sindy; Burgkhardt (10/4); Anja Lüttchen (1); Melanie Siegert (4); Marion Becker; Gerit Bölke (4) Ergebnisse:
TSG Reudnitz - TSV Eisenberg 14:7 HSV Ronneburg - Blau Weiß Auma 5:5 TSV Eisenberg - HSV Ronneburg 6:6 Blau Weiß Auma - TSG Reudnitz 8:8 Blau Weiß Auma - TSV Eisenberg 13:8 TSG Reudnitz - HSV Ronneburg 12:6 Tabelle nach 3 von 4 Turnieren:
1. TSG Reudnitz 17:1Pkte./ 44 Tore 2. HSV Ronneburg 9:9/ 5 3. SV Blau Weiß Auma 8:10/ - 7 4. TSV Eisenberg 2:16/ - 30 |
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10. März 2010 /OTZ
Rakubrand und Liebesgeschichte
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Zum Tag der offenen Töpferei lädt Cornelia Hellfritzsch am
Wochenende in ihre Töpferstube nach Teichwolframsdorf ein.
Interessierte können dort verfolgen, wie aus einem Klumpen
Ton verschiedene Gefäße entstehen. Kleine Besucher können
unter Anleitung aus Ton Osterschmuck fertigen.
Foto: Archiv/Silke Groß
Töpfermeister Ludwig Laser mit Kulturprogramm zum Tag der offenen Töpferei
Obergeißendorf (OTZ).
Nun schon zum fünften Mal beteiligt sich die Töpferei von Ludwig Laser am Tag der offenen Töpferei. Am Märzwochenende sind wieder alle interessierten Keramikfreunde eingeladen, das vielseitige Handwerk vor Ort kennen zu lernen. Ab 10 Uhr ist der Vierseithof geöffnet. Die Gäste können dann Einblicke in die Werkstatt ge
winnen. Ein besonderer Höhepunkt findet am Sonnabend um 11 Uhr statt. Die Ärztin Kerstin Sperschneider wird in der Scheune Fotografien ausstellen. Ihre Arbeiten sind auf einer Reise nach Chile entstanden. Ihre eindrucksvollen Reiseeindrücke können die Gäste in Ruhe auf sich wirken lassen.
Am Nachmittag wird wieder ein Rakubrand stattfinden, eine aus dem japanischen stammende Brenntechnik, bei der interessante Effekte auf der Oberfläche der Keramik entstehen.
Am Sonnabend um 18 Uhr können Besucher einer Liebesgeschichte der besonderen Art lauschen. Damit findet die Veranstaltungsreihe „Werk und Wort immerfort..." ihren Anfang im Jahr 2010. Es geht da
bei um einen gestreiften Kater und eine Schwalbe namens Shinä. Schauspieler Wilfried Pucher wird diesen literarischen Text interpretieren.
Wer sich Plätze für diese Veranstaltung reservieren möchte, braucht lediglich in der Keramischen Werkstatt von Ludwig Laser unter Tel. (036623) 2 12 72 anzurufen. |
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10. März 2010 /OTZ
Ringen um die Rettung des Arboretums
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1600 Sorten und Arten wie
diese Magnolie umfasst
die Sammlung.
Foto: Ralf Herzer
Diskussionrunde in Langenwetzendorf
Gera (OTZ).
Thüringens größte Sammlung von Gehölzen — das Arboretum von Gera-Liebschwitz — steht vor dem Aus. Das befürchten Freunde und Unterstützer. Die 1600 Sorten und Arten umfassende Sammlung befindet sich auf dem Gelände der Berufsbildenden Schule. Die zum Landkreis Greiz gehörende Schule wird zum Schuljahresende 2010 am 1. August geschlossen. Das hatte der Kreistag in der vergangenen Woche beschlossen.
Damit besteht für das Arboretum die Gefahr eines Totalverlustes, sollte das Gelände in private Hände übergehen. ArboretumsBetreuer Siegfried Holzschuher lädt nun für Sonnabend, 27. März, um 11 Uhr zu einer Informationsveranstaltung ein. Das teilte Andreas Gronauer vom Verein Baum des Jahres mit, der zu den Unterstützern der Sammlung in Liebschwitz zählt. Die Diskussionsrunde zur Zukunft des Arboretums findet bei der Firma Wertbau in Langenwetzendorf statt. Neben der Thüringer Landtagspräsidentin und Schirmherrin des Arboretums, Birgit Diezel (CDU) haben auch Vertreter von Verbänden und Firmen ihr Kommen zugesagt. Erwartet werden auch der Präsident der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft, Prof. Peter A. Schmidt, sowie der Präsident der Gesellschaft Deutsches Arboretum, Dr. Reinhard Weidner. Darüber hinaus hat Prof. Roloff, Ordinarius für Forstbotanik an der forstlichen Fakultät der TU Dresden und Vorsitzender des Kuratorium Baum des Jahres, zugesagt, einen Vertreter zu schicken.
Regionale Firmen haben signalisiert, für den Erhalt des Arboretums zu spenden. |
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10. März 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes
Große Investitionen für die Kleinsten
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Freude über ein schickes, warmes Haus
in der Pahrener Kita "Hainschlößchen"
Foto: Kristin Kulow
Kindertagesstätten profitieren von Förderprogrammen zur energetischen Sanierung
Pahren/Zeulenroda (OTZ/kk).
"Natürlich muss Zeulenroda als kinderfreundlichste Gemeinde Thüringens weiter gefördert werden", betont Bürgermeister Frank Steinwachs (CDU). Aus diesem Grund sind auch die Neuerungen in den Kindertagesstätten, die in den letzten Monaten mit Hilfe des Konjunkturpaketes II getroffen wurden, noch nicht die letzten.
Die 27 Kinder der Kita "Hainschlößchen" in Pahren können sich nach umfangreichen energetischen Sanierungen zwischen Oktober und Januar jetzt nicht nur über eine neue Eingangstür freuen, sondern auch über neue Fenster im gesamten Haus und einer Wärmedämmung im Bereich des Dachgeschosses und des Spitzbodens. Außerdem wurde der Gruppenraum der Null- bis Dreijährigen komplett um- und eine Fußbodenheizung eingebaut. Die gesamte Wärmeversorgung läuft bereits seit Dezember über die Biogasanlage der Pahren Agrar GmbH. Verbunden ist die Kita mit der Anlage über eine 160 Meter lange Nahwärmetrasse. "Durch diese Art der Energieversorgung und die Wärmedämmung können wir ein Drittel bis die Hälfte an Energiekosten sparen", so Steinwachs.
Für die gesamten Baumaßnahmen bekam die Stadt vom Bund 33 750 Euro, 11 250 Euro kamen aus der eigenen Tasche.
Auch die Kindertagesstätte "Frohe Zukunft" in Zeulenroda konnte unter anderem vom Konjunkturpaket II profitieren. Bereits im vergangenen Jahr wurde die Fassade der Einrichtung komplett erneuert. Nun folgte in einem ersten Bauabschnitt der "Investiven Förderung zum Ausbau von Plätzen für Kinder unter drei Jahren" die komplette Sanierung eines Sanitärraumes, im Kleinkindbereich wurden neue Fenster und Türen sowie Fußbodenbeläge eingesetzt und im Außenbereich eine Auffahrt für Kinderwagen errichtet. Außerdem gibt es nun eine weitere Kleinkindgruppe, die "Entchengruppe", in der Kindertagesstätte. Derzeit werden dort fünf Kinder betreut, ein sechstes kommt in der nächsten Woche hinzu. "Hier sollen in Zukunft zehn Kleinstkinder betreut werden", erklärt Leiterin Sonja Zipfel.
Die Gesamtkosten für diese Maßnahmen belaufen sich auf 75 000 Euro, wobei 63 000 Euro, also 90 Prozent, aus dem Thüringer Kultusministerium kommen. "2013 werden wir voraussichtlich noch einmal Fördermittel für die Einrichtung aus diesem Programm bekommen", weiß Bauamtsleiterin Karin Wagner. Dann sollen Außenanlagen und Terrassen erneuert werden. |
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10. März 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes
Triebeser sind Vizelandesmeister
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Die Qual der Wahl haben die Juroren
Claus Alboth, Günter Wadewitz, Joachim
Köhler und Karsten Baum (v.l.).
Kochquartett der Regelschule absolviert Erdgaspokal-Wettbewerb mit Bravour
Von Heidi Henze Zeulenroda (OTZ).
Den Regionalsieger-Titel der Schülerköche um den 13. Erdgaspokal kann ihnen keiner mehr nehmen. Darüber hinaus ist das Team der Georg-Kresse-Regelschule Triebes nun auch noch Vizelandesmeister.
Mit einem weinenden und einem lachenden Auge hätten die Nachwuchsköche den zweiten Preis, nach wahrhaftig anstrengenden Stunden, im Landesfinale entgegen genommen, erzählt Schulrektor Peter Wild. Er hatte seine Schüler am Montag natürlich ins Hotel am Schloß nach Apolda begleitet - und wie viele andere kräftig die Daumen gedrückt.
Eigentlich hatten die Mädchen und Jungen der 8. Klasse der Triebeser Ganztagsschule den ersten Platz im Visier, um dann als Landessieger ins Bundesfinale einziehen zu können. Doch das Ziel muss nun ins nächste Jahr vertagt werden. Für die Triebeser Michelle Fischbach, Jacqueline Gill, Linda Svarcova und Phillilp Gerstenberger war es die erste Teilnahme am Erdgas-Wettbewerb. Für dieses erste Mal absolvierten sie die Hürden des Schul- und Regionalausscheides und schließlich auch den Landeswettbewerb mit Bravour. Mit ihrem selbstkreierten Menü "60 Jahre Deutschland - Alt trifft Neu" lagen die jungen Köche genau im Trend und verwöhnten die Geschmacksnerven der Juroren. Wenn auf regionaler Ebene auch noch das I-Tüpfelchen an der Präsentation fehlte, so gab es beim Landesausscheid in Apolda nichts zu bemängeln. Die Wochen zwischen den Wettbewerben hatten die Schüler zum intensiven Training genutzt. Selbst ihre Kleidung hatten die Schüler ganz dem Motto "60 Jahre Deutschland" angepasst. Dabei erfuhren sie nicht nur durch Eltern und Lehrer Unterstützung, auch andere Triebeser gaben Ratschläge bei der Auswahl der Blumen-Dekoration. Der Zeulenrodaer Bio-Seehotel-Koch Jens Scheuner übte unermüdlich mit den Schülern die vielen Handgriffe. Das Menü sei geschmacklich und optisch einfach eine Wucht gewesen, so Lehrerin Inge Marks. Doch die Jury, übrigens ohne nachvollziehbare Punktewertung, entschied sich für die Erfurter als Landesmeister. Das Kochquartett des Förderzentrums Hildburghausen belegte den dritten Platz. |
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10. März 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes
Beide TSV-Teams holen Auswärtspunkte
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Mike Stieber
Schach, Landesklasse Ost und Bezirksklasse Ost: Erste siegt, Zweite spielt Remis
SV Jenapharm Jena III - TSV Zeulenroda 3:5
Jena (OTZ/Leo).
Voller froher Erwartungen gingen die Gäste in das Spiel. Die Gastgeber traten daheim nur mit sieben Spielern an. Damit konnte Chr. Barth einen kampflosen Punkt einstreichen.
Zur Festigung der Führung gab es nach einem Generalabtausch ein Schnellremis von M. Riemer. In der Zwischenzeit hatte auch D. Skibbe ihren Gegner eingekreist und in die Defensive gedrängt. Als es für diesen schließlich keinen Ausweg mehr ohne Materialverlust gab, kapitulierte er. Ähnlich dominant präsentierte sich A. Fuchs. Ihr gelang es mit dem f6-Bauern einen Sargnagel in der gegnerischen Königsstellung einzuschlagen und zur Aufgabe zu bewegen. Nach vier Partien hatten die Gäste dreieinhalb Punkte. Der Kampf war damit eigentlich entschieden. Th. Liebold und Th. Wolfram hatten zwar noch fast volle Bretter, doch allein die Drohung, diese weiter zu spielen ließ die Gegner ins Remis einwilligen. Auch V. Wiedemann steuerte noch ein Remis bei.
Die Zeulenrodaer haben sich nun ins Mittelfeld der Tabelle verabschiedet. Bei noch drei Spielen kann also befreit und ohne Druck Saisonkosmetik betrieben werden.
SG Altenburger Land II - TSV Zeulenroda II 4:4 Altenburg. Motiviert gingen die Gastgeber zu Werke und legten mit zwei Siegen vor. M. Stieber hielt per Remis zumindest den Anschluss. Allerdings legten die Gäste nach knapp drei Stunden nach. Zunächst hatte M. Bombach eine beeindruckende Drohkulisse auf die Rochadestellung seines Gegners aufbauen können. Diese nutzte er, um mittels eines Springerabzuges die feindliche Dame zu akquirieren. Als nächster stellte D. Bosselmann mit einem Sieg den Ausgleich her. Als F. Wolf seine etwas eingeengte Stellung über ein Dauerschach ins Remis überführen konnte, war der Siegeswille der Gastgeber gebrochen.
Zwar vermochten sie noch am achten Brett zu punkten, aber fast postwendend konnte H. Läßiger mit der letzten Partie das Mannschafts-Remis festhalten. Ihm reichte es im Endspiel, dem Gegner einen Bauern abzunehmen.
Angesichts des Verlaufes des Kampfes stellte das Ergebnis wohl einen gewonnenen Punkt für die Gäste dar. |
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| 10. März 2010 /OTZ |
Kurz notiert: |
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Neue Erdenbürger
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Foto: Antje-Gesine Marsch
Ein putzmunteres Quintett erblickte in den letzten Tagen im Greizer Krankenhaus das Licht der Welt. Sitzend v.l. Maximilian Matthias Hupfer, geb. am 3.3., um 20.33 Uhr, 3010 g, 50 cm, Sohn von Doreen und Matthias Hupfer aus Gommla; Toni Slansky, geb. am 4.3., um 20.48 Uhr, 3895 g, 54 cm, Sohn von Nancy Timm und Martin Slansky aus Hohenleuben; Hugo Wimmer, geb. am 8.3., 8.51 Uhr, 3635 g, 52 cm, Sohn von Anneliese Wimmer und Marcel Sicheneder aus Greiz; Samantha Brendemühl, geb. am 6.3., um 19.49 Uhr, 3585 g, 51 cm, Tochter von Pia Brendemühl und Steffen Stentzel aus Greiz und Jonas Markert, geb. am 6.3., 2.10 Uhr, 3495 g, 52 cm, Sohn von Franziska Markert und Daniel Tönert aus Triebes.
Haben Sie den Frühling schon entdeckt?
OTZ sucht Bilder vom Frühlingserwachen
Von Katja Grieser Greiz.
Mit Temperaturen von unter minus 15 Grad Celsius in der Nacht zum Dienstag kann in Greiz und Umgebung nun wahrlich noch nicht vom Frühlingserwachen die Rede sein. Bestenfalls einen Hauch von Frühling haben wir Ende Februar abbekommen. Doch trotzdem ist hier und da bereits zu erkennen, dass sich etwas regt. Die ersten Schneeglöckchen kämpfen sich ihren Weg aus der Erde, auch Winterlinge wagen mancherorts einen schüchternen Vorstoß. Die ersten Tulpenblätter recken ihre Spitzen ebenfalls dem Himmel entgegen, an dem die Sonne langsam immer mehr an Kraft gewinnt.
Wie sieht es bei Ihnen aus? Haben Sie schon die ersten Frühlingsboten entdeckt? Können Sie das Frühlingserwachen unter all dem Schnee und trotz der klirrenden Kälte bereits sehen? Wenn ja, dann sollten sie unbedingt zum Fotoapparat greifen und die zarten Vorboten des Frühjahrs im Bild festhalten.
Dabei ist es egal, ob die Fotos im eigenen Garten oder bei einem Spaziergang entstanden sind - Hauptsache, der Frühling ist darauf zu erkennen.
Wer also entdeckt hat, wo der Frühling steckt, der sollte uns ein Bild davon an Ostthüringer Zeitung Greiz, Burgplatz 10, 07973 Greiz, schicken. Natürlich können die Bilder auch in die Redaktion gebracht werden.
Einfacher ist es natürlich, das Foto per E-Mail an foto-gr@otz.de zu senden. Beachtet werden sollte hierbei, dass das Bild in möglichst hoher Auflösung gesendet wird, damit es sich für eine Veröffentlichung eignet.
Einsendeschluss ist der Frühlingsanfang, also der 20. März.
Dem Fotografen des schönsten Bildes winkt - wie sollte es anders sein - ein frühlingshafter Preis. Die Greizer Vogtlandblumen GmbH hält einen bunten Frühlingsgruß für das schönste Foto bereit. Der Gewinner des OTZ-Fotowettbewerbs kann sich so also quasi den Frühling nach Hause holen.
Karikatur des Tages
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Plötzlicher Eifer
Zeichnung: OTZ/Bruns
Cannabisgeruch aus Mietswohnung
Greiz (OTZ).
Am Montagnachmittag nahm eine Zeugin Cannabisgeruch wahr, der aus einer Wohnung in der Goethestraße drang und informierte daraufhin die Polizei. Die 23-jährige Mieterin öffnete auf das Klingeln die Wohnungstür. In der Wohnung befanden sich neben ihr noch drei männliche Personen. Beim Betreten der Wohnung stellten die Beamten auf dem Wohnzimmertisch eine Tüte mit 5,9 Gramm Marihuana, eine Glaspfeife zum Konsum von Betäubungsmitteln sowie mehrere szenetypische Cliptütchen fest. Die Betäubungsmittel wurden sichergestellt.
Gegen die Wohnungsinhaberin sowie gegen einen 23-jährigen Besucher wurden Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.
Einbrecher stehlen Werkzeug und Bares
Langfinger auf Beutezug in Autohaus und Vereinsheim
Greiz (OTZ).
In der Nacht zum Montag machten Einbrecher und ungebetene Langfinger Greiz unsicher.
Wie die Polizeiinspektion gestern berichtete, drangen unbekannte Täter in der Nacht vom 7. zum 8. März in das Autohaus Gruber in der Untergrochlitzer Straße ein. Nach dem sie mehrere Türen gewaltsam aufgehebelt hatten, durchsuchten sie Büroräume, ein Nebengebäude sowie das Reifenlager.
Aus dem Reifenlager entwendeten die Täter schließlich mehrere Werkzeuge, wobei nach Angaben der Polizei ein Beuteschaden von rund 200 Euro entstand. Der Sachschaden des Einbruchs beläuft sich allerdings auf rund 3500 Euro.
Auch in das Vereinsgebäude des Sportvereins Blau-Weiss in Greiz ist eingebrochen worden. Alkoholische Getränke, diverse Werkzeuge im Wert von rund 500 Euro und mehrere Hundert Euro Bargeld entwendeten unbekannte Einbrecher in der Zeit zwischen Sonntag, 16.30 Uhr und Montag, 8.45 Uhr, aus dem Vereinsgebäude des Sportvereins Blau-Weiss in Herrenreuth. Sie hebelten die Tür auf und drangen in das Gebäude ein. Der Sachschaden des Einbruchs wird noch ermittelt.
Über Ortsteilbegehung wird beraten
Heute tagt Ortsteilrat in Greiz-Gommla
Greiz (OTZ).
Der Ortsteil Greiz-Gommla lädt zu seiner siebenten Sitzung heute um 20 Uhr ins Feuerwehrhaus an der Wendeschleife ein. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Aufgabenstellung und Ablauf der Ortsteilbegehung am 25. März um 16 Uhr, Schwerpunkte für 2010, Vorhaben des Ortsteilrates und Route des Rundganges, die Vorbereitung des elften Aktionstages „Sauberer schöner Ortsteil" am 24. April sowie die Ergebnisse der Umfrage zum Versetzen des Ehrenmals der Toten beider Weltkriege. Auch über die Vorbereitung des Maibaumstellens und des Hexenfeuers am 30. April wird gesprochen, ausgewertet wird zudem die Beratung der Ortsteilbürgermeister vom 9. März beim Bürgermeister der Stadt Greiz.
Kreisstraße soll verbreitert werden
Baustart für 6. April vorgesehen
Niederböhmersdorf (OTZ).
Die Kreisstraße nach Niederböhmersdorf wird durch den Landkreis Greiz instand gesetzt. Geplanter Baubeginn ist am 6. April. Bis zum Juli soll der gesamte Abschnitt von der B 94 bis etwa 200 Meter nach der Ortstafel Niederböhmersdorf auf 5,50 Meter verbreitert werden. Der Zweckverband WAZ erneuert im Baubereich den Kanal inklusive Hausanschlüsse.
Das Bauvorhaben wird unter Vollsperrung durchgeführt. Die Verkehrsführung während der Bauzeit wird noch bekannt gegeben.
Wasseranschlüsse müssen überprüft werden
In Kleingärten wird Wasser wieder angestellt
Greiz (OTZ/P. R.).
Ohne Wasser geht der Saisonauftakt im Garten nicht, darauf weist der Vorstand der Kleingartenanlage „Hermann Löns" Greiz auf dem Reißberg hin.
Dieser beabsichtigt, bei entsprechender Wetterlage am 27. März dieses Jahres in den Vormittagsstunden — vorgesehen ist um 9 Uhr — die Wasserversorgung der Gartenparzellen für die Saison 2010 wieder in Betrieb zu nehmen und den Wasserhahn aufzudrehen.
Deshalb spricht der Vorstand die Bitte an alle Mitglieder des Vereins aus, bis zum 20. März dieses Jahres alle Wasseranschlüsse und Ventile zu schließen, damit nicht unnötiger Wasserverlust oder gar Wasserschäden auftreten und die Freude an der Gartenparzelle trüben. Der Vorstand der Anlage wünscht allen Mitgliedern der Kleingartenanlage „Hermann Löns " Greiz eine vergnügliche und erfolgreiche Kleingartensaison 2010.
Der Vereinsvorstand will sich in diesem Jahr wieder bemühen, die Interessen der Vereinsmitglieder zu vertreten, dabei aber auch die Anlage für die Greizer und ihre Gäste als Naherholungsgebiet weiter zu profilieren, wobei nach, Meinung des Vorstandes auch das Vereinsheim „Blaue Maus" sicher einen Beitrag leisten werde.
Wer sich gern kleingärtnerisch betätigen möchte: In der Kleingartenanlage „Hermann Löns" Greiz e. V. sind noch einige wenige Gartenparzellen zu vergeben.
Feuerwehr muss 25-Jährigen aus Unfallauto bergen
Clodra (OTZ).
Aus bisher ungeklärter Ursache kam ein 25-jähriger Mann in der Nacht zum Dienstag gegen 1.50 Uhr auf der Bundesstraße 175 etwa 100 m nach dem Abzweig Clodra in Richtung Fortuna von der Fahrbahn ab, fuhr die Böschung hinauf und überschlug sich mit seinem Opel Astra.
Die Feuerwehr konnte den Fahrer über die Beifahrertür aus dem Auto bergen und den Rettungskräften übergeben, die den jungen Mann zur ärztlichen Versorgung ins Krankenhaus brachten. Die Polizei nahm die Ermittlungen vor Ort auf. Vermutlich, so erste Erkenntnisse, habe der 25-jährige Geraer unter Alkohol am Steuer gesessen.
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