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05. März 2010 /OTZ
Schilder sollen Weg weisen
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Umzug für das Mahnmal: Im Dezember 2006 ist das Denkmal, das
ursprünglich im Greizer Park gestanden hatte, auf einen neuen
Sockel im alten Greizer Friedhof gehoben worden.
Foto: Archiv/Matthias Klinner
Damit das Mahnmal gegen Faschismus und Krieg auf altem Friedhof besser zu finden ist
Von Kathrin Schulz Greiz (OTZ).
Drei Hinweisschilder sollen künftig den Weg zum neuen Standort des Mahnmals für die Opfer des Faschismus, das seit einiger Zeit auf dem hinteren Teil des alten Greizer Friedhofs steht, zeigen. Dieser Vorschlag der Stadtratsfraktion Die Linke fand in der jüngsten Sitzung des Greizer Stadtrats eine überwältigende Mehrheit.
Seit das Mahnmal aus dem Eingangsbereich des Greizer Parkes entfernt und ebenso wie die Gedenktafeln für die gefallenen russischen Soldaten einen neuen Platz auf dem alten Friedhof bekommen hat, gebe es, so begründet Linke-Stadträtin Gisela Heimrath, immer wieder Nachfragen nach dem neuen Standort des Denkmals. "Vor allem Gäste, die Greiz von früheren Besuchen her kennen, fragen nach dem Verbleib des einst den Eingangsbereich des Parkes prägenden Denkmals und zeigen Unverständnis, dass keinerlei Beschilderung darauf hinweist".
Noch vor dem 65. Jahrestag der Befreiung sollten deshalb mindestens drei Hinweisschilder gestellt werden: Eines am ehemaligen Standort, dem Parkeingang; eines auf dem von-Westernhagenplatz und eines schließlich nah am neuen Standort in der Leonhardtstraße. Die Kosten dafür - zirka 300 Euro - können aus dem Stadthaushalt finanziert werden, sind die Linken sicher.
Diese Opfer sollen nicht vergessen werden.
Anni Iwanitzki- Hergenhan, Stadtratsfraktion Die Linke
NPD-Stadtrat Peter Nürnberger als der einzige Gegner des Antrages - neben seiner Gegenstimme hat es bei der Abstimmung lediglich noch eine Enthaltung gegeben - verwies darauf, dass "nach nunmehr über 60 Jahren nach Kriegsende aufgehört werden muss mit den Selbstbeschuldigungen. Ebenso müsste man den Opfern der sowjetischen Militärdiktatur gedenken." Doch es gehe um einen neuen Aufbruch, schließlich sei der Krieg längst vorbei. "In Thalbach liegen die Gebeine der Opfer. Auf dem Friedhof sind eigentlich nur sinnlose Steine und ein Bronzedenkmal", so der NPD-Mann vor dem Greizer Stadtrat und lehnt mit dem Hinweis, alte Gräben nicht vertiefen zu wollen, den Antrag der Fraktion Die Linke ab.
Für Anni Iwanitzki-Hergenhan eine Meinung, die sie keinesfalls unkommentiert stehen lassen wollte. Sie verwies darauf, dass ihr Vater zwölf Jahre im Konzentrationslager Buchenwald gelitten habe und unterstrich: "Es geht darum, dass diese Opfer nicht vergessen werden sollen".
Kommentar
Völlig neben der Spur
Von Kathrin Schulz
"Sinnlose Steine und ein Bronzedenkmal?" Wie bitte? Solcherart Verunglimpfung des Mahnmals und der Gedenktafeln für die Opfer, die lange im Greizer Park ihren Platz hatten, ist völlig neben der Spur, Herr Stadtrat Nürnberger. Dabei spielt es keine Rolle, ob man das Mahnmal nun schön und angemessen oder monumental, ja gar monströs findet, die Entscheidung darüber, es auf den alten Friedhof zu versetzen, fiel mit Mehrheiten im Stadtrat und ist zu akzeptieren. Dass man es dort auch als Ortsfremder finden kann und die Anlage gepflegt ist, davon kann man schlicht und einfach ausgehen, das kann man verlangen. Gewiss, die Umsetzungsaktion im Dezember 2006 steckt manchem Gegner der Umsetzung, die vor allem in der Linken dagegen mobil machten, noch in den Knochen. Doch sie haben die Kröte bitteren Herzens geschluckt. Dass sie jetzt Sorge dafür tragen wollen, die Opfer nicht zu vergessen, wurde völlig zu Recht vom Stadtrat mit Mehrheit anerkannt. |
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05. März 2010 /OTZ
Produktion geht am Standort Dölau weiter
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Andreas Künzel bei der
Konfektionierung an der
Fugenbandanlage.
Firma Proxan hat neuen Inhaber
Greiz (OTZ/Frd.).
Der Schock saß tief, als die elf Mitarbeiter der Firma Proxan in Greiz-Dölau im Oktober in Kenntnis gesetzt wurden, dass ihr Betrieb mit Wirkung vom 31. März geschlossen werden sollte (OTZ berichtete). Völlig überrascht von der Entscheidung des Eigentümers, der Sika Deutschland, war vor allem auch Jürgen Kausch, der drei Jahre zuvor seinen Betrieb an Sika verkauft hatte und weiterhin als Betriebsleiter fungierte.
Und nun die gute Nachricht: Obwohl die Isolierglas-Produktion von Sika nach Vaihingen bei Stuttgart verlagert, also die gesamte Anlage demontiert wurde, steht ein Neuanfang ins Haus. Denn, wie Jürgen Kausch erklärt, konnte das ursprüngliche Vorhaben, die Kundenkartei für die Fugenbänderproduktion zu verkaufen, von Sika nicht realisiert werden.
Tatsächlich hatte sich zwischenzeitlich ein zur Werhahn-Gruppe gehörender Investor gefunden, der diese Produktion am Greizer Standort fortsetzen wollte. Das Unternehmen gehört zu einem Mischkonzern, der im Baugewerbe, hauptsächlich im Straßenbau, tätig ist. Zwei Firmen, die zur Werhahn-Gruppe gehören, waren langjährige Kunden bei Proxan, so dass sie bereits gute Erfahrungen in der Vergangenheit mit diesem Produkt machen konnten.
Jürgen Kausch ist optimistisch und geht davon aus, dass die Produktionszahlen künftig wieder wachsen werden.
Von den ursprünglich elf Mitarbeitern konnten mit Produktionsstart am 1. März neun ihren Arbeitsplatz behalten. Einer von ihnen ist Gunter Höfer: "Natürlich freue ich mich, dass wir unseren Job behalten haben. Da unser Produkt von der Bauwirtschaft erst ab fünf Grad verarbeitet werden kann, hoffe ich, dass die kalte Jahreszeit bald vorbei ist und die Nachfrage anziehen wird", erklärt der Arbeiter, der seit 2005 bei Proxan tätig ist. Auch Geschäftsführer Kausch ist optimistisch, denn mit dem Eigentümerwechsel ist wieder ein eigenständiges Handeln möglich, wie er unterstrich. |
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05. März 2010 /OTZ
Generationsübergreifend arbeiten
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Sandra Meindl, Leiterin
des Seniorenwohnheims.
Erste Hausmesse im Seniorenwohnzentrum "An der Schlossbrücke"
Von Katja Grieser Greiz (OTZ).
Das Seniorenwohnzentrum "An der Schlossbrücke" feiert in diesem Jahr fünfjähriges Bestehen und deshalb hat Leiterin Sandra Meindl gemeinsam mit diversen Partnern eine Hausmesse organisiert. Am 16. März zwischen 14 und 18 Uhr lädt sie alle Interessierten in die Senioreneinrichtung ein. Dabei gehe es Meindl vor allem darum, dass das Wohnzentrum seine generationsübergreifende Arbeit präsentieren kann. "Wir wollen das Miteinander von jungen und älteren Menschen besonders in den Vordergrund stellen", erklärt sie.
Neben den Seniorenbeiräten Greiz und Zeulenroda präsentiert sich so zur Hausmesse u. a. auch die Lessing-Regelschule. Die Bildungseinrichtung ist Kooperationspartner des Seniorenwohnzentrums. Das bedeutet, dass Schüler Praktika in Meindls Einrichtung absolvieren und sich im Rahmen von berufsvorbereitenden Tagen das Seniorenheim ansehen. Zudem gehen die Mitarbeiter des Seniorenwohnzentrums auch in die Lessing-Regelschule, stellen die Berufe im Alten-, Ergotherapie- und Pflegebereich vor. "Mit der Zusammenarbeit sind wir sehr zufrieden", sagt Sandra Meindl.
Nachdem der Schulchor der Lessing-Regelschule die Hausmesse eröffnet hat, werden die Schüler beispielsweise für die Gäste Waffeln backen. Mit ins Boot geholt für ihre Messepremiere hat sich Meindl zudem die Seniorenberatungsstelle des Landkreises, das Sanitätshaus Carqueville, die benachbarte Klinik Pro Leben, die Rosenapotheke und das Reformhaus Czerwenka, um nur einige zu nennen.
"Ich hoffe, dass wir mit diesem Angebot möglichst viele Besucher anlocken werden", so Sandra Meindl. |
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05. März 2010 /OTZ
Zuschuss für Matthäus-Passion
Auch Collegium musicum erhält Fördermittel vom Landkreis
Greiz (OTZ).
Der Ausschuss für Schule, Kultur und Sport des Landkreises vergab in seiner jüngsten Sitzung 1550 Euro Fördermittel im Bereich Kultur. Zu den Empfängern gehört die Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Greiz, die für die Aufführung der Matthäus-Passion mit Doppelchor, zwei Orchestern und sechs Solisten einen Zuschuss in Höhe von 200 Euro erhält. Ebenfalls 200 Euro bewilligte der Ausschuss dem Greizer Collegium musicum für ein Konzert gemeinsam mit begabten und engagierten Musikschülern.
350 Euro erhält der Verein Schalmeienkapelle Langenwetzendorf als Zuschuss für das Honorar eines Ausbilders, der den Schalmeienspieler-Nachwuchs unter seine Fittiche nimmt.
Mit 400 Euro unterstützt der Landkreis die Grundschule Brahmenau, die im Jahr 2010 ihr 50-jähriges Bestehen feiert. Die Fördermittel beantragt hat der Verein der Freunde und Förderer der Grundschule Brahmenau für die Durchführung eines großen Zirkusprojektes, das mit den Schülern aller Klassen durchgeführt werden soll.
Abgelehnt werden musste der Fördermittelantrag des Köstritzer Trabi und Oldtimerclubs, der einen Zuschuss für seine Teilnahme am 18. Geraer Autofrühling am Wochenende beantragt hatte. Bei dieser jährlich stattfindenden Veranstaltung handele es sich um ein Projekt mit überwiegend kommerziellem Charakter in der Stadt Gera. Somit entspricht der Antrag nicht der Kulturförderrichtlinie des Landkreises, heißt es in der Begründung. |
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05. März 2010 /OTZ
Altstadtgalerie als Amüsiermeile
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Kinderschminken und Bastelstraße hatte
die Praxis Ergo Vital für die kleinen
Gäste vorbereitet.
Foto: OTZ/Christian Freund
Mit Modenschau, Zaubershow und diversen Aktionen feiern Geschäftsleute Jubiläum
Von Katja Grieser Greiz (OTZ).
"Seit früh ist hier ordentlich Betrieb", freut sich Franziska Grimm, Chefin der Monaco-Bar in der Greizer Altstadtgalerie. Grimm ist eine der Organisatoren der gestrigen Party anlässlich des 14-jährigen Bestehens des Einkaufszentrums in der Greizer Innenstadt. In den Nachmittagsstunden war kein Platz mehr zu bekommen in der Bar und auch die zusätzlich aufgestellten Bänken in der Galerie waren voll besetzt. Die acht Torten und der Frankfurter Kranz, den Franziska Grimm den Gästen spendierte, gingen demzufolge weg wie nichts.
Ein kleines Jubiläum konnte gestern Katrin Ignerski mit ihrer Ergotherapiepraxis Ergo Vital feiern. "Vor fünf Jahren habe ich in diesen Räumlichkeiten angefangen", sagt die junge Frau, die sehr zufrieden über die Entwicklung ihres Geschäfts ist. Das, so Ignerski, liege unter anderem an der guten Erreichbarkeit der Altstadtgalerie, die zudem gute Parkmöglichkeiten biete. "Ich hoffe, dass es hier so weiter läuft", sagt die Ergotherapeutin, die gestern ihre Praxis geschlossen ließ und stattdessen mit

Kinderschminken und Bastelstraße für die Kleinen etwas bot.
Einer der Höhepunkte des Altstadtgaleriefestes war die Modenschau am Nachmittag. Das Mode- und Showteam präsentierte aktuelle Frühjahrs- und Sommermode. Von Leinen bis Strick reichten die Stoffe, bei der Frühjahrsmode liegen Pastelltöne im Trend, doch auch kräftiges Rot war dabei. "Die Modenschau gefällt mir ganz gut", sagt Zuschauerin Christine Henne. Ein Outfit hat ihren Geschmack getroffen, "selbst der Hut ist schön", so das kritische Urteil der Greizerin. Zu sehen gab es bei der Modenschau aber auch Bademode und Dessous. Ausgestattet wurden die Models vom Modehaus Nanni sowie vom Wäsche- und Dessous-Geschäft "Hautnah".
Für Stimmung sorgten neben DJ Jürgen Pickenhan auch die Schülerband "Fennel Fiels" mit rockigen Klängen und "Zauber-Felix" ließ mit magischen Tricks Kinderaugen leuchten. Mit Tanzeinlagen legte die Greizer Faschingsgesellschaft los und auch die Seifenblasenvorführung lockte zahlreiche Zuschauer an. Bei Autoschau und Elektroauto-Parcours gab es selbst vor der Altstadtgalerie noch Unterhaltungsmöglichkeiten. |
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05. März 2010 /OTZ
Natur hautnah erleben
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Juliane Frotscher, Lioba Gebhardt, Sabrina Lederer und Melanie
Pacht (v. l.) stellten das Steinicht vor.
Schülerinnen stellen ihre Facharbeit zum Naturschutzgebiet "Steinicht" vor
Von Marcel Hilbert Greiz (OTZ).
"Ich glaube, wir können die Mädchen ruhig an die Uni gehen lassen." Bibliotheksleiterin Corina Gutmann schien zufrieden mit der Leistung der Seminarfachgruppe, die am Dienstag ihre Arbeit in der Greizer Biblithek vorstellten.
Unter dem Titel "Natur entdecken, erforschen und hautnah erleben" stellten Sabrina Lederer, Lioba Gebhardt, Juliane Frotscher und Melanie Pacht das Naturschutzgebiet "Steinicht" in der Nähe von Cossengrün vor.
In einer multimedialen Präsentation gingen sie dabei sowohl auf die geologische Entstehungsgeschichte des Gebietes, auf die verschiedenen Ökosysteme innerhalb des Terrains, als auch auf die touristische Erschließung des Steinichts ein. So erfuhr der Zuhörer beispielsweise über die Artenvielfalt in dem Gebiet. Neben den üblichen Waldbewohnern beheimatet das Naturschutzgebiet entlang der Weißen Elster auch allerlei gefährdete Arten in Flora und Fauna, wie das große Mausohr, eine Fledermausart, den Uhu oder das Bergjohanniskraut. Touristisch sei das Steinicht vor allem für Wanderer und Kletterer empfehlenswert, denn den "schönsten Ausblick hat man von oben", wie Lioba Gebhardt weiß.
Hervorzuheben ist bei der Arbeit der vier Zwölftklässler, die von Lehrer Ingolf Eckhardt betreut wurden, vor allem der Ideenreichtum bei der Erarbeitung des Themas. So wurden neben der Arbeit und der Präsentation auch zwei Projekttage an Schulen angeschoben, in denen die Abiturientinnen Wandertage mit Schulklassen unternehmen. |
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05. März 2010 /OTZ
Kreistag startet Bürgerinformationssystem
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Martina Schweinsburg, Gerhard Helmert, Uta Pohl und Dr.
Andreas Hemmann starten das Kreistagsportal.
Überblick über öffentliche Sitzungen und alle Satzungen des Landkreises Greiz im Internet
Von Uwe Müller Weida (OTZ).
Der Kreistag Greiz startete ein Bürgerinformationssystem im Internet. Mit dem ersten Mausklick gaben im Anschluss an die Kreistagssitzung in Weida Landrätin Martina Schweinsburg (CDU), Kreistagspräsident Gerhard Helmert (CDU), der 1. Kreistagsvize Dr. Andreas Hemmann (SPD) und Kreistagsbüroleiterin Uta Pohl das Portal frei, das über die Homepage des Landkreises Greiz erreichbar ist.
Das Bürgerinformationssystem umfasst einen Überblick über öffentliche Sitzungstermine des Kreistages und seiner Ausschüsse, über die Tagesordnungen, Sitzungsvorlagen und Niederschriften. Abgerundet wird der Service mit Informationen über die Zusammensetzung des Kreistages und seiner Ausschüsse sowie über die Kreistagsmitglieder. Weiterhin sind alle aktuellen Satzungen des Landkreises aufgeführt. Erleichtert wird dem Nutzer die Suche durch Recherchefunktionen.
Die Kreistagsmitglieder haben am Rande der Sitzung in Weida außerdem ein Passwort erhalten, um Zugang zum geschützten Bereich dieses Portales zu erhalten, der auch die Unterlagen zu den nichtöffentlichen Sitzungen enthält.
Landrätin Schweinsburg äußerte die Hoffnung, dass das neue Online-Angebot des Kreistages auf die gleiche große Resonanz stößt wie das Ausbildungsportal und die Bauherrenauskunft. Mit dem Bürgerinformationssystem soll ein Beitrag für mehr Transparenz in der Politik des Kreistages geleistet werden. |
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05. März 2010 /OTZ
Sonnige Zeiten für Landwirte
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Hans-Joachim Walther
Sechster Agrarworkshop in Pahren
Pahren (OTZ/flam).
"Das Interesse an Photovoltaik ist nach wie vor groß - besonders in landwirtschaftlichen Betrieben", sagte gestern Dipl-Physiker Hans-Joachim Walther, Geschäftsführer der AEP Energie-Consult GmbH, während des 6. Agrarworkshops in Pahren.
Das Thema "Photovoltaik in der Landwirtschaft" stand bereits im vergangenen Jahr auf der Agenda, lockte aber auch gestern wieder Vertreter aus Landwirtschaft und Kommunen, Ingenieure, Architekten, Vertreter von regionalen Verbänden und des Landwirtschaftsamtes sowie interessierte Bürger. Mehr als 40 Gäste waren gekommen, um sich über den aktuellen Stand der Technik, Finanzierungsmöglichkeiten, rechtliche Aspekte und versicherungstechnische Fragen zu informieren und mit den Referenten ins Gespräch zu kommen.
Vor allem ein Thema interessierte die Gäste: Der Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), dem das Bundeskabinett erst vor zwei Tagen zugestimmt hat - trotz Widerspruch aus Industrie und Politik. Ziel des Gesetzes ist es, einen dynamischen Ausbau der Solarenergie bei gleichzeitig sinkenden Vergütungen sicherzustellen. Der Vorschlag des Umweltministers Norbert Röttgen (CDU) muss allerdings noch durch den Bundestag, bevor entsprechende Änderungen am EEG wirksam werden. "Vorteil von dem neuen Gesetzesentwurf sollen vor allem diejenigen mit einem möglichst hohen Energieverbrauch haben", sagte Mario Walther, Leiter des Regionalmanagements der Region Greiz und verweist darauf, dass diese Preisregulierung eine Frage des Marktes sei. "Geändert hat sich vor allem, dass jetzt genau hingeschaut werden sollte. Für die Sicherheit der Erträge und der Investitionen sollte sorgfältig geplant, hochwertige Komponenten von namhaften Herstellern verwendet und ein sicheres Finanzierungskonzept erstellt werden", sagte AEP-Geschäftsführer Hans-Joachim Walther. Der 6. Agrarworkshop war eine gemeinsame Veranstaltung des Regionalmanagements der Region Greiz, dem UFT Umweltinstitut für Forschung und Technologie in Ostthüringen und der Pahren Agrar. |
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05. März 2010 /OTZ
Leserbriefe/Leserdank
Abscheulich
Zu „Nutrias gegen Absprache getötet", OTZ vom 19. Februar:
Als Natur- und Tierliebhaber verfolge ich die Entwicklung im Umgang mit den Nutrias im Park.
Mit Unverständnis und Abscheu habe ich die „Entsorgung" der Tiere zur Kenntnis genommen. Wie sehr viele Bürger erfreue ich mich am Park und dem Tierbestand — obwohl sich dieser in den letzten Jahren nicht sonderlich positiv entwickelt hat. Da war die Aussiedlung der possierlichen Nutrias eine willkommene Attraktion, besonders für unsere älteren Mitbürger und Familien mit Kindern. Wie schön und wertvoll ist der Kontakt mit den Tieren für unsere Stadtkinder.
Selbstverständlich ist es notwendig, die Population unter fachliche Kontrolle zu stellen. Zerstörte Uferbefestigungen sind auch nicht erstrebenswert. Eine Kastration ist im Gegensatz zu der praktizierten Art der Entsorgung eine Entscheidung, mit der man gut leben kann. Unter den Parkbesuchern lässt sich bei Bedarf ganz sicher eine Spendenaktion zum Absichern der Tierarztkosten organisieren. In einem sachlichen Gespräch verstehen sogar Kinder, dass man, um den Nutrias Gutes zu tun, nicht Futter oder Abfälle auf Wege oder Wiesen werfen soll. Mich würde eine „gute" Lösung im Sinne der Parkliebhaber und der Nutriafamilie freuen.
Edeltraud Dietsch, Greiz
Es gibt Grenzen
Zum gleichen Thema.
Eine der Hauptattraktionen unserer Stadt ist der Greizer Park. In der Lektüre „Reußische Fürstenstraße" kann man nachlesen, dass unser Park einmal zu den schönsten von Mitteleuropa gehörte. Was aber ist daraus geworden? Naturschönheiten kann man nicht von heute auf morgen anlegen, das braucht Zeit, Mühe, Geld. Verstehen kann man nicht das Pro und Kontra um die sich wild angesiedelten Nutrias. Tierschutz und -liebe hin und her, es gibt Grenzen. Warum übernehmen die Unterschriftensammler und potenziellen Befürworter der Nutrias diese nicht selbst? Aber da müssten sie ja Unterkünfte für ihre Lieblinge ordern.
Ich kenne sehr viele Menschen, die Nutrias zwar schön und niedlich finden, aber der Meinung sind, in den Park gehören sie nicht. Es sind Nagetiere. Da wird ein Jäger verurteilt, der mit Fallen diese einsammeln sollte. Wen das stört, kann doch sich selbst einbringen.
Auch ich mag Tiere, bewundere sie dort, wo sie hingehören, in Tierparks, Zoos, Gehegen. Man fragt sich, warum hier so viel Aufhebens gemacht wird. Wir haben Rotwildgehege, Straußenfarmen und so weiter. Welchem Zweck sie dienen, wissen wir, oder sollten wir alle Vegetarier werden? Wir wollen, dass Besucher nach Greiz kommen, aber dafür müssen wir etwas tun. Unser Landschaftspark ist ein historisches Erbe. Es zu bewahren, sollte unser aller Anliegen sein. Ich setze so viel Vertrauen in die Stiftung mit der Hoffnung, dass sie richtig entscheiden. Das fängt bei der kontinuierlichen Pflege an bis hin zum Entfernen der Nutrias und der Einhaltung gewisser Regeln des Verhaltens.
Johanna Kühnast, Greiz
Besonderer Tag

Am 22. Februar durften wir mit unseren Mitschülern, Lehrern und Erziehern der Werkstufe der Carolinenschule Greiz die Eishalle nutzen. Der Anfang war schwierig. Wir halfen uns aber gegenseitig und mancher nutzte den Pinguin. Zum Schluss waren wir etwas sicherer und einige Mitschüler versuchten, sich zur Musik zu bewegen. Sogar unser Andy tanzte mit seinem Rollstuhl auf dem Eis. Wir hatten viel Spaß und möchten uns bei der
Stadt Greiz und Wolfgang Seifert bedanken, der uns die kostenfreie Nutzung der Eishalle ermöglichte und uns die technischen Funktionsweisen der Anlagen erläuterte.
Nick Knorr und Johannes Knoll
Badevergnügen
Einen wunderschönen Tag verbrachten die E-II Junioren des 1. FC Greiz in der Badewelt Waikiki in Zeulenroda. Ermöglicht wurde dies durch die Firma Jahn Wach- und Sicherheitsdienst, an die unser Dankeschön geht. Am Vormittag brachen die Greizer Kicker auf, tobten bis in den Nachmittag in den Becken des Bades herum. Selbst für das leibliche Wohl war gesorgt. Dies sponserte auch die Firma Jahn
Jörg Zimmer, Greiz
Die Redaktion behält sich das Recht vor, Zuschriften sinnentsprechend zu kürzen oder auszugsweise abzudrucken. Leserbriefe sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Briefe per E-Mail an die Lokalredaktion Greiz bitte an lr-greiz@otz.de.
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05. März 2010 /OTZ
Vom Restloch zum Berg
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Aus dem Tagebauloch ist ein Berg geworden: So begrünt soll der
künstlich geschaffene Hügel am Rande der Neuen Landschaft in
Ronneburg einmal aussehen. In diesem Jahr ist die bundeseigene
Wismut GmbH dem einen großen Schritt näher gekommen: Das
Genehmigungsverfahren wurde abgeschlossen.
Fotos: Wismut GmbH
Nach acht Jahren endet Genehmigungsverfahren für Tagebau Lichtenberg
Von Katja Schmidtke Ronneburg/Gera.
Ein Ende der Sanierung des Tagebaus Lichtenberg ist abzusehen. Das Planfeststellungsverfahren ist abgeschlossen, teilte das zuständige Landesbergamt mit. Der Beschluss regelt etwa Belange von Bergbau und Strahlenschutz, Wasserrecht oder Flächennutzung.
Es ist eines der größten Genehmigungsverfahren, die das Landesbergamt je geleitet hat. Erste Vorgespräche mit der bundeseigenen Wismut GmbH habe es bereits 2001 gegeben, gestellt wurde der Antrag 2002. Im Wesentlichen umfasst er die Verbringung der Halden südlich der A4 in das Tagebaurestloch und damit die Schaffung eines künstlichen Berges.
„Es war unser längstes Verfahren", bestätigt Dieter Laubrich, Leiter der Ronneburger Wismut-Niederlassung.
22 Ordner umfassen die Antragsunterlagen, das sind rund 5500 Blatt Papier. 40 Fachgutachten sind erstellt worden, acht Nachanträge eingearbeitet. 37 Träger öffentlicher Belange haben sich beteiligt.
Nicht nur die Umfänge sind ein Novum, auch die Art des Verfahrens. „Üblicherweise gibt es zuerst eine Prüfung der Umweltverträglichkeit und dann wird gebaut", erklärt Hartmut Kießling, Leiter des Thüringer Landesbergamts. Doch hier sei es gelungen, parallel zum Genehmigungsverfahren zu sanieren. Neun Zulassungen zum vorzeitigen Baubeginn hat das Landesbergamt erteilt und somit dafür gesorgt, dass ein Großteil der Halden vor der Buga verwahrt werden konnte. „Uns als Behörde war immer klar, dass es schrittweise vorwärts gehen muss", sagt Steffen Layer, Referatsleiter im Landesbergamt. Die Umweltauswirkungen wären größer, hätte man die Arbeiten gestoppt, um erst zu forschen und dann zu genehmigen. Nicht auszudenken auch die Folgen für die Bergleute.
„Das Gesetz gibt uns die Möglichkeit dieses vorzeitigen Baubeginns", schildert Oberregierungsrat Wolf-Dieter Albrecht. Dies habe einen Mehraufwand bedeutet• man habe jede Sanierungsmaßnahme doppelt geprüft. Ist sie heute gerechtfertigt? Lässt sie genug Alternativen für zukünftige Arbeiten? So habe die Wismut ursprünglich drei Becken für den Hochwasserschutz gefordert. Gezeigt habe sich aber, dass nur eines notwendig sei. Dass dieser Weg der Teilgenehmigungen der richtige gewesen ist, zeigt für Bergamtsleiter Kießling die Tatsache, dass Zwischenentscheidungen nie angefochten worden sind.
Mittlerweile sind die Arbeiten weit fortgeschritten: vom 222 Hektar großen Aufschüttkörper sind nach Wismut-Angaben 197 Hektar abgedeckt. Aufgeforstet sind davon laut Landesbergamt 50 Hektar. Wald gilt als wichtiger Teil der Abdeckung. Bäume und Sträucher halten Niederschläge zurück, es versickern nur etwa zehn Prozent. „Sickerwässer wollen wir so gering wie möglich halten", erklärt Kießling. Alles, was in den Berg eindringt, muss gereinigt werden.
Aus diesem Grund werden auf der Südseite Flächen offen gehalten. Hier sollen die in einem Zementgemisch gebundenen Reste der Wasseraufbereitung eingelagert werden. Auch müssen Materialen der Betriebsflächensanierung verwahrt werden. Nach Angaben von Wismut-Niederlassungsleiter Laubrich seien 132 Millionen Kubikmeter Material im Restloch verfüllt, eine knappe Million muss noch eingelagert werden. Zu tun gebe es am Aufschüttkörp er noch bis 2014, kündigte die Wismut an.
Torsten Czernitzky, Physiker im Landesbergamt, betont, vom Berg gehe keine Gefahr aus. Gammastrahlen werden durch die Abdeckung abgeschirmt und die Ausgasungen des Uran-Zerfallprodukts Radon bewegen sich im Bereich von 20 Becquerel pro Kubikmeter Luft. Nach Angaben der Landesanstalt für Umwelt und Geologie liegt die durchschnittliche Belastung im Freien zwischen 10 und 30, in Wohngebäuden im Mittel bis zu 100 Becquerel pro Kubikmeter Luft.
Der 96 Seiten starke Planfeststellungsbeschluss ist indes noch nicht rechtskräftig. Nachdem er bis Anfang Februar ausgelegen hatte, läuft bis 8. März eine Klagefrist. „Einwendungen sind nicht möglich", so Wolf-Dieter Albrecht. Nur der Klageweg ist offen. |
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05. März 2010 /OTZ
Silvio Höfer schwer verletzt
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Die Mannschaft des Pokalverteidigers Gera-Land, die
beim Schiedsrichterturnier antrat.
Foto: Manfred Malinka
Hallenfußball, 19. Schiedsrichter-Turnier in Ronneburg
Ronneburg (OTZ/m. m.).
Beim 19. Hallenfußballturnier der Schiedsrichtergruppe Gera-Land für Schiedsrichter und Alte Herren-Mannschaften belegten die Referees der Gruppe Greiz nur Platz sechs. Allerdings muss man zur Ehrenrettung sagen, dass die Mannschaft stark ersatzgeschwächt antrat und sich zudem Silvio Höfer so schwer verletzte, dass er sechs Wochen als Schiedsrichter ausfällt.
Aus dem Turnier gingen die Schiedsrichter der Stadt Gera als Sieger hervor. Mit einem souveränen 5:0 im Finale wurden die Alten Herren des SV Elstertal Bad Köstritz nach Hause geschickt. Platz drei ging an den Gastgeber, der Pokalverteidiger war.
In der Ronneburger Sporthalle trafen sich vier Schiedsrichterteams und vier Oldie-Mannschaften. Knapp ging es in Gruppe eins zu, wo die Schieri-Teams von Gera-Land und Stadt ungeschlagen blieben und auch Traktor Frießnitz nur ein Mal verlor (2:3 gegen Land). Da die Stadt-Schiedsrichter gegen Frießnitz nicht über ein 2:2 hinauskamen, wurden sie Gruppenzweiter. In der anderen Staffel war die Zeulenrodaer "Jugendbrigade" - bis auf Prager und Geiler nur mit B-Jugendlichen angetreten - souverän. Drei Siege brachten sie ins Halbfinale, das auch Bad Köstritz mit einem 1:0 über Großenstein und einem 2:2 gegen SR Greiz erreichte.
Die Land-Gruppe verlor gegen Bad Köstritz im ersten Semifinale 3:4, ehe im zweiten ein Neunmeterschießen zwischen Gera und Zeulenroda entscheiden musste, da beide 0:0 gegeneinander spielten. Behnisch und Jacob trafen für Gera - man stand im Finale.
Für die Schiedsrichterauswahl Greiz spielten: Ronald Patzer, Höfer, Reichardt, Riemenschneider, Rico Patzer, R. Kommant.
Turnierstatistik Halbfinale:
Gera-Land - Bad Köstritz 3:4; Gera - Zeulenroda 0:0/2:0 n. 9-m-Schießen Spiel um Platz 7: Forstwolfersdorf - Großenstein 2:4 Spiel um Platz 5: Frießnitz - Greiz 3:0 Spiel um Platz 3: Gera-Land - Zeulenroda3:3/3:2 n. 9-m-Schießen.
- Finale:
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- SR Gera - Bad Köstritz AH 5:0.
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- Bester Torwart: Sören Teubert (Bad Köstritz).
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- Bester Torschütze: Steve Kropfelder (SR Gera-Land/7 Treffer).
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05. März 2010 /OTZ
Drei Plätze an der Sonne für Kufenflitzer
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Wieder überaus erfolgreich schnitten die jungen Eisschnell-
läufer in Chemnitz ab.
Foto: Katrin Müller
Eisschnelllauf, Sachsen-Thüringen-Pokal: Barndt, Reinhold und Reinhold vorn
Von Katrin Müller Chemnitz (OTZ).
Während die kleineren Eisläufer des TSV Mylau in Erfurt beim Sachsen-Thüringen-Pokal dem deutschen Olympiateam nacheiferten, taten das die Läufer ab der Altersklasse 11 zum selben Wettkampf, aber im Chemnitzer Küchwald.
Die ersten Strecken wurden begleitet von mehr oder weniger starkem Regen. Während die Athleten bis 13 Jahren sich auf drei Strecken beweisen mussten, durften sich die älteren Jahrgänge mit zwei, dafür längeren Strecken begnügen. Überaus erfolgreich zeigten sich Alicia Barndt (11) sowie Michelle (14) und Lukas (13) Reinhold, die am Ende des Wettkampfs, letztendlich auch bei Sonnenschein, auf dem Siegertreppchen ganz oben standen. Während bei den beiden Mädchen der Gesamtsieg außer Frage stand, nachdem sie auf allen Strecken wieder einmal unschlagbar waren, stand bei Lukas alles bis zum letzten Lauf offen. Doch schließlich klappte es auch für ihn mit dem Pokal und den Blumen für den ersten Platz. Zur Siegerehrung wurden auch Lisa Mulack (11) und Franz Scherf (14) gerufen. Sie wurden für ihren sechsten beziehungsweise fünften Platz mit einer Urkunde ausgezeichnet. Auch Marcel Müller (14) bekam vom Trainer bescheinigt, dass er mit seinen erbrachten Leistungen zufrieden sein konnte.
Ergebnisse, Alicia Barndt (11): Ges. 1.; 200m 21,39 (1.); 500m 48,74 (1.); 200m 21, 47 (1.); Lisa Mulack (11): Ges. 6.; 200m 23,37 (6.); 500m 55,62 (7.); 200m 23, 02 (4.); Lukas Reinhold (13): Ges. 1.; 300m 30,14 (2.); 500m 46,96 (1.); 300m 30,20 (3.); Michelle Reinhold (14): Ges. 1.; 500m 44,90 (1.); 1000m 1:30,40 (1.); Franz Scherf (14): Ges. 5.; 500m 44,99 (5.) 1000m 1:32,43 (6.); Marcel Müller (14): Ges. 8.; 500m 46,03 (7.); 1000, 1:33,49 (9.). |
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05. März 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes
Erkenntnisse vorenthalten
Stadtrats-FDP kritisiert im Nachgang den Haushaltsbeschluss von Januar
Von Steffen Beikirch Zeulenroda-Triebes (OTZ).
Hat die Stadtverwaltung beim Haushaltsbeschluss im Januar Erkenntnisse über Mindereinnahmen verschwiegen? Diese Frage stand am Mittwochabend in der Stadtratssitzung plötzlich im Raum.
Grund war der nun erforderliche Beitrittsbeschluss zu den Auflagen der Kommunalaufsicht, bevor diese den Haushalt 2010 samt reduzierter Kreditaufnahme für genehmigungsfähig hält (OTZ berichtete).
Fraktionschef Horst Gerber (FDP) las aus dem Schriftwechsel mit dem Landratsamt, dass zur Beschlussfassung des Haushaltsplanes am 27. Januar bereits die maßgeblichen Schreiben des Landes vorlagen, aus denen man erkennen konnte, dass hier mit falschen Ansätzen für Schlüsselzuweisungen und andere prognostizierte Einnahmen gearbeitet wurde. Bereits am 8. Januar hatte das Innenministerium die Schlüsselzuweisungen an die Stadt Zeulenroda-Triebes um 395 232 Euro nach unten korrigiert. "Ich bitte einfach darum, dass wir uns sowas nicht mehr antun müssen", meinte Gerber nun. Wenn die Zahlen bekannt seien, könne man sie auch berücksichtigen.
Bürgermeister Frank Steinwachs (CDU) widersprach. "Wenn du hier anfängst, eine Zahl zu drehen, weißt du, welches Räderwerk du in Gang setzt." Binnen zwei Wochen den ganzen Haushalt nochmal zu korrigieren, sei illusorisch. Außerdem seien erst mit der zweiten Kabinettsitzung der Landesregierung konkretere Auswirkungen bekannt geworden. "Da waren wir aber schon mit dem Haushalt draußen."
Man könne nun mal nicht "auf jeden Windzug" reagieren, betonte der Bürgermeister. Außerdem habe man sich ja schon länger darauf verständigt, so schnell wie möglich einen Nachtragshaushalt nachzulegen, der nach Angaben von Mittwoch nun für Mai angekündigt ist.
Ich bitte darum, dass wir uns sowas nicht mehr antun müssen.
Horst Gerber, FDP-Fraktionschef
Für die SPD geht da noch zu viel Zeit ins Land. Je länger man den Nachtragsetat vor sich herschiebe, um so länger sei man anschließend mit der Deckelung von Mindereinnahmen beschäftigt, verdeutlichete Fraktionschef Ulrich Herrmann mit Blick auf den Verwaltungshaushalt, der sich nun von 18,7 auf 18,2 Millionen Euro reduziert. Herrmann schlug deshalb die Beschlussergänzung vor, dass der Nachtragshaushalt spätestens bis Mai zu verabschieden ist.
Wenn alles eingearbeitet sein soll, betonte CDU-Fraktionschef Bernd Grünler, müsse man auf den Landeshaushalt warten, der nach seiner Kenntnis nicht vor Mitte Mai erwartet werde. Am Ende entschloss man sich, Mitte April mit der Lesung des Nachtrags zu beginnen. "Weil da wenigstens der Bundeshaushalt vorliegt", wie Bernd Grünler sagte.
Der erforderliche Beitrittsbeschluss wurde letztlich mit den entsprechenden Ergänzungen bestätigt. |
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05. März 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes
Gisbert Voigt bewirbt sich
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Gisbert Voigt
CDU-Ortsgruppe Langenwolschendorf wählt Bürgermeisterkandidat
Von Heidi Henze Langenwolschendorf (OTZ).
Mit Gisbert Voigt hat die Langenwolschendorfer Ortsgruppe der CDU auf ihrer Mitgliederversammlung ihren Kandidaten für das Ehrenamt des Bürgermeisters der Gemeinde einstimmig gewählt. Die Wahl des Gemeindeoberhauptes findet am Sonntag, dem 18. April, statt.
Nachdem Siegfried Thrum (CDU) 20 Jahre lang das Amt des Bürgermeisters ausübte, übergab er nun den Staffelstab an seinen Parteikollegen. Voigt war bereits neun Jahre stellvertretendes Gemeindeoberhaupt und Vorsitzender des Gemeinderates.
Sein Augenmerk will er darauf richten, das Geschaffene der vergangenen Jahre auch weiterhin zu pflegen. So führt er an, dass eben keine neue Turnhalle oder ein neues Feuerwehrhaus gebaut wurde, sondern die Gebäude durch gezielte Umstrukturierungen und Sanierungen modernisiert und ausgebaut wurden.
Für den Bürgermeisterkandidaten gilt es zukünftig, den Ort vor allem jungen Familien schmackhaft zu machen. Auch hier hat er klare Vorstellungen: Auf dem Gewerbegebiet und dem Gelände der ehemaligen LPG sollen durch Neuansiedlungen Arbeitsplätze geschaffen werden. "Wohnungen sowie Baulücken für Hausbauer können wir anbieten", ist er überzeugt. Ebenso würden in der Gemeinde auch attraktive Kindergartenplätze vorgehalten. Ein Schuh, der den Langenwolschendorfer drückt und worauf er sich in der kommenden Legislaturperiode konzentrieren möchte, ist das Schulgebäude. "Hier sind Ideen aller Bürger der Gemeinde gefragt", sagte Voigt, der auf die Mitarbeit der Vereine und der Langenwolschendorfer setzt, auch wenn es um die Teilnahme am Bundeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" geht.
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| 05. März 2010 /OTZ |
Kurz notiert: |
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Keine neue Spur im Fall Michaela
Geschlossen wird die Akte aber nicht
Gera (OTZ/KW).
Es gibt keine neue Spur im Fall der 1983 verschwundenen Michaela aus Gera. „Alle noch möglichen Ermittlungen sind ohne neuen Ansatzpunkt geblieben", sagt Staatsanwalt Jens Wörmann. Die Staatsanwaltschaft hatte den Fall Ende vorigen Jahres neu aufgerollt (wir berichteten).
Polizei und Staatsanwalt gehen von einem Gewaltverbrechen aus, auch wenn das Mädchen nie gefunden wurde. Zum wiederholten Mal war es die Geraer Kriminalpolizei, die die Wiederaufnahme der Ermittlungen anschob. Denn die Beamten kennen einen Verdächtigen, einen Mann, der wegen eines Frauenmordes seit 23 Jahren im Gefängnis sitzt. Man habe durchaus auf eine Klageerhebung gehofft, heißt es bei der Polizei. Doch die Befragungen von Zeugen und auch des Verdächtigen sowie Aktendurchsichten seien ergebnislos geblieben, so der Staatsanwalt.
Im November 1983 war das erst vierjährige Mädchen beim Spielen in der Lindenstraße verschwunden. Zeugen hatten beobachtet, wie die Kleine mit einem Mann mitgegangen war. Obwohl Verbrechen zu DDR-Zeiten kaum öffentlich wurden, erschütterte der Fall damals die ganze Stadt.
Geschlossen, so versichert Wörmann, werde die Akte indes nie. „Wir gehen von Mord aus, da gibt es keine Verjährung." Sobald es neue Erkenntnisse geben sollte, „sind wir wieder dran".
Ehrenamtliche Sozialrichter nominiert
Kreistag bestätigt Bewerberlisten
Weida (OTZ/-um-).
Bewerber zur Aufnahme in die Vorschlagsliste für die Wahl der ehrenamtlichen Richter am Sozialgericht Altenburg und am Landessozialgericht Erfurt hat der Kreistag auf seiner Sitzung in Weida bestätigt. Berufen werden die ehrenamtlichen Richter durch den Präsidenten des Landessozialgerichtes.
Auf die Vorschlagsliste für die Amtsperiode 2010 bis 2014 wurden gesetzt: Michael Illner (Langenwolschendorf), Elke Goppold (Auma), Kurt Gebhardt (Weida), Axel Zimmermann (Linda), Jürgen Tittes (Greiz), Günther Schwenker (Münchenbernsdorf) Heike Ernst (Hohenleuben), Herbert Kupfer (Kraftsdorf), Thomas Golchert (Hohenölsen), Kerstin Börner (Bad Köstritz), Annett Elke Pohler ' (Korbußen), Walter Ullrich (Ronneburg), Steffi Seumel (Mohlsdorf), Andreas Veith (Auma), Uwe Borchert (Wolfsgefärth), Reinhard Werner Schmidt (Bad Köstritz), Lutz Herschmann (Brahmenau), Renate Poetschlag (Greiz), Bernd Kohlstedt (Greiz), Ralf Börner (Greiz), Sigrid Kunze (Zeulenroda-Triebes), Bernhardine Dubial (Zedlitz), Eva Anger- Büttner (Berga), Dieter Scherf (Greiz), Jörg Scherf (Langenwolschendorf), Pascal Fritzsche (Greiz), Katrin Topf (Pölzig), Birgit Schlemmrich (Rückersdorf), Carmen Weinhold (Staitz), Andreas Bernhardt (ZeulenrodaTriebes), Brigitte Butzke (Berga), Rudolf Bauer (Berga), Liane Schöne (Zeulenroda-Triebes), Andrea Schmidt (Weida) und Cornelia Raths (Weida).
95 Verwarnungen ausgesprochen
Greiz (OTZ).
95 Ordnungswidrigkeiten, die mit einem Verwarngeld bestraft werden, hat die Polizei in Greiz am Mittwoch zwischen 7 Uhr und 17 Uhr festgestellt.
In dieser Zeit führte die Polizeiinspektion Greiz unterstützt von der Polizeiinspektion Zentrale Dienst Gera Verkehrskontrollen in der Stadt durch.
23 Mal wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten. 22 Fahrzeugführer erhielten einen Mängelschein bzw. eine Kontrollaufforderung, da sie vor allem die Fahrzeugpapiere nicht mitführten oder es beim Licht Mängel gab. Zudem wurden acht Bußgeldverfahren wegen überhöhter Geschwindigkeit, der Benutzung eines Handys während der Fahrt oder wegen des Fahrens bei roter Ampel eingeleitet.
Außerdem leiteten die Beamten drei Strafverfahren ein. Ein Lkw-Fahrer konnte nicht die erforderliche Fahrerlaubnisklasse nachweisen. Gegen den Fahrzeughalter wird ermittelt, da dieser die Fahrt vermutlich gestattet hatte. Weil ein 18-Jähriger ohne gültigen Versicherungsschutz mit seinem Moped S 51 in Teichwolframsdorf fuhr, wurde auch gegen ihn eine Anzeige erstattet.
Außergewöhnliche Gastlichkeit in Waltersdorf
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Foto: OTZ/Freund
Wie Bäckermeister Heiko Wendler Bauernbrote im Backofen im Hof des Waltersdorfer Museums- und Ferienhofes bäckt, wie in der „Scheunenwirtschaft" Geburtstag gefeiert wird und wie in der Spinnstube Geschichten erzählt werden, drehte ein MDR-Team für die Sendereihe des Mittagsmagazins „Außergewöhnliche Gastlichkeit". Dafür werden fünf Thüringer Gaststätten vorgestellt. Der Beitrag wird voraussichtlich am Dienstag, 9. März, 11.45 Uhr gesendet.
Karikatur des Tages
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Ein Mythen-Held gibt auf
Zeichnung: OTZ/Bruns
Andreas Wolf aus Zickra organisiert Markt in Erfurt
Kunsthandwerkertreff am Wochenende
Erfurt/Zickra (OTZ).
In den „Frühlingssalon der Kunsthandwerker" in der Benediktinerklosterkirche auf dem Petersberg in Erfurt sind Interessierte am Sonnabend, 6. März, 11 bis 18 Uhr, und am Sonntag, 7. März, 10 bis 18 Uhr eingeladen.
Wie jeden Lenz und jeden Herbst seit fünf Jahren organisiert Andreas Wolf, Drechslermeister aus Zickra, in der Peterskirche diese Zusammenkunft deutscher Meister des traditionellen Handwerks. Ein Wochenende lang bieten sie ihre Kunst feil, erklären den Besuchern gern ihre Geschichte und Technik, führen vor, wie es funktioniert.
Über. 60 Aussteller wird der Saal am 6. und 7. März beherbergen, fast alles Gewerke, die es im 12. Jahrhundert, als das Kloster in Stein gebaut wurde, schon existierten und als tradierte Fertigkeiten und individuelle Leidenschaften weiterleben.
Schmuckmacher, Korbflechter, Holzgestalter, Imker, Keramiker, Puppenbauer und Seifensie
der — nur Beispiele von Verarbeitungstechniken und Produkten. Kerzen, Damenkleider, Grafiken und Glas — nur ein Bruchteil der Materialien und Designs, die den Besuchern geboten werden.
Zu Gast auf dem Frühlingssalon sind Clown Alexander Jemino und Nikolaus Krebs. Jemino aus Bielefeld begeistert mit Pantomime und Jonglage, Tanz und Clownerien. Und es kommt Nikolaus Krebs aus dem hohen Norden, dessen skurrile Marionette „Knautschi" ihn überall hin begleitet.
Der Anspruch an eine nachhaltige, umweltfreundliche Wirtschaft, die die Region stärkt, weil sie ihre Stärken nutzt, werde hier erfüllt. Traditionelles Handwerk zum Anfassen und Zuschauen wird durch ein kulturelles Rahmenprogramm für die ganze Familie abgerundet.
Weitere Informationen zum „Frühlingssalon der Kunsthandwerker" gibt es bei Andreas Wolf unter Tel. (036623) 2 13 69 oder Funk (0171) 5 22 37 91.
Jürgen Claus als Vereinschef wieder gewählt
Elsterberg (OTZ/j. st.).
Jürgen Claus führt auch in den kommenden beiden Jahren den Verein zur Förderung des Feuerschutzes der Stadt Elsterberg. Er wird in der Vorstandsarbeit von Ralf Tomandl (2. Vorsitzender) und Katrin Strobel (Kassiererin) unterstützt. Dies ist das Resultat der zur Jahreshauptversammlung des Vereins im Gerätehaus durchgeführten Wahl. Per offener Abstimmung wurden die genannten Aufgabenbereiche, zu denen es jeweils nur einen Kandidaten gab, einzeln besetzt.
Im Block wurden dann von den anwesenden 53 Vereinsmitgliedern noch die Mitglieder des Vereinsausschusses bestimmt. Dies sind Hans-Joachim Hänel, Achim Limmer, Bernhard Köhler, Wolfgang Krumm, Ludwig Otto, Günter Schaller und Volker Strobel. Strobel ist Wehrleiter der Feuerwehr Elsterberg.
Vor der Wahlhandlung blickte Jürgen Claus zurück in das Vereinsgeschehen der letzten beiden Jahre. Er nannte dabei Vorstandstreffen, Wandertage mit Zielen in Caselwitz, Cunsdorf oder Görschnitz sowie die beiden Straßenfeste. Wie bisher ist auch für 2010 die Mittelbereitstellung zum Kauf von Ausrüstungsgegenständen für die Elsterberger Feuerwehr oder die Zuwendung bei Jubiläen, die die Vereinsmitglieder begehen, geplant.
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