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Anlaufpunkt für psychisch Kranke
Psychiatrische Institutsambulanz in Greiz beendet Psychiater-Notstand im Landkreis Von Kathrin Schulz Greiz (OTZ). "Wir sind sehr froh, den Psychiater-Notstand im Landkreis Greiz beenden zu können", zeigt sich Amtsärztin Dr. Gudrun Böttger gestern erleichtert und gratuliert gemeinsam mit Abteilungsleiterin Berit Dübler dem Team der neuen Psychiatrischen Institutsambulanz Greiz um Psychiater Dr. Oliver Grimm zur offiziellen Eröffnung. Mit Beginn des Jahres 2010 hatte das Asklepios Fachklinikum Stadtroda eine Institutsambulanz in der Brückenstraße 7/9 eröffnet und nach Auskunft von Dr. Grimm seitdem bereits um die 130 Patienten behandelt. "Viele von ihnen haben bisher zur Sprechstunde nach Stadtroda fahren müssen, jetzt können sie wohnortnah behandelt werden", erklärt Björn Pestinger, Geschäftsführer des Asklepios Fachklinikums Stadtroda.
Auch Heime und Behinderteneinrichtungen wie das Carolinenfeld können seit Jahresbeginn das psychiatrische Angebot vor Ort nutzen. Es gehe vor allem um ein ambulantes, multiprofessionelles, aufsuchendes Angebot für schwer und chronisch psychisch Kranke, das über die psychiatrische Grundversorgung hinaus gehe, erläutert Oberarzt Thomas Frisch, der für die drei Thüringer Institutsambulanzen in Stadtroda, Pößneck und jetzt auch Greiz den Hut auf hat. Natürlich, so Frisch weiter, sei es nunmehr auch möglich, für Greizer Patienten Termine für Spezialsprechstunden der Institutsambulanz in Stadtroda, beispielsweise für die Gedächtnissprechstunde oder einen Frühtest auf Demenz, zu vermitteln. Kommentar Gute Adresse Von Kathrin Schulz Keine Frage: Es ist eine gute Sache, wenn die Greizer wieder eine psychiatrische Praxis haben, die den Patienten eine wohnortnahe Behandlung ermöglicht. Schließlich ist es kein Geheimnis, dass die psychiatrischen Erkrankungen steigen. Man gehe davon aus, dass fünf bis zehn Prozent der Bevölkerung mindestens einmal im Leben einen Psychiater brauchen, wie Dr. Oliver Grimm am Rande der gestrigen Praxiseröffnung einschätzt. Die Brückenstraße in Greiz ist eine gute Adresse, der Weg vieler Patienten führt ins Herz der Stadt. Wenngleich die Institutsambulanz vor hat, ins Gelände der Kreiskrankenhaus GmbH zu wechseln. Im Roten Haus, wo eine psychiatrische Tagesklinik mit 15 Plätzen entsteht, sind die Handwerker schon eifrig bei der Arbeit. Ende des Jahres soll die Einrichtung des Asklepios Fachklinikums fertig sein.
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Durch Wirrwarr im Flugverkehr geirrt
Joachim Schulze einen Tag länger unterwegs Von Katja Grieser Greiz/Gera (OTZ). Ziemlich aufgeregt rief Christine Schulze, vielen Greizern noch bekannt als Gemeindepädagogin in der Stadt, am Dienstag in der OTZ-Redaktion an. Sie hatte den Bericht "Mit geringen Turbulenzen" in unserer Zeitung gelesen, in dem es um die Folgen des Pilotenstreiks bei der Lufthansa auf die Fluggäste ging.
"Mein Sohn steckt in Paris fest und braucht ein Hotelzimmer. Sein Flug wurde gestrichen", erzählt die inzwischen im Ruhestand befindliche Christine Schulze. Und da in dem Artikel auch über die Rechte von Fluggästen, deren Flüge annulliert wurden, berichtet wurde, erhoffte sie sich weitere Hilfe. Über den vermittelten Ansprechpartner war Schulze dankbar, "das hat mir sehr geholfen", sagt sie.
Gestern Mittag, einen Tag später als ursprünglich geplant, konnte Christine Schulze ihren Sohn Joachim B. Schulze vom Flughafen Leipzig abholen und in die Arme schließen. Der hatte viel zu berichten, nicht nur vom 17-tägigen Künstleraustausch auf Kuba, sondern auch von der abenteuerlichen Heimreise. "Die Informationen in Kuba waren recht knapp, aber kurz vor der Abreise habe ich von zu Hause eine SMS bekommen, in der ich auf die anstehenden Pilotenstreiks hingewiesen wurde", erzählt Joachim B. Schulze. Er war also vorgewarnt. Völlig erstaunt war er dann, als auf dem Flughafen in Paris - von dort sollte es weiter nach Leipzig gehen - sein Flug nicht einmal auf der Anzeigetafel zu finden war. Und das, obwohl er eigentlich mit Air France fliegen sollte, der Lufthansa-Pilotenstreik also vermutlich nicht die Ursache sein könne.
Von Paris kam er also am Dienstag nicht mehr weg, musste im Hotel übernachten. Vertröstet wurde er einen Tag, so dass er schließlich gestern Morgen gen Heimat fliegen konnte. Einen Tag später als geplant.
Vermutlich seien mehrere unglückliche Umstände schuld an der Verspätung, so Schulze. So könne es noch eine Nachwehe des Pilotenstreiks in Deutschland sein. Hinzu komme, dass die französischen Fluglotsen am Dienstag in den Streik getreten sind, also auch der französische Flugverkehr gestört war.
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Letztes Stück Schreberbergbrücke
Abriss auf der B 92 in Weida in wenigen Tagen abgeschlossen - Neubau beginnt ab März Weida (OTZ/KW). In wenigen Tagen wird von der alten Schreberbergbrücke auf der B 92 in Weida nichts mehr zu sehen sein. Der Bagger pickert sich bereits durch die Widerlager. Die Brücke ist in dem gleichen schlechten Zustand wie die gesamte Ortsumgehung, die seit vorigem Jahr erneuert wird. Und das heißt: Abriss. 200 Tonnen Beton sind abzutragen. |
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Spannung für Mensch und Tier
Teichwolframsdorfer Agrar ist Gastgeber der Thüringenmeisterschaft im Melken Von Marcel Hilbert Teichwolframsdorf (OTZ). Es herrscht Anspannung für Mensch und Tier in der Milchviehanlage von Gerd Halbauer. Für die Kühe sind die vielen neuen Gesichter ungewohnt. Bei den zehn Gästen aus allen Ecken Thüringens wächst die Aufregung, da gleich das große Melken beginnt. Es ist mir eine Ehre, Gastgeber dieses Wettbewerbs zu sein. Gerd Halbauer, Geschäftsführer Teichwolframsdorfer Agrar GmbH
Im Zelltest kontrollieren die Bewerber selbst noch einmal die Qualität der Milch auf mögliche Verunreinigungen, bevor der Wettkampftag über die Runden gebracht und die abschließende Bewertung in die Hände der Kampfrichter übergeben wird.
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Pegelstand nicht Besorgnis erregend
Landesanstalt gibt lediglich Hochwasservorwarnung für Weiße Elster heraus Greiz (OTZ/gru). Die Hochwassernachrichtenzentrale der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie in Jena hat am Dienstagnachmittag eine Hochwasservorwarnung für das Einzugsgebiet der Weißen Elster herausgegeben. Gestern Nachmittag betrug der Pegelstand in Greiz 2,33 Meter, Tendenz steigend. Das sei aber noch kein Grund zur Sorge, meint Dr. Lutz Baseler, Pressereferent der Landesanstalt: „Der Pegel steigt momentan an und liegt über dem Jahresmittelwert", informiert er. „Das müssen wir beobachten. Es ist aber noch kein Wert erreicht, der Anlass zu Befürchtungen geben müsste", so Baseler weiter. Der Meldebeginn für Hochwasser ist erst bei drei Metern erreicht, die erste Alarmstufe bei 3,40 Metern. Die weitere Hochwasserentwicklung hängt von der Temperaturentwicklung ab. „Da es in den nächsten Tagen kühler werden soll, gehe ich davon aus, dass der Pegel nicht weiter steigt", erklärt Dr. Lutz Baseler. |
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Rekord-Flut im Greizer Hallenbad
Schwimmen, Aubachtaler Hallenmeisterschaft: 15 neue Bestzeiten aufgestellt Von Sabine Penzel Greiz (OTZ). 15 Rekorde fielen bei den Hallen-Meisterschaften des 1. Schwimmklub Greiz am vergangenen Sonnabend. Kerstin Zöhke, Altersklasse 40, unterbot den Thüringer Altersklassenrekord auf 25m-Bahnen über 50 m Schmetterling. Sabine Penzel, AK 45, gelang dies über 50 m Brust und 200 m Lagen.
Kreisaltersklassenrekorde schwammen sowohl Daniela Fröbisch über 50 m Rücken als auch Angelique Oertel, beide Jahrgang 1993, über 50 m Brust und Schmetterling und 100 m Rücken. Beide Mädchen schwimmen zusammen mit dem Jahrgang 1994 in der Altersklasse A. Nadja Schrinner verbesserte den Kreisaltersklassenrekord über 100 m Brust in der AK 25, Kerstin Zöhke den über 200 m Rücken der AK 40.
Über 200 m Freistil stellte Michael Grätz, Jahrgang 1992, einen neuen Kreisaltersklassenrekord und Hallenrekord über 200 m Freistil auf. Medaillen, Jahrgang 2004: Eike Sonntag (2x Gold), Ben Dimter (Gold), Jahrgang 2003: Hannah Franke (2x Gold), Laura Wagner (Silber, Bronze), Moritz Schaub (Gold, Bronze), Lukas Hanke (Silber), Jahrgang 2002: Hanna Helvetia Häberer (4x Gold, 1x Silber), Marie Baumgärtel (Gold, 3x Silber), Laura Oertel (4x Bronze), Leon Elias Thomas (2x Gold), Luca Golz (Silber, Bronze), Jahrgang 2001: Elisabeth Czwienczek (2x Silber, 2x Bronze), Alexander Grätz (2x Gold, 1x Silber), Adrian Günther (2x Bronze), Tom Wilde (Bronze), Altersklasse D: Franziska Hanke (3x Gold, 1x Silber), Melanie Werner (3x Gold, 1x Silber), Milena Zöhke (2x Gold, 2x Silber), Sophie Geyer (Silber, Bronze), Adrian Schmidt (3x Gold, 1x Bronze), Sebastian Zwilling (Bronze), Richard Baumgärtel (2x Gold, 1x Silber, 1x Bronze), Ida Ditscherlein (Bronze), Altersklasse C: Tommy Meier (4x Gold, 1x Silber), Maxi Seyffarth (2x Gold, 2x Silber), Rosalie Babst (2x Gold, 2x Bronze), Martin Waltz (Bronze), Tom Friedrich (3x Bronze), Lukas Wegerich (2x Gold, 1x Silber), Alina Tristram (Gold, Silber Bronze), Svenja Jung (Bronze), Moritz Geilert (Bronze), Vivien Sonntag (Silber), Max Langer (Bronze), Altersklasse B: Frauke Vorpahl (3x Gold, 1x Silber), Isabell Zöhke (4x Gold), Sally Winkelmann (Silber, Bronze), Sophia Müller (Gold, Bronze), Eric Bursian (Gold, Silber, Bronze), Kai Fülle (3x Gold, Bronze), Altersklasse A: Angelique Oertel (3x Gold), Lucas Pfau (2x Gold, 1x Silber), Daniela Fröbisch (3x Gold, 1x Silber), Michelle Wünsche (2x Gold, 1x Silber, 1x Bronze), Jennifer Geilert (Gold, Silber), Tim Bursian (Gold, 2x Bronze), Junioren: Michael Grätz (4x Gold), Altersklasse 20: Alexander Jahn (Gold, 4x Silber), Stephanie Wessels (3x Gold), Altersklasse 25: Nadja Schrinner (3x Gold), Altersklasse 40: Kerstin Zöhke (4x Gold), Matthias Franke (2x Gold), Altersklasse 45: Sabine Penzel (4x Gold), Gunter Walzel (Gold, Silber), Altersklasse 55: Michael Lebek (2x Gold), Altersklasse 65: Bernd Lorenz (3x Gold), Siegfried Petz (Gold, Silber). Das gesamte Protokoll ist einzusehen unter: www.schwimmen-greiz.de |
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Änderungen in der Ringer-Bundesliga
Tagung der Ringerbundesligavereine Darmstadt (OTZ/D. Wolf). Am Wochenende fand in Darmstadt die jährliche Tagung der Ringervereine der 1. und 2. Bundesliga statt. Der Zweitbundesligist RSV Rotation Greiz wurde durch seinen Präsidenten Thomas Fähndrich vertreten.
Die wichtigsten Neuerungen die beschlossen wurden, sind: In der 1. Liga müssen vier Ringer einen deutschen Pass besitzen, darunter einen Sportler aus der U 23. Ist dies nicht der Fall, dann müssen fünf deutsche Ringer über die Waage gehen.
In der 2. Liga beschlossen die Vertreter den Anteil deutscher Ringer ab der Saison 2010/11 auf fünf zu erhöhen. Auch davon muss ein Ringer aus der Altersklasse U 23 kommen. Ist dies nicht der Fall, müssen sechs deutsche Athleten in der Mannschaft stehen.
Noch einen deutschen Ringer mehr müssen die Teams in der 2. Bundesliga ab der Saison 2011/12 einsetzen, so dass sie bis zu sieben deutsche Ringer auf die Matte bringen müssen. Weiterhin wurde auf Antrag der Bundestrainer, in Hinblick auf die EM 2011 in Deutschland, in beiden Ligen eine Gewichtstoleranz von zwei Kilogramm beschlossen.
Die Erstligakämpfe beginnen für die kommende Saison am 14. August, in der 2. Bundesliga am 21. August und am 18. Dezember stehen dann der Aufsteiger und der Absteiger fest.
In der 2. Bundesliga Nord gibt es bei der Staffeleinteilung einiges Neues. Es sind zum jetzigen Zeitpunkt wieder zehn Mannschaften in dieser Bundesligastaffel.
Die Greizer Fans können sich auf drei neue Gegner der einheimischen Bundesligastaffel freuen. Neu sind Absteiger KFC Leipzig, der eine Kampfgemeinschaft mit dem AC Taucha eingegangen ist, Aufsteiger KAV Mansfelder Land (Eisleben) und der SV Blau-Weiss Untergriesbach. Dieser Verein nimmt die Stelle von TSV Windeck 1861 Burgebrach ein. Diese kämpfen in der neuen Saison in der 2. Bundesliga Mitte. Der SV Untergriesbach belegte in der vergangenen Saison in der 2. Bundesliga Süd Platz vier. Es könnte ein Wiedersehen mit dem Ex-Greizer Daniel Ligeti geben. Die Untergriesbacher haben bei Heimkämpfen bis 1000 Zuschauer. Untergriesbach liegt in der Nähe von Passau. So sieht die die Staffeleinteilung der 2. Bundesliga für die neue Saison aus: FC Erzgebirge Aue, TuS Jena, SV Luftfahrt Ringen Berlin, SV Blau-Weiss Untergriesbach, RSV Rotation Greiz, WKG KFC Leipzig/AC Taucha, WKG Pausa/Plauen, KAV Mansfelder Land (Eisleben), WKG Rostock/Warnemünde und der RC Germania Potsdam.
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Lilian Molder Sechste im Mehrkampf
Leichtathletik, Hallenmeisterschaft Von Ralf Peter Erfurt (OTZ). Die jüngsten Leichtathleten kämpften am Sonntag in Erfurt bei den Ostthüringer Meisterschaften im Mehrkampf um die begehrten Plätze auf dem Siegerpodest. Es galt, die in den Übungsstunden erlernten Fertigkeiten auch im Wettkampf zu bestätigen und gute Leistungen abzuliefern.
Die Sportler des Leichtathletik (LV) Einheit Greiz konnten sich am Ende eines recht anstrengenden Tages über einige neue Bestleistungen und Platzierungen unter den besten Zehn ihrer Altersklassen freuen. In der W 8 erkämpfte Lilian Molder mit 697 Punkten im Dreikampf als Sechste einen Platz auf dem Podium, und Lilli Oettert belegte mit 652 Punkten Rang acht.
Ergebnisse: W 8: 6. Molder 697 P. (50 m: 9,89 s - Weit: 2,42 m - 800 m: 3:34,95 min), 8. Oettert 652 P. (50 m: 9,89 s - Weit: 2,25 m - 800 m: 3:41,75 min); M 11: 7. Elschner 1425 P. (50 m: 8,36 s - Weit: 3,79 m - 60 m Hü: 11,88 s - 1000 m: 3:43,44 min); W 11: 9. Schulze 1450 P. (50m 8,31s - Weit 3,78m - 60mHü 12,56s - 800m 3:23,85min). |
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Aufregendes Derby mit Fabelergebnissen
Kegeln, Herren, Kreisliga: Waltersdorfer Reserve siegt mit Bahnrekord auf der "Schaltis" Greiz-Sachswitz (OTZ/H. Löffler). Mit Superlativen sollte man im Allgemeinen vorsichtig umgehen. Im diesem Fall sind sie allerdings angebracht: Das Derby zwischen Chemie und Waltersdorf II brachte neben absolut hochklassigem Kegelsport Rekorde in Einzel und Mannschaft sowie eine, nicht nur von der anfeuernden Lautstärke her, atemberaubende Atmosphäre. Es war ergebnistechnisch das Beste, was in der Liga und nicht nur in dieser Saison seit Jahren geboten wurde. Einzelergebnisse, 1. Durchgang: Sven Birk (Chemie) 442/314 Volle - Eugen Fogel (TSV II) 435/302 Volle; Frank Gerlach 390 - Robert Ringel 458/315 Volle 2. Durchgang: Ralph Duensing 428 - Hans-Peter Meyer 476/327 Volle Franz Walzel 446/308 Volle - Manfred Löffler 439/305 Volle 3. Durchgang: Kai Lehmann 517/Einzelbahnrekord/203 Abräumer - Nico Hänse 451/311 Volle Winfried Schieweck 428 - Bernd Strobel 469/327 Volle Spielstatistik Chemie - TSV 1890 II: 1793:1887 Volle, 858:841 Abräumer, 30:24 Fehlwürfe. |
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Greizer Läufer beginnen erfolgreich Leichtathletik, Meuselwitzer Winterlauf Von Ralf Peter Meuselwitz (OTZ). Der 21. Winterlauf in Meuselwitz mit insgesamt 85 Teilnehmern war am letzten Sonntag für die Greizer Leichtathleten der Beginn einer Laufserie in den Frühling, deren Höhepunkt der Greizer Straßenlauf am Sonnabend, dem 13. März ist.
Der erfolgreiche Start wird für die talentiertesten Läufer im Schülerbereich in den nächsten Wochen mit einem verstärkten Ausdauertraining fortgesetzt, auch im Hinblick auf die am 24. April beginnende Bahnsaison.
Im Zwei-Kilometer-Lauf überzeugten die derzeit besten Nachwuchsathleten des LV Einheit Greiz mit guten Leistungen. Lucas Oettert gewann nach 7:29 Minuten nicht nur bei den Schülern der Altersklasse 12/13, sondern lief auch als Gesamtsieger ins Ziel auf dem Meuselwitzer Sportplatz. Bei den gleichaltrigen Mädchen setzte sich am Ende Vanessa Geist mit 9:01 Minuten durch und sorgte für einen weiteren Altersklassensieg. |
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25. Februar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes Die Stadt stets als Ganzes sehen
Zeulenroda-Triebeser Wirtschaftsförderer Hans Lipka hat morgen den letzten Arbeitstag Haben Sie Ihren 65. Geburtstag gut überstanden? Interview: Steffen Beikirch Prioritäten setzen Von Steffen Beikirch Mit Hans Lipka verlässt morgen ein Mann der ersten Stunde das Zeulenrodaer Rathaus, um mit 65 Jahren in den Ruhestand zu gehen. Das Wörtchen "wohlverdient" darf man bei ihm getrost einfügen. Darin sind sich alle, die den Hirschbacher kennen, einig.
Ein paar Dinge, sagt Lipka, habe er allerdings noch zu regeln. Auch nachdem er morgen Mittag sein Büro vis-a-vis vom städtischen Bauamt ausgeräumt hat, wird er deshalb nächste Woche noch in der ein oder anderen Stadtangelegenheit unterwegs sein. Weil es seine Art ist, Versprechungen auch zu halten oder - wenn sie nicht begründet sind - gar nicht erst zu machen.
Seine unbürokratische Denkweise und das stets pragmatische, zielorientierte Handeln haben manchen Entwicklungserfolg der letzten 20 Jahre erst möglich gemacht. Um so enttäuschender ist es, dass man seinen Stuhl nicht wieder besetzen wird. Obwohl es Versuche gab, einen geeigneten Nachfolger zu finden. Und obwohl die Stadtratsfraktionen parteiübergreifend angemahnt haben, diese wichtigen Aufgabenfelder nun nicht einfach mit der Gießkanne umzuverteilen.
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25. Februar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes Neuer Straßenname im Ausweis, aber Schild fehlt
Notarzt auf der Suche nach der Lindenallee Von Heidi Henze Zeulenroda (OTZ). Im Personalausweis steht es bei Thomas Schüler schon schwarz auf weiß: Der gebürtige Zeulenrodaer wohnt nicht mehr in der Lindenstraße, sondern fortan in der Lindenallee.
Aufgrund der Doppelung von Straßennamen seit der Fusion 2006 von Zeulenroda-Triebes musste im vergangenen Jahr nun eine Regelung der Straßennamen geschaffen werden. Doppelnamen sollten der Vergangenheit angehören. Drei Jahre nach der Städtefusion musste die Auflage der Thüringer Kommunalordung erfüllt werden: Per Beschluss beseitigte der Stadtrat doppelte Straßennamen. Somit ist aus Zeulenrodas Goethestraße die Goetheallee und aus der Lindenstraße die Lindenallee geworden sowie aus der Puschkinstraße Am Puschkinpark, aus der Gartenstraße der Gartenweg, aus der Nordstraße der Nordweg. Per Beschluss des Stadtrates ist es amtlich, und wie Thomas Schüler lassen die betroffenen Bürger die Adresse im Personalausweis im städtischen Einwohnermeldeamt ändern. In den Köpfen haben sich die Anwohner der Lindenallee bereits an ihren neuen Straßennamen gewöhnt. Der Part der Stadtverwaltung steht allerdings noch immer aus.
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25. Februar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes Verein sorgt für Leben im Winkelmannschen Haus
Wurmfraß macht aber zu schaffen Von Volkmar Fischer Triebes. "Kraut und Rüben" steht auch für 2010 wieder im Veranstaltungsplan des Vereins "Winkelmannsches Haus" Triebes. Gleich zwei Mal: am 8. Mai und 2. Oktober jeweils von 13 bis 16 Uhr.
Doch "Kraut und Rüben" meint hier nicht, dass es in dem Haus in der Aumaer Straße 16 drunter und drüber geht. Kenner wissen: Das ist der Titel der traditionellen Pflanzentauschbörse, die vor Beginn der Pflanzzeit und zur Erntezeit im Hof des Anwesens durchgeführt wird und sich schon einen festen Besucherstamm erobert hat.
Auch "Wir eiern rum - Osterfest für Alt und Jung" hat einen festen Platz im Veranstaltungkalender, der zur Jahresmitgliederversammlung im Gasthof "Kranich" beschlossen wurde. "Rumgeeiert" wird übrigens am 27. März von 13 bis 17 Uhr. Doch vorher gibt es noch zwei Veranstaltungen. Am 8. März, 20 Uhr, den traditionellen Englischstammtisch und am 12. März, 18 Uhr, eine Buchlesung. Steffen Tippmann, ein gebürtiger Triebeser, der mit seiner Familie jetzt in Weida wohnt, stellt sein Erstlingswerk "Der Zeitzeuge" vor (OTZ berichtete).
Vorangegangen war der Erarbeitung des neuen Jahresplanes eine kritische Bestandsaufnahme der Aktivitäten 2009 durch Vereinsvorsitzende Cathi Richter. Wie Ortsteilbürgermeister Hartmut Strobel bestätigte, hat sich der Verein mit viel Engagement und Einfallsreichtum in die Feierlichkeiten "800 Jahre Triebes" eingebracht. Dafür gab"s neben herzlichen Dankesworten für jedes Vereinsmitglied auch eine silberne, streng limitierte Erinnerungsmedaille. Und die haben sich die Vereinsmitglieder redlich verdient, denn neben der Beteiligung am Festumzug wurde auch mit Unterstützung von Regina Pohl eine Postkartenbörse organisiert, es gab die beliebte Veranstaltung "Aus der Erinnerung geplaudert", bei der es längst nicht mehr nur um Geschichten vom Winkelmannschen Haus geht, sondern auch darum, wer mit wem in früheren Zeiten geschäkert haben soll. Große Resonanz fand der Vortrag zur 800-jährigen Geschichte von Triebes, und auch der Kinotag mit drei Veranstaltungen war ein voller Erfolg. Was hier finanziell positiv zu Buche schlug, musste bei der Musikveranstaltung mit der Gruppe "Flaxmille" wieder zugebuttert werden. Trotzdem sind sich die Vereinsmitglieder einig, auch in diesem Jahr wieder ein Konzert mit Irish-Folk zu organisieren, weil es vor allem die jüngere Generation anspricht, und um die sei man besonders bemüht, um Leben ins Winkelmannsche Haus zu bringen. |
| 25. Februar 2010 /OTZ |
Kurz notiert: |
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Karikatur des Tages
Gängige Stil-Wellen durchbrechen Greizer Band Wellenbrecher im JC Spektrum Greiz (OTZ/M. Hilbert). „Wir spielen Rockmusik" — so allgemein wie möglich hält Matthias Pohle die Genre-Einordnung der Band, der er seit über einem Jahr seinen Gesang verleiht.
„Wellenbrecher" heißt diese, und stilistisch, so meint der Greizer, sei der Name Programm für die Band, die Sonnabend im Greizer Jugendclub Spektrum auftritt: „Bei sechs Bandmitgliedem mit verschiedenen Musikinteressen ist es schwer, sich verbindlich auf eine Art Musik festzulegen. Daher bringen wir von allem ein wenig ein und brechen so mit gängigen Stil-Wellen." So treffen in der Musik von Wellenbrecher düster-melancholische Elemente auf treibende Rockrhythmen und Ausflüge in schnelle Punk-Rock-Gefilde. Gemeinsamer Nenner aller Nummern ist der deutschsprachige Gesang, der textlich des öfteren an Gruppen wie Rammstein erinnert. Die Band, erklärt Pohle, sei einer der Haupteinflüsse auf die Texte, die überwiegend der Feder Von Frank Graf entspringen.
Seit August 2008 ist die Gruppe in ihrer jetzigen Besetzung aktiv. Doch das gemeinsame Musizieren reicht wesentlich weiter zurück, bis Anfang der 1990er Jahre. „Gitarrist Marcus Pömpner und Schlagzeuger Mathias Fiedler machen schon seit Jahren zusammen Musik", erklärt Pohle. Nach und nach seien dann Frank Graf als Rhythmus- Gitarrist, Lisa Griesche am Keyboard, Claudia Steudel am Bass und letztlich Pohle selbst zur Band gestoßen. „Ich habe gehört, dass ein Sänger gesucht wird und bin einfach von mir aus hingegangen", erinnert er sich und ergänzt grinsend: „Bis heute bin ich nicht offiziell in die Band aufgenommen worden." |
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