16. Februar 2010 /OTZ

Verkaufsschlager Perla

Souvenirs, die 2009 in der Greizer Tourist-Information angeboten wurden, und noch erhältlich sind: Janine Merkel (von links) mit dem Greiz-Spiel und einem Bild vom Oberen Schloss, Carolyn Oeser zeigt die Perla und die Festschrift, Severin Zähringer mit den DVDs „Greiz hat Reiz, „Thüringentag und „Festumzug sowie einem Malbuch.
Souvenirs, die 2009 in der Greizer Tourist-Information ange-
boten wurden, und noch erhältlich sind: Janine Merkel (von
links) mit dem Greiz-Spiel und einem Bild vom Oberen Schloss,
Carolyn Oeser zeigt die Perla und die Festschrift, Severin
Zähringer mit den DVDs „Greiz hat Reiz", „Thüringentag" und
„Festumzug" sowie einem Malbuch.
Foto: OTZ/Freund

Jahresbilanz der Tourist-Information Greiz - Jubiläumssouvenirs kommen gut an

Von Katja Grieser Greiz (OTZ).

Perla hat sich im Vorjahr als Verkaufsschlager entpuppt. Aus dem Jahresbericht der Tourist-Information Greiz, der dem Kulturausschuss in seiner jüngsten Sitzung vorgelegt wurde, ist zu lesen, dass allein 2563 Schlüsselanhänger in Form des Maskottchen der 800-Jahrfeier und 1491 Plüsch-Perlas verkauft wurden (Stichtag 31. Dezember). Aber auch andere Artikel, die im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Stadtjubiläum standen, waren gefragt, so die Porzellan-Medaille oder die DVD "Greiz hat Reiz". 800 Jahre Greiz waren auch Anlass für diverse Publikationen der Tourist-Info. So wurden u. a. ein Reiseplaner 2009/2010 mit Gastgeber- und Gaststättenverzeichnis, ein mehrsprachiges Imageprospekt zum Jubiläum, ein Flyer Gästeführungen 2009 sowie ein Malbuch "Greiz 2009" heraus gebracht. Mit zahlreichen Anzeigen und redaktionellen Veröffentlichungen in unterschiedlichen Medien machte die Greiz-Informationen auf die Veranstaltungen in der Park- und Schlossstadt aufmerksam.
Auch auf Messen waren die Greizer präsent. Dazu gehörten beispielsweise Auftritte bei der Reisemesse in München im Februar oder die Freizeit- und Hochzeitsmesse in Plauen. Zu den eigenen Veranstaltungen im abgelaufenen Jahr gehörten der Greizer Gästeführertag am 21. Februar, die Mitgliedsversammlung des Vereins Städtetourismus in Thüringen in den Fürstensälen Ende März, die 1. Greizer Tourismusbörse am 16. Mai sowie das Greizer Treffen 2009 Anfang Oktober. Natürlich gehört zu den Hauptaufgaben der Tourist-Informationen das Durchführen von Stadtführungen jeglicher Art. Neu ins Programm aufgenommen wurden 2009 die geführten Rundgänge durch die Greizer Neustadt, die Führungen mit der "Vogtländerin" sowie im Dezember die Überraschungsführungen. Gemeinsam mit dem Mode- und Showteam sind Veranstaltungen wie die beiden Kindergruselnächte oder die Halloweennacht auf dem Oberen Schloss durchgeführt worden - offenbar mit Erfolg. Denn in diesem Jahr wird das Angebot erweitert, im Sommer soll es eine "Gruselnacht für Erwachsene" geben. Bei 160 Stadt- oder Parkrundgängen zeigten im Vorjahr die Stadtführer 2808 Teilnehmern die "Perle des Vogtlandes" (2008: 94 Führungen mit 1775 Teilnehmern). Gestiegen ist auch die Zahl der Rundgänge auf dem Oberen Schloss. 566 Mal wurde eine Tour gestartet, 6560 Interessierte konnten sich so auf dem Oberen Schloss umsehen. Allerdings sind das weniger als im Jahr zuvor, als 6778 Gäste das Obere Schloss besuchten. Auch in finanzieller Hinsicht habe sich die Erweiterung der Angebotspalette bemerkbar gemacht. So konnten im vergangenen Jahr gut 21 290 Euro durch die verschiedenen Führungen eingenommen werden. Vergleicht man diese Zahl mit der vom Vorjahr - hier waren es knapp 18 000 Euro -, ist eine deutliche Steigerung zu erkennen. Sicher ist das Ergebnis auf das Festjahr und das Mehr an Besuchern, die Greiz einen Besuch abstatteten, zu erklären. Erstaunlicherweise hat sich das Jubiläumsjahr in den Übernachtungszahlen überhaupt nicht niedergeschlagen, zumindest nicht positiv. Konnten im Jahr 2008 18 859 Übernachtungsgäste gezählt werden, waren es 2009 18 656. Erfasst worden sind jedoch lediglich die Hotels, Pensionen etc., die mehr als neun Gästebetten haben, denn nur sie müssen ihre Übernachtungszahlen ans Statistische Landesamt senden. Hierzu zählen in Greiz das Schlossberghotel, das Hotel am Wald, das Hotel Ambiente, das Haus Friedensbrücke, der Gasthof Krug zum grünen Kranz, die Pension Vogtlandblick, der Landgasthof Petzold, die Jugendherberge sowie das Gästehaus der Sportschule Kurt Rödel.
Auf der Agenda für 2010 stehen bei der Tourist-Information Greiz u. a. die Fertigstellung der neuen Internetseiten www.greiz.de, die Rundgänge mit dem Greizer Reußenpaar, die als neues Angebot eingeführt werden, sowie das Weiterführen bereits etablierter Rundgänge durch die Stadt. Zudem soll eine Tourismus-Karte Greiz erstellt und heraus gegeben werden, mit den präzisen Planungen könne jedoch erst mit der Eröffnung des Museums im Oberen Schloss abgeschlossen werden. Darüber hinaus sollen auch 2010 die touristischen Angebote für die bekannten Zielgruppen erweitert werden.


16. Februar 2010 /OTZ

22 Vereine zum Rosenmontagsumzug - Hohenleubener für schönsten Wagen prämiert

Zum Abschluss des Umzugs versammelten sich alle Teilnehmer auf dem Westernhagenplatz zum närrischen Kräftemessen.
Zum Abschluss des Umzugs versammelten sich alle Teilnehmer auf
dem Westernhagenplatz zum närrischen Kräftemessen.
Fotos: OTZ/Freund

Von Susann Grunert Greiz (OTZ).

Zur Abwechslung rieselte es am Rosenmontag mal keine Schneeflocken sondern — trotz Verbot — reichlich Konfetti aus gut gestopften Kanonen vom Himmel.
Zum vierzehnten Mal lud die Greizer Faschingsgesellschaft (GFG) zum Rosenmontagsumzug durch die Greizer Innenstadt. Neben den Hausherren aus Greiz, den „bunten Vögeln" aus Obergrochlitz, den Zeulenrodaer Karpfen oder den Faschingsvereinen aus Hohenleuben, Weida oder Seelingstädt hatten auch sieben sächsische Karnevalsgruppen, unter anderem aus Elsterberg oder Plauen, den Weg in die närrische Perle des Vogtlandes gefunden. „Im Gegensatz zu den Erfurtern lassen wir unseren Umzug nicht ausfallen" lautete der Gruß der GFG an die Landeshauptstädter, die dem vielen Schnee Tribut zollen mussten. Kalte Füße hielten die Greizer jedoch nicht vom Feiern ab. Schon gut eine halbe Stunde vor dem Start um 14 Uhr versammelten sich die Neugierigen auf den Bürgersteigen. Von der Carolinenstraße rollte der bisher größte Umzug mit 500 Teilnehmern auf 1200 Metern Länge über Schlossbrücke und Dr. Rathenau-Platz, durch die Thomasstraße, Burgstraße und Burgplatz bis zur großen Bühne auf dem Westernhagenplatz. Hier kamen alle 22 Vereine wieder zusammen, um den schönsten Umzugswagen zu prämieren und das Spiel der Vereine zu absolvieren. Bei letzterem war Köpfchen gefragt, denn die Siegprämie von drei Bierkästen gewann nur derjenige, der zuerst vierzehn gleiche Gegenstände mit einem Mindestgewicht von zwei Kilogramm auf der Bühne präsentieren konnte. Ein schnell hervor gezauberter Kasten Limonade brachte den Narren des VVC Plauen den Sieg. Bürgermeister Gerd Grüner machte die Karnevalisten des HCV glücklich, die den Pokal für den schönsten Wagen mit nach Hohenleuben nehmen konnten. Auch der Endspurt für den OTZ-Fotowettbewerb ist eingeläutet.
Schicken Sie ihr schönstes Karnevalsfoto bis 18. Februar an die OTZ, Burgplatz 10, in, 07973 Greiz oder per E-Mail an foto-gr@otz.de.

Närrische Textperlen

Von Susann Grunert

Sie gehört zum Karneval wie Pfannkuchen und Bütt: die Stimmungsmusik. Jedes Jahr vom 11. November bis Aschermittwoch erwachen Holzmichel, Rotes Pferd & Co. zum Leben, platzieren sich de Höhner und Bläck Fööss in den Top 100 der deutschen Singlecharts. Manch zynischer Mund mag ja meinen, dass Textperlen à la "Ich hab ´ne Zwiebel auf dem Kopf, ich bin ein Döner" nur mit aufgesetzter Narrenkappe zu ertragen sind. Doch ohne Musik keine Stimmung, ohne Stimmung kein Karneval. Und den Faschingsmuffeln sei gesagt, in weniger als 24 Stunden ist vorerst wieder alles vorbei. Bis ab Mitte November neue stilblütige Gassenhauer wachsen...

Fotografische Eindrücke von Wolfgang Mecir -
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16. Februar 2010 /OTZ

Leserbriefe

Greizer bei Protest gegen Neo-Nazis

Zu den Berichten über die Ereignisse in Dresden schreibt Torsten Röder aus Greiz:

„Sie kommen nicht durch!", das war die Losung für viele Dresdner, die am Sonnabend gegen den jährlichen Neonaziaufmarsch demonstrierten. Auch Greizer waren nach Dresden gereist, um zu verhindern, dass die Feierlichkeiten anlässlich der Zerbombung Dresdens durch Neonazis missbraucht werden. Der erste Eindruck: Dresden glich wieder einmal einer Festung. Massive Polizeipräsenz durch Hubschrauber und Straßenkontrollen, Jugendlichen wurde der Zugang zur Dresdner Neustadt verweigert. Touristen und Journalisten wurden an jeder Elbbrücke kontrolliert. Dennoch gelang es dem Aktionsbündnis „Dresden Nazifrei", dass die Rechten diesmal keinen Meter marschierten. Durch die Organisation von Straßenblockaden mussten sich die Neonazis mit einer „Standkundgebung" auf dem Schlesischen Platz vor dem Bahnhof Dresden- Neustadt begnügen. Die Blockaden hielten stand - Dank des Ausharrens von engagierten Bürgern jeder Altersgruppe, Gewerkschaftern sowie Sympathisanten verschiedener Parteien. So z.B. auf dem Albertplatz, wo auch Konstantin Wecker ein Konzert gab. Per Megafon hatte die Organisationsleitung zur Besonnenheit gemahnt: „Wir nutzen den gewaltfreien Protest". Nach Beendigung der in der Altstadt separat stattfindenden Menschenkette gaben viele Dresdner weiter Unterstützung, in dem sie die Straßenblockaden trotz Kontrollen der Polizei mit ihrer Anwesenheit unterstützen. Dieser Samstag war ein beeindruckendes Beispiel für zivilgesellschaftlichen Ungehorsam, trotz demonstrativer Staatsmacht mit relativ einfachen Mitteln Gesicht zu zeigen und Naziaufmärsche gewaltfrei zu verhindern.


Ohne Insiderwissen

Zu seiner Domainreservierung schreibt Jan Popp:

Die Reaktionen auf meine Domainreservierung waren größtenteils positiv, allerdings gab es auch Missverständnisse. Ich möchte hiermit nochmals klarstellen, dass die Domain bereits im März 2009, also bevor ich Stadtratsmitglied wurde, reserviert wurde. Zuvor hatte ich angeregt, die Domains zu sichern und eventuell den Namen „Vogtlandhalle" schützen zu lassen, was bis dahin aber nicht geschah.
Aus Meinungen der Greizer erkannte man damals schon, dass der Name Vogtlandhalle aus werbestrategischen Gründen ein Favorit sein könnte. Recherchen zum Domainnamen im März 2009 hatten überraschend ergeben, dass dieser noch nicht vergeben war. Von der Reservierung und meiner Absicht, diese der Stadt Greiz auch kostenlos zur Verfügung zu stellen, habe ich die Stadtverwaltung mehrfach schriftlich in Kenntnis gesetzt.


Ein echter Wohltäter

Zum gleichen Thema schreibt Rene Kramer, Greiz:

Jan Popp ist ein echter Wohltäter für Greiz! Die Rechte an der Domain „Vogtlandhalle" und „Vogtlandhalle-Greiz" hat er sich „schon vor einem Jahr” gesichert und zahlt entsprechende Gebühren. Den Namen hat er dann bei einem ihm bekannten Internetspeicherplatzanbieter hinterlegt (und zahlt dort auch Gebühren). Er hoffte, dass er im Kulturausschuss mit dazu beitragen kann, dass die Stadthalle den Namen „Vogtlandhalle" bekommt und er die Internetdomain der Stadt kostenlos überlassen kann. Soviel Großzügigkeit braucht Greiz bei den klammen Kassen. Dass Greiz dann die Webseite kostenpflichtig bei oben genanntem Anbieter in Reichenbach betreiben müsste, lassen wir außen vor. Vielleicht übernimmt Herr Popp diese Gebühren. Sollen wir das glauben? Obwohl, es heißt: Im Zweifel für den Angeklagten. Man könnte aber auch auf den Verdacht kommen, dass dies ein weiterer Baustein zur Entzauberung der FDP ist.


Musikschule für alle

Zu „Ein Schritt gegen die Ausgrenzung" schreibt Daniela Walter, Vorsitzende des Fördervereins der Kreismusikschule „Bernhard Stavenhagen" :

Als Vorsitzende des Fördervereins der Musikschule möchte ich zur Aussage der Frau Monika Zirk vom Kinder- und Jugendschutzdienst im OTZ-Artikel, das Kinder von Hartz IV-Empfängern aufgrund der derzeitigen Regelsätze vom Musikunterricht ausgegrenzt sind, folgendes mitteilen: Grundsätzlich steht die Teilnahme am Musikschulunterricht allen Kindern, unabhängig von der sozialen Herkunft und den finanziellen Möglichkeiten, offen. Die Gebühren für den Musikschulunterricht sind gestaffelt nach Familieneinkommen, so dass auch Kinder aus Hartz IV- Familien die Möglichkeit haben, ein Musikinstrument zu erlernen. Die, vom Regelsatz für 6- bis 13-jährige Kinder, der derzeit 251 Euro beträgt, aufzubringende monatliche Gebühr für den Unterricht beträgt derzeit 8 Euro. Bei besonderen Härtefällen kann sogar ein Antrag auf Befreiung gestellt werden. Unser Verein arbeitet gerade in dem Punkt der Finanzierung eng mit der Musikschule zusammen. Durch die ehrenamtliche Tätigkeit fast ausschließlich berufstätiger Mitglieder werden durch die Mitgliedsbeiträge, Spenden und viele weitere Aktionen Gelder zusammen getragen, die dann für den Ankauf von Instrumenten, die Bereitstellung von Leihinstrumenten, die finanzielle Unterstützung einzelner Schüler, insbesondere auch Fahrten zu Wettbewerben oder Konzerten eingesetzt werden. Wir organisieren einmal jährlich eine Ausfahrt für Kinder, wie im Dezember 2009, als wir mit 90 Kindern im Geraer Theater waren. Diese Angebote und Vereinsmittel stehen allen Kindern zur Verfügung. Ich verwahre mich nochmals gegen die Aussage, dass Kinder von Hartz IV-Empfängern vom Musikschulunterricht ausgegrenzt sind. Die Möglichkeiten sind hier durch die Musikschule und auch durch unseren Förderverein gegeben.


Die Redaktion behält sich das Recht vor, Zuschriften sinnentsprechend zu kürzen oder auszugsweise abzudrucken. Leserbriefe sind keine redaktionelle Meinungsäußerung.
Briefe per E-Mail an die Lokalredaktion Greiz bitte an lr-greiz@otz.de.


16. Februar 2010 /OTZ

Mylau erfolgreichstes Team

Die Mylauer Teilnehmer des Pokalwettbewerbs in Crimmitschau (hier nach der Siegerehrung) konnten mit guten Einzel- und Mannschaftsresultaten überzeugen.
Die Mylauer Teilnehmer des Pokalwettbewerbs in Crimmitschau
(hier nach der Siegerehrung) konnten mit guten Einzel- und
Mannschaftsresultaten überzeugen.
Foto: Katrin Müller

Eisschnelllauf, Nachwuchs, 20. CEV-Pokal in Crimmitschau: Auch Greizer Medaillen

Crimmitschau (OTZ/Müller).

Zum 20. Mal lud der Crimmitschauer Eislaufverein am Sonnabend zum Pokalwettkampf der Altersklassen acht bis elf in das Sahnparkstadion ein. 15 Teams aus Berlin, Dresden, Chemnitz, Crimmitschau und Mylau folgten der Einladung, was ein Starterfeld von 56 Läufern ergab. Davon stellte der TSV Mylau zwölf Teilnehmer (fünf davon aus Greiz), die in drei Mannschaften um den Mannschafts-Pokal kämpften. Das erste Team ging favorisiert an den Start. Nachdem Alicia Barndt und Michael Roth in ihrer Altersklasse den Sieg kassierten, Lisa auf Silber folgte und Philip Bronze beisteuerte, stand dem Sieg nichts mehr im Weg. Mylau I siegte mit 19 Punkten Vorsprung vor den beiden Crimmitschauer Vereinen CEV und CPV. Mit gerade einmal zwei Punkten Rückstand folgte Mylau II auf Platz vier. Hierzu hatte die guten Ergebnisse von Linda Reinhold (Platz 2), Jessy Seifert, Selina-Shirin Spörl (beide Platz 3) und Maximilian Mothes auf Platz 6 beigetragen. Lennard Schmidt holte für seine Mannschaft TSM III einen ersten Platz, gefolgt von Mannschaftskamerad Clemens Herrmann auf Platz zwei. Ebenfalls zur Mannschaft gehörten die beiden Jüngsten Manuel Zähringer und Jacob Seifert, die sich wacker in der Altersklasse acht auf die Plätze vier und sechs kämpften, was sie in der Pokalwertung auf Platz acht brachte. Neben der Mannschaftswertung wurden auch Einzelpokale vergeben. Vier der sechs Pokale gingen ins Vogtland. Wieder einmal überzeugte Alicia Barndt. Sie holte sich den Siegerpokal. Lisa Mulack wurde für ihre Leistung mit dem Silberpokal geehrt. Bei den Jungen gewann Michael Roth. Er lief über 200 m Bahnrekord. Noch ein Silberpokal ging für Philipp Gerbert nach Greiz. Medaillen wurden bei der Siegerehrung auch für die Mannschaftsläufe vergeben. Auch hier war es TSM I, die mit neun Sekunden Vorsprung vor dem CEV I und dem CPV I siegten. Mit nur 0,3 Sekunden Rückstand verfehlte TSM II die Bronzemedaille. TSM III kam wieder auf Rang acht. Schließlich gab es auch noch die Siegerehrung für die Einzelplatzierungen.
Mit diesen optimalen Ergebnissen war der TSV Vorwärts Mylau der beste teilnehmende Verein und hat sich zum Stolz aller und das zum wiederholten Male gegen die großen Vereine durchsetzen können.


16. Februar 2010 /OTZ

Hoffmann und Fuchs laufen Goldkür

Sarah Drechsel freut sich über den zweiten, Lennart Hoffmann über den ersten Platz.
Sarah Drechsel freut sich über den
zweiten, Lennart Hoffmann über
den ersten Platz.
Foto: Birke

Eiskunstlauf, Landesjugendspiele: Sieben Medaillen für Hainberger SV

Sonneberg (OTZ/Birke).

Bei den Landesjugendspielen im südthüringischen Sonneberg waren am Sonnabend auch die Eiskunstläufer des Hainberger SV Greiz e.V. vertreten und kehrten mit insgesamt sieben Medaillen und guten Platzierungen im Gepäck zurück. Zweimal Gold, zweimal Silber und dreimal Bronze, so lautet die Medaillenausbeute der Hainberger. Am Start für den Greizer Verein waren Lennart Hoffmann, Sarah Drechsel, Karolin Reinhold, Julia Fritsche, Tina Fuchs, Andreas Eckstein, Vincent Hoffmann, Anna Heuer, Beatrice Kothe, Cindy Liese, Irina und Tamara Meisel, Sophie Schulthes, Maja Werner, Julia Wolf und Antje Schulthes. Alle Sportler trugen mit Kampfgeist und einer gut gelungenen Kürdarbietung zu einem erfolgreichen Abschneiden der gesamten Vereinsmannschaft bei. Neben den Läufern aus dem Leistungszentrum Erfurt waren auch Sportler vom Ilmenauer Eissportverein am Start. Gewertet wurde im Leistungsportbereich nach Altersklassen und im Breitensport in den Kategorien "Freiläufer", "Figurenläufer" und "Kunstläufer". Ganz besonders konnten sich natürlich Lennart Hoffmann und Tina Fuchs über ihre Goldmedaillen freuen. Auch alle anderen Medaillengewinner und die vielen Platzierten können stolz sein, denn der punktuelle Abstand in den Ergebnissen war nur äußerst gering.
Der nächste Höhepunkt für die Greizer Kufensportler wird am Sonntagvormittag, 14. März die Vereinsmeisterschaft im Rahmen der Kreisjugendspiele sein. Bis dahin sollen auch die Programme etwas modifiziert werden. An diesem Tag gibt es auch ein kleines Schaulaufen, zu dem Gäste aus den Leistungszentren Chemnitz und Dresden erwartet werden. Eingeladen ist jeder Interessierte, der Eintritt ist frei.


16. Februar 2010 /OTZ

Meistertitel für Merlin Sewina

Ringen, Mitteldeutsche Meisterschaften: Von fünf RSV-Ringern vier nicht platziert

Eisleben (OTZ/Wolf).

Am Sonnabend fanden im sachsen-anhaltinischen Lutherstadt Eisleben die Mitteldeutschen Meisterschaften der Männer (Jahrgänge 1993 und älter) und der A-Jugend (Jahrgänge 1993/94/95) im Freistil statt. Veranstalter war der Landesringerverband Sachsen-Anhalt. Ausgerichtet wurden die Meisterschaften vom KAV Mansfelder Land. Sie wurden im Poolsystem ausgetragen. An diesen Meisterschaften nahmen Sportler aus 15 Vereinen aus Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen teil. Der RSV Rotation Greiz trat mit fünf Ringern, zwei bei den Männern und drei in der A-Jugend, an. Konstantin Sommer zog es vor, nach seiner für ihn nicht so überzeugenden Vorstellung bei den Mitteldeutschen Meisterschaften der Junioren nicht an diesen teilzunehmen. In der Gewichtsklasse 46 kg in der A-Jugend gewann Merlin Sewina gegen Paul Scharschmidt vom KFC Leipzig die erste Runde mit 6:0, und in der zweiten legte er seinen Gegner auf Schulter. Der Greizer war in allen Belangen überlegen und wurde mit diesem Sieg souveräner Mitteldeutscher Meister. Man muss sehen, zu welcher Leistung er bei den Deutschen Meisterschaften fähig ist, denn er startet das erste Jahr in dieser Altersklasse.
Robert Schaller (100 Kilogramm) konnte sich nach Niederlagen gegen Jliga Litvinov (KAV Mansfelder Land), Domenik Streich (KAV Mansfelder Land) und Franz Süß (AV Germania 06 Markneukirchen) nicht platzieren und somit seinen Mitteldeutschen Meistertitel aus dem Vorjahr nicht verteidigen.
Gideon Greschok (63 kg) vermochte sich in dieser mit 14 Teilnehmern nicht nur quantitativ, sondern auch leistungsmäßig sehr stark besetzten Gewichtsklasse nach Niederlagen gegen Maxemilian Grimm (KSC Apolda) und Hempel (WkG Pausa/Plauen) nicht platzieren.
Bei dem Männern nahm Trainer Falk Schlehahn Sebastian Wendel (84 kg/11 Teilnehmer) nach einer Niederlage gegen den körperlich sehr starken Saiol Aleksanow (KAV Mansfelder Land), im Hinblick auf die Deutschen Meisterschaften und seiner gerade überstandenen Verletzung, aus dem Wettkampf. Man muss abwarten, wie sich diese Verletzungspause weiter auswirkt.
Joel Greschok (74 kg/13 Teilnehmer) hatte Lospech. Im ersten Kampf traf der Greizer auf den amtierenden Deutschen Meister (66 kg) Felix Menzel vom 1. Luckenwalder SC. Er hatte keine Chance und unterlag. Trotz großer Gegenwehr unterlag Joel Greschok auch Madatasch Machatschew vom KAV Mansfelder Land und blieb unplatziert. Insgesamt verlief die Mitteldeutsche Meisterschaft - bis auf den Meistertitel von Merlin Sewina - nicht zufriedenstellend für Rotation Greiz. Es traten deutliche Nachteile gegenüber den in den Leistungszentren trainierenden Sportlern zu Tage, körperlich konnten die Greizer Sportler nichts entscheidendes entgegensetzen. Nun muss man sehen, wer an den kommenden Deutschen Meisterschaften teilnehmen wird.


16. Februar 2010 /OTZ

Freiwilliges Engagement im Fußball gewürdigt

Steffen Becker
Steffen Becker

Dankveranstaltung des KFA Greiz

Weida (OTZ/Köbke).

Der Kreisfußballausschuss (KFA) Greiz hat am 12. Februar die besten Ehrenamtlichen aus den Vereinen zur jährlichen Dankveranstaltung nach Weida eingeladen. Mit der 1997 vom DFB ins Leben gerufenen Aktion werden jährlich besondere Leistungen von ehrenamtlichen Fußballfunktionären gewürdigt. Aus den Vereinsvorschlägen wird der Kreissieger ermittelt, der dann die Chance hat, durch den TFV in den "Klub der Hundert" beim DFB aufgenommen zu werden.
Das im KFA Greiz eine gute Arbeit im Ehrenamt geleistet wird kommt schon damit zum Ausdruck, dass mit Helge Reichenbach (Weida) im Jahr 2000, Dieter Köbke im Jahr 2003, Frank Brettfeld 2007 (beide Greiz) und im Jahr 2009 Lutz Seiler (Berga) bereits vier Ehrenamtler dort aufgenommen wurden. Der Vorstand des KFA hatte diesmal Lutz Seiler (Berga), Steffen Becker (Cossengrün), Klaus-Dieter Noll (Pöllwitz), Rene Wetzel (Münchenbernsdorf). sowie Poetschlag (Greiz), Nadine Hutter (Zeulenroda) und Büttner (Hohenleuben) vorgeschlagen. Der Ehrenamtsbeauftragte des KFA Greiz, Günther Hoyer, würdigte die Ausgezeichneten in seiner Rede. Als Kreissieger konnte Lutz Seiler vom FSV Berga mit einem Präsent des KFA geehrt werden. Jahrelang hat er in Berga Jungen und Mädchen aus Kindergärten und Schulen für den Fußballsport begeistert. Durch sein Engagement trägt er entscheidend zur Erhaltung des Nachwuchsspielbetriebes bei. Becker und Noll, die beide schon mehr als 20 Jahre ehrenamtlich tätig sind, erhielten je ein DFB-Präsent, Wetzel die Ehrennadel des TFV in Bronze. Alle drei legen bei ihren Aufgaben besonderen Schwerpunkt auf die Leitungstätigkeiten und die Arbeit mit dem Nachwuchs. Wetzel ist in der Nachwuchsabteilung in Münchenbernsdorf als Übungsleiter im Bereich der F- und E-Junioren tätig, ebenfalls unterstützt er den Aufbau der Mädchenmannschaft.


16. Februar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes

Spuk schon dreimal ausverkauft

Laienspielgruppe Fragezeichen hat Kalender bereits vor der Generalprobe voll

Von Steffen Beikirch Weißendorf (OTZ).

Der Spuk im Rathaus ist schon vor der Premiere extrem begehrt. Die Laienspielgruppe Fragezeichen baut gerade erst die Kulissen auf, da kann Regisseurin Heidi Gerber bereits drei ausverkaufte Veranstaltungen im nunmehr 14. Bühnenjahr vermelden. Für die Termine 7., 13. und 20. März gibt es keine Karten mehr. Nicht weniger als 240 Leute pro Abend haben da einen Platz im Turnerheim Weißendorf reserviert. Gut möglich, dass das große Interesse mit dem Inhalt des Stückes zusammenhängt. Denn wiedermal greifen die Akteure aktuelle Bezüge auf. Ihr neuester Streich "Geist(er) im Rathaus" widmet sich dem Innenleben einer Stadtverwaltung, nimmt dabei Beamte gehörig auf die Schippe. Ähnlichkeiten mit Zeulenroda-Triebes seien natürlich reiner Zufall, betont Heidi Gerber verschmitzt und erzählt, dass die Bürgermeisterin in dem Schwank Elli Wachs heißt. Welch´ Zufall, dass man hier die echten Namen des Zeulenrodaer Stadtoberhauptes Frank Steinwachs und seiner Weißendorfer Amtskollegin Elvira Michel durchschimmern sieht.
"Wir zeigen ein bisschen was auf. Es ist aber nicht so, dass sich jemand in die Ecke gedrängt fühlen müsste", beugt Heidi Gerber allen Eventualitäten vor. "Da werden sich schon einige wieder erkennen", ahnt dagegen Marcel Fleischer. "Aber es kommt immer darauf an, wer sich den Schuh anzieht", wirft Ramona Fischer kess ein. Ziemlich vielsagende Andeutungen, die schon jetzt eine Menge Spaß erahnen lassen. Obwohl die 21 Mitglieder der Laienspielgruppe samt Angehörigen am Wochenende erstmal die Bühnendekoration im Turnerheim zusammenzimmerten. Wie immer ziemlich robust in Holzständerbauweise, mit echtem Fenster und einer nagelneuen Drehtür. Diese Woche folgen Tapete und Farbgebung, wofür wieder Corda Rudolph Hand anlegt. "Das Bühnenbild ist schließlich genauso wichtig wie das Spiel", begründet Heidi Gerber den ganzen Aufwand, für den die Hobbydarsteller stets materielle Unterstützung vom BTZ der Handwerkskammer sowie der Möbel-SB-Halle und dem Hagebaumarkt erhalten. Die Einschränkungen, die der Turnverein Weißendorf jetzt sechs Wochen ohne Bühne hinnehmen muss, gehören ebenfalls mal erwähnt. Für ihre schauspielerischen Qualitäten sind die diesmal zehn Mimen dagegen ganz allein zuständig. Sie proben bereits seit Anfang November zweimal wöchentlich im Zeulenrodaer Gymnasium, Haus II. Ab diesem Wochenende beginnen nun die "Durchlaufproben" vor Ort.
Am Freitag, dem 5. März, feiert "Geist(er) im Rathaus dann Premiere. Hierfür sind übrigens noch zehn bis 20 Karten erhältlich. Und für die Termine 12. und 19. März hat man sogar noch ausreichend Plätze in vorderen Reihen frei.Am 20./21. Februar können die bestellten Karten im Turnerheim Weißendorf von 10 bis 15 Uhr abgeholt werden. Außerdem erfolgt dann der Verkauf der Restkarten.

Die Termine:
Fr, 5. März, 20 Uhr (Restkarten) Sa, 6. März, 20 Uhr So, 7. März, 17 Uhr (ausverk.) Fr, 12. März, 20 Uhr Sa, 13. März, 20 Uhr (ausverk.) So, 14. März, 17 Uhr Fr, 19. März, 20 Uhr Sa, 20. März, 20 Uhr (ausverk.) Kartenbestellungen: Tel: (0170) 7706151 (Theo Gerber) und (0160) 6562696 (Annelie Krille).


16. Februar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes

Hohenleubens Stadträte unterstützen Kinder

Verpflegungs-Gutscheine für Leubazwerge

Hohenleuben (OTZ/H.Henze).

Wenn Hohenleubens Stadtväter schon das Begrüßungsgeld für die Neuankömmlinge der Stadt auf Anraten der Kommunalaufsicht einstellen mussten, dann wollen sie nun auf eine andere Art und Weise den Eltern zum Nachwuchs gratulieren, erläutert Hohenleubens Bürgermeister Klaus Köhler. Das Begrüßungsgeld stieß auf Bedenken in der Behörde, da es eine freiwillige Leistung wäre. Und solange man dafür Geld habe, sei eine staatliche Förderung an anderer Stelle fraglich. Nach Diskussionen in allen Fraktionen votierten die Stadträte einstimmig dafür, dass die Eltern für ihre Kinder, die ab 2010 geboren sind, bis zum Widerruf des Beschlusses einen Versorgungs-Gutschein erhalten. Dazu gehört ein halbes Jahr kostenfreie Verpflegung für die Sprösslinge bis zu vier Jahren in der Kindertagesstätte Leubazwerge. Der Gutschein ist personenbezogen und soll die Eltern materiell im kleinen Rahmen stimulieren, ihre Kleinen in diese Einrichtung zu bringen. Vorerst haben die Hohenleubener Stadträte für diese Investition in die Zukunft 2400 Euro eingeplant.
Über fünf Neuzugänge konnte sich die Kindertagesstätte im vergangenen Jahr freuen und dort drücken alle ganz mächtig die Daumen, dass in Zukunft mindestens ebenso viele Mädchen und Jungen die Leubazwerge komplettieren, so Petra Kirchner, die Leiterin der DRK-Kindereinrichtung. Vorsichtig haben die Stadträte im Hohenleubener Haushaltsplan mit zehn Kindern gerechnet. Dass wären für jeden Neuankömmling also 40 Euro pro Monat. Sollten mehr Kinder geboren werden, dann bekämen natürlich auch die anderen noch ihren Gutschein, bestätigt Matthias Lindig, Chef der Verwaltungsgemeinschaft Leubatal. Stetig ist die Stadt zusammen mit der DRK-Kindereinrichtung daran interessiert, die Attraktivität zu erhöhen: Ganztagsversorgung, umfangreiche Investitionen innerhalb des Konjunkturpaketes II und nun auch noch das Begrüßungsgeld, auf diese Angebote verweist Köhler. Sein Stellvertreter, Stadtrat Dirk Bergner (FDP), plädiert dafür, die Botschaft nach außen zu tragen, dass sich der Stadtrat zur Kindertagesstätte bekennt und gemeinsam mit ihr sich Gedanken macht, wie die Attraktivität erhöht werden kann. Momentan würden mit den insgesamt 33 Mädchen und Jungen im Alter von einem Jahr bis zum Schuleintritt drei tolle Faschingstage in der Hohenleubener Einrichtung gefeiert, so die Leiterin.


16. Februar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes

Schnelles Netz auch fürs Oberland

Breitbandversorgung soll ausgebaut werden

Pöllwitz (OTZ/jane).

DSL oder Internetseiten, die sich innerhalb weniger Sekunden aufbauen - davon träumt auch das Vogtländische Oberland. In der Gemeinde gibt es noch zahlreiche weiße Flecken, bei denen eine Versorgung mit dem schnellen World Wide Web bisher noch aussteht. Vor kurzem wurde die Kreisstudie veröffentlicht (OTZ berichtete), die zeigt, welche Gebiete im Landkreis Greiz noch mit Breitband unterversorgt sind. Dazu gehört auch das Vogtländische Oberland, weswegen Bürgermeisterin Sabine Lehmann (WG-PÖ) den Punkt Breitbandversorgung Ende Februar auch auf die Ausschusssitzung ihres Gemeinderats setzt, um erste inhaltliche Anregungen der Kreisstudie weiterzugeben. Den Fördermittelantrag für den Ausbau eines Breitbandnetzes hat die Bürgermeisterin bereits beim Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung (ALF) in Gera bereits gestellt. Um jedoch Fördergelder zu erhalten, müssen die Einwohner der Gemeinde ihr Interesse am schnellen Internet deutlich machen. Eine Befragung im vergangenen Jahr brachte noch nicht die von Lehmann gewünschte Resonanz. Lediglich zehn Prozent der Einwohner machten deutlich, dass sie DSL haben möchten. "Zehn Prozent reichen bei weitem nicht aus, um irgendwann einmal auch einen Anbieter zu uns zu locken", machte Lehmann aufmerksam.
Die Frage des Gemeinderats, ob Funkantennen eine geeignete Alternative darstellen, verneinte die Bürgermeisterin jedoch. Aufgrund der topographischen Besonderheiten im Oberland kämen Antennen, über die etwa Mobilfunkanbieter ihr UMTS-Netz - einen Standard für schnellen Mobilfunk - verbreiten, nicht in Frage. So hätte man auf die Verlegung von Kabel verzichten können. "Wir bleiben dran. Es sieht gar nicht so schlecht aus, wie anfangs gedacht. Wir sind bereits relativ gut versorgt", ist die Bürgermeisterin zuversichtlich, dass auch die letzten weißen Flecken im Gebiet einmal schnelles Internet haben.


16. Februar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes

Auf die Container, fertig, los

Auch die Igelgruppe sammelt fleißig mit.
Auch die Igelgruppe sammelt
fleißig mit.
Foto: K. Kulow

Kinder des Kindergartens "Frohe Zukunft" machen Altpapiersammeln zum Wettbewerb

Zeulenroda (OTZ/kk).

Wer derzeit in die Kindertagesstätte "Frohe Zukunft" kommt, sieht vor jeder Gruppentür einen kleinen Plastik-Container stehen. Darin sammeln die Kinder Müll. Doch nicht einfach irgendwelche Abfälle - alte Zeitungen, Prospekte und Kataloge müssen es sein. Was andere wegwerfen, daraus hat der Kinderförderverein "Frohe Zukunft" einen Wettbewerb gemacht. Bis Ende März können Eltern, Verwandte und Anwohner ihr Altpapier in einer Gruppe ihrer Wahl abgeben. Jeder volle Container wird auf einer Schautafel vermerkt. Der Gruppe, die am Ende die meisten hat, winkt eine Überraschung: Für die Großen sponsert der Verein einen Ausflug ins Eiscafé, bei den Kleinen entscheiden die Erzieher, was in der Gruppe gebraucht wird. "Wir sammeln schon lange Altpapier, um damit Vorhaben des Vereins zu finanzieren", erzählt Vorsitzende Anja Rentsch. "Früher sind wir auf etwa 100 Euro im Monat gekommen, jetzt, da es für Altpapier weniger gibt, haben wir uns etwas einfallen lassen, um mehr sammeln zu können." Das Geld kommt den Kindern der Einrichtung zugute. "Wir wollen in diesem Jahr unseren Garten umgestalten. Außerdem benötigen wir Geld für den neuen Kleinkindbereich und Spielgeräte", erzählt Rentsch.
Die Aktion wird gut angenommen. "Die Kinder gucken täglich an der Schautafel, wer vorne liegt", berichtet sie. "So lernen die Größeren gleich ein bisschen zählen und rechnen." Derzeit liegen die "Spatzen" vorn, "doch abgerechnet wird zum Schluss", so Rentsch, Erzieherin der Igelgruppe. Natürlich möchte sie mit "ihren" Kindern gewinnen.


16. Februar 2010 /OTZ

Kurz notiert:

Geänderte Verkehrsführung auf B 92 in Weida

Weida (OTZ).

Die Abbrucharbeiten der Schreberbergbrücke auf der B 92 in Weida haben mit dem Wochenstart begonnen. Der Verkehr wird ab sofort auf der B 92 in Weida auf die Behelfsumfahrung der Schreberbergbrücke verlegt. Alle Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die geänderte Verkehrsführung und die Beschilderung zu beachten. Durch die Abrissarbeiten kommt es zur zeitweisen Vollsperrung der unter der Schreberbergbrücke liegenden August-Bebel-Straße. Die Bewohner der Schreberbergsiedlung nutzen während der Vollsperrungen die Behelfszufahrt zu diesem Wohngebiet. Der Fußgängerverkehr wird während der jeweiligen Sperrung der August-Bebel-Straße parallel zur B 92 zum Papiermühlenweg geleitet.


Rosenmontagszug in Greiz

Mit einem Gaudi endete der Rosenmontagsumzug in Greiz auf dem Westernhagenplatz. Etwa 5000 fröhlich aufgelegte Zuschauer jubelten gestern den Narren im Stadtzentrum zu. 22 Gastvereine aus Thüringen und Sachsen gestalteten die bunten Bilder.
Foto: OTZ/Christian Freund

Mit einem Gaudi endete der Rosenmontagsumzug in Greiz auf dem Westernhagenplatz. Etwa 5000 fröhlich aufgelegte Zuschauer jubelten gestern den Narren im Stadtzentrum zu. 22 Gastvereine aus Thüringen und Sachsen gestalteten die bunten Bilder.


Karikatur des Tages

Zeichnung: OTZ/Bruns
Zeichnung: OTZ/Bruns


Billard-Lounge eröffnet

Zwei Billardtische, ebenso viele Dart-Spiele und weitere Spielmöglichkeiten prägen das Bild der neu eröffneten Billard- Lounge im „El Cabana in der Greizer Altstadtgalerie.
Foto: OTZ/Christian Freund

Zwei Billardtische, ebenso viele Dart-Spiele und weitere Spielmöglichkeiten prägen das Bild der neu eröffneten Billard- Lounge im „El Cabana" in der Greizer Altstadtgalerie.


Konfettiregen und Süßes im Rathaus

Kita-Programm im Kreuzgewölbe Triebes

Triebes (OTZ/St.B.).

Die Reinigungskräfte bekamen gestern besonders zu tun: Zig Hände voller Konfetti flogen am Vormittag durchs altehrwürdige Kreuzgewölbe im Triebeser Rathaus. Traditionsgemäß empfing Ortsteilbürgermeister Hartmut Strobel (CDU) die beiden Kindertagesstätten zu einem Rosenmontagsprogramm. Angeführt von ihren Erzieherinnen, verbreiteten dutzende Jungen und Mädchen mit Maske und Farbe im Gesicht Stimmung und gute Laune durch Lieder und Tänze. Zur Belohnung gab es ein Gedicht vom Ortschef und jede Menge Süßigkeiten auf die Hand. Am heutigen Faschingsdienstag wollen die Kindereinrichtungen nun in ihren eigenen Häusern nochmal richtig auf die Pauke hauen.


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