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08. Februar 2010 /OTZ
Im Faschingsrausch
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Die heißen Rhythmen der GFG-Akteure auf der Bühne begeistern.
Foto: OTZ/Christian Freund
Narren in Greiz und Berga in karnevalistischer Hochstimmung
Greiz/Berga/Kurtschau (OTZ/Frd., M. H., S. G.).
Von einem Stimmungshoch zum anderen führten die Narren der GFG ihr super aufgelegtes Publikum am Sonnabend in der Kurt-Rödel-Halle in Greiz. Mit einem Knall holte Kanone "Lucie" zur Freude der Gäste außerplanmäßig etwas Deko vom Hallenhimmel, bevor Prinzessin Sandra I. und Christian II. die Besucher des ersten Schürzenballs der 33. Saison begrüßten. Mit "Hip-Hop", getanzt von den Kids und den Teenies, "Let´s Dance" der Garde, spätestens aber mit der Après-Ski-Party holten die Frauen der GFG ihre Fans von den Stühlen. Die Lachmuskeln strapazierten Meda und Liesbeth (Andrea und Yvonne) mit ihrem Plausch beim Arztbesuch, Yvonne mit der Bütt "Bäuerin sucht Frau". Mit akrobatischen Leistungen brillierte das elfjährige Tanzmariechen Larissa.
Im Clubhaus in Berga, dem Stammsitz des "Bergschen Carnevalvereins", toben die Narren in der 45. Saison unter dem Thema "Wild West im Elstertal". Die närrischen Gäste mit Cowboyhut oder Indianerfeder passten in die Saloonkulisse. Das Männerballett strapazierte die Lachmuskeln in parodierten Szenen aus dem Film "Der Schuh des Manitu" und wirkte schreiend komisch beim Getrippel auf Zehenspitzen zum irischen Stepptanz. Nicht fehlen darf beim Fasching die Bergsche Plaudertasche "Putzi" alias Anette Kaiser. Das geht nicht zwangsläufig nach vorn los, weiß "Putzi", wenn das Greika-Gelände als ausgebombte Kulisse für einen Nachkriegsfilm herhalten soll. Da hilft es auch nicht, wenn "Netto" als einziger Einkaufs-Tempel für die Hamsterkäufe vor Feier- und Kältetagen wie einst Lebensmittelkarten verteilt.
Zwar ohne eigenen Karnevalsverein, dafür aber mit mindestens genauso buntem Showprogramm warteten die Kurtschauer Jecken zum 1. Faschingstanz in der Sporthalle des Ortes auf. Vor gut gefülltem Haus nahmen sie die begeisterten Zuschauer im ersten Block mit auf eine Reise in die Welt der Märchen, im zweiten Block ging es mit dem Flugzeug auf Weltreise.
Übrigens: Die OTZ sucht das witzigste Faschingsfoto. Wer also mit einem karnevalistischen Schnappschuss aufwarten kann, der sollte ihn bis 18. Februar an die OTZ Greiz, Burgplatz 10, 07973 Greiz, schicken. Einfacher ist es, das Foto per E-Mail an foto-gr@otz.de zu schicken.
Dem Gewinner winken zwei Freikarten für das Kabarettprogramm "Das Kaffeegespenst".
Fotografische Eindrücke von OTZ/Christian Freund - Innerhalb einer Galerie wird durch Klicken auf das Vorschaubild das Bild in einem neuen Fenster in voller Größe angezeigt.
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08. Februar 2010 /OTZ
Zwei Wahlen im Jubiläumsjahr
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Heiko Prüfer (links) heißt der neue Stellvertreter von Kreis-
jägermeister Karsten Haase (stehend). Er wurde am Sonnabend zur
Mitgliederversammlung in Wildetaube einstimmig gewählt.
Foto: Marcel Hilbert -
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Wolfgang Wicha (l.) und Eberhard Meisel werden von Karsten
Haase (r.) für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt.
Foto: OTZ/Marcel Hilbert -
Kreisjägerschaft Greiz wählt Vorstand und verabschiedet neue Satzung
Von Marcel Hilbert Wildetaube (OTZ).
"Auf dem Weg nach Wildetaube haben wir drei Füchse gesehen. Die wissen, dass wir alle hier sitzen." Tatsächlich konnten die Füchse im Landkreis Greiz am Sonnabendvormittag durchatmen, denn Kreisjägermeister Karsten Haase und viele seiner Jagdgenossen trafen sich im Gasthof "Drei Schwanen" zur Mitgliederversammlung der Kreisjägerschaft Greiz.
Nicht ohne Grund erschienen die Weidmänner an diesem Tag zahlreich, schließlich standen neben dem Jahresbericht des Vereins zwei wichtige Abstimmungen auf dem Plan: die Vorstandswahl und die Verabschiedung einer neuen Satzung. Bei der Wahl von Vorsitzendem, Stellvertreter und Schatzmeister wurden dabei sowohl Haase als Kreisjägermeister, als auch Karl-Heinz Böttger als Kassenwart in ihren Ämtern bestätigt. Nur Wolfgang Schmeißner als stellvertretender Vorsitzender wurde in seiner Vereinstätigkeit abgelöst. Heiko Prüfer heißt sein Nachfolger. Die drei Personen wurden allesamt als einzig vorgeschlagene Kandidaten einstimmig gewählt.
Kurz zuvor wurde auch die geänderte Satzung mehrheitlich, mit lediglich drei Enthaltungen, verabschiedet. Inhaltlich wurde die Satzung seit etwa einem Jahr von einer Arbeitsgruppe überarbeitet und an die neue Rechtslage angepasst. Gravierendste Änderungen sind dabei zum einen die Vereinsanschrift, die nun Otto-Meier-Straße 18, 07973 Greiz lautet. Zum anderen ist aus dem Hinweis der Kreisjägerschaft, sich als Jäger einem Hegering anzuschließen, nun eine satzungsgemäße Pflicht geworden.
Der Jahresbericht von Haase umfasste dann sowohl die Erfolge in der Ausbildung junger Jäger, die Hundeausbildung, als auch die Etablierung einer Sicherheitspartnerschaft mit Polizeidirektion Gera und Polizeiinspektion Greiz zur Eindämmung des illegalen Motocrossfahrens. Höhepunkt des Jahres 2009 war für die Jagdgenossen der Thüringentag, auf dem man sich, so Haase, "als Kreisjägerschaft gut präsentieren konnte."
In diesem Jahr gibt es ein rundes Jubiläum für die Jäger zu feiern. Am 25. September zelebrieren sie in der Stadthalle Zeulenroda das 20-jährige Bestehen des Kreisjägervereins.
Außerdem steht der Ausbau internationaler Beziehungen mit Polen auf dem Plan für 2010. Hintergrund dafür ist die Tatsache, dass sich der Lebensraum wilder Wölfe weiter in Richtung Westen ausdehnt. "Wenn der Wolf da ist, wollen wir vorbereitet sein", meint Karsten Haase. Hierfür wolle man noch in diesem Jahr ein reichhaltiges Info-Angebot für die Jäger schaffen. |
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08. Februar 2010 /OTZ
Pfarrer Rose mit aufgerüstetem Schlitten
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Pfarrer Hermann Rose ist hier der Schnellste
bei der "Abfahrt".
Foto: OTZ/Katja Grieser
Pistengaudi in Gommla nach Gottesdienst
Von Katja Grieser Greiz-Gommla (OTZ).
"Angewärmt sind die Kufen meines Schlittens nicht", beteuert Pfarrer Hermann Rose gestern Nachmittag. Doch als er sich mit den zwölf Kindern seiner Gemeinde auf den Weg zum Rodelberg machte, gestand er schmunzelnd: "Aber sie sind geschliffen." Der Einladung zum Rodelspaß nach dem Gottesdienst waren nicht nur die Kinder, sondern auch deren Eltern gefolgt. Und sie hatten mächtig viel Spaß auf der Piste, auf der die Schlitten ordentlich in Fahrt gekommen sind.
Sechs Familiengottesdienste führt Pfarrer Rose jährlich durch, einen davon im Winter. "Und da veranstalten wir immer den Rodelspaß. Mit dem Schnee klappt es aber nicht immer so gut wie in diesem Jahr", so Hermann Rose. Nach dem Gottesdienst haben sich die Rodelfans erst einmal mit Kuchen und warmen Getränken gestärkt, bevor es auf die Piste ging. Vom Horn- bis zum hypermodernen Lenkschlitten reichten die fahrbaren Untersätze. Der Berg, der mit etlichen kleinen "Sprungschanzen" versehen war, war jedoch für alle Rodler eine Herausforderung. Und so kam es nicht selten zu Karambolagen. Zäh, wie die Gommlaer sind, wurde jedoch der Schnee schnell abgeschüttelt und es ging wieder auf den Berg. "Das ist ein schöner Ferienabschluss", freute sich der sechsjährige Patrick Schober über die "eiskalte" Überraschung. |
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08. Februar 2010 /OTZ
Mit Charme und Humor Präsente feilgeboten
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Mit Humor und Charme wurden
die Angebote in die
Höhe getrieben.
Zwei Tannenbaumversteigerungen in Greiz
Greiz (OTZ/P. R.).
"Zum Ersten, zum Zweiten und zum Letzten," so schallte es am Sonnabend aus der Vereinsgaststätte der Kleingartenanlage "Am Leitenberg". Der Vereinsvorstand der 109 Jahre alten Kleingartenanlage auf der Pohlitzer Höhe hatte zur traditionellen Tannenbaumversteigerung - sie wird seit 1926 jährlich in ununterbrochener Folge durchgeführt - eingeladen und knapp 100 Mitglieder und Gäste waren der Einladung gefolgt. Und was es da alles zu ersteigern gab: Hochprozentiges, Hausgeschlachtenes, Selbsteingelegtes, Brot aus dem Steinbackofen, Nützliches und Verwendbares für Küche, Keller und Garten. All das hatten die Mitglieder der Kleingartenanlage liebevoll verpackt und für diese Veranstaltung zur Verfügung gestellt. Mit viel Charme, Witz und Humor brachten die Vereinsdamen, Ramona Leistner und Marina Fischer, diese Sachen zum Aufruf und trieben geschickt die Gebote nach oben. Natürlich wurde alles an den Mann respektive die Frau gebracht, Gemütlichkeit wurde an diesem Abend aber großgeschrieben. DJ Heiko mit seiner "Hit-Time" Diskothek aus Mylau legte auf und sorgte für die entsprechende Musik, so dass auch das Tanzbein geschwungen und bis in den frühen Morgen gefeiert wurde.
Der Erlös dieser Tannenbaumversteigerung ist für den Wasserleitungsbau in der Anlage im kommenden Frühjahr und Sommer vorgesehen. Übrigens, einige Gärten sind noch frei und können belegt werden. Man sollte sich also bei Interesse an den Vorstand wenden.
Auch bei den Raasdorfer Sängern stand eine Tannenbaumversteigerung an. Der Männergesangsverein Raasdorf lud dazu am Sonnabend in der Greizer Gaststätte "Feldschlösschen" ein. 137 Jahre hat der Raasdorfer Gesangsverein nun schon auf dem Buckel, aber ist noch kein bisschen leise. Und das hat er mit seinem umfangreichen Auftrittsprogramm im vergangenen Jahr unter Beweis gestellt. Doch auch die Geselligkeit wird in den Reihen der Raasdorfer Sänger groß geschrieben. So auch, als es darum ging, in gemütlicher Runde die Tannenbaumversteigerung zu Gunsten der Vereinskasse zu zelebrieren. Mit Manfred Frenzel und Udo Brand waren da wohl die richtigen Sänger am Werk, die all ihren Witz aufboten die vielen, von den Vereinsmitgliedern gespendeten Sachen aufzurufen und die Gebote in die Höhe zu treiben.
Frieder Merkel hatte sein Akkordeon mitgebracht und spielte in den Versteigerungspausen auf. Auch mancher der Sänger gab Witze zum Besten. Ein gelungener Abend des Männergesangsverein Raasdorf, der sich über jede Verstärkung der eigenen Reihen freuen würde, haben sich die Sänger doch für 2010 unter Stabführung von Kirchenmusikdirektor Wolfram Otto aus Fraureuth wieder ein anspruchsvolles Programm vorgenommen. Die Übungsstunde findet jede Woche, beginnend 19.30 Uhr, in der Gaststätte "Feldschlösschen Greiz" statt. |
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08. Februar 2010 /Antje-Gesine Marsch
Wir sind „außerordentlich zufrieden“
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Bürgermeister Gerd Grüner (M.), sowie der Vereinsvorsitzende
des Stadtmarketingvereins Greiz, Dr. Andreas Hemmann, und die
Geschäftsführerin des Stadtmarkteingvereins, Ines Wartenberg,
sind mit dem Verlauf des Festjahres 2009
"außerordentlich zufrieden".
Festjahr 2009 wird von Veranstaltern positiv bewertet
Antje-Gesine Marsch
Greiz hat Reiz - so lautete das Motto des Festjahres 2009, in dem die Bürger und Gäste der Elsterstadt die urkundliche Ersterwähnung der Stadt Greiz vor 800 Jahren feierten.
Über das Jahr verteilt fanden insgesamt etwa 1300 Veranstaltung mit rund 300 000 Besuchern statt, wie Bürgermeister Gerd Grüner zum abschließenden Pressegespräch am Mittwoch im Rathaussaal resümierte. Dass das Festjahr auch diejenigen nach Greiz zog, die bislang mit der ostthüringischen Kleinstadt „nichts zu tun hatten“, bewertet das Stadtoberhaupt als „besonders positiv“. „Greiz hat enorm an Image gewonnen“, zeigt sich Grüner überzeugt.
Zwei Jahre der Vorbereitungszeit lagen vor dem Organisationsteam, das sich aus 20 Arbeitsgruppen und 136 Personen zusammensetzte. Grüner lobte dabei vor allem die „enge Verzahnung“ der Akteure, die das Festjahr so erfolgreich werden ließen. 1 319 Darsteller und Helfer gestalteten beispielsweise den Festumzug zum Thüringentag. Als erfolgreich wertete der Bürgermeister auch die Tatsache, dass über Fördermöglichkeiten der GfAW und der Bundesagentur für Arbeit 29 Mitarbeiter beschäftigt werden konnten. Drei Mitarbeiter erhielten sogar eine Festanstellung.
Besonders der Thüringentag vom 19. bis 21. Juni 2009 stand im Focus der Öffentlichkeit und wurde ebenfalls als „erfolgreich“ eingestuft. Allein am Kinderfest hätten 5000 Besucher teilgenommen, wurden 3000 Luftballons und 5000 Werbegeschenke verteilt. Auf den einzelnen Meilen – bspw. Bauernmeile, Kirchenmeile, Markt der schönen Künste, Jugend trifft Weltall – tummelten sich Tausende Besucher. 316 Händlerstände und 152 Informations-und Präsentationsstände luden ein; hier wurden z.B. rund 1500 Schalen Pilze verarbeitet.
Auch finanziell sei man „stolz auf das Festjahr“, wie der Vorsitzende des Stadtmarketingvereins, Dr. Andreas Hemmann, betonte. Den Gesamtkosten in Höhe von 1 030 998 Euro stünden 522 681 Euro gegenüber, die durch Sponsorengaben in Form von Geld oder in Werteform zur Verfügung standen. Einen besonderen Dank sprach das Stadtoberhaupt noch dem Reußenpaar, Silke und Andreas Stark aus, die stets „freundliche und interessierte Begleiter“ des Festjahres waren. |
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08. Februar 2010 /Antje-Gesine Marsch
Erfahrungen mit Betroffenen austauschen
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Initiatorin Iris Mörke.
Foto: privat
Gründung einer Selbsthilfegruppe ADS/ADHS in Schleiz geplant
Antje-Gesine Marsch
„Früher dachte ich immer, manche Kinder brauchen eine straffere Hand. Jetzt weiß ich, es kann auch eine Krankheit dahinterstecken, wenn ein Kind zapplig ist“. Iris Mörke muss es wissen. Bei ihrem achtjährigen Sohn Karl wurde Ende des 1. Schuljahres ADS, das sogenannte Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom diagnostiziert; in Verbindung mit Hyperaktivität auch als ADHS bezeichnet. „Gemerkt hat es zuerst mein Vater, dass mit unserem Jungen etwas nicht stimmt“, so die 37-jährige Floristin. „Karl hatte massive Probleme, weinte oft, weil er sich im Unterricht nicht richtig konzentrieren konnte.“ Nach einigen Untersuchungen, die im Sozialpädagogischen Zentrum Hof durchgeführt wurden, wurde es dann zur Gewissheit : Karl hat ADS. „Unsere Kinderärztin und auch die Lehrer der Grundschule Oettersdorf, vor allem Klassenleiterin Frau Retzar, unterstützen uns, wo es nur geht“, zeigen sich die Eltern Mörke überzeugt. Karl muss Medikamente einnehmen, die speziell für ihn eintaxiert wurden. „Erst Erfolge zeigten sich bereits nach vier Wochen“, berichtet dazu Iris Mörke. Das Beste aber daran sei, dass auch Karl merkt, dass es ihm besser geht. „Wir reden immer offen über dieses Thema.“ Auch mit Anna, der Zwillingsschwester von Karl, die das ganze Gegenteil ihres Bruders ist. „Für sie ist es manchmal schwer, oft gibt sie des lieben Friedens Willen nach“, wie die Mutter weiß. Was Iris Mörke aber besonders auf den Nägeln brennt: Immer öfter wird sie zur Thematik ADS/ADHS von Bekannten angesprochen; muss Ratschläge oder Erfahrungen mitteilen. Das brachte die umtriebige Schleizerin auf eine Idee. „Mein Wunsch wäre die Gründung einer Selbsthilfegruppe für Betroffene, in der wir uns austauschen und gegenseitig helfen können.“ Ganz so einfach ist das aber nicht, wie sie weiß. Vom Gesundheitsamt, das der Gründung zustimmen muss, gelte die Auflage, dass sich 6 Personen ein halbes Jahr lang regelmäßig treffen müssen. Fünf Personen sind es nunmehr schon, darunter auch ein Paar, die sich jeden 3. Mittwoch im Monat in der Schleizer SILKA, in der Geraer Straße 22, zum Erfahrungsaustausch begegnen. „Wir würden uns freuen, wenn sich weitere Betroffene einbringen würden, damit wir unsere SHG gründen können“, wünscht sich Iris Mörke. Danken möchte sie schon heute den beiden Muttis, Heike Antusch und Jeanette Dinter , für die „tolle Unterstützung der Aktion“. Weitere Informationen telefonisch unter 03663 40 15 39 oder per Mail g.moerke_schleiz@t-onlien.de. |
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08. Februar 2010 /OTZ
Endrunden-Teams stehen fest
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Ein packendes Stadtderby lieferten sich die Teams des Greizer
SV und des SV Blau-Weiß Greiz, das die Blau-Weißen knapp mit
1:0 gewannen. Beide Greizer Teams qualifizierten sich
für die Endrunde.
Foto: S. Böhm-Lämmer
Hallenfußball, Hallenkreismeisterschaft Männer, Zwischenrunden
Greiz/Harpersdorf (OTZ/V. Georgius).
Am Wochenende fanden vier Zwischenrundenturniere zur Hallenkreismeisterschaft der Männer statt. Mit Titelverteidiger SG Wünschendorf/Falka, SV 1924 Münchenbernsdorf, SG Braunichswalde, Hohndorfer SV und FSV Berga qualifizierten sich fünf Kreisligisten für die Endrunde. Aber auch drei Teams aus der ersten Kreisklasse schafften den Sprung. So der TSV 1880 Rüdersdorf, der Greizer SV und der SV Blau-Weiß 90 Greiz. Die Endrunde findet am 20. Februar in Greiz statt.
Staffel 1 in Harpersdorf: Ungeschlagen mit fünf Siegen gewann der TSV 1880 Rüdersdorf aus der ersten Kreisklasse das Turnier. Gegen den Zweiten SG Braunichswalde siegte Rüdersdorf mit 2:0. Hohe Siege gab es gegen Kreisligist Auma mit 7:1 und gegen Steinsdorf mit 6:1. Die SG Braunichswalde qualifizierte sich mit drei Siegen und neun Punkten für die Endrunde. Gegen Auma verlor Braunichswalde mit 1:3.
Ein gutes Turnier spielte auch die TSG Caaschwitz, die mit sieben Punkten Platz drei belegte, den Finaleinzug jedoch knapp verpasste.
Beste Torschützen mit jeweils fünf Treffern waren Christian Spindler (Rüdersdorf) und Gustl Regestein (Caaschwitz).
Staffel 2 in Harpersdorf: Hier waren nur fünf Mannschaften angetreten. Der Titelverteidiger des OTZ-Pokals, die SG Wünschendorf/Falka, gewann alle vier Spiele klar. Gegen die ebenfalls qualifizierten Münchenbernsdorfer siegte Wünschendorf mit 4:2. In den restlichen drei Spielen landete Wünschendorf Kantersiege. Der SV 1924 Münchenbernsdorf wurde am Ende Zweiter mit zwei Siegen und dazu einem 2:2 gegen Kraftsdorf II. Der SSV 1938 Großenstein scheiterte mit sechs Punkten nur knapp am Finaleinzug.
Bester Torschütze wurde Martin Schreiter (Wünschendorf) mit elf Treffern. Der Münchenbernsdorfer Daniel Böhme war sieben Mal erfolgreich.
Staffel 3 in Greiz: Die beiden Kreisligisten Hohndorfer SV und FSV Berga bestimmten das Turnier und qualifizierten sich sicher. Hohndorf siegte in allen fünf Spielen, schlug auch Berga mit 2:1. Gegen den Turnierdritten Hainberger SV hatten die Hohndorfer beim 3:2 jedoch Mühe.
Berga gewann vier Mal mindestens mit drei Toren Differenz und wurde klarer Zweiter. Der Hainberger SV holte als Dritter sieben Punkte, Cossengrün wurde mit fünf Zählern Vierter.
Staffel 4 in Greiz: Hier setzten sich mit dem SV Blau-Weiß 90 Greiz und dem Greizer SV zwei Mannschaften aus der ersten Kreisklasse durch. Blau-Weiß siegte in allen fünf Begegnungen und musste im Turnierverlauf nur zwei Gegentreffer hinnehmen. Gegen den ebenfalls qualifizierten Greizer SV gewann Blau-Weiß mit 1:0.
Der Greizer SV siegte drei Mal und spielte gegen den Turnierdritten Langenwolschendorfer Kickers 1:1. Das reichte, um mit zwei Punkten Vorsprung in die Endrunde der Hallenkreismeisterschaft einzuziehen. |
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08. Februar 2010 /OTZ
Rückschlag in der heißen Saisonphase
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Der Daßlitzer Andy Neiß (Mitte) findet gleich den Weg durch
drei Geraer Wismut-Kicker. Teuer verkauft sich die SG Daßlitz/
Langenwetzendorf im Testspiel bei Thüringenligist Wismut Gera.
Foto: Jens Lohse
Fußball, Testspiel: Daßlitzer Keeper verletzt sich gegen Wismut Gera schwer am Knie Wismut Gera - SG Daßlitz/Langenw. 2:1 (0:1)
Gera (OTZ/D.Kayser/M.H.).
Im Vorbereitungsspiel des Thüringenligisten Wismut Gera gegen die Bezirksligisten der SG Daßlitz/Langenwetzendorf gelang den Geraern ein mühevoller Sieg.
Die Gäste, Tabellensechste aus der Bezirksliga, Staffel 4, erwiesen sich auf dem Kunstrasenplatz Heinrichsgrün als ein ebenbürtiger Kontrahent. Vor allem in der ersten Hälfte beeindruckte die Spielgemeinschaft mit einer kompakten Abwehrleistung und blitzschnellen Kontern, vor allem über den agilen Andy Neiß. Dieser hatte auch die erste klare Möglichkeit, als er gleich zwei Geraer Abwehrspieler düpierte und freistehend den Pfosten traf (15.). Die Gastgeber fanden nicht ins Spiel. Fehlpässe im Spielaufbau, keine Ordnung in der Abwehr und viele technische Fehler prägten das Wismut-Spiel. So kam das 0:1 (34.) für Daßlitz nicht unverdient. Einen Freistoß aus dem Mittelfeld verlängerte Gaertig per Direktabnahme ins Geraer Tor. Geraer Chancen in dieser Phase gab es nicht zu vermelden, sieht man von einem unplatzierten Obst-Schuss (38.) ab.
Nach der Pausen ergriff Wismut die Initiative. Der eingewechselte Jahn sorgte für mehr Belebung im Mittelfeld und jetzt eröffneten sich auch Möglichkeiten. Eine davon nutzte Steiniger per Kopf zum 1:1 (57.), nachdem Daßlitz auf Abseits spekulierte.
Dann setzte sich Skara (60.) auf der rechten Seite gut in Szene, aber sein Rückpass von der Grundlinie fand keinen Abnehmer. Etwas überraschend dann das 2:1 für Wismut. Urbansky (73.) überlistete per Kopf nach einer Flanke den herauslaufenden Gäste-Torwart. In der Schlussphase verfehlte Skara (82.) mit einem Distanzschuss knapp das Tor.
Trotz der anständigen Leistung beim höherklassigen Gegner behielt das Spiel für die SG einen sehr bitteren Beigeschmack: Nach einem Abschlag verdrehte sich der Gästetorwart Tobias Kühnel so unglücklich das Knie, dass er noch am selben Tag operiert werden musste. Diagnose: Sehnenriss an der Kniescheibe. Kühnel wird wohl vorerst nicht spielen können. "Das wirft uns in unserer gesamten Planung für die restliche Bezirksligasaison zurück", meinte Vereinspräsident Gerd Halbauer und ergänzte: "Wir wünschen ihm auf diesem Weg eine gute und zügige Genesung."
Schiedsrichter: Adam (Gera) - Zuschauer: 80 - Tore: 0:1 Gaertig (34.), 1:1 Steiniger (57.), 2:1 Urbansky (73.). |
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08. Februar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes
Keine Frostbeulen im Tiergehege
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Auch die Emus kommen im Winter gut klar -
den gibt es schließlich auch in Australien.
Bewohner kommen mit Kälte und Schnee gut klar
Von Kristin Kulow Zeulenroda (OTZ).
Menschen packen sich warm ein, schlürfen heiße Getränke und wärmen sich an Heizung und Ofen auf - ein Luxus, den Tiere nicht haben. Gerade Zoo- und Wildtiere müssen sich größtenteils mit den Witterungsbedingungen arrangieren und sind teilweise auf die Hilfe der Menschen angewiesen.
So trotzen auch rund 25 Tierarten im Zeulenrodaer Wildgehege Schnee und Kälte. "Hier geht es gerade etwas gemächlicher zu", weiß Jörg Schneider, Mitarbeiter im Tiergehege. Am einfachsten machen es sich die sechs Rot- und Gelbwangenschmuckschildkröten. Die halten gerade Winterruhe in rund 1,70 Meter Wassertiefe. "Ab 1,40 Meter Tiefe kann man die Schildkröten draußen überwintern lassen", weiß Schneider. "Das hat im letzten Jahr wirklich gut geklappt und wir hoffen natürlich, dass diesen Winter auch alle überleben", ergänzt Tony Keil, der das Tiergehege verwaltungstechnisch betreut. Im Herbst hatten die Mitarbeiter des Tiergeheges den Teich zur Bestandsaufnahme abgelassen.
Die Vögel haben mit den eisigen Temperaturen keine Probleme. "Turmfalke, Mäusebussard und Uhu sind ja einheimische Tiere, die mit den Witterungsbedingungen vertraut sind, doch auch die ausländischen wie Nymphen- und Wellensittich kommen gut klar. Wenn es ihnen zu kalt wird, können sie sich in ihren Unterschlupf verkriechen, wo es noch ein bisschen wärmer ist", erzählt Keil. Auch die beliebten Haustiere Kaninchen und Meerschweinchen trotzen den Temperaturen. "Wenn sie das ganze Jahr über draußen sind, haben sie keine Probleme. Es ist lediglich wichtig, dass ihre Unterkunft vollständig überdacht ist und sie nicht nass werden", weiß Schneider.
Dam- und Rotwild sowie die Lamas haben ein so dichtes Fell, dass ihnen die Temperaturen nichts ausmachen. "Das Rotwild und die Ziegen bekommen zusätzlich Kraftfutter, allen anderen füttern wir dasselbe wie immer", erklärt der Tierpfleger. Problemlos sind auch Himalaya-Tahr, Sika-Hirsche, Esel, Pferde, Ziegen, Mäuse und Minischweine. "Die Schweine fühlen sich sauwohl. Wenn sie frieren, würden sie richtig zittern", weiß Schneider. Ganz gemächlich sind die beiden Waschbären. "Die kommen nur abends zum Fressen raus, ansonsten lassen sie es gerade sehr ruhig angehen", erzählt der Tierpfleger.
Aus dem sonnigen Australien kommen ursprünglich Emus und Kängurus. Doch das täuscht: "Auch da gibt es kalte Winter und die Tiere haben keine Probleme mit unseren Temperaturen", so Schneider. "Über das Futter haben wir eine Rotlichtlampe gehängt, unter der die Kängurus auch gern sitzen. Früh bekommen sie frisches Wasser, von dem sie einige Schlucke nehmen, aber über den Tag verteilt saufen sie gerade nicht viel", erzählt Schneider. Natürlich werde bei allen Tieren regelmäßig kontrolliert, ob die Wassernäpfe zugefroren sind, ergänzt Keil.
Sommer wie Winter ist die Arbeit im Tiergehege im Großen und Ganzen dieselbe. "Im Sommer machen wir unser eigenes Heu, das von den Stadtwiesen gewonnen wird", so Schneider. Zu den Winteraufgaben im Tiergehege gehört dagegen, den umstehenden Wald zu pflegen. Außerdem werden zu dieser Jahreszeit die Nistkästen gesäubert und wenn nötig repariert.
Dass es den Tieren im Wildgehege nicht an Futter fehlt, dafür sorgen auch die Besucher. Seit kurzem sind an jedem Gehege Schilder zu finden, was gefüttert werden darf und was nicht. "Die Hinweistafeln werden gut angenommen", zeigt sich Keil zufrieden.
Auch am Wirtschaftshof kann Futter abgegeben werden. "Vor allem Eicheln und Kastanien sind sehr gutes Futter, das gern immer gebracht werden kann", ruft Schneider zum fleißigen Sammeln auf. |
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08. Februar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes
Nächtliche Rodelpartie für Jung und Alt
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Für Martin, David und Martin dient
eine riesige Folie als schlitternde
Unterlage.
Foto: OTZ/Heidi Henze
Viele aus dem Wohngebiet Rötlein-Berg beobachten das bunte Treiben
Von Heidi Henze Zeulenroda (OTZ).
Auf die Piste, fertig, los! Eine abendlichen Rodelpartie auf dem Rötlein-Berg lockte am Freitagabend nicht nur die Kleinen auf ihren Holzgefährten, um die gut eingefahrene Piste herunter zu schlittern. Viele der Jüngsten hatten ihre Eltern im Huckepack. Auch für sie war das Angebot des Kinder- und Jugendzentrums "Römer" so verlockend, dass sie die Gelegenheit nutzten, um mal wieder ganz in Familie Schlitten zufahren.
Aus Staitz kam eine neunköpfige Familie, vom Urenkel bis zur Oma, um am bunten Treiben teilzunehmen. Wenn auch Oma Ute Adler sich einen Seilzug wünschte, um den Berg unbeschadet hinaufzukommen, war für die Jüngsten der Familie kein Hindernis zu groß. Sie kamen aus Marburg und verbrachten die Ferien bei der Oma. Als krönenden Abschluss gab es dann die nächtliche Rodelpartie.
Mit Folien, Plasteschüsseln oder anderen Rutschgelegenheiten flitzten Jugendliche den Hang hinunter und hatten dabei einen riesigen Gaudi. Wer durstig oder hungrig war, auch dafür war gesorgt. Am Lagerfeuer konnte sich gewärmt werden und ein obligatorischer Glühwein oder Tee gehörte auch dazu. Kerstin Fleißner, Mitarbeiterin im Jugendclub "Römer", jedenfalls war begeistert: "Wir wollten für das Wohngebiet etwas anbieten und können zufrieden sein". Solche oder ähnliche Veranstaltungen, an der sich die gesamte Familie beteiligen kann, sollen unbedingt als Regelmäßigkeit ins Programm aufgenommen werden, so die Mitorganisatorin. Als nächste Veranstaltung ist der mittlerweile schon traditionelle Seniorentanz im Römer geplant. |
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08. Februar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes
FC Motor wählt neuen ersten Vorsitzenden
Am Freitag erneut Mitgliederversammlung
Von Klaus Meitner Zeulenroda (OTZ).
Am Freitag, dem 12. Februar, findet in der Vereinsgaststätte "Waldstadion" in Zeulenroda um 18.30 Uhr eine weitere ordentliche Hauptversammlung für alle Vereinsmitglieder des FC Motor Zeulenroda statt.
Hauptpunkt ist die Wahl eines neuen Vorsitzenden, da der seit 2004 in dieser Funktion amtierende Jürgen Leistner nicht mehr kandidiert. Dieter Weinlich als zweiter Vorsitzender und Schatzmeister Heiko Oelsner bleiben in ihren Ämtern. Wahrscheinlicher Nachfolger Leistners wird der Zeulenrodaer Taxiunternehmer Gerd Wolf. Wahlberechtigt sind übrigens alle Mitglieder, die das 16. Lebensjahr vollendet haben.
Die Neuauflage der Versammlung beim Fußball-Thüringenligisten wurde nötig, weil am 22. Januar beim ersten Versuch 13 Mitglieder zu wenig anwesend waren, um beschlussfähig zu sein.
Auf der Tagesordnung stehen nach Begrüßung, Abstimmung zur Tagesordnung und Feststellung der Beschlussfähigkeit die Vorstellung des Antrages auf Satzungsänderung an. Als vierter Punkte soll über den Antrag auf Satzungsänderung abgestimmt werden. Danach wird die Wahlkommission gewählt und die Kandidaten stellen sich vor, bevor die eigentliche Wahl beginnt. Zum Schluss soll der Vorsitzende sprechen. Die Vereinsleitung hofft auf ein reges Interesse der Mitglieder, werden doch am Freitag auch die Weichen für die Zukunft des FC Motor Zeulenroda gestellt.
Kommentar
Wählen gehen
Von Holger Zaumsegel
Der FC Motor Zeulenroda wählt einen neuen ersten Vorsitzenden - schon wieder werden viele sagen. Die erste Wahl war am 22. Januar wegen zu geringer Beteiligung der Mitglieder gescheitert. Das kann diesmal nicht passieren. Laut Vereins-Satzung ist im zweiten Anlauf die Anzahl der Vereinsangehörigen beschlussfähig, die auch tatsächlich kommt. Es wird also auf alle Fälle ein neuer Präsident gewählt.
Jetzt aber zu sagen - "Die brauchen mich ja eigentlich nicht, dann bleib´ ich gleich zuhause" -, ist sicherlich der falsche Weg. Immerhin will sich der Fußball-Thüringenligist für die nächsten Jahre an der Spitze neu aufstellen. Da sollte es für jedes Mitglied oberste Priorität sein, am Freitag zu kommen und seine Stimme abzugeben. Desinteresse ist unangebracht. Schließlich geht es um die Zukunft aller. Und da sollten sich die Mitglieder die Möglichkeit der Mitbestimmung nicht entgehen lassen - egal, welche Funktion sie haben. |
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08. Februar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes
Hawaiianisches Klima und beste Faschingslaune
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Dorit und Marcel "genos-
sen" die Kussfreiheit beim
Wöhlsdorfer Fasching in
vollen Zügen.
Voller Saal zum Wöhlsdorfer Fasching
Zeulenroda (OTZ/kd/niseki)
"Es gibt kein Bier auf Hawaii, d´rum bleib´n mer hier!", sangen die Narren und Närrinnen am Samstag im Goldenen Löwen zu Wöhlsdorf. Der Faschingsverein Wöhlsdorf (FVW) startete in die 31. Saison. Zum Motto "Sommer, Sonne, Strand, Hawaii - Hund und Sau sind mit dabei" schunkelte sich der volle Saal in beste Faschingslaune.
Ausgelassen verlangte die Menge aus knackigen Sommerfrüchten, Waldfeen, Matrosen, Tauchern und hawaiianischem Volk schon von der Jugendmädchengruppe mit tosendem Beifall eine Zugabe, die gegen 20 Uhr mit dem gut zwei-stündigen Programm starteten. Sven Wachs, Präsident FVW, bemerkte lachend, dass die Feiernden bis in die obersten Ränge mitschunkelten.
Die Kussfreiheit eröffnete dieses Jahr Janine I. und Marc I. Das gutaussehende Prinzenpärchen küsste bis sich die Balken bogen. Wachs genoss die Spannung und zögerte das Zählen bis zur drei immer weiter hinaus. Danach schloss sich auch das närrische Volk der Kussfreiheit an.
In rosa Tutus und blauen Hawaiihemden mit gelben Hosen tanzte das Kinderballett des Faschingsvereins seine erfolgreiche Premiere. Von Lampenfieber war keine Spur. Auch die neue Teeniegruppe hatte ihren ersten Auftritt. In Indianerkostümen und zwei entzündeten Fackeln heizten sie den Zuschauern richtig ein. Eine tolle Show lieferte das zweite und größere Männerballett zu "Engel" von Rammstein. Gruselig geschminkt stapfte und tanzte sie in dunklen Hosen und Armeestiefeln über die Bühne. Ihre weißen Achselshirts leuchteten dabei bedrohlich im Schwarzlicht. Auch die Engelskostüme der Herren waren schmutzig weiß und erinnerten an gefallene Engel. Der Applaus nahm kein Ende und aus allen Richtungen erklangen Pfiffe und Rufe nach einer Zugabe. Auch nach dieser hatte das Publikum noch nicht genug und wollte mehr. Dieser Wunsch blieb jedoch unerfüllt. Bis spät in die Nacht hinein feierten, tanzten und tranken die Faschingswütigen ausgelassen. In dem bunten Treiben fühlte man sich tatsächlich fast ein bisschen wie auf Hawaii. Warm genug war es auf jeden Fall. |
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08. Februar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes
"... wir wer"n die Maus schon fledern"
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Die Gette grüßt die Pausaer Narren.
Foto: J. Stefaniak
25 Jahre Faschingsclub Pausa mit Zeulenrodaer "Gette" und Kaiserin Sissi
Pausa (OTZ/j. st.).
Mit der "Gette" einer Figur, die auf dem Zeulenrodaer Rathausdach thront, hatte sich auch Jürgen Dietzsch aus der Nachbar- und ehemaligen Kreisstadt Zeulenroda nach Pausa aufgemacht. kam mit Schwert und Waage, spielte den Part, und er berichtete auch in der Bütt über seinen Besuch in Pausa. Damit und mit weiteren Seitenhieben in Richtung Zeulenroda ließen die Pausaer Narren die "alte Freundschaft" mit der Nachbarstadt wie gewohnt zum Fasching aufleben.
Büttenreden gehören in Pausa zum Fasching wie das Bier an den Stammtisch im Wirtshaus. Dazu bestimmten Tanz, Sketche und eine Prise Akrobatik das Geschehen auf der Bühne. Präsident Olzscha verbreitete als Bote vom FCP Neuigkeiten aus den letzten Monaten. Bei seinen Betrachtungen spielte das abgeschaltete Pausaer Straßenlicht, die letzte Bundestagswahl oder sein Blick auf das Finanzchaos eine Rolle.
Da hatten bereits Hartmut Wagner und Christoph Birkholz ihre Stammtischgespräche beendet, wo die Beiden diesmal auch etwas Heimatgeschichte ins Licht rückten. Die Hoheiten Kaiserin Sissy und Kaiser Fanz Joseph waren natürlich am Freitag zum ersten Galabend des FCP im Saal des Bürgerhauses Gast.
Die Saison in Pausas trägt das Motto "25 Jahre FCP - und lassen wir auch Federn, wir wer"n die Maus schon fledern."
Die kaiserlichen Hoheiten Sissi und Franz Josef ließen es sich nicht nehmen und gratulierten den Faschingsmachern um Präsidenten Frank Olzscha zum Jubiläum. Und so gabs an dem Abend auch so manchen Blick zurück ins Gründungsjahr 1985. |
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08. Februar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes
Kein Klassenunterschied
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Zeulenrodas Denny Milde
(links) gehörte zu den
Aktiv-Posten in seiner
Mannschaft.
FC Motor Zeulenroda kommt gegen SV Blau-Weiß Niederpöllnitz nicht über ein 2:2 hinaus
Von Holger Zaumsegel Zeulenroda (OTZ).
Fast hätte es am Sonnabend den Fußball-Thüringenligisten FC Motor Zeulenroda im Testspiel gegen die eine Klasse tiefer spielende Mannschaft vom SV Blau-Weiß Niederpöllnitz kalt erwischt. Gleich zwei Mal mussten die Motor-Kicker einem Rückstand hinterher rennen - doch zwei Mal konnte der Gastgeber ausgleichen, so dass am Ende ein 2:2-Unentschieden zu Buche stand. Das Spiel bewegte sich auf keinem hohen Niveau, was sicherlich auch den schwierigen Verhältnissen auf dem Hartplatz im Zeulenrodaer Waldstadion geschuldet war.
Von Beginn an nahmen die Gäste aus Niederpöllnitz das Heft in die Hand, sie hatten deutlich mehr vom Spiel. Motor-Trainer Tino Focke sagte nach der Begegnung: "In der ersten Halbzeit haben wir fast 75 Prozent der Zweikämpfe verloren." Vor allem den bulgarischen Testspieler der Blau-Weißen, Ilian Petrov Taschev, bekam die Motor-Abwehr nie richtig in den Griff. Zwingende Chancen gab es allerdings bis zur 15. Spielminute nicht. Dann Ecke für Niederpöllnitz, die Taschev in den Strafraum zirkelte. Die Gastgeber bekamen den Ball nicht weg, der schließlich bei Blau-Weiß-Stürmer Guntram Locke landete. Im zweiten Versuch überwand er Motor-Keeper Christian Wittig, der für den verletzten Matthias Hutter im Gehäuse des FCM stand.
Die 1:0-Führung der Gäste war aber keineswegs der Weckruf für den FC Motor. Niederpöllnitz machte weiter das Spiel. Die Gastgeber, die bis auf eine Chance von Sven Maurer (26.) kaum Torgefährlichkeit ausstrahlten, hatten in der Defensive alle Hände voll zu tun. Gute Möglichkeiten für die Blau-Weißen hatten Martin Stoya, der aus spitzem Winkel an Wittig scheiterte (27.), und Henning Böttger, dessen Schuss aus 16 Metern zur Ecke abgefälscht wurde (30.). Dann - wie aus dem Nichts - der Ausgleich. In der 36. Spielminute landete das rote Leder nach einer Ecke auf Umwegen bei Denny Milde im Gäste-Strafraum. Blau-Weiß-Torhüter Jens Weißgärber war schon in die falsche Richtung unterwegs und Milde schob lässig zum 1:1-Ausgleich ein. So ging es dann auch in die Pause.
In Hälfte zwei sahen die etwa 40 Zuschauer dann eine ausgeglichene Begegnung. Den besseren Start erwischten wieder die Niederpöllnitzer. Locke verfehlte das Motor-Tor per Flugkopfball noch knapp (48.). Testspieler Taschev machte es kurze Zeit später besser. Nach einer Flanke von Christian Schwikowski köpfte er den Ball an den Innenpfosten, der von dort in den FCM-Kasten sprang (60.). Die erneute Führung für die Blau-Weißen und für Taschev, der schon das erste Tor mit vorbereitet hatte, nun endgültig die perfekte Bewerbung bei Blau-Weiß-Teamchef Steffen Rüdiger auf eine längere Beschäftigung in Niederpöllnitz. Der FC Motor, jetzt endgültig aufgewacht, bestimmte aber nun das Spielgeschehen. Vor allem Milde und Manuel Sengewald konnten Akzente setzen. Sengewald war es dann auch, der in der 71. Minute vom Niederpöllnitzer Marcel Neumann im Strafraum der Gäste zu Fall gebracht wurde. Den fälligen Strafstoß verwandelte er selbst zum 2:2-Ausgleich. In dieser Phase kam jetzt etwas Härte in die ansonsten faire Begegnung. Doch der Schiedsrichter schaffte mit zwei Gelben Karten - eine für Motors eingewechselten Marian Hollstein (72.) und eine für Enrico Anisch von Blau-Weiß (75.) - schnell wieder Ruhe. Die Zeulenrodaer hatten nun mehrfach Torchancen für den Siegtreffer. Doch Alexander Bauch (87.) und Hollstein (91.) scheiterten am glänzend haltenden Kapitän der Niederpöllnitzer, Jens Weißgärber.
"Wir haben es versäumt, einfach zu spielen", war Tino Focke mit der Leistung seines FC Motor nicht zufrieden. Zumindest sei dieses Testspiel aber ein echter Härtetest für die Rückrunde in der Thüringenliga gewesen. Bis dahin müssen sich die Zeulenrodaer aber noch steigern, wollen sie mit den Abstiegsrängen nichts zu tun haben. Die Niederpöllnitzer dagegen zeigten, dass durchaus mit ihnen zu rechnen ist, wenn es um den Aufstieg aus der Landesklasse in die Landesliga geht.
Startelf FC Motor: Wittig, Amberg, Kotlinsky, Milde, Jahn, Bauch, Maurer, Schulz, Thäder, Pohl, Sengewald.
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08. Februar 2010 /Vogtland-Anzeiger
Reichenbach beschließt Nachnutzungskonzept
Laga-Gelände als Park der Generationen
Reichenbach – Das Konzept zur Nachnutzung des Landesgartenschaugeländes in der Reichenbacher Altstadt steht und wurde in seinen Grundzügen vom Stadtrat auch bestätigt. Zuvor hatte Henry Ruß, der Fraktionsvorsitzende der Linken, sich gegen eine Bestätigung des Gesamtkonzeptes ausgesprochen.
Er schlug dagegen vor, über einzelne Punkte gesondert und immer dann abzustimmen, wenn die Verträge unterschriftsreif sind. Dies lehnte Dr. Matthias Gäckle, der das Nachnutzungskonzept federführend erarbeitet hatte, aber mit der Begründung ab, die Verwaltung brauche eine Verhandlungsgrundlage beim Ausarbeiten der Verträge. Das Konzept sieht vor, die Außenanlagen als öffentlichen „Park der Generationen“ der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Der Zaun soll allerdings erhalten bleiben, um das Gelände nachts abschließen zu können. Damit will man drohenden Vandalismus zumindest erschweren.
Die Stadt ist bemüht, das Gelände rund um den Musterplatz auch künftig als Ort für die verschiedensten Open-Air-Veranstaltungen wie Konzerte und Vereinsfeste anzubieten. Sie selbst will dort das Frühlingsfest ausrichten. Außerdem werden in diesem Jahr die Süddeutschen Gehermeisterschaften ausgetragen. Das Gelände um den Pink Pool soll als Außenbereich für ein Cafe auf der Heinsdorfer Straße dienen. Und den Biergarten neben dem Alten Wasserwerk will man ebenfalls wieder beleben. Die Stadt sucht einen Betreiber.
In die oberen beiden Etagen im Hauptgebäude an der Wiesenstraße zieht die Vogtland Philharmonie ein. Sie werden als Proben- und Verwaltungsräume genutzt. Die Gaststätte soll nach dem Willen der Stadtväter erhalten bleiben. Auch dort sucht man nach einem Mieter. Um das Alte Wasserwerk mit seinen Außenanlagen kümmert sich künftig der Verein „Aqua et Natura“. Außerdem haben die Schreberjugend und das Natur- und Umweltzentrum Oberlauterbach Interesse angemeldet, das „Grüne Klassenzimmer“ weiterzuführen. Sie könnten sozusagen als Untermieter einziehen.Die Blumenhalle wird zum Schaumagazin für die Reichenbacher Textilgeschichte umfunktioniert. Und aus der Schmetterlingshalle werden Ausstellungsräume, die eventuell die Kunsthalle Vogtland nutzen möchte. Für die Minigolf- und Skateranlage im Bereich des Unteren Bahnhofes sucht die Stadt ebenfalls einen Betreiber. Um den ehemaligen Güterschuppen hat sich die Jesusgemeinde beworben und auch einen Fünf-Jahres-Mietvertrag mit einer Option auf Verlängerung erhalten.
Mit diesen Eckpunkten, die in den kommenden Wochen und Monaten noch mit handfesten Verträgen untersetzt werden müssen, will die Verwaltung die wirtschaftliche Betreibung des Geländes und einen nachhaltigen positiven Effekt für die Stadt sinnvoll miteinander verbinden. va |
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| 08. Februar 2010 /OTZ |
Kurz notiert: |
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Karikatur des Tages
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Zeichnung: OTZ/Bruns
Maskottchen zum MDR-Osterspaziergang braucht einen Namen
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Foto: OTZ/Henze
Das Maskottchen zum MDR-Osterspaziergang am 4. April in Zeulenroda braucht einen Namen. Anita Metzner, Mitarbeiterin im Freizeitzentrum, ruft auf zur Namensfindung. Ideen sollten bis 28. Februar im Freizeitzentrum in Zeulenroda, Puschkinstraße 13, Tel. (036628)6 33 79, angekommen sein. Auf den Namensgeber wartet eine Anerkennung.
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