04. Februar 2010 /OTZ

Enormer Imagegewinn durch Thüringentag

Ausstellung mit Höhepunkten aus dem Festjahr 2009 geplant - Greizer zum Mitmachen aufgefordert

Perla führte durch das Greizer Festjahr und beim Festumzug war das Maskottchen natürlich auch mit von der Partie.
Foto: OTZ/Christian Freund

Von Katja Grieser Greiz.

Enormer Imagegewinn, neue Kontakte und ein Plus bei der Abrechnung: Die Bilanz, die Bürgermeister Gerd Grüner (SPD) zum Festjahr 2009, insbesondere zum Thüringentag, ziehen kann, ist positiv. "Mich freut vor allem, dass sich die Greizer so mit ihrer Stadt identifizieren und stolz auf sie sind", so Grüner. Das habe der Thüringentag und die Vorbereitungen darauf gezeigt. Der Rathauschef bedankt sich bei allen Mitwirkenden, Institutionen und Vereinen, die das vergangene Jahr mit seinen 1300 Veranstaltungen und geschätzten 300 000 Besuchern zu so einem Erfolg gemacht haben. Neue Kontakte seien entstanden, bereits bestehende konnten ausgebaut werden, so der Rathauschef. Besucher, die sonst vermutlich nie den Weg nach Greiz gefunden hätten, seien durch das Großereignis Thüringentag angelockt worden. "Die überregionale Vermarktung ist gelungen", so das Resümee von Grüner. Bis heute sei das etwa bei Stadtführungen spürbar, vor allem aus Sachsen würden Besucher in die Vogtlandstadt strömen.
Die Stadt will das "Jahr der Superlative" nochmals Revue passieren lassen, plant dazu eine Ausstellung, die die Höhepunkte aus 2009 zeigen soll. Dazu sind Greizer aufgerufen, Fotos, Zeichnungen, Bastelarbeiten etc. von den Ereignissen des Festjahrs einzureichen. Die Schau ist für April geplant.
Weitere Informationen gibt es unter Tel. (03661) 70 32 30 oder E-Mail kultur-sport@greiz.de.

Kommentar

Weiter spürbar

Von Katja Grieser

So schön es ist, in Erinnerungen an das Festjahr zu schwelgen, der Blick muss nun nach vorn gehen. Zwar ist der Veranstaltungsplan für 2010 längst nicht mit solchen Höhepunkten gespickt wie im Vorjahr. Doch lässt sich dort neben Dauerbrennern auch ein Neuling erspähen. Am 4. September ist ein Benefiz-Fußballspiel mit Sportnachmittag geplant. Fußballschuhe werden sich da nicht nur Greizer anziehen, sondern auch Polizisten. Denn mit der Polizeidirektion Gera soll dieser Nachmittag veranstaltet werden. Übrigens ein Ergebnis des Thüringentaggeschehens: Dort sei der Kontakt zwischen Stadt und Polizei ausgebaut, Veranstaltungen wie Polizeimusikkorpskonzert oder das Fußballspiel seien deshalb gemeinsam organisiert worden. Dass der beim Thüringentag geknüpfte Kontakt weiterhin spürbar ist, ist schön. Bleibt zu hoffen, dass auch die zahlreichen Besucher, die letztes Jahr in Greiz waren, ab und an auch in Zukunft die Stadt besuchen. Schließlich setzt Greiz verstärkt auf Tourismus.

Thüringentag in Zahlen
• 1319 Helfer und Darsteller waren aktiv.
• 16 Bühnen wurden bespielt und 32 Meilen waren für die Gäste aufgebaut.
• Völlig überfüllt war die Veranstaltung „Jugend trifft Weltall", 100 Interessierte mussten mangels Platz sogar weggeschickt werden.
• 54 000 Liter Bier wurden insgesamt getrunken.
• Es wurden so viele Roster gegessen, dass diese aneinander gereiht vom Westernhagenplatz bis zwischen Weida und Wolfsgefärth reichen würden.
• 1500 Schalen Pilze müssten gekauft werden, um die Menge an Pilzpfannen herzustellen, die zum Thüringentag vertilgt worden sind.
• 353 Beratungen hat es im Vorfeld des Thüringentags gegeben.
• 29 Mitarbeiter konnten mit Hilfe von Förderungen für die Vorbereitungen des Thüringentags befristet für zwölf bis 16 Monate eingestellt werden.

Mehr Bilder zum Thüringentag hier:


04. Februar 2010 /OTZ

Wasserbomben marsch

Lukas Wengler gewinnt zur Mega-Pool-Party eine Spielekonsole von der OTZ

Beim Becherschießen hatten die Kinder gestern zur 11. Mega
-Pool-Party im Waikiki in Zeulenroda mächtig Spaß.
Foto: OTZ/Juliane Maier
Claudia Boguth, Anzeigenfachberaterin der OTZ, überreicht Lukas Wenge den Hauptpreis, die Spielekonsole.
Claudia Boguth, Anzeigenfachberaterin der OTZ, überreicht
Lukas Wenge den Hauptpreis, die Spielekonsole.
Foto: Kristin Kulow 

Von Juliane Maier und Kristin Kulow Zeulenroda (OTZ).

Nein, lebenslangen freien Eintritt in den Zeulenrodaer Bahnhof, wie André Brandt von der Badewelt Waikiki versprochen hatte, gab es nicht als Hauptpreis. Dafür konnte sich der 14-jährige Lukas Wengler aus Zadelsdorf zur elften Mega-Pool-Party über eine Spielekonsole freuen, die die OTZ sponserte.
"Ich hätte nicht gedacht, dass ich gewinne", freute sich der Schüler hinterher, der übrigens noch nicht eine solche Spielekonsole sein Eigen nannte. Kurz bevor er diese jedoch überreicht bekam, war es noch einmal eng geworden. Gemeinsam mit Freund Paul hatte er nach fünf Wettkämpfen 38 Punkte erreicht. Im Wasserbombenweitwurf ließ Lukas seinen Konkurrenten aber meterweit hinter sich. Bereits zum elften Mal lud das Tropenbad zu der Mega-Pool-Party ein, bei dem Kinder in witzigen Wettkämpfen gegeneinander antraten. 19 Kinder, sieben Mädchen und zwölf Jungen, waren dem Aufruf gefolgt und maßen sich unter den wachsamen Augen der Moderatoren André Brandt und Tom Semmler in fünf Disziplinen. "Wir wollten in den Ferien etwas auf die Beine stellen", erinnert sich Brandt an die Anfänge der Party zurück: "Die Kinder sind meist den ganzen Tag hier und so haben auch die Eltern einmal Zeit, sich zurückzulehnen, während ihre Kinder beschäftigt werden." Zunächst stand Wetttauchen auf dem Programm. Dazu mussten die Kinder zehn Ringe aus dem Wasser holen. Wasserbasketball, Becherschießen mit einer Wasserpistole und Ballkugelfischen folgten. Den Höhepunkt und zugleich Abschluss des Wettkampfes bildete ein Triathlon, bei dem die Kinder mit einem Surfbrett unter dem Bauch durch das Becken paddeln, anschließend an Land dreimal durch Hula-Hoop-Reifen stiegen und Becher auf einem Tisch mit wassergefüllten Schwämmen abschießen sollten. Sieger war derjenige, der die meisten Punkte mit nach Hause brachte bzw. aus dem Wasser holte.
"Es hat Spaß gemacht", freute sich Brandt über die rege Teilnahme an der Poolparty, bei der auch Neptun persönlich zu Gast war, um die Teilnehmer mit einer Prüfung in sein Reich aufzunehmen.


04. Februar 2010 /OTZ

Rund 25 000 Mittagessen zubereitet

Hildegard und Hans Schleich.
Hildegard und Hans Schleich.
Foto: OTZ/Freund 

Johannes Schleich dankt seiner Frau Hildegard mit einer Laudatio für 70 Jahre Eheglück

Greiz (OTZ/Frd.).

Nach 70 Ehejahren die Gnadenhochzeit feiern zu können, ist ein seltenes Glück. Noch ungewöhnlicher dürfte es sein, dass ein Jubilar - in diesem Fall Johannes Schleich - für seine Frau Hildegard eine Laudatio verfasst und ihr obendrein einen selbst geschnitzten Familien-Bambi als kleines Dankeschön für die vielen schönen, aber auch schweren Tage, die sie gemeinsam verbringen durften, überreicht hat.
In der Laudatio ist unter anderem zu lesen, was von der Hausfrau an Alltäglichem zu bewältigen war: "25 000 Mittagessen hast du auf den Tisch gebracht, 100 000 Kartoffeln geschält und mehr als 1000 Kuchen gebacken", würdigte der 1915 geborene Ehemann.
Die Brautleute gaben sich 1940 im Standesamt in Schleiz das Ja-Wort, es folgten schwierige Kriegs- und Nachkriegsjahre. Kennen gelernt hatten sie sich auf dem Greizer Schützenplatz, als die junge Schwimmerin Hildegard von der Badweihe in Hohenleuben kam, Johannes sich höflicherweise anbot, ihren Koffer mit den Schwimmutensilien zu tragen...
Die 1921 geborene Jubilarin arbeitete in der Verwaltung der Rentenversicherung, Johannes Schleich in der Staatlichen Versicherung. Viele Greizer dürften den bekannten Kakteenzüchter noch aus der Zeit kennen, als er Dia-Vorträge für die Urania hielt. 17 Jahre war er aktiver Wanderer, besuchte zum siebenten Mal im Jahr 2000 die Greizer Hütte. "Unser Papa bekommt von unserer Mutter jeden Tag Liebeserklärungen", verrieten die Töchter Barbara und Gisela, die der große Stolz der Jubilare sind.


04. Februar 2010 /OTZ

Erzieherberuf mit Zukunft

Rudi Leisner erklärte den Gästen das DEB-Schulangebot.
Rudi Leisner erklärte den Gästen
das DEB-Schulangebot.

Berufsinformationstag des Erwachsenen-Bildungswerkes in Greiz - Derzeit 60 Schüler

Greiz (OTZ/M. Hilbert).

"Individuelle Gespräche sind bei uns hilfreicher als allgemeine Referate vor einer großen Gruppe." So erklärt Dr. Rudi Leisner, warum es sich bei dem Berufsinformationstag des Deutschen Erwachsenen-Bildungswerkes (DEB) am Mittwoch eben nicht um einen Tag der offenen Tür handelt. Der Regionalleiter aller Thüringer Schulen des DEB nutzte den gestrigen Tag, um mit den Interessierten ausführliche und persönliche Unterhaltungen zur in Greiz angebotenen Ausbildung im sozialpädagogischen Bereich zu führen. "Das ist auch sinnvoll, denn die Zugangsvoraussetzungen für den Erzieherberuf müssen oft einzeln betrachtet werden", so Leisner. Gerade die Vorleistung eines "einschlägigen Vorberufes" verlange dabei häufig nach einer Präzisierung.
60 Schüler lernen derzeit am Greizer Standort in der Zeulenrodaer Straße. "Wie die meisten Schulen haben auch wir unter sinkenden Schülerzahlen zu leiden", erklärt Dr. Rudi Leisner weiter. Dabei gibt es nach Meinung des Regionalleiters "tatsächlich einen Arbeitsmarkt für Erzieher", was nicht zuletzt an dem neuen Kindertagesstättengesetz für Thüringen und den versprochenen 2000 zusätzlichen Erzieherplätzen läge.
Neben der Information über die angebotenen Berufsausbildungen der Fachschule nutzte Leisner die Gelegenheit aber auch noch, um einen Fehlglauben auszuräumen: "Viele denken, dass das Erwachsenen-Bildungswerk nur etwas für Ältere macht und Umschulungen anbietet. Aber als staatlich anerkannte Schule sind wir eine reguläre Berufsbildungseinrichtung, auch für frische Realschulabsolventen."


04. Februar 2010 /OTZ

Kreisvolkshochschule mit konstanten Zuhörerzahlen

KHVS-Chef Ulrik Behr
KHVS-Chef Ulrik Behr

Im Vorjahr geschätzte 6000 Teilnehmer

Von Heidi Henze Greiz/Zeulenroda (OTZ).

Während allerorts der demografische Wandel seine Auswirkungen zeigt, kann sich die Kreisvolkshochschule (KHVS) Greiz, eine von landesweit 23, über mangelnden Zuspruch nicht beklagen. "Die Anmeldungszahlen sind seit 2004 relativ konstant", so Ulrik Behr, Leiter der Kreisvolkshochschule Greiz und Fachbereichsleiter für politische Bildung sowie Bildungsreisen. 2008 hatten sich 6000 Frauen und Männer eingeschrieben und Behr rechnet damit, dass auch das Jahr 2009 ähnlich abgeschlossen wird. Rund die Hälfte der Teilnehmer ist über 50. Fast ein Drittel macht die Gruppe der 35- bis 50-Jährigen aus, neun Prozent sind zwischen 25 und 35 Jahren alt. Die unter 25-Jährigen machen zehn Prozent aus. "Unsere Zielgruppe ist die Erwachsenenbildung", so Behr. Deshalb sieht er die verhältnismäßig kleine Gruppe der unter 25-Jährigen auch nicht als Problem an. Universitäten, Berufsakademien und sonstige Schulen beanspruchen diese Klientel für sich. Für ein geplantes Studium wird eine zweite Sprache benötigt - ein Grund dafür, dass die Sprachkurse bei den jungen Leute ganz weit oben in der Beliebtheitskurve stehen, gefolgt von Entspannungsübungen.
Bei der Altersgruppe über 50 Jahren sind zwar auch die Sprachkurse sehr gut belegt, doch haben ebenso die Bereiche Kultur und Reiseberichte ein großes Potenzial. Bei den Sprachen belegt Englisch ungebrochen die Führungsposition, neben Französisch und Spanisch. Aber auch Norwegisch und Schwedisch stehen in dem mit rund 500 verschiedenen Kursangeboten versehenen Programm.
Ebenso haben sich der Kulturbereich und die Bildungsreisen als Renner herauskristallisiert. Eine kulturhistorische Geschichtsreise durch Greiz ist ebenso begehrt wie der Jakobsweg oder die Bildungsreisen in die Kulturhauptstadt Essen und nach Berlin. Die Teilnehmer, deren Zahlen seit 2005 konstant sind, absolvieren zwischen elf und 13 000 Unterrichtsstunden.
Im Bereich der gesundheitlichen Bildung werden 57 Kurse durchgeführt. Ebenfalls sehr gefragt sind Integrationskurse, in denen sich Migranten auf die Einbürgerung vorbereiten und intensiv Deutsch lernen können. Darüber hinaus bietet die KHVS Fortbildungen am PC an, aber auch Mitarbeiter der kommunalen Verwaltungen können in ausgewählten Bereichen geschult werden. Nach jedem Kurs fragt dann das vierköpfige Team der KHVS die Teilnehmer zu ihren Ideen und Wünsche.
Neue Wege schlagen die Greizer dabei zum Beispiel mit dem Kurs "Blind Date - der Weg zum Glück" ein.


04. Februar 2010 /OTZ

Ex-Greizer zerstört Titelträume

Nach einem spannenden Finale gegen die Greizer A-Junioren setzte sich die Vertretung dei 1. FC Gera 03 mit 2:0 durch und holte den OTFB-Hallenpokal.
Nach einem spannenden Finale gegen die Greizer A-Junioren
setzte sich die Vertretung dei 1. FC Gera 03 mit 2:0 durch und
holte den OTFB-Hallenpokal.
Foto: OTZ/Marcel Hilbert

Fußball, A-Junioren, OTFB-Hallenpokal: 1. FC Greiz unterliegt 1. FC Gera 03 im Finale

Greiz (OTZ/M. Gottschalk).

Nach dem Titelgewinn in der Fußball-Hallen-Kreismeisterschaft gelang den Greizer A- Junioren auch beim OTFB-Hallenpokal, der am Sonnabend in der Lessing-Turnhalle ausgetragen wurde, der Sprung aufs Siegertreppchen. Hier reichte es jedoch nur für Silber. Nach der Absage des FSV Schleiz sah die Gruppenauslosung wie folgt aus: Gruppe A mit dem ZFC Meuselwitz, dem 1. FC Gera 03 und der SG Rudolstadt, Gruppe B mit dem FC Thüringen Jena, OTG 1902 Gera, dem 1. FC Greiz und dem FC Thüringen Weida.
Die Schleizer Absage tat der Spannung keinen Abbruch, Brisanz lag schon im Auftaktspiel der Gruppe A zwischen dem 1. FC Gera 03 und dem ZFC Meuselwitz, die die Geraer mit 2:1 für sich entschieden.
Die Kicker vom Tempelwald überstanden die Vorrunde mit Siegen in allen drei Spielen, mit 10:2 Toren und 9 Punkten unbeschadet und zogen als Gruppensieger in das Halbfinale ein. Den höchsten Sieg in der Vorrunde landeten die Greizer gegen Weida mit 5:1, wobei man den Weidaern hier Respekt zollen muss, waren sie doch nur mit fünf Spielern angereist und mussten so über das ganze Turnier ohne Wechselspieler auskommen. Sie bewisen zudem auch die Fairness, nach Abschluss ihrer Begegnungen bis zur Siegerehrung zu bleiben.

In einem spannenden Finale besiegte Gera (in Gelb) die Greizer Kicker.
In einem spannenden Finale besiegte Gera (in Gelb)
die Greizer Kicker.
Foto: OTZ/Marcel Hilbert
Der Torwart der SG Rudolstadt wurde im Halbfinale gegen den 1. FC Greiz oft geprüft.
Der Torwart der SG Rudolstadt wurde im Halbfinale gegen
den 1. FC Greiz oft geprüft.
Foto: OTZ/Marcel Hilbert

Im Halbfinale trafen die Greizer auf Rudolstadt. Auch diese Partie entschieden die Greizer Jungen mit 3:2 für sich. Der 1. FC Greiz führte mit 3:0, aber Rudolstadt warf noch mal alles in die Waagschale und kam mit zwei Treffern kurz vor Schluss gefährlich heran. Greiz behielt die Oberhand und stand im Endspiel. Das zweite Halbfinale zwischen Gera 03 und Jena war an Spannung kaum zu überbieten. 0:0 nach regulärer Spielzeit, so kam es zum Neunmeterschießen. 5:4 hieß es am Ende für Gera - nach 14 Strafstößen.
Mit dem 1. FC Gera 03 und dem 1.FC Greiz standen die beiden spielstärksten Teams auf dem Parkett. Das war zugleich die Neuauflage des Vorjahresfinales. Nun wollten die Greizer Revanche und hätten dies auch bis kurz vor Schluss mit ein wenig Glück geschafft, denn sie hatten Möglichkeiten, in Führung zu gehen. Nun war es ausgerechnet ihr ehemaliger Spielerkollege Tom Rietsch, der drei Minuten vor der Sirene diese Träume zunichte machte. Dieses Tor ging ins Herz, und eine Minute vor Schluss kassierten die Jungen vom Tempelwald auch noch das 0:2. Wie schon im Vorjahr mussten sie sich nur diesem Gegner geschlagen geben.
Trotzdem eine sehr gute Leistung der Schützlinge von Andreas Damm, stellten sie doch mit David Franke einen der besten Spieler.

Greiz: David Franke, Felix Körner, Tino Köhler, David Himmer, Patric Thiel, Andreas Kögler, Eric Schleicher, Jonas Lauber, Christian Schneider.

Abschlusstabelle:
1. FC Gera 03
2. 1. FC Greiz
3. FC Thüringen Jena
4. SG Rudolstadt
5. ZFC Meuselwitz
6. OTG 1902 Gera
7. SG FC Thüringen Weida


04. Februar 2010 /OTZ

30 Medaillen für Mylauer Eisschnellläufer

Die Mylauer Teilnehmer nach der Siegerehrung der Altersklassen 8 bis 10 am ersten Wettkampftag.
Die Mylauer Teilnehmer nach der Siegerehrung der Altersklassen
8 bis 10 am ersten Wettkampftag.
Foto: Müller

Eisschnelllauf, 9. Landesjugendspiele in den Wintersportarten, erster Wettkampftag

Von Katrin Müller Chemnitz (OTZ).

Das "kleine olympische Feuer" der Landesjugendspiele brannte für die jungen Talente der Wintersportarten am 30. und 31. Januar nun schon zum neunten Mal. An diesem Wochenende hieß der Austragungsort nach Jonsdorf, Geising und Klingenthal wieder einmal Chemnitz. Ganz im Stil der Olympischen Spiele war bereits der Eid der Sportler, der zur feierlichen Eröffnungsveranstaltung am Sonnabendmorgen von der Greizer Eisschnellläuferin Michelle Reinhold gesprochen wurde.
Anfangs wurden die Eisschnellauf-Wettbewerbe der Altersklassen 8 bis 15 von Sonnenschein begleitet, doch bald schon wurde Aktiven wie Veranstaltern durch den heftigen Schneefall und zum Teil böigen Wind bewusst gemacht, dass Eisschnelllauf eine Freiluftsportart ist. So galt es für alle Beteiligten, bei widrigen Bedingungen den Wettbewerb bestmöglich über die Runden zu bringen. Neu war in diesem Jahr die Beteiligung der älteren Sportler bis zur Altersklasse 15. Die Athleten aller Altersklassen mussten sich bereits im Vorfeld für diesen Saisonhöhepunkt qualifizieren.
Der TSV Vorwärts Mylau war mit 23 Eisschnellläufern vertreten und konnte in den verschiedenen Wertungen insgesamt 25 Einzelmedaillen und fünf Staffelmedaillen erkämpfen.
Am ersten Wettkampftag standen je nach Alter zwei Strecken bzw. eine Strecke und zwei Gewandtheitsläufe sowie die Staffel auf dem Programm.
Anstrengend war besonders die Gewandtheitsprüfung, bei der man kaum die Brems- und Wendelinie erkennen konnte, und öfter musste unterbrochen werden, um die Bahn - wenn auch nur für kurze Zeit - vom Schnee zu befreien.
Für die Sportler bis zehn Jahren endete die Veranstaltung am Abend mit den Siegerehrungen für Einzelstrecken, Mehrkampf und Staffel. Reich geschmückt mit Edelmetall - drei Mal Gold - konnte Lennard Schmidt (9) den Heimweg antreten. Er siegte in allen Läufen. In der Familie Gerbert fand jeweils eine Bronzemedaille ihr neues Zuhause. Beide Kinder - Philipp (10) und Susette (8) - waren Dritte in der Gewandtheit und Philipp zusätzlich im Mehrkampf. Susette wurde Mehrkampf-Fünfte.
Linda Reinhold (10) erreichte den vierten Platz der Mehrkampfwertung. Die Sportler ab elf Jahren hatten am Sonntag nochmals Gelegenheit, ihre Leistungen unter Beweis zu stellen. Franz Scherf, Marcel Müller, Michelle Reinhold (alle 14), Lukas Reinhold (13), Alicia Banrdt und Lisa Mulack (beide 11) liefen je zwei Strecken am Sonnabend, von denen die längeren Strecken aufgrund der Witterungsbedingungen alle auf 500 m gekürzt wurden. Besonders erfolgreich waren bis dahin Alicia und Michelle, die beide mit den besten Zeiten ihrer Altersklasse in allen Läufen glänzten. Ihre Erfolgsserien wurden am Sonntag fortgesetzt, während das Edelmetall der Staffel-Wettkämpfe noch am Sonnabend ausgefochten wurde. Leider verpasste die Staffel der Altersklassen 8 bis 10 den Bronzeplatz um 0,58 Sekunden.


04. Februar 2010 /OTZ

Den vereisten Wasserfall erklommen

Mit Steigeisen und Eispickel ging es den Wasserfall hinauf.
Mit Steigeisen und
Eispickel ging es
den Wasserfall
hinauf.

Greizer Alpenverein beim Eisklettern

Blauenthal (OTZ/M.Börner).

Aufgrund der längeren Kälteperiode der vergangenen Wochen ist zur Zeit wieder ein nicht ganz so alltäglicher Sport möglich - das Eisklettern. Doch gibt es dafür nur sehr wenige Möglichkeiten, eine der nächsten in der Greizer Region ist der Wasserfall zu Blauenthal in der Nähe der Talsperre Eibenstock - der höchste Wasserfall Sachsens mit immerhin etwa dreißig Metern Gesamthöhe.
So machten sich am Wochenende drei Greizer Alpenvereinsmitglieder daran, mit Eispickel und Steigeisen bewaffnet den gefrorenen Wasserfall zu erklimmen. Bei wunderschönen Winterwetter konnten sie einige Routen am Eis erklettern, das an diesem Tag glücklicherweise ihnen ganz allein gehörte. Es sei ein tolles Erlebnis gewesen, das in diesem Winter, so hoffen die Kletterer, noch einmal erleben werden kann.

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Fotografische Ansichten


04. Februar 2010 /OTZ

Eyleen Sewina gewinnt Bronze

Ringen: Mitteldeutsche Meisterschaften

Werdau (OTZ/Rudi Stöhr).

Am vergangenen Sonntag richtete der Athleten-Club 1897 Werdau die Mitteldeutschen Meisterschaften im Freien Ringkampf für weibliche Schüler (Jahrgang 1998 und jünger), weibliche Jugend (1993-97) und weibliche Aktive (1992 und älter) aus.
Veranstalter war der Ringerverband Sachsen.
In der Gymnasiumhalle gingen 101 Teilnehmerinnen aus 35 Vereinen der Bundesländer Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern auf die Matten. Die Meisterschaften zeichneten sich durch eine gute Organisation aus. Vom RSV Rotation Greiz startete Eyleen Sewina, die von Vereins-Jugend trainer Andreas Mattem betreut wurde, bei den weiblichen Schülern. Sie kämpfte in der Gewichtsklasse bis 42 kg unter sechs Teilnehmerinnen. Leider verschlief die Landesmeisterin in der Gewichtsklasse bis 40 kg den ersten Kampf gegen D. Schäfer (Luftfahrt Berlin) und musste eine Schulterniederlage hinnehmen. Im zweiten Kampf besiegte sie R. Richter (Zöblitz) auf Schulter und erreichte somit das kleine Finale. Dort wartete mit P. Breidel erneut eine Ringerin aus Zöblitz. Auch hier siegte Sewina per Schulter und freute sich über Bronze. Nach dem verschlafenen ersten Kampf ließ Eyleen Sewina eine sichtliche Steigerung erkennen. Andreas Mattem zeigte sich mit ihrer Leistung zufrieden.


04. Februar 2010 /Antje-Gesine Marsch

„Das war 2009!“

Sonderausstellung als Reminiszenz an das Festjahr geplant

Text & Bild Antje-Gesine Marsch

Das Festjahr, in dem die Greizer und ihre zahlreichen Gäste das 800-jährige Jubiläum der urkundlichen Ersterwähnung der Stadt feierten, ist nunmehr Geschichte. Geblieben sind viele Erinnerungen, die gegenständlich in einer Sonderausstellung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollen. Ganz gleich, ob es sich um Fotos (Mindestgröße 20 x 30 cm), selbstgemalte Bilder, Basteleien, ein Gedicht oder ein besonderes Fundstück handelt – die Exponate sollen vor allem ein Rückblick auf Erlebtes sein. Die Ausstellungsstücke können in der Woche vom 22. Februar bis 26. Februar zu den Öffnungszeiten des Rathauses im Sachbereich Kultur, Zimmer 507, und am 27. Februar von 10 bis 16 Uhr im Greizer Theater abgegeben werden. Doch keine Sorge: Wie Bürgermeister Gerd Grüner versicherte, ist auch im März noch Zeit, Dinge abzugeben. Im April soll die Schau – wahrscheinlich im Theater der Stadt Greiz - zu sehen sein. Weitere Informationen auch in der Stadtverwaltung, Sachgebiet Kultur, Sport, Touristik, Tel. 03661 703 230 oder Mail kultur-sport@greiz.de. „Wir hoffen auf rege Beteiligung“, so Gerd Grüner.


04. Februar 2010 /OTZ

Kurz notiert:

Karikatur des Tages

Lockerer Hamlet 2010
Lockerer Hamlet 2010
Zeichnung: OTZ/Bruns


„Reisebilder” bis zum 5. April im Greizer Theaterfoyer

Die Ausstellung „Reisebilder des Künstlers Peter Zaumseil ist bis zum 5. April täglich im Foyer des Greizer Theaters zu sehen.
Foto: OTZ/Christian Freund

Die Ausstellung „Reisebilder" des Künstlers Peter Zaumseil ist bis zum 5. April täglich im Foyer des Greizer Theaters zu sehen.


Bibliotheksbesuch als Ferienbeschäftigung

Endlich Zeit, mal in Ruhe in der Stadt- und Kreisbibliothek Greiz zu stöbern, hat Schülerin Julia Wildenhain (rechts), die sich für CDs und natürlich auch für Bücher interessiert. Beratend zur Seite steht Andrea Pfeifer, die, finanziert vom Europäischen Sozialfonds, mit dem Projekt „Lösen nach Punkten in Schulen Lesegruppen aufbaut.
Foto: OTZ/Freund

Endlich Zeit, mal in Ruhe in der Stadt- und Kreisbibliothek Greiz zu stöbern, hat Schülerin Julia Wildenhain (rechts), die sich für CDs und natürlich auch für Bücher interessiert. Beratend zur Seite steht Andrea Pfeifer, die, finanziert vom Europäischen Sozialfonds, mit dem Projekt „Lösen nach Punkten" in Schulen Lesegruppen aufbaut.


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