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20. Januar 2010 /OTZ
Vierblättriges Kleeblatt
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Beim Thüringer Abend der Landkreise Altenburger Land, Greiz,
Saalfeld-Rudolstadt und Weimarer Land auf der Grünen Woche in
Berlin bleibt kein Platz leer: "Hier ist Thüringen", so die
Botschaft des gemeinsamen Abends.
Foto: OTZ/Uwe Müller
Altenburger und Weimarer Land, Kreise Greiz und Saalfeld-Rudolstadt auf Grüner Woche
Von Uwe Müller Berlin.
"Hier ist Thüringen", verkündet das Plakat in Halle 22 a auf der Grünen Woche in Berlin. Ein vierblättriges Kleeblatt präsentiert sich auf der weltgrößten Ernährungsmittelmesse: die Landkreise Altenburger und Weimarer Land, Greiz und Saalfeld-Rudolstadt.
Die Saalfelder hatten gestern einen Bus gechartert, um in die Hauptstadt zu reisen - so groß ist das Interesse an der Grünen Woche. "170 Aussteller kommen aus den drei Landkreisen", berichtet die Saalfelder Landrätin Marion Philipp (SPD) stolz - und findet sich in bierseliger Eintracht mit den Landräten Martina Schweinsburg (CDU/Greiz) und Sieghard Rydzewski (parteilos/Altenburger Land) wieder. Dass vier Landkreise seit Jahren einen gemeinsamen Auftritt auf der Grünen Woche haben, bringt sie in eine Vorreiterrolle für das angestrebte gemeinsame Engagement der Thüringer im nächsten Jahr. "Es kann für uns alle nur besser werden", so die Saalfelder Landrätin. Frau Philipp hatte aus unserer Zeitung erfahren, dass ab dem nächsten Jahr Thüringen gemeinschaftlich Flagge zeigen will. "Ich kann nur hoffen, dass die Landesentwicklungsgesellschaft, die die Federführung haben soll, von unseren Erfahrungen profitiert."
Immerhin hatten die vier Landkreise einen erheblichen Organisationsaufwand gestemmt. Beim Thüringer Abend wurden die zahlreichen Gäste gestern von Olitätenkönigin Astrid Schmidt empfangen; kein Platz war frei an den Bierzeltgarnituren, um den "Plaudereien übern Gartenzaun zu Kräutern" zu lauschen. Für die musikalische Umrahmung sorgten die Suhler Musikanten. Zufriedenheit spricht aus den Reaktionen der Ostthüringer Aussteller auf der Grünen Woche. Claus Katzenburger, Geschäftsführer der Käserei Altenburger Land, sieht die Erwartungen bereits jetzt übertroffen. "Das rechtfertigt unseren Aufwand. Wir sorgen ständig für Nachschub", freut er sich, der Ziegenkäse und Rotkäppchen-Produkte repräsentiert. Ingrid Lebefromm vom Tourismusverein Thüringer Vogtland e.V. bewertet den Stellenwert der Grünen Woche höher als die Internationale Tourismusbörse (ITB). "Die Besucher kommen zielgerichtet an unseren Stand, sind satt und zufrieden." Nachdem Vorurteile ausgeräumt sind, wonach das Vogtland geografisch nach Sachsen zuzuordnen wäre, interessieren sie sich für die Informationsmaterialien. Darunter das druckfrische Gastgeberverzeichnis für den Landkreis Greiz. Das Kartenmaterial ist bereits vergriffen.
Aus dem Weimarer Land ist Zwiebelmarktkönigin Pia I. vertreten, im bürgerlichen Leben Pia van de Donk und Auszubildende in der Stadtverwaltung Weimar. Die Grüne Woche zählt zu ihren zahlreichen Repräsentationsverpflichtungen: "Ich erfahre viel positive Resonanz", freut sie sich. Bundestagsabgeordneter Volkmar Vogel (CDU) registriert aufmerksam die "sehr gute Stimmung" auf der Grünen Woche. "Die Landwirte lassen sich nicht von der Krise runterziehen. Es sind eben bodenständige Leute."
Kommentar
Ostthüringer Vorreiter
Von Uwe Müller
Wo das Grüne Herz Thüringens schlägt, das demonstrierten auf der Grünen Woche in Berlin gestern Abend die Altenburger, Greizer, Saalfelder, Rudolstädter und Weimarer. Während sich der Freistaat Thüringen jetzt für einen gemeinsamen Auftritt auf der weltgrößten Ernährungsgütermesse einsetzen will, sind die vier Landkreise längst in die Rolle des Vorreiters gegangen. So kann Wirtschaftsförderung und Tourismuswerbung funktionieren. Interessant die Erfahrung des Thüringer Vogtland e.V., aus dem die Stadt Gera ausgetreten ist: Nicht zuerst mit großspurigen und pseudo-intellektuellen Projekten sind Besucher zu interessieren, sondern mit der simplen Erfahrung: Wenn das Essen gut ist und das Bier schmeckt, kommen die Leute gern. Mit dieser Binsenweisheit werden die Altenburger, Greizer, Saalfelder, Rudolstädter und Weimarer punkten, weil sie das Seelenleben der Menschen beachten.
Thüringen kann von dem vierblättrigen Kleeblatt viel lernen. |
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20. Januar 2010 /OTZ
Thüringisch-sächsisches Vogtland
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Eins statt zwei: Sabine Casper und
Michael Hecht wollen ein gemeinsames
Vogtland vermarkten.
Nach einem Spitzentreffen kurbeln beide Tourismusverbände verschiedene Projekte an
Von Juliane Maier Plauen (OTZ).
Es waren einmal der Vogt von Weida, der Vogt von Gera und der Vogt von Plauen. Alle drei Herren lebten im zwölften Jahrhundert und waren sehr schlau, handelten sie doch als Vogtlinien gemeinsam und setzten sich so gegen starke Nachbarn durch. Seit über 400 Jahren ist das Vogtland kein politisches Gebilde mehr, wohl aber eine Region, die sich auch bis weit nach Thüringen erstreckt.
Längst ist diese Tatsache nicht in allen Köpfen angekommen. Weida, die Wiege des Vogtlandes? Die Stadt Gera als Tor zu dieser Region? Die Gemeinsamkeit zwischen dem sächsischen und thüringischen Vogtland haben beide Tourismusverbände der Region schon vor knapp vier Jahren erkannt.
Dennoch fand erst gestern das erste Treffen auf Spitzenebene statt. In Plauen berieten die Greizer Landrätin Martina Schweinsburg (CDU), Dr. Tassilo Lenk (CDU), Landrat des Vogtlandkreises sowie Sabine Casper, Geschäftsführerin des Tourismusvereins Thüringer Vogtland und Michael Hecht, Geschäftsführer des Tourismusverband Vogtland e.V. über ein gemeinsames thüringisch, sächsisches Vogtland. "Wir müssen uns als Destination profilieren und nicht gegeneinander, sondern miteinander arbeiten. So erreichen wir auch eine neue Qualität", ist Landrätin Martina Schweinsburg, die ebenso, wie ihr Kollege Lenk im Vogtländischen Tourismusverband, zugleich Vorsitzende des Tourismusvereins Thüringen ist, überzeugt. Einer zukünftigen, engeren Zusammenarbeit blickt sie positiv entgegen. Noch für dieses Jahr ist ein gemeinsames Gastgeberverzeichnis geplant, Prospekte sollen erweitert werden und auf Messen, etwa in Leipzig, Jena und dem Reisemarkt Vogtland wollen sich beide Verbände gemeinsam präsentieren. Über weitere Produkte, wo die Region als eine gemeinsame auftreten wird, wollen beide noch beraten. Ziel sei nach wie vor die Fusion der beiden Verbände zu einem Verein. Das könne nur langsam geschehen, da Unterschiede in Strukturen, Satzungen, Finanzierungsgrundlagen sowie unterschiedliche Förderszenarien in beiden Bundesländern bestehen.
Seit September 2005 liegt nun schon die Kooperationsvereinbarung zwischen dem Tourismusverein Thüringen und dem Tourismusverband Vogtland in den Aktenschränken. Seitdem haben beide Vereine immer wieder zarte Fäden gesponnen, präsentierten sich zur Bundesgartenschau (BUGA) in Gera-Ronneburg als eine gemeinsame Region, gestalten Messeauftritte zusammen und präsentieren gegenseitig ihre Prospekte.
"Wir merken es gerade in Berlin auf der Grünen Woche. Die Resonanz ist sehr gut, viele Besucher fragen aber, warum es neben dem Vogtland noch ein Thüringer Vogtland gibt", macht Hecht auf aktuelle Missverständnisse aufmerksam. Weil eben die Kooperationsvereinbarung bisher zu wenig fassbar sei, so Landrat Dr. Tassilo Lenk, müsste jetzt endlich mehr passieren.
"Der nächste Schritt nach der Vereinbarung ist die Zusammenarbeit auf Arbeitsebene. Um weiter zu kommen, müssen beide Verbände ihre Mittel bündeln. Wir sind jeder eine eigenständige Region, aber mit vielen Schnittmengen und Kernthemen", erklärt Michael Hecht. Diese Themen gilt es gemeinsam zu transportieren, auch um ein klares Signal an beide Landesregierungen zu senden.
Diplom-Geograph Markus Seibold von der Berliner dwif-Consulting GmbH zeigte den Teilnehmern des Spitzentreffens, darunter auch Zeulenrodas Bürgermeister Frank Steinwachs (CDU) auf, wo mögliche Synergieeffekte liegen und verwies auf die Regionen Harz und Rhön, in denen eine Zusammenarbeit längst Normalität ist. "Viel Überzeugung war nicht nötig. Es zeigt sich, dass es ein guter und richtiger Weg ist, wenn man sich schlagkräftig aufstellt und effektive Mittel bündelt. Die Gebiete passen thematisch und historisch gut zusammen", erläutert Seibold. Das Thema "Ein gemeinsames Vogtland" wollen beide Geschäftsführer der Tourismusverbände jetzt auch stärker in ihren Arbeitsgruppen einfließen lassen. "Vor uns liegt viel Arbeit, aber wir werden kämpfen", ist Sabine Casper zuversichtlich. |
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20. Januar 2010 /OTZ
Moderne Kardiologie in Greiz etablieren
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Dipl.-Med. Peter Walther
Neuer Chefarzt für Innere Medizin vorgestellt
Von Susann Grunert Greiz (OTZ).
Nach 21 Jahren ärztlicher Tätigkeit in Zwickau ist Dipl.-Med. Peter Walther seit dem 1. Januar 2010 als neuer Chefarzt der Klinik für Innere Medizin I im Kreiskrankenhaus Greiz verantwortlich.
Das neuwertige Krankenhaus samt moderner Technik sei ein Grund für die neue Wirkungsstätte gewesen, erzählt Walther. "Ich habe im letzten Jahr viele Gespräche geführt. Dabei stellte sich heraus, dass sich meine Interessen mit denen der Geschäftsleitung decken", begründet er die Entscheidung für Greiz.
Als Wolfgang Rost im Dezember die alleinige Geschäftsführung des Kreiskrankenhauses übernahm, stand die Erweiterung des medizinischen Leistungsspektrums im Bereich der Kardiologie ganz oben auf dem Aufgabenzettel. Mit der Installation eines Linkskathetermessplatzes sind diesen Worten schon Taten gefolgt. "Die Untersuchungen, die mit diesem Gerät möglich sind, machen moderne Kardiologie aus", so Walther. Auch die Erweiterung der Elektrotherapie sowie die Implantation von Defibrillatoren soll in Greiz voran gebracht werden. "Den ersten habe ich schon eingesetzt", berichtet er aus seinen ersten vierzehn Tagen in Greiz.
Voranbringen will Peter Walther auch die Zusammenarbeit mit Kardiologie-Zentren in der Umgebung, um eine 24-Stunden-Betreuung der Patienten auch dann gewährleisten zu können, wenn sich die personellen Mittel des Greizer Hauses erschöpft haben. Auch auf eine enge Zusammenarbeit mit Neurologen legt der Arzt großen Wert. "Für eine eigene Klinik der Neurologie ist das Haus zu klein, trotzdem müssen wir Patienten mit neurologischen Problemen behandeln", erklärt der Kardiologe. Durch ein enges Geflecht mit Spezialisten soll auch diesen Patienten in Greiz die bestmögliche Versorgung zukommen.
"Ich freue mich auch auf die Zusammenarbeit mit Hausärzten und Kardiologen im niedergelassenen Bereich. Schließlich sollte unsere Arbeit Hand in Hand gehen", ist der Arzt überzeugt. |
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20. Januar 2010 /OTZ
Unglücksbus stotterte bereits in Steinsdorf
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Der ausgebrannte Bus
bei Steinsdorf.
Unternehmen: kein Fehlverhalten
Steinsdorf (OTZ/KW).
Ob die genaue Ursache des Busunfalls am vorigen Donnerstag geklärt werden kann, ist bislang offen. Noch laufen die Untersuchungen an dem völlig ausgebrannten Bus, heißt es von Seiten der Personen- und Reiseverkehrs-GmbH Greiz.
Inzwischen hat sich eine Familie aus Steinsdorf gemeldet, die ein lautstarkes Stottern und Knallen des Motors hörte, als die Schulkinder im Ort in den Linienbus einstiegen. Hätte der Busfahrer hier schon reagieren müssen und so Schlimmeres verhindern können? Abteilungsleiter René Petzold schüttelt den Kopf: Von unsauberen Geräuschen könne niemand auf so verheerende Folgen schließen. "Dass der Busfahrer das Fahrzeug nicht stehen ließ, kann man ihm nicht vorwerfen."
Drei Kilometer später hatte die Kontrolllampe aufgeleuchtet, der Fahrer hielt an und der Bus fing an zu brennen. Vor Ort bescheinigten sowohl Feuerwehr als auch Polizei dem 55-Jährigen besonders umsichtiges Handeln.
Auf Nachfrage bestätigt PRG auch Leserhinweise, nach denen der Bus seit elf Jahren im Einsatz war. "Kein ungewöhnliches Alter", sagt Petzold, "16 bis 18 Jahre Laufzeit sind keine Seltenheit." Die Busse würden vierteljährlich Sicherheitsprüfungen unterzogen und jährlich durch die TÜV begutachtet. "Solch technischen Defekte", sagt Petzold, "sind nie 100-prozentig auszuschließen." |
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20. Januar 2010 /OTZ
Melanie Keßler aus Greiz seit Montag Streetworker
Einsatz im Sozialraum "Süd-West"
Zeulenroda/Greiz (OTZ/St.B.).
Sie ist erst 24 Jahre jung und kommt direkt vom Studium: Melanie Keßler aus Greiz trat Montag beim Zeulenrodaer Jugendverein Römer offiziell ihre Arbeit als Streetworker im Sozialraum "Süd-West" an. Sie wirkt fortan an der Seite von Oliver Grimm und übernimmt dank eines Standortbüros im Jugendclub "G 3" nun schwerpunktmäßig auch den Raum Hohenleuben. Ihre Stelle als Straßensozialarbeiterin ist entsprechend der Haushaltsplanung des Landkreises vorerst bis Ende 2011 gesichert. Über die speziellen Hohenleubener Probleme weiß Melanie Keßler noch nicht allzu viel, will jetzt sowieso erstmal "Klinken putzen", um sich überall vorzustellen. An Qualifizierung bringt sie den Magister für Erziehungswissenschaft mit, an Erfahrung ein dreimonatiges Praktikum im Sozialen Dienst der JVA Hohenleuben sowie weitere vier Wochen bei der Jugendgerichtshilfe im Landratsamt Greiz. "Ich bin sehr aufgeschlossen, kommunikativ und arbeite gern mit jungen Menschen", nennt sie ihre Stärken. Ihre ersten Ziele: "Das Vertrauen der Jugendlichen gewinnen und halten. Ihnen Unterstützung gewähren, um ein paar Probleme aus der Welt zu schaffen." Welche das sind, wissen vor allem ihre Kollegen Oliver Grimm aus Zeulenroda und die beiden Greizer Streetworker Steffi Drese und Stefan Eisermann. |
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20. Januar 2010 /OTZ
Mandarinenten verweilen seit Tagen am Elsterufer
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Mandarinenten sind am
Elsterufer Schlossgarten
gesichtet worden.
Foto: Simon
Weniger Wasservögel in der Region gezählt
Greiz (OTZ/H. Lange).
Inwieweit das Sturmtief "Daisy" dafür verantwortlich war, dass gegenwärtig weniger Wasservögel in der Region anzutreffen sind, kann nur vermutet werden.
Das durch die Mitglieder des Vereins Ostthüringer Ornithologen ermittelte Gesamtergebnis von 2282 Individuen in 15 Arten lag am vergangenen Wochenende jedenfalls unter dem Durchschnitt der Januarzählungen voriger Jahre.
Auch die heimischen Stockenten lagen mit 1924 Vögeln unter dem langjährigen Mittel. Die kleinste Entenart, die Krickente, war mit 16 Tieren zwischen Rentzschmühle und Elsterberg vertreten. Dieses Gebiet sagt der Art offenbar zu, was die Daten der letzten zwanzig Jahre belegen.
Neben neun Reiherenten war auch ein Paar Mandarinenten gesichtet worden. Letzteres ist seit einigen Tagen am Elsterufer im Bereich des Schlossgartens in Greiz zu beobachten.
Von den typischen Wintergästen der Region ist die Zahl von 104 Gänsesägern besonders bemerkenswert. Dagegen lagen die Zahlen von Kormoran (57) und Graureiher (25) deutlich unter den Ergebnissen der letzten Mittwinterzählungen.
Von den überwiegend in südlichen Gebieten verbreiteten Silberreihern wurden fünf Vögel gesichtet, die dem Winter bei uns bisher trotzten.
Vervollständigt wird das Zählergebnis durch 35 Höckerschwäne, 17 Zwergtaucher, einem Haubentaucher, 78 Blässhühnern, einem Teichhuhn sowie sieben Wasseramseln und einer Gebirgsstelze.
Leider konnten die Ornithologen diesmal keinen Eisvogel feststellen. |
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20. Januar 2010 /OTZ
„Rolling Stones geiler als die FDJ”
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Der Kritiker und sein Schauspieler: Frank Quilitzsch und
Thomas Thieme (rechts) stellen im Kino den Interviewband
„Ich Faust - Thomas Thieme" vor.
Foto: Schaarschmidt
Thomas Thieme und Frank Quilitzsch stellen im Greizer Kino Interviewbuch vor
Greiz (OTZ/Schaarschmidt).
Rein äußerlich ist es ein ungleiches, ja gegensätzliches Duo. Schauspieler Thomas Thieme, 1948 in Weimar geboren, stämmig und von mittlerer Körpergröße, massiger Schädel mit schütterem, kurz geschorenem Haar, kräftig-sonore, durchdringende Stimme und Journalist Frank Quilitzsch, Jahrgang 1957, große Statur, hager, schmales Gesicht, dafür ein sich in alle Richtungen widerspenstig reckendes Haar mittlerer Länge. Und doch verbindet beide etwas, den Schauspieler und seinen Kritiker. Die Liebe zum Theater auf jeden Fall. Aber da scheint noch mehr zu sein.
Am Montag waren beide zu Gast in Greiz. Eingeladen vom Filmclub „Casino" und Harald Seidel, stellten sie gemeinsam ihr Interviewbuch „Ich Faust — Thomas Thieme" im Kino vor. „Vorige Woche noch bei Harald Schmidt, diese Woche schon bei Harald Seidel", führte Quilitzsch scherzhaft in den Abend ein und zeigte zugleich, dass Thieme ein gefragter Mann ist — auf der Bühne, im Fernsehen und auf der Leinwand ebenso wie als Interviewpartner. Und letzteres wohl auch, weil der mit dunklem Sakko, dunklem Hemd, dunkler Hose sowieso gar nicht dazu passenden, farbig leuchtenden Turnschuhen gekleidete Schauspieler kein Blatt vor den Mund nimmt. Sicher, das erlegen sich die wenigsten bekannten Persönlichkeiten auf. Aber Thieme trägt das Herz am richtigen Fleck. Seine Antworten besitzen Tiefe, und er weiß sehr wohl zu unterscheiden, wann es einer schneidigen, manchmal provozierenden Aussage und wann es der Nachdenklichkeit bedarf.
Fast auf den Tag genau vor zehn Jahren seien Thieme und er sich das erste Mal begegnet, erzählt der promovierte Germanist Quilitzsch. Der Kulturredakteur der Thüringischen Landeszeitung traf den Schauspieler in der Kantine des Weimarer Nationaltheaters, auf dessen Bühne Thieme fünf Jahre den „Faust" verkörperte. Eine Rolle, die ihn nicht nur inhaltlich, sondern gleichermaßen für seine weiteren Darstellungen geprägt habe. Seit dieser ersten Begegnung sind 115 Interviews, das jüngste erschien am Montag, entstanden. 115 Mal Fragen und Antworten zum Theater, zum Zeitgeschehen und nicht zuletzt zum Fußball, dessen flammender Anhänger Thieme ist. Von beiden vor rund 150 Zuhörern gelesenen Buchauszügen erörterten sie unter anderem Thiemes Hang zu Rollen mit finsteren Charakteren. Wo sonst als auf der Bühne könne man ein Massenmörder sein, ohne zur Verantwortung gezogen zu werden, so der Darsteller. Ferner ging es um seine Abscheu des 1984 in den Westen ausgereisten Thieme gegenüber der DDR, „ich fand die Rolling Stones einfach geiler als die FDJ", seine Rollen in Filmen wie „Baader-Meinhof Komplex", „Effi Briest" oder die von Bundeskanzler Kohl im ZDF-Dokudrama „Der Mann aus der Pfalz", oder sie gingen allgemeingültigen Themen wie „Was macht die Macht mit den Menschen?" nach. Deutlich wurde dabei, dass über die Jahre mehr zwischen ihnen entstanden ist als nur eine Arbeitsbeziehung zwischen Kritiker und Schauspieler. Es ist ein freundschaftlicher Dialog, der sich in lockeren, hintergründigen und amüsanten Interviews niederschlägt. Ein Dialog zwischen einem, dessen Blick nicht von den Wänden seiner Redaktion vermauert ist, und einem, dessen Blick nicht an der Bühnenrampe endet. Herausgekommen ist ein Gesprächsband, der nicht nur Theaterfreunde anspricht, weil er in den Bekenntnissen Thiemes auch ein Stück Zeitgeschichte und Lebenserfahrung einfängt. Beschlossen wurde der Abend übrigens von der Vorführung der Verfilmung von Theodor Fontanes „Effi Briest", in der Thieme den alten Briest spielt.
Frank Quilitzsch, „Ich Faust - Thomas Thieme", Verlag Theater der Zeit. |
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20. Januar 2010 /OTZ
Gymnasiasten erneut siegreich
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Hallenfußball, Rudi-Geiger-Gedächtnispokal
Greiz (OTZ/Rudi Stöhr).
Mit den Spielen der Jahrgänge 1993/95 eröffneten die männlichen Schüler am 13. Januar in der Sporthalle der Pohlitzer Schule Teil zwei um den Rudi-Geiger-Gedächtnispokal, übrigens dessen 29. Auflage. Fünf Mannschaften spielten in einfacher Punktrunde jeder gegen jeden. 31 Spieler, inklusive Wechselspieler, waren im Einsatz. In zehn Spielen fielen 31 Tore.
Ergebnis: 1. Gymnasium Greiz (10 Punkte, 7:2 Tore), 2. Regelschule Pohlitz (8/4:2), 3. RS Triebes (7/11:6), 4. RS G. E. Lessing Greiz (3/5:6), 5. RS Berga (0/4:15), SR: Klaus Grüner (VSG Cossengrün), Silvio Höfer (Hohndorfer SV), Bester Torwart: Tim Petzold (Greizer Gymnasium), Bester Torschütze: Toni Feistel (Triebes) Sechs Mannschaften traten einen Tag später in den Jahrgängen 1995/97 an. In zwei Dreiergruppen spielte zunächst jeder gegen jeden. In den Halbfinalen siegte Pohlitz mit 2:0 über Berga und das Gymnasium 2:0 über Triebes. Im kleinen Finale besiegte Triebes Berga mit 1:0 und wurde Dritter. Das Finale gewann das Gymnasium mit 4:0 über Pohlitz. In den elf Spielen über jeweils zehn Minuten fielen 31 Tore. Mit Wechselspielern waren 42 junge Kicker im Einsatz.
Ergebnis: 1. Gymnasium, 2. RS Pohlitz, 3. RS Triebes, 4. RS Berga, 5. RS G. E. Lessing Greiz, 6. RS Langenwetzendorf, SR: Silvio Höfer, Christopher Förster (beide Gymnasium).
Bester Torwart: Niclas Beckert (RS G. E. Lessing), Bester Torschütze: Toni Böttcher (Gymnasium Greiz).
Am Schlusstag traten in den Jahrgängen 1997/99 erneut sechs Mannschaften an, die nach dem gleichen Modus wie am Vortag spielten. 46 Spieler und Wechselspieler kamen zum Einsatz. Triebes mit 1:0 über die Lessingschule und das Gymnasium mit 3:0 über Berga waren die Halbfinalsieger. Platz drei belegte die Lessingschule nach einem 1:0 über Berga und im Endspiel musste nach 0:0 ein Neun-Meter-Schießen entscheiden. In diesem behielt Triebes mit 3:2 die Oberhand. Triebes stellte mit Eric Schubert außerdem den besten Torwart.
Ergebnis: 1. RS Triebes, 2. Gymnasium Greiz, 3. RS G. E. Lessing, 4. RS Berga, 5. RS Pohlitz, 6. RS Langenwetzendorf, SR: Gideon Greschok.
Bester Torwart: Eric Schubert (Triebes). Bester Torschütze: Richard Helmrich (RS Pohlitz).
Nach dem Turnier überreichte Kreissportbundvorsitzender Uwe Jahn eine Anerkennungsurkunde an Peter Steinert für dessen 20-jährige Organisation der Turniere.
Für das Greizer Gymnasium war es der fünfte Pokalgewinn in Folge. Es siegte mit 47 Punkten vor den Regelschulen Triebes (44) und Greiz-Pohlitz (36). Dahinter folgten die Lessingschule, Langenwetzendorf und Berga. |
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20. Januar 2010 /OTZ
Mylauer Eis-Sprinter erfolgreich
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Die Starter (v. li.): Michael Roth,
Lisa Mulack, Alicia Barndt, Lukas
Reinhold, Rosa Schareck und
Michelle Reinhold
Eisschnelllauf, DESG-Pokal, Nachwuchs: Auch in der Staffelwertung gute Plätze
Erfurt (OTZ/Müller).
Die besten Eisschnellläufer im Juniorenbereich kamen am Wochenende zum zweiten Pokal-Lauf der Deeutschen Eisschnellauf-Gemeinschaft (DESG) in der Gunda-Niemann-Stirnemann-Halle in Erfurt zusammen. Mit dem Bus reisten die Auswahlsportler schon am Freitag in Erfurt an, wo dann auch gleich eine Trainingseinheit absolviert wurde.
Am Sonnabend gingen dann Alicia Barndt und Lisa Mulack (beide 11), Lukas Reinhold (13) und Michelle Reinhold (14) zu je zwei Strecken an den Start. Schon nach dem ersten Tag zeigte sich Alicias Überlegenheit auf beiden Strecken, doch auch fast alle anderen gingen mit neuen Bestzeiten vom Eis.
Der Sonntag sollte dann die Entscheidung bringen. Besonders bei Michelle Reinhold war die Spannung groß. Sie kämpfte sich schließlich auf einen guten dritten Platz, während Alicia Barndt ihre Erfolgsserie vom vorangegangenen Tag weiter fortsetzen und auf allen Strecken dominieren konnte. Lisa Mulack zeigte sich konstant im starken Starterfeld und konnte sich ebenso wie Lukas Reinhold über neue Bestzeiten freuen. Alicia und Michelle holten sich zusätzlich zu ihreren Einzelmedaillen noch Staffelgold, das sie mit ihrer Mannschaft Sachsen I einliefen.
Ergebnisse: Alicia Barndt (11) Gesamtplatz 1., 200m 21,36 (1.); 500m 47,53 (1.); 200m 21,12 (1.); Massenlauf (300m): 1:14,01 (1.); Lisa Mulack (11) Ges. 10., 200m 23,39 (11.); 500m 54,83 (13.); 200m 23,14 (9.); Massenlauf (300m): 1:23,58 (10.); Lukas Reihold (13) Ges, 300m 29,41 (6.);1000m 1:39,28 (9.); 300m 29,89 (8.) 500m 47,35 (8.); Michelle Reinhold (14) Ges. 3., 300m 28,08 (5.); 1500m 2:20,89 (3.); 300m 27,94 (4.) 500m 44,27 (4.); Staffel Sachsen I: 8:28,73 (1.); Sachsen II: 8:51,96 (4.) |
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20. Januar 2010 /OTZ
Neun Landesmeistertitel für Greizer Ringer
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Max Strasen (in Rot)
Ringen, Landesmeisterschaften
Jena (OTZ/Wolf).
Am vergangenen Sonnabend fanden im Jenaer Sportforum die Thüringer Landesmeisterschaften im Freistil in vier Altersklassen statt.
Diese wurden vom Zweitbundesligisten TuS Jena ausgerichtet. Es nahmen 84 Sportler aus neun Thüringer Vereinen teil.
Der RSV Rotation Greiz stellte mit 20 Ringern neben dem Ausrichter Jena und Zella-Mehlis die meisten Teilnehmer. Mit neun Meister- und sieben Vizemeistertiteln sowie einer Bronzemedaille waren die Greizer bei diesen Landesmeisterschaften überaus erfolgreich.
Die drei Kämpfe in der 2. Bundesliga scheinen bei Johannes Wrensch (66 kg) das Ringerblut wieder in Wallung gebracht zu haben. Der Greizer gewann gegen P. Ortmann durch Schultersieg und damit den Landesmeistertitel.
Die Gewichtsklasse 74 kg war zahlen- und leistungsmäßig am stärksten besetzt. Konstantin Sommer konnte leistungsmäßig und kämpferisch überzeugen. Nach Siegen gegen T. Seek (Jena), M. Strasen (Greiz), M. Klages (Altenburg) und St. Töpel (Sömmerda) konnte der Greizer die Goldmedaille in Empfang nehmen. Benjamin Giegling (84 kg) zeigte gegen den sehr starken G. Egiasarow (Jena) einen guten Kampf. Musste sich aber mit 0:2 Runden geschlagen geben und gewann die Silbermedaille.
Max Strasen (74 kg) belegte den 5. Platz.
Bei den Kadetten (Jahrgänge 1993/94/95) nahmen drei Greizer Ringer teil. Gideon Greschok (63 kg) erkämpfte per Schultersieg gegen F. Hofmann (Jena) den Landesmeistertitel. Merlin Sewina (50 kg) und Robert Schaller (+76 kg) konnten sich die Silbermedaille umhängen lassen. Mit acht Sportlern war der RSV bei der B-Jugend (Jahrgänge 1996/97) vertreten. John Urban (34 kg) wurde Landesmeister. Er besiegte zwei Jenaer auf Schulter, aber diese waren leichter, denn er war in seiner Gewichtsklasse ohne Gegner. Florian Sieg (46 kg) besiegte seinen Vereinskameraden Toni Krassow und wurde Landesmeister. Einen weiteren Landesmeistertitel erkämpfte Dennis Nürnberger (58 kg) für den RSV. Platz Zwei belegten Toni Krassow (46 kg) und Michel Jelen (58 kg). Über eine Bronzemedaille konnte sich Vladimir Deker (65 kg) freuen. Niels Andrä (38 kg) belegte den undankbaren vierten Platz.
Fünf Ringer gingen für Greiz in der C-Jugend (Jahrgänge 1998/99) für Greiz in Jena auf die Matte. Dustin Nürnberger (31 kg) wurde nach zwei Siegen gegen J. Büchner (Zella-Mehlis) und J. Wrensch (Jena) Landesmeister. Josua Greschok (42 kg) wurde nach zwei Schultersiegen gegen P. Friebe (Waltershausen) und Jannik Weigert (Greiz) souveräner Landesmeister. Ron Watzek (34 kg) und Jannik Weikert (42 kg) erkämpften die Silbermedaille. Auf dem undankbaren vierten Platz platzierte sich Viktor Deker (54 kg).
Die beiden Greizer Trainer Falk Schlehahn und Andreas Mattern waren mit dem abschneiden ihrer Sportler im Großen und Ganzen zufrieden. |
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20. Januar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes
Verwaltung soll neuen Etat-Entwurf vorlegen
Hauptausschuss erteilt Auftrag ans Rathaus
Von Steffen Beikirch Zeulenroda-Triebes (OTZ).
Heute in einer Woche wird es im Stadtrat den nächsten Anlauf geben. Dann soll die Stadtverwaltung einen überarbeiteten Haushaltsentwurf inklusive Stellenplan und mittelfristiger Finanzplanung vorlegen. Diesen klaren Auftrag erteilte am Montagabend der Hauptausschuss. Initiiert von der CDU-Fraktion, die dies in Absprache mit SPD und FDP ins Rollen brachte.
Der ursprüngliche Etat-Entwurf war im Dezember abgelehnt worden. Inzwischen wisse man, dass jederzeit ein neuer Antrag zur Wiederbehandlung gestellt werden könne, informierte Bürgermeister Frank Steinwachs (CDU) eingangs. Um Hilfe und Unterstützung diesbezüglich hatte er die Fraktionen schon persönlich gebeten. Ist doch Verwaltungsarbeit ohne bestätigten Haushalt alles andere als einfach. Verpflichtungen und Verträge müssten zwar ohnehin erfüllt werden. Aber gerade bei Vorhaben, für die Förderanträge fällig sind, sei es wichtig, so früh wie möglich in Aktion zu treten, verdeutlichte Steinwachs.
Auf seinen nochmaligen Hilferuf in die Runde verlas CDU-Fraktionschef Dr. Bernd Grünler den Arbeitsauftrag ans Rathaus, der bei Personal, Finanzen, Tourismus, Erneuerbaren Energien und Investitionen ebenso Prioritäten wie Sperrvermerke setzt.
An erster Stelle das leidige Thema Personaleinsparung. So soll die Verwaltung "unter Einbeziehung aller sozialverträglichen Lösungsverfahren" darlegen, wie sie die geforderten 550 Wochenstunden (knapp 14 Vollbeschäftigteneinheiten) abbauen will. Parallel dazu wird zum Thema Ausgliederung freiwilliger Leistungen bei der "Gründung einer Dienstleistungsfirma" die inhaltliche Begleitung des Stadtrates erwartet.
Vom Wünschbaren auf das Machbare zurückgehen.
Dr. Horst Gerber (FDP) zur Intention der Korrekturen
Nach Angaben des Bürgermeisters ist nach mehreren Gesprächen mit dem Personalrat ein sozialverträglicher Weg gefunden, der sich zügig umsetzen lässt. Änderungsverträge und zum Teil Änderungskündigungen sind geplant. Im Gegenzug für die Reduzierung der Arbeitsumfänge will man möglichst eine Beschäftigungsgarantie anbieten, bestätigte die Personalvertretung das gemeinsame Ziel. Seit Weihnachten habe es ständig Kontakt zum Bürgermeister gegeben, um Einvernehmen herzustellen. Die Verhandlungen mit den betroffenen Mitarbeitern stünden noch aus.
In Sachen Finanzen halten CDU, SPD und FDP in ihrem Antrag von Montag die geplante Kreditaufnahme weiter für denkbar. Wollen sie aber nicht pauschal absegnen, sondern mit konkreten Vorhaben aus den Bereichen Energie-Unabhängigkeit und Tourismusentwicklung untersetzt haben. Den Begriff "Stadtgartenschau" möge man streichen, heißt es von der CDU. Womit Steinwachs kein Problem hat, wie er sagte: "Das ist mehr ein Synonymbegriff für Maßnahmen gewesen."
Das Investitionsprogramm soll nach dem Votum von Montag nicht zusammengestrichen werden. Dafür besteht der Wunsch, den Rosa-Luxemburg-Platz im Paket mit dem Dr.-Gebler-Platz und der Schuhgasse ab 2011 in drei Jahresscheiben in Angriff zu nehmen. Die Friedrich-Ebert-Straße soll im Etat 2010 bleiben, aber einen Sperrvermerk bekommen. Über die Realisierung gelte es mit dem Nachtragshaushalt zu entscheiden, wofür man Zuarbeiten der Baupartner Zweckverband WAZ und Energiewerke organisieren möge. |
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20. Januar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes
Unterstützung gegen den Krebs

"Elterninitiative für krebskranke Kinder Jena" erhält von Stadtapotheken eine Spende
Von Holger Zaumsegel Zeulenroda (OTZ).
Über eine Spende von 700 Euro konnte sich gestern die "Elterninitiative für krebskranke Kinder Jena" freuen. Die Stadtapotheken Zeulenroda und Triebes haben nun schon zum vierten Mal das Projekt unterstützt, das für Kinder und Eltern in ihren schwersten Stunden ein wahrer Segen ist.
"Das ist eine Sache, die wir gerne machen und die für uns sehr wichtig ist", sagte Arndt Fritzsche, Inhaber der Stadtapotheke Triebes. Auch seine Frau, Dr. Kathrin Fritzsche, war voll des Lobes über das soziale Projekt.
Das ganze Jahr über konnten die Kunden der Apotheken Spendengelder abgeben. Auch die Kirchgemeinde Triebes hatte die Aktion mit einer Spende aus ihrer Kollekte unterstützt. Der größte Betrag, erzählten die Fritzsches, sei aber in der Weihnachtszeit zustande gekommen. Dort hätten viele Menschen im Austausch zum jährlichen Kalender, der für die Kunden kostenlos ist, einen kleinen Obolus für die Elterninitiative gegeben.
Deren Geschäftsführerin Katrin Mohrholz nahm die 700 Euro gestern dankend entgegen und überreichte dafür eine Fotocollage. Auf der Collage, die künftig in der Zeulenrodaer Apotheke ausgehängt wird, können die Kunden einen Eindruck vom umfangreichen Tätigkeitsfeld der Elterninitiative gewinnen. Das umfasst neben der seelischen Betreuung und zahlreichen Veranstaltungen neuerdings auch Aufklärungsarbeit an Schulen.
Spendenkonto: Sparkasse Jena BLZ: 830 530 30 Konto-Nr.: 1090 Mehr Infos: www.ekk-jena.de |
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| 20. Januar 2010 /OTZ |
Kurz notiert: |
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Räumfahrzeug kollidiert mit Kleintransporter
Greiz (OTZ).
Am Dienstag, gegen 4.55 Uhr, kam es in der Lindenstraße zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Kleintransporter und einem Streufahrzeug.
Der 54-jährige Fahrer eines Kleintransporters kam aus Richtung Obere Silberstraße gefahren und blieb auf Höhe des Abzweiges zur Bergstraße stehen. Ein 20-jähriger Räumfahrzeugfahrer fuhr entgegen, unterschätzte seine Breite und streifte beim Vorbeifahren die gesamte linke Fahrzeugseite des Transporters. Personen wurden nicht verletzt. Der Sachschaden wird derzeit noch ermittelt.
Karikatur des Tages
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Die große Elefantenshow
Zeichnung: OTZ/Bruns
Projektwoche am Greizer Gymnasium
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Foto: OTZ/Christian Freund
„Bunt ist meine Lieblingsfarbe" ist das Motto der Projektwoche des Greizer Gymnasiums. Lukas Walter zeigt ein 3-D- Modell des Klosters Sankt Gallen, das die Schüler der 7. Klasse zusammengesetzt haben. Die Ausstellungsstücke sind zum Tag der offenen Tür am kommenden Sonnabend zu sehen.
70 Fahrzeuge zu schnell unterwegs in Naitschau
Naitschau (OTZ).
Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Gera führten am Sonntag auf der Bundesstraße 94 in der Ortslage Naitschau Geschwindigkeitskontrollen durch. Die dort zulässige Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometern überschritten während der Kontrollzeit 70 Fahrzeugführer. 59 davon müssen mit einem Verwarngeld bis zu 35 Euro rechnen, weitere elf Fahrer mit einem Bußgeld und Punkten in Flensburg. Zwei Fahrzeugführer werden wegen viel zu hohen Tempos zudem ihren Führerschein für mindestens einen Monat abgeben müssen.
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