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14. Januar 2010 /Antje-Gesine Marsch
Greizer Neujahrsempfang ganz im Sinne des Rückblicks auf 800-Jahrfeier 2009
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Gerd Grüner dankte allen an der Vorbereitung und Durchführung
des Thüringentags Beteiligten.
Text & Bild Antje-Gesine Marsch
Nein, in der neuen Stadthalle von Greiz fand der gestrige Neujahrsempfang noch nicht statt. "Dem damaligen Bürgermeister, der im vergangenen Jahr diese Aussage machte, müssen wohl die Pferdchen durchgegangen sein", mutmaßte Gerd Grüner selbstkritisch, aber augenzwinkernd. Doch im nächsten Jahr bestimmt...wie das Stadtoberhaupt versicherte. Nicht die Finanzen - die seien gesichert - maximal die Witterung könnte da noch einen Strich durch die Rechnung machen..
Die Neujahrsrede des Bürgermeisters, die er vor etwa 500 geladenen Gästen im Theater der Stadt Greiz hielt, stand in diesem Jahr ganz im Rückblick auf die 800-Jahrfeier der urkundlichen Ersterwähnung der Stadt und natürlich den Thüringentag, der im Juni 2009 stattfand. Insgesamt 300000 Menschen seien nach Greiz gekommen und hätten an den etwa 1300 Veranstaltungen teilgenommen, die über das Jahr verteilt stattfanden. Allen an den Vorbereitungen und der erfolgreichen Durchführung Beteiligten sprach das Stadtoberhaupt seinen herzlichen Dank aus.
Umfrage:
Welche Erwartungen und Wünsche haben Sie für das Jahr 2010?
Michael Vetterlein, Chef der Polizeiinspektion Greiz:
„Mein Vorsatz ist, dass wir die Sicherheit in Greiz auf dem hohen Niveau, wie wir es jetzt haben, halten. Mit den Mitarbeitern, die ich habe, wird mir das auch gelingen.
Jürgen Frantz, Chef der CDU-Fraktion im Greizer Stadtrat:
„Vorsätze habe ich immer! Der Einzige für dieses Jahr ist aber, dass ich so bleiben will, wie ich bin und dass ich alles so weitermachen werde wie bis jetzt. Ich habe nichts falsch gemacht…jedenfalls nicht bewussterweise. Vor allem: Wir sollten uns nicht so wichtig nehmen. Jeder verteidigt seinen Standpunkt bis auf die Zähne. Wenn wir alle vernünftig aufeinander zugehen, machen wir uns das Leben gegenseitig nicht so schwer. Sicher gibt es Auseinandersetzungen – das ist auch gut so - aber die sollte man auch mal wieder beenden.
Holger Kunow, Chef der Abteilung Verkehr bei der PI Greiz:
So richtige Vorsätze habe ich nicht. Man versucht immer, das Bestmögliche zu geben. Unfallzahlen senken – gerade in meinem Tätigkeitsbereich ist mir wichtig…privat hoffe ich, dass alles so bleibt, wie es ist.
Undine Hohmuth, Theater-Chefin:
Bei mir läuft alles so prima, da gibt’s keine guten Vorsätze…Mit dem Rauchen will ich nicht aufhören…andere Laster hab ich nicht.
Ulrich Frigo, Blumenhändler und Musikdirektor
Gewicht, ich sage nur Gewicht…mein ganz persönlicher Vorsatz: etwas abzunehmen.
Thomas Schäfer, Chef der Greizer Vereinsbrauerei:
Ich wünsche mir, dass die Greizer mehr „Greizer“ trinken, also quasi den Ausstoß verdoppeln wäre nicht schlecht.
Frank Eitel, Chef der Vogtlandwerkstätten GmbH:
Wir wollen achtsam miteinander umgehen – und mit allen unseren Kooperationspartnern.
Gottfried Wühr, Chef der Lebenshilfe e.V.
Ich würde lieber Ihnen etwas wünschen, Frau Marsch. Passen Sie gut auf sich und auf unsere Stadt Greiz auf und benennen Sie auch Dinge kritisch.
Reiner Vogel, Ortsteilbürgermeister Gommla:
Glück und Gesundheit für die Familie und dass es in Gommla und Greiz weiter voran geht.
Dr. Barbara Schaller,
Ich wünsche mir Optimismus und dass wir das Gute vom Thüringentag mit hinübernehmen ins neue Jahr, den Zusammenhalt also weiter ausbauen.
Sabine Wonitzki, Chefin des Greizer Tierheims
Ich nehme mir vor, dass ich der Stadt Greiz nichts weiter wünsche, als dass ich schon den ganzen Abend gesagt habe. (lacht)
Wilhelm Wüstner, Greizer Unternehmer
Ich möchte nur, dass meine Firmen im neuen Jahr gerade durchlaufen und dass die Probleme von 2009 nicht mehr vorhanden sind. Wir müssen die „Krise“ wegdenken…
André Röder, Chef der Polizeidirektion Gera
Mein guter Vorsatz: viel Gesundheit und persönliche Zufriedenheit und vor allem, dass meine Mitarbeiter mit mir zufrieden sind.
Gerd Deckinger, Greizer Unternehmer
Mehr Motorradfahren, mehr Fahrradfahren, mehr laufen, mehr Skilanglauf machen – für meine Gesundheit arbeiten also…
Sven Heisig, Greizer Unternehmer
Vor allem Gesundheit wünsche ich mir und dass wir in der Stadt weiter vorankommen.
Michael Matthes, Greizer Unternehmer
Ich wünsche mir, die Dinge so zu richten, wie sie anstehen, darauf einzugehen, und das Beste daraus zu machen.
Es fragte: Antje-Gesine Marsch
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14. Januar 2010 /OTZ
Unverzichtbarer Ansprechpartner
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Zur Feier anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Gründung des
Verbandes für Behinderte Greiz gestaltete die Kindertanzgruppe
aus Elsterberg ein kleines Programm.
Foto: OTZ/Susann Grunert
Verband für Behinderte Greiz feiert Gründung vor 20 Jahren
Von Susann Grunert Greiz (OTZ).
Zu Beginn der gestrigen Festlichkeiten anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Verbandes für Behinderte Greiz blickte Gisela Ostermann, Vorstandsvorsitzende des Vereines, nicht zurück, sondern in die Zukunft. "Ich wünsche mir, dass auch in den nächsten Jahren die Zusammenarbeit mit behinderten Menschen weitergeführt werden kann, um deren Leben einfacher und angenehmer zu gestalten."
Zahlreiche aktuelle und ehemalige Verantwortliche des Verbandes und Weggefährten feierten zusammen mit den Mitgliedern in den Seminarräumen der Altstadtgalerie das Zwanzigste des Vereins. Das sei keinesfalls eine Selbstverständlichkeit, bemerkte Peter Carqueville, Geschäftsführer des gleichnamigen Sanitätshauses und langjähriger finanzieller Unterstützer des Behindertenverbandes. "Ein Verband lebt von Aktiven", brachte er es auf den Punkt.
229 Mitglieder zählt der Behindertenverband Greiz momentan. "Durch ihre Philosophie sind sie Heimat vieler Generationen, für Ältere, Behinderte und Hilfesuchende", würdigte Ines Watzek in Vertretung von Bürgermeister Gerd Grüner die Arbeit der Verantwortlichen und hatte mit der Zusicherung finanzieller Unterstützung auch im Jahr 2010 das passende Geschenk im Gepäck.
Thüringens Sozialministerin Heike Taubert und Bundestags abgeordneter Volkmar Vogel waren nicht persönlich vor Ort, übermittelten ihre Grußworte jedoch schriftlich, die von Holger Dietz und Kerstin Fleischer, beide Mitglieder des Vorstandes, vorgetragen wurden. Für Taubert ist die Integration behinderter Menschen eine wichtige politische und gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Zudem versicherte sie, den Weg der Behinderten für mehr Teilhabe und Selbstbestimmung auch im Ministeramt weiter zu verfolgen. "Die Politik braucht behinderte Menschen und deren Verbände, um entsprechende Grundlagen zu schaffen", betonte sie in ihren Glückwünschen.
Als Hilfe zur Selbsthilfe, Hilfe von Betroffenen für Betroffene und unverzichtbaren Ansprechpartner hob Volkmar Vogel in seinem Schreiben die Arbeit des Behindertenverbandes hervor. Ein Mensch mit Behinderung sei mitnichten ein Mensch, der nichts kann, so Vogel. Deshalb sei es umso wichtiger, dass Menschen mit Defizit Kraft aus den Verbänden ziehen, ermutigt und unterstützt werden.
Natürlich wurde aus 20 Jahren Vereinsleben auch die ein oder andere Anekdote wieder ins Gedächtnis gerufen. "Als ich 1990 die Arbeit aufgenommen habe, wusste ich gar nicht, was mich erwartet", erinnert sich die allererste Mitarbeiterin und langjährige Geschäftsführerin Gisela Buschold. Von den schwierigen Anfängen in den Räumen der Marienstraße 18, einem ehemaligen Warenlager, das sich anfangs stark renovierungsbedürftig und unmöbliert präsentierte, war ebenso die Rede, wie von eifrig organisierten Benefizkonzerten zugunsten eines Fahrzeuges und eines Behindertenfahrstuhles im Theater, für die sogar Volksmusikgrößen wie Stefanie und Eberhard Hertel gewonnen werden konnten. Stück für Stück kam über die Jahre mehr Leben in den Verband, Mitte der 90-er Jahre zählte er an die 400 Mitglieder. Neben den vorgetragenen Erinnerungen der Mitglieder weckte auch eine Präsentation mit Bildern und Texten von vergangenen Ferienfreizeiten, Weihnachts- und Geburtstagsfeiern und vielem mehr liebgewordene Erinnerungen. Die Kindertanzgruppe aus Elsterberg umrahmte den Festnachmittag mit einem kleinen Programm.
Kommentar
Brücken schlagen
Von Susann Grunert
Ein offenes Ohr und mehr Aufmerksamkeit für Behinderte wünscht sich Gisela Ostermann, Vorstandsvorsitzende des Greizer Behindertenverbandes, zum zwanzigjährigen Jubiläum ihres Vereins. Einen deutlicheren Blick hin zu den Belangen und Nöten von Menschen mit Defizit hätte sie sich auch gestern angesichts der vorherrschenden Schneemassen auf dem Westernhagenplatz gewünscht. Ohne fremde Hilfe war da der Weg zur Feier in die Altstadtgalerie versperrt. Schnee und Eis zwangen zahlreiche Mitglieder sogar ihre Teilnahme an den Feierlichkeiten abzusagen.
Heinz Klügel, erster Beigeordneter der Landrätin, nahm den Hinweis auf und ermunterte gleichzeitig, bei Problemen stärker an die Verwaltungen heran zu treten. Als Nichtbetroffener sehe man eben häufig nicht, wo es fehlt.
Da spricht er ein wahres Wort. Nicht immer ist es Ignoranz oder böser Wille, dass Probleme von Behinderten im Alltag nicht gesehen werden. Aufeinander zugehen und besser zuhören kann Brücken schlagen. Eine Aufgabe, der sich der Behindertenverband Greiz seit nunmehr zwei Jahrzehnten verschrieben hat.
- Aus 20 Jahren Vereinsleben
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- 13. Januar 1990: Gründung des Verbandes für Behinderte Greiz e. V.
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- 5. April 1991: Geschäftseröffnung in der Marienstraße
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- 18 9. Juni 1992: Umzug Geschäftsräume und Begegnungsstätte in die Rudolf-Breitscheid-Straße 41
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- 25. April 1993: 1. Benefizkonzert für Behindertenaufzug im Greizer Theater mit Andrea & Michael, den Kriebelsteinern und dem Original Vogtlandecho 1. Juni 1994: Anschaffung eines Behinderten-Fahrzeuges durch Sponsoren
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- 1. März 1996: Einweihung des Behinderten-Aufzuges im Greizer Theater
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- 8. Januar 1997: Einladung zum Neujahrsempfang des Bundespräsidenten Roman Herzog für Vorstandsvorsitzenden Bernd Matthes 23. April 1998: 1. Treffen der Rollstuhlfahrer
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- 30. Mai 1998: Anschaffung eines neuen Behinderten-Kleinbusses mit Auffahrrampe
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- 28. August 1999: Teilnahme am Tag der Vereine in Greiz
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- 10. bis 14. Januar 2000: "Woche der Bewegung" anlässlich des zehnjährigen Jubiläums
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- 17. Juni 2001: Einzugsfeier in neue Räume in Altstadtgalerie
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- 13. Januar 2005: Festveranstaltung zu 15 Jahre Verband für Behinderte Greiz e. V.
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Umfrage - Was wünschen Sie dem Verein?

Kerstin Fleischer, Vorstandsmitglied: Ich wünsche mir für unseren Verband, dass sich mehr Jugendliche anmelden. Denn ich finde, wir haben zu viele ältere Mitglieder. Ich bin seit August 2001 im Verein. Seither zählen die Behindertenfreizeiten und -urlaube zu meinen schönsten Erinnerungen. Auch Unternehmungen mit der Jugendgruppe sind Höhepunkte. |

Holger Dietz, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender: Ein Herzenswunsch zum zwanzigjährigen Jubiläum des Behindertenverbandes wäre ein neues Auto, damit wir auch in Zukunft die Ferienfreizeiten durchführen können. Zudem hoffen wir auf neue, junge Mitglieder. Dankbar sind wir für die neuen Räume in der Altstadtgalerie. Hier ist alles ebenerdig. |

Gisela Buschold, langjährige Geschäftsführerin: Ich hoffe, dass der Verband für Behinderte Greiz seine Arbeit auch in den kommenden Jahren so fortführen kann wie bisher. Schließlich wollen wir auch noch das Dreißigjährige begehen. Dabei muss natürlich auch Sorge getragen werden, dass der Verein immer genug Arbeitskräfte zur Verfügung gestellt bekommt. |

Gisela Ostermann, Vorstandsvorsitzende: Zum Jubiläum wünsche ich mir, dass es in der Stadt Greiz immer offene Ohren für die Belange der Behinderten gibt. Denn ich finde, dass es Behinderte hier schwerer als zum Beispiel in Gera haben. Die Leute sollten keine Berührungsängste zeigen und behinderten Menschen mehr zutrauen. |
Es fragte: Susann Grunert
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14. Januar 2010 /OTZ
Die Rothenthaler Alpen per pedes erkunden
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Hartmut Giehler
Ortsteilrat plant Mai-Spaziergang
Greiz (OTZ/KG).
Der Ortsteilrat Sachswitz, Dölau und Rothenthal hat in diesem Jahr eine neue Veranstaltung auf den Terminkalender gehoben. Zum Mai-Spaziergang mit dem Ortsteilrat wird im Wonnemonat eingeladen.
Der genaue Termin stehe noch nicht fest, so Ortsteilbürgermeister Hartmut Giehler. Er hat die Strecke erkundet, die dann mit den Teilnehmern gelaufen werden soll. "Wir haben vor, über die Rothenthaler Ostalpen Richtung Norden über die Elster zu wandern und dann zurück über die Rothenthaler Westalpen", beschreibt Giehler die Route, die er privat bereits gewandert sei und die durch ihre Schönheit überzeuge.
Die Wandertour soll für die ganze Familie etwas sein, verspricht der Ortsteilchef. Erste Absprachen in Vorbereitung der Wanderung werden nun getroffen. Hartmut Giehler und sein Ortsteilrat möchten es aber nicht beim Wandern belassen, sondern nach der Tour soll der Tag in gemütlicher Runde am Rost ausklingen.
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14. Januar 2010 /OTZ
Einbrüche in Schulen schnell aufgeklärt
Diebisches Trio in Greiz auf Beutezug
Greiz (OTZ).
Einige Straftäter ließen sich von der klirrenden Kälte in der Nacht zum 12. Januar von Streifzügen nicht abhalten. So drangen zunächst unbekannte Täter in zwei Schulen in Greiz ein. In der Grundschule/Gymnasium Am Zaschberg wurden Fenster und Türen aufgebrochen, ein Notebook, Handy und Diktiergerät entwendet. Der Wert des Diebesgutes liegt bei etwa 1000 Euro und die Höhe des Sachschadens bei mehreren hundert Euro.
Auch im Berufsbildungszentrum in der Plauenschen Straße gingen die Täter nicht zimperlich vor. Als sie im Sekretariat für sich offenbar nichts Brauchbares gefunden hatten, drangen sie in eine Kantine ein und entwendeten zwei Geldkassetten mit einer kleineren Menge Bargeld. Der Sachschaden beträgt zirka 200 Euro. Durch die Beamten der Polizeiinspektion Greiz waren an beiden Tatorten Spuren gesichert worden. Dazu ergaben sich im Zusammenhang mit einem anderen polizeilichen Einsatz Hinweise auf einen jungen Mann, der bereits in der Vergangenheit mit Einbrüchen in Erscheinung getreten war. Die Ermittler gingen diesen Hinweisen sofort nach und konnten den 17-jährigen Tatverdächtigen schnell aufgreifen. Da zunächst ein Teil des Diebesgutes bei ihm gefunden und ihm später auch gesicherte Spuren eindeutig zugeordnet werden konnten, gab er das Abstreiten der Taten auf und legte ein Geständnis ab. Weiteres Diebesgut, wie das Notebook und die Geldkassetten sowie Bargeld wurden von der Polizei sichergestellt. Weiter ergaben sich auch konkrete Anhaltspunkte auf einen 20-jährigen Mittäter, der bei früheren Straftaten bereits mit auf Beutezug war, sowie auf einen weiteren 19-jährigen Tatbeteiligten. Beide konnten ebenfalls festgenommen werden.
Auf Grund des Ermittlungsergebnisses und der Vorstrafen werden gegen den 20-Jährigen und den 17-Jährigen Haftanträge gestellt. |
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14. Januar 2010 /OTZ
Seit Montag 200 Tonnen Schnee in Greiz geräumt
Parkplatzräumung in Greiz in Arbeit
Greiz (OTZ/-lz).
An die winterlichen Verkehrsverhältnisse auf den Straßen haben sich die Kraftfahrer inzwischen gut angepasst, der Winterdienst dreht seine Runden. Nur das Parken in der Stadt ist schwierig bis unmöglich, Gehweg- und Haltestellenbereiche sind noch immer vom Schnee verweht. "Wir arbeiten mit Hochdruck an der Beräumung", versichert Bauhof-Chef Bodo Scheffel.
Seit Montag sind 100 Lkw-Ladungen - das sind gut 200 Tonnen Schnee - aus der Innenstadt abgefahren und auf dem Gelände der Greika VI/1 zwischengelagert. 70 bis 100 Tonnen würden noch dazukommen, schätzt Scheffel. Gestern früh konnten der Parkplatz Elsterufer und der Fußweg zur Freiheitsbrücke mit beräumt werden, an der Lehmgrube ist gestern ebenfalls begonnen worden. Und auch der öffentliche Parkplatz am Landratsamt soll bis heute um die größten Schneemassen erleichtert werden, wozu das Gelände möglichst autofrei sein müsste, betonte der Bauhof-Chef.
Noch gestern, ergänzte Scheffel - der erstmals seit er für den Winterdienst verantwortlich zeichnet, solche Schneemassen zu bewältigen hat -, sollten auch die Schneeberge an der Baderei abgefahren werden, während die Haltestellen entlang der Hauptverkehrsadern in Greiz heute beräumt werden sollen. |
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14. Januar 2010 /OTZ
Plage und Vergnügen

Von Katja Grieser Greiz.
Der Winter hat die Region derzeit fest im Griff. Glaubt man den Wetterfröschen, werden auch die kommenden Tage knackig kalt. Schnee soll jedoch keiner mehr hinzu kommen, was vor allem die Winterdienste freuen wird. Autofahrer dürften trotzdem noch fluchen, denn obwohl die großen Straßen und inzwischen auch die meisten kleineren geräumt und gut befahrbar sind, sind Parkplätze und -stellflächen häufig eine Katastrophe — beinahe unmöglich, dort ein- und vor allem wieder auszuparken. Da mit Tauwetter in Tagen wohl nicht zu rechnen ist, können Kraftfahrer nur darauf hoffen, dass sich jemand erbarmt und die entsprechenden Flächen doch noch räumt. Dass Winter aber nicht nur eine Plage sein muss, wird schnell beim Blick in die Region klar. Die Städte und Dörfer in der Umgebung bekommen durch die weiße Pracht ihren ganz eigenen Reiz. Eine wahre Freude fürs Auge ist es etwa, von Greiz über Neumühle Richtung Berga zu fahren. Doch auch in und um Langenwetzendorf oder Zeulenroda hat den nächsten der Schnee die Orte verzaubert. Die „gezuckerte" Landschaft ist ein Hingucker. Kindern und Wintersportlern muss ohnehin keiner den Schnee schmackhaft machen. Vor allem die Kleinen haben jede Menge Freude daran, mit dem Schlitten Hügel hinunter zu preschen oder auf Skiern durch die Landschaft zu ziehen. Natürlich darf eine Schneeballschlacht in einem Winter wie diesem, der den Namen auch wirklich einmal verdient, nicht fehlen. Und schließlich dürfte der eine oder andere Schneemann in diesen
Tagen seine lustige Form annehmen.
Winterfreude und -leid liegen eben eng beieinander. |
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14. Januar 2010 /OTZ
Greizer Gedenktage 2010, Teil II
Zusammengestellt von Dr. Werner Querfeld
- 4. Juli: 130. Todestag des Greizer Superintendenten Dr. Gustav Schmidt (1880).
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- 10. Juli: 80. Jahrestag eines neuen Ortsgesetzes für den Rat der Stadt Greiz (1920).
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- 27. Juli: 120. Jahrestag des Waldfestes der Greizer Turnerschaft im Göltzschtal unterhalb des Hohensteines (1890).
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- 9. August: 330. Jahrestag der Reuß-Greizer Verordnung zur Verhütung ansteckender Seuchen (1680).
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- 16. August: 160. Todestag des Greizer Stadtmusikus Carl Friedrich (1850).
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- 21. August: 230. Jahrestag der Genehmigung der Statuten der Greizer Schützengesellschaft (1780).
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- 18. September: 210. Jahrestag der Bekanntmachung über die Aufhebung der Kirchenbuße in Reuß-Greiz (1800).
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- 19. September: 160. Jahrestag der Verordnung über die würdige Feier der Sonn- und Festtage in Reuß-Greiz (1850).
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- 15. Oktober: 240. Jahrestag des Reuß-Greizer Reskriptes wegen des Branntweinbrennens (1770).
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- 25. Oktober: 60. Todestag von Studienrat Dr. Walter Greizer (1950)
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- 25. November: 240. Jahrestag des Amtsantrittes des Türmers Georg Salomon Nusch (1770).
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- 30. November: 100. Jahrestag der Greizer Konsistorialverordnung über die Neuordnung des Greizer Landeslehrerseminars (1910).
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- 12. Dezember: 120. Jahrestag der Reuß-Greizer Regierungsverordnung über die Neuausgabe des Greizer Amts- und Verordnungsblattes (1890).
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- 14. Dezember: 170. Jahrestag des Gesetzes über die Reuß-Greizer Münzverfassung (1840).
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- 31. Dezember: 240. Jahrestag des Reuß-Greizer Mandates zur Verhütung des Einschleppens von Seuchen (1770).
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14. Januar 2010 /OTZ
Den Cup nach Hause geholt
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In einem packenden Finalderby zwischen der SBBS I Greiz und
dem Greizer Gymnasium behielten die Gymnasiasten die Oberhand
und holten sich*den „Pokal der Euregio Egrensis" 2010. -
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Im Halbfinale zwischen der SBBS I Greiz und Karlovy Vary
(in Grün) reichte ein Tor für den Finaleinzug der Greizer. -
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Spielszene des Finales zwischen dem Gymnasium Greiz (in Grau)
und der SBBS I Greiz.
Fotos: Peter Reichardt -
Greizer Gymnasiasten gewinnen den Pokal der Euregio Egrensis 2010
Von Peter Reichardt Greiz (OTZ).
"Ein Hauch von Europa" lag über dem Hallenparkett der Sporthalle in der Greizer Neustadt, als am Montag das Hallenfußballturnier für Mannschaften aus Berufsschulen und Gymnasien der Region angepfiffen wurde.
Neun Teams, darunter zwei aus Tschechien, stellten sich der Herausforderung des Turniers um den "Pokal der Euregio egrensis" im Rahmen des Rudi-Geiger-Turniers für Schulmannschaften, das seine 16. Auflage erfuhr. Besonders erfreulich aus Greizer Sicht war, dass die jungen Männer des Gymnasiums den begehrten "Pokal der Euregio egrensis" zurück nach Greiz holen konnten. Doch bevor es soweit war, mussten erst einmal die Gruppenspiele überstanden werden.
Bereits da zeigten die jungen Kicker sehenswerten Hallenfußball, tolle Spielzüge und blitzschnelle Reaktionen. 98 Tore in 16 Spielen zeugen von der Rasanz und der Klasse der Begegnungen, wobei erfreulich fair gespielt wurde, so dass die beiden Schiedsrichter Silvio Höfer und Klaus Grüner wenig Grund zum Eingreifen hatten.
Nach den Vorrundenspielen hatte sich in Gruppe A die Mannschaft der Handelsakademie Karlovy Vary an die Spitze der Tabelle gesetzt, gefolgt vom Konrad-Duden-Gymnasium Schleiz. In Gruppe B holte die Mannschaft des Gymnasiums Greiz den Gruppensieg, gefolgt von der SBBS I Greiz.
Das erste Halbfinale zwischen Karlovy Vary und der SBBS I Greiz war ein hart umkämpftes Match. Ein Treffer von David Himmer in der zweiten Hälfte reichte für die SBBS I, um ins Finale einzuziehen.
Im zweiten Halbfinale standen sich der Vorjahressieger aus Schleiz und die Mannschaft des Gymnasiums Greiz gegenüber. Durch Treffer von David Franke und Andreas Knoll machten die Greizer ihren Finaleinzug perfekt.
Die Plätze acht bis fünf wurden mittels Neunmeterschießen ermittelt. Den siebten Platz sicherte sich durch das einzige Tor des Duells von Jens Franke die SBBS Zeulenroda. Achter wurde die SBBS II Greiz. Im Neunmeterschießen um Platz fünf zwischen dem Friedrich-Schiller-Gymnasium Zeulenroda und der tschechischen Mannschaft von SPS Ostrov behielten letztere die Oberhand und siegten mit 2:1.
Das kleine Finale um Platz drei führte Karlovy Vary und die Kicker vom Gymnasium Schleiz auf dem Hallenparkett zusammen. Ein klares 4:0 für die tschechischen Gäste durch Treffer von Filip Mikulasek, Rudolf Nadler, Michal Holcman und erneut Fili Mikulasek sicherte ihnen Bronze.
Im Finale dann das Derby zwischen den Mannschaften der SBBS I Greiz und dem Gymnasium Greiz. Die Gymnasiasten legten gleich mächtig vor, gingen durch zwei Treffer von David Franke und einen von Martin Brettfeld mit 0:3 in Führung, ehe David Himmer den Anschlusstreffer zum 1:3 besorgte. Doch Christoph Hempel band mit seinem Treffer zum 1:4 den Sack zu und sicherte den Turniererfolg.
- Abschlusstabelle:
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- 1 · Gymnasium Greiz
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- 2 · SBBS I Greiz
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- 3 · Karlovy Vary
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- 4 · Gymnasium Schleiz
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- 5 · SPS Ostrov
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- 6 · Gymnasium Zeulenroda
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- 7 · SBBS Zeulenroda
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- 8 · SBBS II Greiz
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- 9 · Berufsschulinternat Zaschberg
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Bester Torwart: Christian Feig (Schleiz) Bester Torschütze: David Franke (Gymnasium Greiz) mit 10 Treffern.
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14. Januar 2010 /OTZ
SG Daßlitz scheitert im kleinen Finale
Hallenfußball, Gealan-Cup
Schleiz (OTZ/Friedel).
Die SG Daßlitz/Langenwetzendorf belegte am vergangenen Freitagabend in der mit knapp 200 Zuschauern voll besetzten Schleizer Böttgerhalle beim 16. Schleizer Hallenfußballturnier um den Pokal der Firma Gealan Tanna Fenster-Systeme GmbH den 4. Platz.
Nach Siegen gegen den BSC Apolda (2:0) und gegen Grün-Weiß Tanna (3:0) sowie einem Remis gegen den FC Thüringen Jena (1:1) gewann die SG Daßlitz/Langenwetzendorf ihre Vorrundengruppe auf Grund des besseren Torverhältnisses gegenüber den Jenensern. In einem packenden Halbfinale gegen den späteren Turnierzweiten und Gastgeber FSV Schleiz verlor die SG unglücklich mit 2:1. Zunächst brachte David Gärtig sein Team in Führung, aber die Rennstädter glichen durch Frank Gerisch wenig später aus. Zwei Minuten vor Schluss schoss der Ex-Tannaer Michael Kohl die Schleizer per Strafstoß ins Finale.
Im kleinen Finale um Platz drei unterlagen sie dem derzeitigen Tabellendritten der Bezirksliga, Staffel 3 und Pokalverteidiger VfR Bad Lobenstein mit 4:3 nach Neunmeterschießen. In der regulären Spielzeit hieß es 1:1. Die Kurstädter gingen durch David Linke in Führung, die wenig später Andy Neiß egalisierte. Im anschließenden Neunmeterschießen trafen für die SG zunächst Daniel Pfennig und David Gärtig, während Andy Neiß am Bad Lobensteiner Keeper Steven Kessel scheiterte. Da auf der Gegenseite Benjamin Wirth ebenfalls an Torwart Markus Bauch scheiterte und Ricardo Aust sowie David Linke für die Kurstädter trafen, ging das Neunmeterschießen in eine weitere Runde. Während Daniel Pfennig erneut traf, scheiterte David Gärtig am Bad Lobensteiner Torwart. Für die Koseltaler trafen Ricardo Aust und Benjamin Wirth.
- Abschlusstabelle:
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- 1. Thüringen Jena
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- 2. FSV Schleiz
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- 3. VfR Bad Lobenstein
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- 4. Daßlitz/Langenwetzendorf
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- 5. BSC Apolda
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- 6. Fortuna Plauen
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- 7. FSV Hirschberg
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- 8. Grün-Weiß Tanna
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14. Januar 2010 /OTZ
FSV-Damen unterliegen Spitzenreiter
Kegeln, 2. Landesklasse, Damen
FSV Mohlsdorf - SV Starkenberg 1593:1646 Mohlsdorf
(OTZ/R. Stöhr).
Mit dem ersten Heimkampf in der Rückrunde vollzogen die Keglerinnen des FSV Mohlsdorf den Start ins neue Jahr. Gegner am vergangenen Sonntag war auf den Bahnen des Hotel Gudd der SV Starkenberg. Die Gäste reisten als Spitzenreiter an nachdem sie am zehnten Spieltag den KSV Meuselwitz/Bünauroda mit einem 1680:1635-Sieg vom Thron gestürzt hatten. Im Auswärtskampf dieser Saison kassierten sie eine 1569:1739-Klatsche.
Den Auftakt vollzogen Xenia Harpeng gegen Carola Kunzemann und Ilona Görner gegen Silvia Mälzer. Harpeng holte auf der ersten Bahn ein Plus von neun Kegeln und gab nach dem Wechsel 30 ab. Trotz einer Knöchelprellung am linken Fuß kam sie auf 399 Kegel (273 Volle/126 Abräumer/5 Fehlwürfe). Görner führte bei Bahnwechsel mit 37 Kegel, ihre Kontrahentin wurde nach 55 Kegeln gegen Evelyn Kriebitzsch ausgewechselt. Erstaunlicherweise ließ Görner auf ihrer zweiten Bahn nach und ließ 25 Kegel weniger fallen. Ihre Endwerte waren 409 Kegel (296/113/3). Die Gesamtkegel waren Mohlsdorfer Bestwert, ihre Vollen und Fehlwürfe Tagesbestwert. Ihre Gegnerinnen kamen auf 408 Kegel. Der Mannschaftsrückstand belief sich nun auf zwanzig Kegel.
An Angelika Meyer gegen Mannschaftsführerin Ute Junghanns und Antje Buhtz gegen Katharina Gerth, Zweite der Top Ten, sollte es liegen, den Rückstand in einen Sieg zu wandeln. Leider blieb es beim "sollte". Meyer führte zwar bei Bahnwechsel mit acht Kegeln, büßte danach jedoch 19 ein. Ihre 377 Kegel (286/91/16) waren Tagesminuswert, die Abräumer und Fehlwürfe sogar Saisonminuswerte.
Buhtz verspielte auf der ersten Bahn ihre Siegchance, sie lag bei Wechsel 22 Kegel hinten. Danach wurde es ein Remis. Sie beendete den Vergleich mit 408 Kegeln (383/125/9). In ihrem neunten Kampf fielen zum neunten Mal mehr als 400 Kegel. Ihre neun Fehlwürfe waren ebenfalls Saisonminuswert. Gerths 430 Kegel, 139 Abräumer und drei Fehlwürfe waren Tagesbestwerte.
Ergebnisse, Mohlsdorf zuerst: Gesamtkegel: 1593:1646; Volle: 1138:1142; Abräumer: 455:504; Fehlwürfe: 33:28. |
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14. Januar 2010 /OTZ
Reinsdorf gewinnt Greizer Turnier
Hallenfußball: Gastgeberinnen Dritte
Greiz (OTZ/Elle).
Der VfL Reinsdorf hat das Fußball-Turnier der Damen am Sonntag in der Sporthalle in der Greizer Lessingschule gewonnen. Gastgeber SV Chemie Greiz wurde hinter Turbine Bergen Dritter.
Klar überlegen waren die Greizerinnen im ersten Spiel und besiegten die SG Pfaffengrün mit 3:0. Gegen den TSV Taltitz zeigten die Damen ihre beste Turnierleistung. Während es da zu einem 4:0-Erfolg reichte, verlor man die dritte Partie trotz gutem Spiel gegen Reinsdorf 0:1. Da rächte sich die mangelnde Chancenverwertung. Um die Chance auf den ersten oder zweiten Platz nicht zu verspielen, hätten die Greizerinnen ihre vierte Partie gewinnen müssen. Doch gegen Wildenau war die Leistung der Mannschaft nicht, wie man sich es erwünscht hatte. Greiz verlor 1:3. Mit dem gleichen Ergebnis endete auch das letzte Spiel der Gastgeberinnen gegen den späteren Titelträger Bergen.
Weil Pfaffengrün gegen Taltitz 3:3 spielte, konnten sich die Greizerinnen dank des besseren Torverhältnisses am Ende über Platz drei freuen. Die beste Torschützin des Turniers kam aus Bergen und erzielte fünf Tore.
Greiz: Jahn, Adler, Steinbrich, Elle, Schleif, Jüptner, Manke, Dietsch, Knoll.
- 1. VfL Reinsdorf 13 Punkte
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- 2. SV Turbine Bergen 12 Punkte
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- 3. SV Chemie Greiz 6 Punkte
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- 4. SV 1908 Wildenau 6 Punkte
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- 5. TSV 1906 Taltitz 5 Punkte
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- 6. SG Pfaffengrün 1 Punkt
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14. Januar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes
Kein gutes Zeugnis für Gartenschau-Konzept
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Dirk Bergner
FDP erfragt die Ablehnungsgründe
Von Steffen Beikirch Zeulenroda/Erfurt (OTZ).
Im Auftrag der FDP-Stadtratsfraktion von Zeulenroda-Triebes hat sich Landtagsabgeordneter Dirk Bergner noch im alten Jahr bei der Landesregierung erkundigt, warum Zeulenroda als Bewerber für die Landesgartenschau 2013 nicht zum Zuge gekommen ist.
Im Rahmen der "Kleinen Anfrage" Nummer 77 vom 4. November wollte er wissen, welche fachlichen Kriterien zur Absage führten. Landwirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) antwortete drei Tage vor Heiligabend. Sein Fazit: Zeulenroda hat das Thema leicht verfehlt. Es sei vorrangiges Ziel der Durchführung von Landesgartenschauen in Thüringen, umfassende und beispielhafte Konzepte zur Freiraumgestaltung und Freiraumentwicklung zu erarbeiten - und zwar mit städtebaulicher Langzeitwirkung.
Nach Einschätzung des Auswahlausschusses liege der Schwerpunkt der Zeulenroda-Triebeser Bewerbung jedoch weniger in diesem Bereich. "Somit wären die städtebaulichen Wirkungen bei Umsetzung des Konzepts im Vergleich zu anderen Bewerberstädten gering gewesen", erklärt der Minister. Zudem sei das für die Gartenschau vorgesehene Gelände sehr dezentral konzipiert gewesen, was die Durchführung des Vorhabens erschwert und finanziell zusätzlich belastet hätte.
Beim nun gewählten Ausrichter Schmalkalden seien dagegen Schwerpunkte und Stärken die weitere Umsetzung des integrierten Stadtentwicklungskonzepts, die Entwicklung neuer Grünstrukturen und die Revitalisierung ehemaliger Parkanlagen. Die Beseitigung städtebaulicher Defizite, das schlüssige Finanzkonzept sowie die zu erwartenden Impulse für die Entwicklung der Tourismusregion Thüringer Wald hätten den Ausschlag gegeben. Als "wichtig für eine kommunalpolitische Auswertung und Rückschlüsse für die eigene Arbeit vor Ort" betrachtet Landtagsabgeordneter Dirk Bergner diese Aussagen. Sieht es aber auch nicht als ehrenrührig an, wenn man im Rennen um die Gartenschau nicht auf Platz 1 landet.
Bürgermeister Frank Steinwachs (CDU) erklärte, die Doppelstadt habe ja bereits sehr viel im innerstädtischen Bereich umgesetzt und deshalb versucht, nachhaltige städtebauliche und touristische Gesichtspunkte mit einem neuen konzeptionellen Ansatz zu verknüpfen. "Die Achse vom Zentrum über den Stadtbach bis zur Talsperrenanbindung ist - abweichend von klassischen Gartenschauen - nach unserer Auffassung ein auch weiterhin zu verfolgender Ansatz."
Da für die Gartenschau 2017 bereits auf Apolda vororientiert werde, brauche man über eine weitere Bewerbung nicht mehr zu debattieren, so Steinwachs. Er sieht es als Ziel, den inhaltlichen Teil des Konzeptes "im Rahmen des Machbaren und Gewünschten zu realisieren". Dies werde Bestandteil der kommmenden Haushaltsdebatten sein, schaut er nach vorn und baut auf den CDU-Landtagsabgeordneten Volker Emde, der bisher aktiv unterstützt habe und die Stadt sicher weiter begleite.
Kommentar
Teil zwei folgt
Von Steffen Beikirch
Die FDP-Stadtratsfraktion sieht sich in gewisser Weise bestätigt. Mit der offiziellen Minister-Auskunft zur Ablehnung der Doppelstadt als Ausrichter der Landesgartenschau 2013 wisse man, dass es durchaus berechtigt ist, eine Haushaltssperre für derartige Visionen zu verlangen. Damit meint Fraktionschef Dr. Horst Gerber einen seiner Anträge zum Etatentwurf 2010. 100 000 Euro Planungsleistungen für eine ersatzweise auszurichtende Stadtgartenschau 2013 - das solle man sich schon nochmal genau überlegen, argumentieren die Liberalen.
Doch Dirk Bergners kleine Anfrage an die Landesregierung ergab noch mehr. Sie hatte nämlich einen zweiten Teil: "Wie steht die Landesregierung zu den Aussagen der vorherigen Ministerpräsidenten Althaus und Vogel, die touristische Entwicklung im Bereich der Talsperre Zeulenroda zu unterstützen?" hakte der Brücklaer gleichfalls nach. Bergner erfuhr aber nicht wirklich Befriedigendes: Wenn die Trinkwasserschutzzonen aufgehoben sind und die Talsperre dann tatsächlich dauerhaft touristisch genutzt werden kann, darf sich die Region auch Hoffnung auf die üblichen Zuschüsse machen, verdeutlichte Minister Reinholz.
Das sei ein bisschen wie mit der Weisheit vom Wetter und dem Hahn auf dem Mist, kommentiert Bergner und will bei dem Thema auf jeden Fall nochmal nachstoßen. |
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| 14. Januar 2010 /OTZ |
Kurz notiert: |
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Bei Unfall wird geprüft
Für Gehwege ist Eigentümer verantwortlich
Greiz (OTZ/KG).
Zeitungsboten und andere Leute, die frühmorgens zur Arbeit müssen, kennen das: Die Gehwege sind glatt, jeder Schritt ist ein Wagnis. Obwohl private Hauseigentümer für die Gehwege vor dem Haus verantwortlich sind, hält sich längst nicht jeder daran. Die Unfallgefahr ist groß.
Passieren auf dem Weg zur Arbeit oder auf Arbeit Unfälle durch Glätte, sind die Berufsgenossenschaften am Zug. "Bei einem solchen Wegeunfall prüfen wir natürlich auch, ob der Hauseigentümer der Räum- und Streupflicht nachgekommen ist", so Stephanie Robus von der Unfallkasse Thüringen, die für den öffentlichen Dienst sowie Schulen und Kindergärten zuständig ist. Sollte der Sturz eine Verletzung nach sich gezogen haben, dann übernehmen die Berufsgenossenschaften die Kosten für Behandlung und eventuelle Rehabilitation.
Karikatur des Tages
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Angekommen
Zeichnung: OTZ/Bruns
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