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Lediglich kalte Füße am Schulbus
Wochenstart mit Verspätungen - weitere Kräfte aus Verwaltung und Werkstatt mobilisiert Von Kathrin Schulz und Katja Grieser Greiz (OTZ). Der Wochenstart nach Sturmtief "Daisy" brachte den Schulkindern der Region zwar einige kalte Füße, verlief aber bis auf einige Verspätungen recht reibungslos, wie Andreas Rieß, Geschäftsführer der Personen- und Reiseverkehrs GmbH Greiz (PRG), gestern auf OTZ-Nachfrage resümierte. Kommentar Eisglatte Pisten Von Kathrin Schulz Sturmtief "Daisy" stellte unsere Region lange nicht vor die Herausforderungen, die die Bewohner Fehmarns oder Mecklenburg-Vorpommerns zu bewältigen haben, doch gegen Schneeglätte und Verwehungen hatte man auch hier zu kämpfen. Der Winterdienst war gut in der Spur, konnte allerdings nicht alles schaffen. Bürgersteige, Haltestellen, Wendeschleifen erwiesen sich Montagmorgen als Hindernis: Im Gartenweg blieb der Behindertenparkplatz ungeräumt, was bei Arztbesuchen schwierig war, mancher Passant musste sich durch die Schneewälle kämpfen und eierte auf eisglattem Bürgersteig durch die Stadt. Dennoch, die Zahl der Hand- und Sprunggelenksbrüche, die im hiesigen Krankenhaus am Wochenende zu behandeln waren, fiel deutlich niedriger aus als an den Wochentagen der vorigen Woche. Wer konnte, sparte sich den Weg über die eisglatte Piste oder hatte sich an die schneeglatten Fahr- und Gehbahnen gewöhnt. Bleibt zu hoffen, dass sich die Wetterlage weiter entspannt und der Winterdienst die Spur hält. Na dann, Hals- und Beinbruch. |
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Vom Krankenhaus ins Schloss Bellevue
Erika Brockmöller bei Bundespräsident Von Katja Grieser Greiz/Berlin. Wenn Bundespräsident Horst Köhler heute im Schloss Bellevue die Gäste bei seinem traditionellen Neujahrsempfang begrüßt, wird unter ihnen auch eine Greizerin sein. Erika Brockmöller, die seit 1965 im Krankenhaus Greiz arbeitete und im vergangenen Jahr in den Ruhestand ging, darf als Anerkennung für ihr ehrenamtliches Engagement am Empfang teilnehmen. Vorgeschlagen für diese Auszeichnung wurde sie vom Landratsamt. Gewürdigt werden soll damit vor allem die Initiative der 1944 in Boizenburg Geborenen bei den "Guten Seelen". Diese hat sie im Jahr 2006 mit ins Leben gerufen und dafür gesorgt, dass sie inzwischen u. a. am Krankenhaus etabliert sind. Die "Guten Seelen" sind ehrenamtlich tätig, schenken den Patienten das, was dem medizinischen Personal oftmals fehlt: Zeit. "Dank ihrer umfassenden Qualifikationen im Pflegebereich sichert sie die fachliche Arbeit in diesem Netzwerk von Freiwilligen", heißt es in dem Vorschlag des Landratsamtes für diese Auszeichnung. Mit Fleiß und Einsatz habe Erika Brockmöller aus einem zunächst nur auf das Kreiskrankenhaus Greiz fokussierten Projekt eine nunmehr fest etablierte Plattform für Hilfe und soziale Zuwendung unter Einbeziehung einer Vielzahl von Trägern generieren können. Brockmöllers soziale Kompetenz sei von ihren Kollegen ebenso geschätzt worden wie ihre fachliche. Hilfsbereitschaft und ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte ihrer Mitmenschen seien charakteristisch für die in Greiz Lebende. Aktiv ist Erika Brockmöller auch im Privaten. So engagiert sie sich in der Landeskirchen-Gemeinschaft ebenso wie in der Evangelischen Allianz Greiz. Bei Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen wie Bezirks-Familien-Tagen oder "Lego-Land"-Vormittagen ist sie dabei. Bei Pro Christ oder auch der Kirchenmeile zum Thüringentag in Greiz im vergangenen Jahr brachte sich Brockmöller ebenfalls ein. Und auch im Greizer Wanderverein, in dem sie Mitglied ist, gestaltet sie ein attraktives Vereinsleben mit, lautet ein weiterer Punkt in der Begründung des Landratsamtes.
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Verschnaufpause für Winterdienste Nun stehen Nebenstraßen auf dem Programm Greiz (OTZ/M. Hilbert). Nachlassende Schneefälle lassen die Winterdienste in Greiz und den benachbarten Gemeinden zu Atem kommen. Nachdem am Wochenende vor allem die Befahrbarkeit der Hauptsstraßen gewährleistet werden musste, können sich die Räumdienste nun um Neben- und Anliegerstraßen und verschneite Plätze kümmern.
Bodo Scheffel, Sachgebietsleiter des Greizer Bauhofes, zeigt sich zuversichtlich, "dass nun auch Straßen, die nicht als Hauptstraßen gelten, geräumt werden." So wurden gestern in den Vormittagsstunden speziell Straßen mit Gefälle angefahren, wie beispielsweise die Göltzschtalstraße oder die Beethovenstraße. Im Innenstadtbereich allerdings bleibt der Schnee und Schneematsch auf der Fahrtstrecke wohl vorerst erhalten. Unebenheiten im Kopfsteinpflaster machen hier das Räumen mit dem Schneepflug schwierig, erläutert Scheffel.
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Streu- und Räumpflicht für Hauseigentümer Das Nichträumen von Gehwegen kann teuer werden Greiz (OTZ). Derzeit sind die Straßen mit Schnee und Eis bedeckt. Von den schwierigen Straßenbedingungen sind besonders Arbeitnehmer betroffen, die sich morgens auf den Weg zur Arbeit begeben. Sie sind darauf angewiesen, dass Straßen und Wege geräumt oder gestreut sind. Dafür sind nicht nur Gemeinden zuständig, sondern auch der private Hauseigentümer ist für seinen Gehweg vor seinem Haus verantwortlich. "Wer sich nicht daran hält, für den kann es im Fall eines Unfalles teuer werden", so Renate Müller, Geschäftsführerin der Unfallkasse Thüringen. Passiert ein Unfall auf dem Weg zur oder von der Arbeit, übernimmt die gesetzliche Unfallversicherung Kosten für Heilbehandlungen und Rehabilitation. Wenn der Unfall bei ordnungsgemäßem Räumen hätte vermieden werden können, kann die Unfallkasse den Streupflichtigen zur Kasse bitten. Grundsätzlich obliegt die Räum- und Streupflicht zwar den Gemeinden. Allerdings können diese die Verantwortung für den Gehweg mittels Satzung auf den Anlieger übertragen. Auf Gehwegen sollte ein Streifen von mindestens einem Meter freigeräumt und rutschfest gemacht werden. |
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Schneetief "Daisy" hat die Wälder der Region verschont Greiz (OTZ/KG). "Im Wald ist nichts passiert", sagt Förster Uwe Ruder auf OTZ-Nachfrage. Sturmschäden oder durch Schnee verursachte habe es nicht gegeben, Tief "Daisy" hat die Wälder im Greizer Raum offenbar verschont. "Der Schnee ist halt trocken und so viel war es nun auch nicht", so die Erklärung von Ruder. Der Teichwolframsdorfer Revierleiter Gottfried Nosofsky konnte ebenfalls keine Schneeschäden feststellen. "Es liegt viel Schnee, viele Bereiche sind schwer zugänglich, aber wir arbeiten trotzdem", sagt er. Dass der Schnee trocken war, sei großes Glück gewesen. "Wenn allerdings jetzt Nässe dazu kommt, wird es gefährlich", ist Nosofsky überzeugt. Da reiche Schneeregen, wie er gestern zu beobachten war. Dann könne es vorkommen, dass ganze Äste unter den Schneemassen nachgeben. |
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Dankeschön-Tag nach Umbau
Sparkasse Gera-Greiz präsentiert das für zwei Millionen Euro umgebaute Kundencenter Von Sigrun Broschardt Gera. Popcorn zur Begrüßung, Glücksrad, Comic-Figuren, Cheerleader, Greizer Reußenpaar, Sekt und Pralinen - im Kundencenter der Sparkasse Gera-Greiz in der Schloßstraße war gestern Dankeschön-Tag.
Danken wollte man den Kunden für ihre Geduld und ihr Verständnis während der einjährigen Umbauzeit. Komplett umgestaltet vom behindertengerechten Eingangsportal bis hin zu den 14 neuen Beratungsräumen präsentiert sich seit Kurzem das größte Kundencenter der Sparkasse Gera-Greiz.
Als Greizer Reußenpaar und damit offizielle Botschafter der Stadt Greiz begrüßen Silke und Andreas Stark die Besucher im neuen Kundencenter der Sparkasse Gera-Greiz in der Schloßstraße. |
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Leserbriefe Lukrativer Alleingang Zu „Waldhaus bietet Potenzial für sanften Tourismus", OTZ vom 29. Dezember: Sanfter Tourismus in Waldhaus? Geplant ist ein Projekt am Eingang des Ortes mit Lust- und Laune-Spielplatz und auch sonst allen nur denkbaren Angeboten für Klein und Groß, das Potenzial bietet für ein geschäftliches Treiben der Herren Seebauer und Wolf. Also eine Attraktion, die dem Ort bereits am Eingang das touristische Publikum nimmt und die Öffentlichkeit weiterer Angebotsträger des Ortes, auch das Tiergehege, außen vor lässt. Ralf Naundorf im Namen des Dorfverschönerungsvereins Waldhaus Bewegung ist gesund Zum Verkehrskonzept für Greiz. Erfreulicherweise wurde bei dem Thema „Verkehrskonzept" in Leserbriefen auch auf den nicht ganz unwichtigen Punkt der Gesundheit hingewiesen. Wegen seiner topografischen Lage hat Greiz bekanntlich ein Luftproblem. Nun leben ja glücklicherweise auch noch ein paar Menschen in der Stadt (sonst wäre die Stadt tatsächlich tot) und denen sollte man auch erträgliche Lebens- und Wohnbedingungen zuerkennen. Außerdem redet heute die ganze Welt von Klima und Rettung des Planeten — wäre es da nicht angebracht, nicht unbedingt und immer mit dem Auto bis vor den Laden zu fahren? Außerdem sagt uns jeder Arzt bei den verschiedensten Krankheiten: „Bewegung ist gesund" und das ist dazu noch kostenlos. Brunhilt Franz, Greiz Ge- und bestürzt „Fröhliche Weihnachten", dachte ich am 24. Dezember gegen 10 Uhr während des Fallens auf der Friedensbrücke, als es mir beim Begehen des vereisten Fußweges die Beine wegzog und ich unsanft auf meiner Kehrseite landete. Auf dem Wege von zu Hause in die Innenstadt hatte ich schon bemerkt, dass die städtischen Gehwege, so z. B. auch der am ehemaligen Goethepark, total vereist und kaum begehbar waren, während der Gehsteig vor Privathäusern laut Stadtordnung vorschriftsmäßig geräumt und abgestumpft war. Was ist das für eine Stadtordnung, die von anderen verlangt, was die Verfasser selbst nicht tun wollen? Manfred Fischer, Greiz Freude bereitet Die Greizer Tafel bedankt sich ganz herzlich für die zahlreichen Sach- und Geldspenden im Namen aller hilfebedürftigen Bürger und vor allem der Kinder. Mit diesen Spenden konnten wir den Hilfebedürftigen zum Weihnachtsfest ein wenig Freude bereiten. Petra Grimm, Leiterin der Tafel Die Redaktion behält sich das Recht vor, Zuschriften sinnentsprechend zu kürzen oder auszugsweise abzudrucken. Leserbriefe sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. |
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Alle bestehen die Prüfung
Große Gürtelprüfung für 15 Greizer Judoka Von Ina Kupka Greiz. Am vergangenen Freitag war es nun endlich wieder soweit, und 15 Judoka des Greizer Judoclub wollten eine Gürtelprüfung ablegen, um eine neue Gürtelfarbe tragen zu dürfen. Unter ihnen waren 13 Kinder und zwei Erwachsene aus dem Verein. Für vier kleine Judoka war es die erste Gürtelprüfung überhaupt.
Alle Teilnehmer waren sehr gut auf diese Prüfung vorbereitet und zeigten eine gute Vorführung. Somit konnten sie auch den Prüfer überzeugen, dass die den Anforderungen gerecht werden.
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Mädchen mit großem Engagement
Fußball: Rudi-Geiger-Gedächtnispokal, Teil I Greiz (OTZ/Rudi Stöhr). Halbzeit war am vergangenen Donnerstag nach dem Mädchenfinale der Jahrgänge 1997/99 bei den Spielen um den Rudi-Geiger-Gedächtnispokal angesagt. Am Mittwoch traten fünf Mannschaften der Jahrgänge 1995/96 an, die in einfacher Punktrunde mit Spielen jeder gegen jeden über jeweils zehn Minuten die Endplatzierungen ermittelten. Die 35 Mädchen kamen aus den Staatlichen Regelschulen Greiz-Pohlitz, Langenwetzendorf, "Georg Kresse" Triebes, "Gotthold Ephraim Lessing" und dem Staatlichen Gymnasium Greiz. 23 Tore fielen, davon ein Eigentor. Es siegte ungeschlagen das Greizer Gymnasium vor Triebes, Pohlitz, der "Lessingschule" und Langenwetzendorf. Als beste Torhüterin wurde Janine Dorstewitz (Pohlitz) geehrt, beste Schützin wurde Melissa Lohmeier (Gymnasium) für vier Tore.
Den Turnierabschluss der Mädchen absolvierten am Donnerstag die Jahrgänge 1997/99. Es traten die gleichen Schulen wie am Vortag an, lediglich Pohlitz stellte zwei Mannschaften. Die Vorrunde wurde in zwei ausgelosten Dreierstaffeln bestritten. In Staffel A siegte Pohlitz I vor Triebes und Pohlitz II, in Staffel B die Lessingschule vor dem Gymnasium und Langenwetzendorf. Im Halbfinale traten jeweils die Staffelersten gegen die -zweiten an. Dabei gab es jeweils 1:0-Siege von Pohlitz I über das Gymnasium und Triebes gegen die Lessingschule. Die beiden Staffeldritten spielten um die Plätze fünf und sechs, dabei hatte Langenwetzendorf 1:0 über Pohlitz II die Nase vorn. Platz drei holte sich die Lessingschule mit 1:0 über das Gymnasium. Im Finale leitete ein Eigentor die 0:5-Schlappe Triebes´ gegen Pohlitz I ein.
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Greizer Sebastian Wendel siegt beim Kaderturnier Ringertalente in Nürnberg Nürnberg (OTZ/Dietmar Wolf). Am vergangenen Sonntag fand im neuen Bundes-Nachwuchsleistungszentrum Nürnberg das DRB-Kaderturnier der Junioren (Jahrgänge 1990/91/92) und der Kadetten (Jahrgänge 1993/94/95) statt. Ausrichter dieses sehr gut organisierten Turniers war der Bundesligaaufsteiger SV Johannes 07 Nürnberg. |
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12. Januar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes Ende nach sechs Monaten Awo Zeulenroda will trotz Verkürzung des Dienstes weiterhin Zivis aufnehmen Von Juliane Maier Zeulenroda (OTZ). "Ruben ist ein absoluter Glücksgriff"- wenn Ursula Töffels, Leiterin der Integrativen Awo-Kindertagesstätte "Pusteblume", von ihrem Zivi Ruben Emmeluth spricht, kommt sie aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. Der 19-Jährige erledige seine Aufgaben zuverlässig, er sei flexibel einsetzbar und komme vor allem mit den Kindern gut klar. Spielen, bei den Hausaufgaben helfen, dem Hausmeister zur Hand gehen oder zur Stelle sein, wenn einmal irgendwo der Schuh drückt - die Zusatzaufgaben wären in der Kita so nicht möglich, gäbe es den Zivildienstleistenden nicht.
Ein Jahr Zivildienst war eine schöne Zeit. Sechs Monate sind wenig. Manuela Müller, Awo-Geschäftsführerin Gerade bei den zwei Zivi-Stellen in den Pflegeeinrichtungen habe sie immer wieder Probleme, diese zu besetzen. "Wahrscheinlich trauen sich das viele nicht zu", mutmaßt Weeber. In den Einrichtungen der Awo Zeulenroda würden die jungen Männer hauptsächlich unterstützende Arbeit leisten. Die Pfleger bei der Betreuung der Bewohner in Seniorenheimen entlasten, mit den älteren Menschen Film schauen, spazieren gehen, sich unterhalten. Oder sie gehen dem Hausmeister zur Hand, schippen bei den derzeitigen Witterungsbedingungen Schnee, helfen bei Reparaturen oder in den Grünanlagen aus.
Kommentar Anfang vom Ende Von Juliane Maier Bereits 1990 verkürzte die damalige Bundesregierung den Zivildienst von 20 auf 15 Monate, 1996 nochmals auf 13, zuletzt gar auf neun Monate. Die Frage, ob ein halbes Jahr Zivi überhaupt noch Sinn macht, ist da durchaus gerechtfertigt. Mit der Verkürzung will der Staat vor allem eines: sparen. Denn dieser bezuschusst den Zivildienst mit Tagessätzen. |
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12. Januar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes Neuer Bürgermeister für Hohenleuben gesucht
Insgesamt 40 Wahlen dieses Jahr im Kreis Zeulenroda-Triebes (OTZ/am/St.B.). 2010 wird zwar kein Superwahljahr wie 2009, aber gewählt wird auch: In 40 der 53 kreisangehörigen Gemeinden des Landkreises Greiz sowie in der Stadt Hohenleuben stehen Bürgermeisterwahlen an.
Die Langenwolschendorfer machen den Anfang, sie werden am 18. April an die Wahlurnen gebeten, gefolgt von den Bürgern in Neumühle, die am 30. Mai über den künftigen Bürgermeister abstimmen. In Zedlitz wird im Dezember gewählt, der genaue Wahltermin wird im Laufe des Jahres festgelegt.
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12. Januar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes Sogar Gäste aus Australien
"Oberhofer Bauernmarkt" begeistert am Sonntagnachmittag an die 250 Besucher Von Thomas Stöcker Triebes (OTZ). Der "Oberhofer Bauernmarkt" verspricht Stimmung und gute Laune. Und trotz der Tatsache, dass die gleichnamige Sendung inzwischen im Fernsehen eingestellt wurde - die Beliebtheit scheint geblieben. Schätzungsweise 250 Gäste erlebten am Sonntag im Saal des ,,Goldenen Löwen" für gut zwei Stunden ein buntes abwechslungsreiches Programm mit viel Musik und Humor. Bei vielen Liedern wie von Bauernmarkt-Urgestein Fred Schmidt (Elxleben) - er ist seit der ersten Sendung 1974 dabei - oder dem Zwickauer Duo Gitte & Klaus wurde spontan mitgesungen. Für einen Angriff auf die Lachmuskeln sorgte Humorist "Günti" alias Günther Rößler aus Sohland/ Lausitz, der für die Saalfelderin Leni Statz neu im Team ist. Die Pointen seiner Sketche waren treffsicher, unterhaltsam und mitunter mit sehr aktuellem Bezug. Insgesamt eine sehr unterhaltsame Veranstaltung. ,,Es gefällt mir sehr gut, ich kenne die Lieder, auch wenn wir in Australien sind", zeigte sich Kriemhild Flach aus Perth begeistert. Gemeinsam mit ihrem Ehemann besucht sie ihre Verwandtschaft und freut sich über den Winter. Kein Wunder, wenn in Australien derzeit Sommer ist und Temperaturen um die 40 Grad Celsius plus herrschen. ,,Es ist schön, so viel Schnee zu sehen", ist Kriemhild Flach begeistert. Sehr zufrieden zeigte sich auch Gastgeber Mario Ehrhardt angesichts des Zuspruchs. Zusammen mit seiner Frau Ute Ehrhardt-Kaufmann hatte er den Nachmittag organisiert. Und die Begeisterung des Publikums gab ihm Recht. ,,Meine Erwartungen sind erfüllt, es ist eine sehr gute Stimmung sowie eine prima Unterhaltung", meinte Wolfgang Pensold aus Hohenleuben. Die Akteure live und hautnah gab es zudem bei einer kleinen Autogrammstunde zu erleben. Für viele Besucher gingen die zwei Stunden viel zu schnell vorbei. |
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12. Januar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes Für Kinder Herz und Portemonnaie geöffnet Spende der Volksbank Vogtland will Kinderbüro in Bastelmaterial investieren Von Heidi Henze Zeulenroda (OTZ). 350 Euro für einen guten Zweck, das macht schon stolz. Noch mehr, wenn der Empfänger sich über die Spende richtig freut. Im besagten Fall sind es die Kunden der Volksbank Vogtland, die in der Vorweihnachtszeit ihre Herzen und das Portemonnaie öffneten und für das Kinderbüro Zeulenroda spendeten.
Am gestrigen Nachmittag überreichte Falko Pasold, Firmenkundenberater der Zeulenrodaer Volksbank, symbolisch den Scheck an Marion Zabloswki, Leiterin des Freizeitzentrums, in dem auch das Kinderbüro integriert ist. Die Freude darüber war natürlich groß, zumal finanzielle Mittel auch im Kinderbüro recht knapp sind. Zabloswki wusste sofort, wo das Geld angelegt werden soll: "Bastelmaterialien für das Kinderbüro werden benötigt und vielleicht auch noch ein Gesellschaftsspiel." Das neue Bastelmaterial soll auch denjenigen eine schöne Stunde Freizeit bescheren, die den einen oder anderen Euro dafür aus eigener Börse nicht übrig haben. Und das Spiel soll die Sammlung ergänzen, die auch zu den Spielenachmittagen in den Ortsteilen der Doppelstadt mitgenommen werden soll. Nach Leitlitz, Läwitz und Förthen sollen diese Veranstaltungen auch noch in den anderen Ortsteilen durchgeführt werden. |
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12. Januar 2010 /Vogtland-Anzeiger Vogtland-Anzeiger Neujahrsempfang 2010 Plauen - Nun kann man schon guten Gewissens von einer Tradition sprechen. Am Samstag hatte der Herausgeber des Vogtland-Anzeigers, Wilfried Hub, zum nummehr fünften Neujahrsempfang geladen und auch diesmal waren zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport trotz widriger Witterungsbedingungen der Einladung ins Vogtland Theater gefolgt, um in netter Atmosphäre und ebensolchen Gesprächen das Jahr einzuleiten. |
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Kurz notiert: |
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Karikatur des Tages
In Greiz
In Greiz wird abtransportiert: Aus der engen Marktstraße wurden gestern die Schneemassen von den Mitarbeitern des Greizer Bauhofes per Bagger auf Lkw zum Abtransport geschaufelt. Lehrgang nötig zum Schlagen von Brennholz Waldbesitzerverband empfiehlt Lehrgänge Greiz (OTZ). Zwei Drittel der Waldfläche Thüringens sind nach dem Standard PEFC zertifiziert. Nachdem im vergangenen Jahr die Standards überarbeitet wurden, gilt nun, dass ab 2014 in zertifizierten Betrieben Brennholzselbstwerber, die dies mit einer Motorsäge tun wollen, die Teilnahme an einem entsprechenden Lehrgang nachweisen müssen. xBrest-Helfer sind zurückgekehrt Greiz (OTZ/Frd.). „So viele Unfälle habe ich auf der Autobahn in Polen noch nie gesehen", sagte gestern Ulrich Jetschke, der mit der Mannschaft des Hilfstransportes für Tschernobyl wohlbehalten zurück gekehrt ist. Am Sonntag, 9 Uhr, befuhren sie die Autobahn-Ausfahrt Crimmitschau, erst 18 Uhr sind die Helfer in Greiz angekommen. Den gesamten Berg Ortsausgang Fraureuth mussten sie selbst streuen, ansonsten wäre eine Durchkommen unmöglich gewesen. Über die Fahrt des Hilfstransportes und die Begegnungen in Brest und Umgebung wird noch ausführlich berichtet. Auf dem Weg zum Bauzentrum Löffler
Auf dem Weg zum Bauzentrum Löffler in Irchwitz blieb Torsten Jäger, der mit seinem großen Lkw am frühen Morgen im Zentrallager Schleinitz bei Naumburg gestartet war, an der Kreuzung Beethovenstraße/Vater-Jahn-Straße auf der beräumten, aber dennoch glatten Fahrbahn hängen. Karl-Heinz Löffler befestigte das Abschleppseil am Lkw, Tino Trommer zog mit dem Radlader das Fahrzeug in Schrittgeschwindigkeit den steilen Berg hinauf. |
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