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11. Januar 2010 /OTZ
Großes Chaos ausgeblieben
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Ferenc Sötet bekämpft in der Greizer Bruno-Bergner-Straße
Schnee und Eis mit Salz. Schneeschippen und Streuen war am
Wochenende in der Region dank Tief "Daisy" angesagt.
Foto: OTZ/Freund
"Daisy" beschert der Region viel Schnee - Jedoch keine katastrophalen Zustände
Von Katja Grieser Greiz (OTZ).
Das große Chaos ist ausgeblieben - so lautet das Urteil von Winterdienstlern der Region. Die befürchteten katastrophalen Zustände durch das Tief "Daisy" seien zum Glück nicht eingetreten, atmet der Greizer Bauhof-Chef Bodo Scheffel auf. "Straff zu tun" gab es für ihn und sein Team am Wochenende, vor allem am Sonnabend, aber trotzdem. Ab 4 Uhr waren 18 Mann im Einsatz, bei der Nachmittagsschicht waren es dann nochmals neun Leute. "Die Krankenhauszufahrt haben wir zusätzlich in der Nacht zweimal geräumt", sagte Scheffel.
Auch Streusalz sei im Bauhof noch genügend vorrätig. "Wir gehen aber sparsam damit um, legen besonderes Augenmerk auf Gefällstrecken und Kreuzungsbereiche", erklärte er. Bei Bedingungen wie am vergangenen Wochenende seien die Bauhofmitarbeiter zum Räumen nicht bis in jede Anliegerstraße vorgedrungen, "da sind die Anwohner auch gefragt", so Bodo Scheffel.
Johannes Taut aus Neugernsdorf hatte das Räumen selbst in die Hand genommen, sich am Sonnabend drei Mal auf seinen Traktor gesetzt und die Ortsstraße vom Schnee befreit. Zur Freude vor allem der Neugernsdorfer, die mit dem Auto unterwegs sein müssen.
Probleme mit einem Auto hatte die Kreisstraßenmeisterei, wie Leiter Andreas Künzel gestern auf OTZ-Nachfrage sagte. "Ein Kupplungsschaden", so Künzel. Doch da es ein Ersatzfahrzeug gibt, konnte sich die Kreisstraßenmeisterei wie geplant in voller Besetzung ans Räumen machen. Mit zehn Fahrzeugen plus einem Multicar war die Meisterei gemeinsam mit einem Subunternehmen am Sonnabend und am Sonntag unterwegs. "Rund um die Uhr, mit kurzen Pausen", wie Künzel betonte. Für ihn ist es ein "ganz normaler Winter", doch auch er ist froh, dass die befürchtete Katastrophe in der Region ausgeblieben ist. Das Salz, so Andreas Künzel, reiche zwar noch, doch die 1000 Tonnen Vorrat seien fast aufgebraucht. Nachbestellt habe man natürlich schon, doch wann die Lieferung kommt, erfahre er frühestens heute. Zum einen sehe es bei der Herstellung bereits eng aus, zum anderen hatten in den letzten Tagen Silofahrzeuge immer wieder Probleme, die Straßen zu passieren. "Montag weiß ich mehr", meinte Künzel.
Trotz der Schneemassen hatten Autofahrer zumindest auf den großen Straßen in der Region kaum Probleme.
Als ruhig bezeichnete die Greizer Polizei das vergangene Wochenende. Das angekündigte Chaos blieb aus und im Bereich der Polizeiinspektion Greiz haben sich "witterungsbedingt lediglich sieben Verkehrsunfälle, die alle mit Bagatellschäden abliefen" ereignet, hieß es im Pressebericht.
Lediglich einen Verkehrsunfall mit einer verletzten Person gab es am Sonnabend gegen 16 Uhr auf der Bundesstraße 2 etwa 800 Meter nach dem Ortsausgang Braunsdorf. Auf Grund extremer Straßenbedingungen kam ein 55-jähriger Fahrer mit seinem Moped ins Rutschen und stürzte. Dabei verletzte er sich am Bein und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Bei der Greizer Feuerwehr gab es wegen der Witterungsbedingungen keine Einsätze. Zwar mussten die Kameraden am Sonnabend ein Vordach eines Einkaufsmarktes auf dem Reißberg abstützen, weil jemand gegen eine Säule gefahren war, doch der Unfall habe nichts mit Glätte oder Schnee zu tun gehabt.
Kommentar
Platz für Räumdienst
Von Katja Grieser
Der anhaltende Schneefall der letzten paar Tage hat die Winterdienste der Region auf Trab gehalten. Zum Teil waren die Mitarbeiter auch am Wochenende rund um die Uhr im Einsatz, um die Schneemassen zu bekämpfen und die Straßen zu räumen. Ein nicht immer leichtes Unterfangen, wie die Winterdienstler wieder feststellen mussten. Der Greizer Bauhof-Chef Bodo Scheffel appelliert deshalb an alle Autofahrer, dass sie ihre Fahrzeuge nicht auf der Straße abstellen sollen. Denn immer wieder stehen die geparkten Autos dem Räumdienst im Weg, er kommt nicht oder nur schwer durch. Und das dürfte ja wohl keiner wollen.
Allen, die bei Witterungsbedingungen wie den aktuellen unbedingt mit dem Auto unterwegs sein müssen, seien die Warnungen der Polizei nochmals ans Herz gelegt. Die Geschwindigkeit sollte den Straßenverhältnissen angepasst werden, im Zweifelsfall also einfach mal runter vom Gas. |
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11. Januar 2010 /OTZ
Trotz Gaudi ständige Bereitschaft
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Mit den Kleinsten im
festen Griff ging
es bergab.
Rodelspaß mit der FFW Kleinreinsdorf
Von Marcel Hilbert Kleinreinsdorf (OTZ).
"Des einen Freud ist des anderen Leid" heißt es in einer Redewendung. Selten passte diese so gut auf eine Aktion wie den traditionellen Rodelspaß in Kleinreinsdorf am Sonnabendnachmittag.
Während die Dorfstraße nach den langen Schneefällen des Tages mühevoll von der weißen Pracht befreit wurde, hätte es für die großen und kleinen Rodler wohl kaum bessere Bedingungen geben können.
Rund 300 Schnee- und Winterverrückte trafen sich am Feuerwehrgebäude der Kleinreinsdorfer Kameraden, um den benachbarten Hügel mit möglichst hohem Tempo hinunter zu jagen. Egal, ob mit normalem Holz- oder Plasteschlitten, Schwimmring oder Zweisitzer-Pappbox - Spaß musste sie machen, die Fahrt auf der 200-Meter-Piste.
Höhepunkt, vor allem für die zahlreichen Kinder, war immer wieder, wenn eine Schnur mit kleinen Präsenten dran über den Hügel gespannt wurde. Im Vierer-Pulk ging es dann auf die Geschenkejagd, auch wenn das für manchen Jäger mit dem Gesicht voran im Schnee endete.
Veranstaltet wird der Gaudi-Nachmittag seit einigen Jahren vom Feuerwehrverein des Ortes, gemeinsam mit den Kameraden der freiwilligen Wehr. Lutz Hampel, der stellvertretende Vorsitzende des Vereins, freute sich über die gute Resonanz des Nachmittags. "Das Wetter passt für so etwas natürlich auch optimal", meinte er. "Es gab schon Jahre, da konnten wir erst am Donnerstag beschließen, die Veranstaltung am folgenden Sonnabend durchzuführen. In diesem Jahr war es schon am Dienstag."
Bis in die Abendstunden feierten die Gäste noch vor der Kleinreinsdorfer Feuerwehr. Gegen die Kälte halfen da bestimmt auch warmer Tee, Kaffee und Roster vom Grill - alles bereitgestellt vom Feuerwehrverein und den Kameraden.
Doch bei aller Freude über die weiße Pracht, eines wurde an diesem Tag von Hampel und seinen Kameraden nie aus den Augen verloren: "Wir sind aufgrund der akuten Wetterlage für Autofahrer stets in Bereitschaft."
Doch zum Glück hätten die Kameraden an diesem Wochenende nicht mehr ausrücken müssen, konnte Hampel am Sonntag resümieren. |
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11. Januar 2010 /OTZ
Manche Fahrer mit Sommerreifen unterwegs
In Werkstätten sieht man Kälte gelassen
Zeulenroda/Greiz (OTZ/jane).
Trotz der eisigen Temperaturen und der derzeitigen Witterung ist die Lage in den Kfz-Werkstätten der Region weitestgehend entspannt. Das ergab eine nicht repräsentative Umfrage der OTZ.
"Es bleiben ein paar stehen und es gibt welche, die haben vergessen, dass Winter ist", beurteilt Mario Schmidt, Mitarbeiter beim Autoservice Roth in Greiz die Situation. Man sei gelassen, auch weil es längst noch nicht so kalt ist wie etwa im vergangenen Jahr. Da waren viele Dieselfahrzeuge aufgrund der Minusgrade liegen geblieben. "Bei unter minus 20 Grad wird der Diesel dick und zähflüssig. Dann bleibt das Auto stehen", weiß Schmidt.
"Nix Aufregendes" lautet auch der aktuelle Lagebericht aus der Zeulenrodaer Werkstatt Autoservice Bombach. "Gleich zu Jahresbeginn haben ein paar Batterien gestreikt, aber das ist normal, wenn es plötzlich kalt wird. Das gehört zur Jahreszeit dazu", sagt Werkstattinhaber Stefan Bombach. Den Autofahrern rät er, das Wischwasser regelmäßig zu kontrollieren. Wenigfahrer sollten zudem ihre Batterien ausbauen und in der Garage mit einem Ladegerät auf Betriebsbereitschaft halten. Den Wintercheck, den Werkstätten mitunter kostenlos anbieten, sollten Autofahrer in Anspruch nehmen, dann wäre man auch gut auf den Winter vorbereitet. "Bei vielen herrscht da eine gewisse Gleichgültigkeit. Dann kann es aber auch einmal ganz schnell teuer werden", weiß der Werkstattinhaber.
Mehr Andrang herrschte dagegen in der ATU-Werkstatt in Greiz. Grund sei die extreme Witterung, wie Mitarbeiterin Manuela Luft bestätigt. Hauptprobleme auch hier: leere Batterien oder vereiste Türschlösser. Hinzu kämen Fahrer, die auf Winterreifen mit abgenutztem Profil oder gar Sommerreifen unterwegs seien. "Davon kann man nur abraten, die Reifen haben keinen Griff und man kommt schneller ins Rutschen", warnt Luft. Auf die Fahrt in die Waschanlage sollte man derzeit verzichten. Bei den Minusgraden kann die Elektronik des Autos gefrieren. |
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11. Januar 2010 /OTZ
Warmes Wasser für Tiere
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Hirsch Heinrich und seine Damen
werden von Zwickauer Besuchern des
Tiergeheges in Waldhaus mit Futter
aus der Futterbox gefüttert.
Foto: OTZ/Freund
Hirsch Heinrich hat jetzt die Ruhe weg
Waldhaus (OTZ/Frd.).
"Die Fütterung macht uns zurzeit keine Probleme, schwieriger ist bei den anhaltenden Minusgraden die Versorgung der Tiere mit Trinkwasser", erklärt der Leiter des Tiergeheges in Waldhaus, Thomas Hempel.
Deshalb wird das Wasser mit einem Kälbermilcherwärmer erhitzt, bevor es die Tiere in die Tränke bekommen. Das wird zweimal täglich durchgezogen, denn in relativ kurzer Zeit ist das Wasser wieder gefroren. Das Rotwild ist aber nicht das Problem, das taut Schnee im Maul auf, außerdem fahren die Tiere den Stoffwechsel runter, bewegen sich nur noch langsam, sparen so Energie.
"Unsere Tiere bekommen zu jeder Jahreszeit ausreichend Futter. Das Heu erhalten wir von der Moschwitzer ´Rima Agrofarm´, außerdem werden Schrot, Kleie und Rübenschnitzel gern gefressen, ob Schafe oder Muffelwild", ergänzt Hempel. Im Futterautomaten wird Mais angeboten. Das nutzen die Besucher zunehmend gern. Auf keinen Fall sollten Brot, Semmeln oder gar Kuchen gefüttert werden, das vertragen die Wiederkäuer nicht.
Für die Mitarbeiter des Tiergeheges ist es immer wieder erstaunlich, wie gut zum Beispiel die Exoten die Kälte wegstecken. Selbst die sieben Wochen jungen Kaninchen haben scheinbar keine Probleme, kuscheln sich dicht aneinander, wärmen sich so gegenseitig. Natürlich ist auch die Versorgung der rund 150 Tiere an den Wochenenden gesichert, allerdings ist dann nur ein Mitarbeiter vor Ort. Sollten sich Situationen ergeben, die von einer Person nicht bewältigt werden können, dann ist auch Thomas Hempel zur Stelle, so zum Beispiel, wenn Schnee geschippt werden muss. Die Straße zum Tiergehege wird vom Greizer Bauhof beräumt. |
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11. Januar 2010 /OTZ
Musikalische Schnupperfahrt
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Zum Eröffnungskonzert des Instrumenten-Karussells im Weißen
Saal gibt Musikschullehrerin Gretel Töpfer (r.) mit ihren
Blockflötistinnen eine Kostprobe ihres Könnens. Sie wird
in Karussell B einen Drei-Stunden-Schnupperkurs zum Spiel
auf der Blockflöte abhalten.
Foto: Marcel Hilbert
Neues Instrumenten-Karussell der Greizer Musikschule im Weißen Saal vorgestellt
Von Marcel Hilbert Greiz (OTZ).
Wie könnte man ein neues Kursangebot der Musikschule besser schmackhaft machen als mit einem kleinen Konzert? Das dachten sich wohl auch die Verantwortlichen der Greizer Kreismusikschule "Bernhard Stavenhagen" und stellten mit einem musikalischen Sonnabendvormittag im Weißen Saal des Unteren Schlosses das neue Instrumenten-Karussell vor.
"Ganz neu ist die Idee natürlich nicht", gibt Musikschulleiter Ingo Hufenbach in seiner Eröffnungsrede offen zu. "Aber für die Greizer Musikschule ist es dennoch ein Novum und für Kinder eine gute Möglichkeit, eine Vielzahl an Instrumenten zunächst kennen zu lernen, bevor sie sie erlernen."
Ab Februar dieses Jahres drehen sich in der Kreismusikschule gleich zwei solcher Karussells. In beiden werden bis Mai je vier Instrumente vorgestellt.
Gruppe A umfasst dabei Cello, Zither, Saxofon und Akkordeon und wird für Kinder ab acht Jahren angeboten. In Gruppe B können bereits Sechsjährige Geige, Blockflöte, Gitarre und Klavier kennen lernen. "Die Stunden zu den einzelnen Instrumenten bauen dabei sowohl noten-, als auch rhythmustechnisch aufeinander auf, so dass ein Instrument vom anderen profitiert", erläutert Hufenbach weiter. Das Notenmaterial sei dabei im Pauschalpreis mit inbegriffen.
Erarbeitet wurde das Konzept seit Ende des letzten Schuljahres von Musikschullehrerin Dorothee Scheuch. Sie übernimmt auch die Schnupperstunden am Klavier. Rainer Floß weist in die Kunst des Zitherspiels ein, Georgi Pavlow unterrichtet Akkordeon. An der Saxofon-Station wartet Jens Schubert auf die Teilnehmer und den Umgang mit Streichinstrument und Bogen zeigt Doris Floß. Gretel Töpfer schließlich gibt eine Einführung ins Flötenspiel.
Einen guten Vorgeschmack auf die Art und Weise der Instrumenten-Vorstellung in beiden Zirkeln erhielt man neben den musikalischen Einlagen einiger Musikschüler auch von den einzelnen Musikschullehrern. Sie gaben kurze musikgeschichtliche Einführungen zu Flöte, Geige und Co. und konnten damit nicht nur die kleinen Gäste fesseln. So erfuhr man beispielsweise, dass die Zither mit 150 Jahren ein sehr junges Instrument ist, dass ein Sopransaxofon nicht geschwungen ist oder dass mit "Knickbass" eine tiefe Blockflöte bezeichnet wird. Im musikalischen Teil spielten die Schüler zunächst einige Klangbeispiele, um Tonspektren und Eigenarten der Instrumente heraus zu arbeiten, bevor sie das bisher Gelernte in kurzen Musikstücken zum Besten gaben.
"Unsere bisherigen Schnupperkurse umfassten in der Regel ein Instrument, maximal zwei", informiert Ingo Hufenbach weiter. Diese Kurse würden auch weiterhin angeboten. "Viele Eltern wissen ja bereits, welches Instrument daheim gerade verfügbar ist oder welches sie ihrem Kind zumuten. Für alle anderen soll das Karussell eine Möglichkeit bieten, sich in der Vielfalt der Angebote zu orientieren", so der Schulleiter.
Und vielleicht konnte ja zur Schnupperstunde der eine oder andere junge Fahrgast für das Instrumenten-Karussell gewonnen werden. Bis 15. Januar haben bisher Unentschlossene noch die Möglichkeit, ihrem Kind eine Fahrkarte zu lösen, bevor sich am 10. Februar Karussell A und am 12. Februar Karussell B zu drehen beginnen. |
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11. Januar 2010 /OTZ
Verabschiedung des rastlosen Ruheständlers
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Helmut Göring
Helmut Göring prägt die GWG Greiz
Greiz (OTZ/Schneider).
In einer Abendveranstaltung verabschiedeten der Aufsichtsrat, der Vorstand und alle Mitarbeiter der Gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft Greiz das langjährige Vorstandsmitglied und den als Geschäftsführer tätigen Helmut Göring aus dem aktiven Dienst.
Mit Jahresbeginn ist er aus der zuletzt ehrenamtlichen Funktion eines Vorstandsmitgliedes ausgeschieden. In einer würdigenden Ansprache konnte der geschäftsführende Vorstand Uwe Schneider auf eine einmalige und nicht wiederkehrende Karriere seines Vorgängers Helmut Göring zurück blicken.
Im Frühjahr 1943, also vor über 66 Jahren, begann seine Ausbildungszeit mit der kaufmännischen Lehre in der Genossenschaft, die damals noch Bau- und Sparverein hieß. Fast 40 Jahre war er als geschäftsführendes Vorstandsmitglied tätig, bis er Ende 1993 hauptberuflich in den Ruhestand ging. Dieser Zeit folgten weitere 16 Jahre aktive Mitarbeit als nebenamtliches Vorstandsmitglied.
Nicht umsonst wurde er zu DDR-Zeiten oft liebevoll "Häuptling" der Genossenschaft genannt, der stets auf Baumaterialsuche in der Region mit dem herumfahrenden blauen Multicar stadtbekannt war.
Die von ihm 1973 gegründete Feierabendbrigade musste versorgt werden, damit an den Wochenenden alle Reparaturen, von Verlegung neuer Abwasserleitungen bis zu Dacharbeiten, an den über 80 Wohngebäuden erledigt werden konnten. Bei diesen Arbeitseinsätzen war er früh der Erste und abends der Letzte. Kein Erdloch war ihm zu tief und kein Dachfirst zu hoch. Seine immerwährende Einsatzbereitschaft, der kaufmännische Weitblick und sein Engagement, auch für die über 600 Mitglieder der Genossenschaft, waren Voraussetzung, dass die GWG Greiz in allen wirtschaftlich schweren oder staatspolitisch schwierigen Phasen eine gute Wohnadresse war, auch heute noch. Die gesicherte Existenz, der sanierte Gebäudebestand, die wirtschaftliche Stabilität bei geringem Wohnungsleerstand sowie die geringe Verschuldung der Genossenschaft hat er wesentlich mitgeprägt. Seine Verdienste sind nicht wiederholbar.
In der Geschichtsschreibung der über 100-jährigen Genossenschaft wird Helmut Göring einen besonderen Platz einnehmen. |
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11. Januar 2010 /OTZ
TSG startet mit Kantersieg ins Jahr
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Treffsicher: Reudnitz (rot)
gegen Kahla.
Foto: Silke Groß
Handball - Verbandsliga, Männer: Reudnitz wirft 24 Tore mehr als der Gast
TSG Concordia Reudnitz - Zwötzen/Kahla II 37:13 (16:5)
Reudnitz (OTZ/Kanis).
Die Reudnitzer Männer waren zum ersten Mal seit langer Zeit wieder in voller Mannschaftsstärke und wollten sich für die deutliche Hinspielniederlage revanchieren. Entsprechend motiviert und konzentriert gingen sie in diese Partie. Anders als in den vergangenen Spielen war die TSG-Abwehr vom Anpfiff an hellwach und ließ dem Gästeangriff wenig Raum. Dazu kam noch, dass die Gäste schon in der Anfangsphase mehrfach Pech bei Pfosten- und Lattentreffern hatten. So baute die TSG schon in der ersten Halbzeit ihre Führung über die Stationen 7:1 und 9:2 kontinuierlich aus und hätte bei noch konsequenterer Chancenausnutzung vor allem von den Außenpositionen zur Pause noch höher führen können.
Auch im zweiten Spielabschnitt zeigte sich, dass die Gäste einen rabenschwarzen Tag erwischt hatten und den Reudnitzern nichts entgegenzusetzen hatten. Die Gastgeber erzielten vor allem über Konter Tor um Tor und hatten auch Gelegenheit, zu wechseln, so dass alle Spieler Einsatzzeiten erhielten.
Am Ende stand ein Kantersieg gegen einen erschreckend schwachen Gegner, der auch in dieser Höhe verdient war. Bleibt zu hoffen, dass die Reudnitzer in den restlichen Spielen der Vorrunde an diese Leistung anknüpfen können. Schon am kommenden Sonntag können die Reudnitzer Männer in Altenburg zeigen, was dieser Sieg wert ist.
TSG: Schneider; Stier; Mucke (3); Vollstädt (2); Jens Lüttchen (10/5); Plietsch (6); Jörg Lüttchen (6); Rupprecht; Kraus (2); Bauer (2); Beierlein (3); Wandersee (3) |
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11. Januar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes
Schneeschieber auf dem Dach
Stützpunktfeuerwehr Zeulenroda beräumt wiederholt Rötlein-Turnhalle - vorsorglich
Von Steffen Beikirch Zeulenroda (OTZ).
Schneeschippen ist was für Männer. Keine traurige Miene entdeckte man gestern, als die Stützpunktfeuerwehr zu einem Sondereinsatz gerufen wurde. Obwohl Sonntagnachmittag und weder Leib noch Leben in Gefahr war, hatten die Kameraden sichtlich Freude an dem Job. Die Aufgabenstellung: das Dach der Rötlein-Turnhalle von der Schneelast befreien.
"Eine reine Vorsichtsmaßnahme", sagte Hausmeister Frank Bastigkeit. Er war schon am Freitag vom Bauamt gebeten worden, in Bereitschaft zu bleiben, falls Schneetief "Daisy" tatsächlich mit aller Macht zuschlagen sollte. Gestern Mittag dann bat der Bürgermeister die Feuerwehr darum, aktiv zu werden, damit der Unterricht heute wieder ohne Einschränkungen starten kann.
Bereits vor knapp vier Jahren - im März 2006 - hatte es einen solchen Einsatz gegeben. Wenige Wochen nach dem Einsturz der Eissporthalle in Bad Reichenhall ließ die Stadtverwaltung das Tonnendach mit den beiden angrenzenden Flachdächern leeren. Auch ein Statik-Gutachten sei gemacht worden, erzählte der Hausmeister. Mit dem Ergebnis, dass die Tragkraft voll vorhanden sei. Damit die Konstruktion dennoch nicht an ihre Grenzen stößt, wurden gestern die bis zu 20 Zentimeter Schnee abgeschaufelt.
Die Schwierigkeit sei, dass die beiden Flachdächer, die hinter einer Attika verborgen sind, eine Innenneigung haben. An den Ausläufern des Tonnendaches rutscht und läuft folglich alles zusammen. Dort befinde sich auch die Innenentwässerung, erklärte Bastigkeit. Bei einem Test gestern stand er an dieser Stelle bis über die Knie im Schnee.
14 Uhr begannen 17 Kameraden unter Leitung von Stadtbrandmeister Frank Tschochner die Arbeit auf der rund 700 Quadratmeter großen Dachfläche. Zwischendurch gab´s auf dem Hof Pausengetränke. Kaffee, Tee und Schulmilch hatte Frank Bastigkeit aufgetischt. "Zum Teil sponsored by Hausmeister", flachste er.
Noch während die Kameraden schippten, ging beim Stadtbrandmeister ein Notruf für die Feuerwehr Triebes ein. Sie wurde an den Fronweg gerufen, wo ein Rettungsfahrzeug im Schnee stecken geblieben war. Ein geländegängiges Fahrzeug forderte die Rettungsleitstelle an. "Solche Einsätze gibt es öfter", so Frank Tschochner. |
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11. Januar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes
Gewerbeverband blickt optimistisch ins neue Jahr
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Dieter Weinlich
Volles Haus beim Gewerbeball in Triebes
Von Juliane Maier Triebes (OTZ).
Wer 2009, dem Jahr der Krise, getrotzt hat, den schreckt auch Tief "Daisy" nicht. An die 150 Gewerbetreibenden wagten trotz schwieriger Straßenverhältnisse den Weg nach Triebes, wo der Gewerbeverband Zeulenroda-Triebes zum Neujahrsempfang ins Hotel "Goldener Löwe" geladen hatte.
Bevor jedoch zum gemütlichen Teil des Abends mit der Band "Happy Feeling" übergegangen wurde, zog Vorsitzender Dieter Weinlich ein Fazit des vergangenen Jahres. Viel Arbeit mache dem Verband nach wie vor das Musterklageverfahren, welches der Gewerbeverband gemeinsam mit dem Verein Haus & Grund Zeulenroda sowie der AWG Solidarität Zeulenroda als Klagengemeinschaft gegen den Zweckverband Wasser/Abwasserverband Zeulenroda (WAZ) angestrebt hatte. Man habe Zweifel daran, ob bei der Festsetzung der Beiträge gemäß der Globalkalkulation richtig gerechnet wurde. "Wir haben mit allen Mitteln versucht, eine Entscheidung voranzutreiben", informierte Weinlich. Bisher ohne Erfolg, eine Lösung scheint sich aber abzuzeichnen (OTZ berichtete). Auch der neue Marktplatz war Thema. Der Verband hatte gefordert, dass die Parkmöglichkeiten erhalten bleiben. "Das wurde nicht berücksichtigt. Zu Beginn wurden wir in die Planung und Vorgespräche noch mit einbezogen. Am Ende jedoch mehr oder weniger ignoriert. Das ist schade", findet Weinlich.
Ins Jahr 2010 schaut der Verband optimistisch. Die Zahl der Insolvenzen sei nicht gestiegen, die Betriebe konnten sich zum größten Teil wirtschaftlich halten. Ein Ziel für dieses Jahr sei die Schaffung einer Stelle in der Stadtverwaltung als zentraler Anlaufpunkt für mögliche Investoren. "Es ist niemand da, der unseren Standort nach außen attraktiv macht", meint Weinlich, auch mit Blick auf das Ausscheiden von Wirtschaftsförderer Hans Lipka Ende Februar. Das Vereinsleben soll mit Ausflügen, etwa nach Leipzig, gestärkt werden. Zudem rief der Verband seine 120 Mitglieder dazu auf, sich aktiv am Osterspaziergang in Zeulenroda-Triebes im April zu beteiligen. |
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11. Januar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes
"Jailhouse Rock" vom Feinsten
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Bassistin Tina.
Gruppe "Pub"n"Steel" spielt vor Inhaftierten der Justizvollzugsanstalt Hohenleuben
Von Tina Höch Hohenleuben (OTZ).
Freitag, 8. Januar: Es wäre Elvis" 75. Geburtstag gewesen. Doch kein Grund zum Trauern, der musikalische Nachwuchs des "King of Rock" steht längst in den Startlöchern. Am Freitagabend ließ er seinem Welthit "Jailhouse Rock" eine vollkommen neue Bedeutung zukommen.
18 Uhr. Das inhaftierte Publikum sitzt unter den wachsamen Augen der Hohenleubener JVA-Beamten manierlich auf den Stühlen, erwartungsvoll und aufmerksam zugleich. Der Sound erklingt, es beginnt hinter den sprichwörtlichen "schwedischen Gardinen" mächtig zu beben.
Ein Gig im Gefängnis, damit betrat die kreative Formation "Pub´n´Steel" bisher eher ungewohntes Terrain. Unkonventionelle Sachen sind allerdings genau die Spezialität von Martin Güther, Markus Höppner und Tim Rostalski, die gemeinsam mit Bassistin Tina Schmalfuß die erfolgreiche Band bilden. Ihre Texte sind mitten aus dem Leben gegriffen und gehen unter die Haut, ohne in die kommerzielle Schiene des schmalzigen Sinnlos-Pop abzugleiten. Sie singen von Liebe und Freundschaft, können aber auch ordentlich mit stimmgewaltigen Songs wie "Rock"n"Roll-Destillat" auf die Pauke hauen. Weit entfernt vom Mainstream und fernab jeglichen Schubladendenkens rockten sich die "Pappenstiele" ins Gedächtnis des Publikums, das von der ehrlichen und direkten Art der vier Künstler sichtlich angetan war. Man glaubt ihnen einfach, dass sie das Leben erobern wollen. Und den Rest der Welt am besten gleich noch dazu.
Diese "Aufmischung" des Alltags in der Justizvollzugsanstalt ist natürlich auch dem Engagement und Willen der Anstaltsleitung zu verdanken. So scheute Organisatorin Anke Hartmann keine Mühe, den Inhaftierten jenen kulturellen Erguss mit auf den Weg ins Wochenende zu geben. Gemeinsam mit Antje Schmalfuß, Mutter und großer Fan von Bassistin Tina, arrangierten sie dieses musikalische Stelldichein der besonderen Art, das gleichzeitig den Abschluss des Weihnachtsprogramms bilden sollte.
Wilder Pogo war freilich nicht drin, aber "die Gefangenen schienen sehr angetan und haben ordentlich mit den Beinen mitgewippt", so Anke Hartmann. "Noch vor einiger Zeit hatten wir hier eine eigene Band, bestehend aus kreativen Gefangenen, momentan findet sich dafür leider niemand." Einer Wiederholung des Konzerts steht sie offen gegenüber. "Es kam sehr gut an, das können wir gern ein zweites Mal stattfinden lassen."
Neuland war der Auftritt im Hohenleubener "Jailhouse" (zu Deutsch: Gefängnis) für die Gruppe allemal, da es bisher freilich nicht zu den Bandgepflogenheiten gehörte, vor einem Publikum zu spielen, das nicht weglaufen kann. Gerne würde man noch öfters in der Region auftreten, es fehlten nur geeignete Angebote. Die letzte Veranstaltung in den hiesigen Landen sollte im Zeulenrodaer Schieszhaus über die Bühne gehen - musste jedoch aufgrund rechtsradikaler Zwischenfälle und der nicht mehr zu gewährleistenden Sicherheit (OTZ berichtete) kurzfristig abgesagt werden.
Unzählige Stunden im Leipziger Probenraum, viel Ehrgeiz und persönliches Engagement wurden belohnt: Die junge Band mit Wurzeln in Hohenleuben setzte sich gegen rund 8000 Einsendungen der Internet-Castingplattform "YoumeU Records" durch und nahm den begehrten Plattenvertrag mit nach Hause. Der finale Auftritt auf Europas größter Jugendmesse "YOU" in Berlin und die Party zur Veröffentlichung des neuen Albums im Dezember bildeten den Abschluss eines überaus erfolgreichen Jahres. "Qualität setzt sich eben durch", würde Martin Güther nun ganz unbescheiden zugeben. Und wie geht es 2010 weiter? "Wir werden auf jeden Fall extrem schuften", kündigte Markus Höppner schon einmal an. |
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11. Januar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes
Sternsinger erzielen neuen Rekord
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Die Sternsinger tragen
die schwere Kiste mit
den Spenden herein.
Foto: OTZ/Beikirch
5000 Euro gestern im Gottesdienst übergeben
Von Steffen Beikirch Zeulenroda (OTZ).
Eine kleine, aber trotzdem ziemlich schwere Kiste wurde gestern Vormittag im Gottesdienst in der Katholischen Kirche hereingetragen. Kein Wunder, war darin doch ein neuer Höchstbetrag der Zeulenrodaer Sternsinger-Aktion verstaut: Die Rekordsumme von 5 000 Euro kam diesmal über den Jahreswechsel zusammen - etwa 700 Euro mehr als im Januar 2009.
"Die Menschen warten schon auf uns", strahlte Organisatorin Christa Jahn über den enormen Zuspruch, der jedes Jahr größer wird. Schon gelingt es nicht mehr, alle Spender in Zeulenroda und Umgebung auch persönlich aufzusuchen. "Wir brauchen mehr Sternsinger", lautet deshalb ein Vorsatz für das nächste Mal.
30 Jungen und Mädchen waren in den letzten zwei Wochen bis einschließlich Sonnabendnachmittag unterwegs, um an jedem schulfreien Tag und bei jedem Wetter den Segen "Christus mansionem benedicat" (Der Herr segne dieses Haus) zu überbringen. Als Dank sammelten sie im Gegenzug Spenden für eine Hilfsaktion ein. Nach der Ankündigung dessen in der OTZ erhielt Christa Jahn noch zahlreiche Anrufe. So viele, dass mancher Besuchswunsch leider nicht erfüllt werden konnte. Oder erst nach Abschluss der Aktion: Die Bauerfeind AG hat bereits gespendet, möchte aber die Sternsinger auch gern in ihrem Haus haben und empfängt sie deshalb morgen Nachmittag in der Zentrale.
Das Geld, erklärt Christa Jahn, werde nun an den Dekan der Katholischen Kirche in Gera, Klaus Schreiter, überbracht. Von dort aus nimmt es seinen Weg zum Hilfsprojekt im indischen Kerala. Es soll dort dazu beitragen, zehn Häuser zu je 3000 Euro für heimatlose Familien sowie Regenwassertanks für 9200 Euro und Möbel für Klassenräume im Wert von 3600 Euro zu finanzieren. Für besonders wichtig hält Christa Jahn bei dieser Aktion, dass die Jungen und Mädchen dadurch erkennen, auch als Kind schon etwas leisten und für andere etwas erreichen zu können. Nicht nur allen Sternsingern gilt nun ein großes Dankeschön, sondern auch allen Spendern. Ein Extra-Lob möchte Christa Jahn an die Rötlein-Grundschule richten, die besonders unterstützte.
"Viele Menschen haben die Sternsinger erwartet und sind durch ihre Spenden nun selbst zu einem Stern geworden, zu einem Hoffnungsträger für die Kinder in Not", würdigte auch Pfarrer Bernhard Kühn gestern im Sonntagsgottesdienst mit rund 40 Teilnehmern. |
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11. Januar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes
Hunderte beim Markt in Unterreichenau
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Wintervorsorge traf Ursula Meinhardt
aus Pausa, die sich Stiefel bei
Steffen Klein kaufte. Ehemann Theo
Meinhardt (links) und Marktleiter
Ralf Schüler sind dabei.
Für ihr Durchhalten bei Minusgraden erhalten Händler zwei Gläser Wurst
Unterreichenau (Stefaniak).
Minus zehn Grad und 15 Zentimeter Neuschnee hieß es beim Markttag am Samstag in Unterreichenau. Zehn Händler und geschätzt 30 Mal so viele Gäste trotzten Tief "Daisy" und kamen zum ersten Markttag 2010 in die Halle des Landeshandels der Agrargenossenschaft.
Die Händler kamen aus Pausa, dem Raum Zeulenroda oder Saalburg: Von dort hatte Steffen Klein die weiteste Anreise. "Ich komme seit fünf Jahren", erzählte Klein. Er fuhr wegen des Wetters früher los, um 9 Uhr zu eröffnen. Winterschuhe, Hausschuhe, Pantoffel bot er an. Besucherin Ursula Meinhardt aus Pausa: "Wir sind jeden Markttag hier." Heute seien sie gewandert, im Sommer würden sie auch mit dem Rad fahren, ergänzte Ehemann Theo. Stiefel wechselten kurz darauf den Besitzer.
Sonst war es eher ein ruhiger Markttag. Viele Gäste kamen aus Pausa oder seinen Ortsteilen, und sind immer am zweiten Samstagvormittag hier.
Neu war der Marktleiter: Ralf Schüler, Vize-Abteilungsleiter Pflanzenpoduktion, hatte das Zepter über Stellplätze oder Dauer des Marktes in der Hand. Und er vergab Gutscheine an die Händler, "die für ihr Durchhaltevermögen heute zwei Gläser Wurst erhalten", berichtete der 26-Jährige, der aus Wenigenauma stammt. Jeder Markttag hat ein Thema. Angesichts der Außentemperaturen lautete es diesmal Kamine und Öfen. Iris Limmer, Ofenbau Limmer in Zeulenroda, stellte etwa diese vor. Beim 75. Markttag am 13. Februar steht das Thema "Schlachtfest" an, da Winterzeit auch die Zeit zum Hausschlachten ist. Deshalb führen Fleischer der Agrargenossenschaft das alte Handwerk beim Markttag vor. |
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11. Januar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes
Mike Elschner Sportler des Jahres
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"Millionen für Hoffi": Sponsoren er-
öffneten mit gefülltem Koffer die
Suche nach Förderern für die nächste
Saison. Die Trainer Silvio Hoffmann
und Denny Schulz (l.) sowie Moderator
Andreas Seidel (r.) freuen sich über
den Gag.
Ringen, KSV-Gala in Pausa: Bei Nachwuchsringern Hempel vor Buschner
Von Jörg Richter Pausa.
Die Sport-Gala der Ringer vom KSV Pausa ist schon seit Jahren fester Bestandteil des Sport- und Kulturkalenders der Erdachsenstadt geworden. Am Sonnabend luden die Ringer ihre Sportler, Freunde, Fans, Helfer, Funktionäre, aber auch Gäste aus Politik und Wirtschaft ins Bürgerhaus Pausa ein, um Bilanz zu ziehen und einen Blick auf Höhepunkte 2010 zu werfen.
Einer davon stand mit der Sportlerwahl gleich auf dem Programm. Hier war es fast egal, wie viel Punkte die Athleten im ersten Zweitligajahr erkämpft haben - hier wurden Sympathiepunkte vergeben. So kam der Punktbeste Andrzej Grzelak auf den dritten Rang, während Kapitän Mike Elschner die Gunst der Galagäste gewann und vor Martin Waldeck siegte.
Das Jahr 2009 war das 100. in der Geschichte des Pausaer Ringkampfsportes. Viele Höhepunkte und Wettkämpfe ließen KSV-Präsident André Wetzel und der Vorsitzende der Ringerabteilung, Ulrich Leithold, an den Gästen nochmal vorbei ziehen, Erinnerungen wurden noch einmal wach gerufen. Der absolute Höhepunkt war sicherlich die Deutsche Meisterschaft der A-Jugend, für die es auch zu diesem Anlass noch einmal das Lob des DRB-Präsidiums an die Organisatoren mit ihren vielen Gelben Engeln gab.
Natürlich durfte auch der Nachwuchs nicht fehlen, der auch 2009 viele Meisterschaften, Pokal- und Turniersiege nach Pausa- bzw. innerhalb der Wettkampfgemeinschaft mit dem ASV auch nach Plauen holte. So wurde auch die Ehrung des Nachwuchssportlers des Jahres 2009 gleich an den Beginn der Gala gelegt, da die Athleten bereits gestern bei den Sachsenmeisterschaften in Werdau schon wieder im Einsatz waren. Der Bogen schloss sich dabei vom sechsjährigen Bastian Seidel bis zum 14-jährigen Christian Hempel. Die meisten Einsätze, aber auch Erfolge wies Tobias Hempel auf, Zweiter wurde Nils Buschner und auf dem 3. Rang kam mit Bastian Seidel der jüngste und kleinste über die Ziellinie. Vierter wurde Christian Hempel, Fünfter Felix Kästner, der seit August am Sportgymnasium Leipzig lernt und trainiert und sechster Kevin Drehmann.
"Wir sind stolz auf das Erreichte, und wenn ich das Jahr 2009 in einem Satz dokumentieren soll, dann müsste ich sagen, es war ein spannendes, aber auch aufregendes und zugleich erfolgreiches Jahr, das in unseren nun 101-jährigen Kalender eingeht", so Ulrich Leithold abschließend.
Die Ringer vergessen keinen, und so galt der Dank für viele Jahre Übungsleitertätigkeit Rolf Steglich, der aufgrund schwerer Krankheit Abstand zur Ringermatte nehmen musste. "Rolf, du gewinnst auch diesen Kampf", so Moderator Andreas Seidel, wobei vielen, die mit dem Ringkampfsport in Pausa verbunden sind, Tränen in den Augen standen. |
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11. Januar 2010 /OTZ
Triebeser Mädchen gewinnen
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Julia-Robbin Schmidt mit Siegerpokal,
Stefanie Klabes als beste Torhüterin
und Franziska Manke beste Schützin.
Hallenfußball: Spiele um den "Rudi-Geiger-Gedächtnispokal"
Greiz (OTZ/Stöhr).
Ob Peter Steinert, Sportlehrer an der Regelschule Greiz-Pohlitz und langjähriger Macher der Spiele um den "Rudi-Geiger-Gedächtnispokal", durch die Erfolge der Frauennationalmannschaft inspiriert wurde, ist nicht bekannt. Jedenfalls integrierte er 2004 erstmals Schülerinnen in die Turnierwoche - bis 2006 eine Altersklasse, 2007 und 2008 zwei Altersklassen. Seit 2009 spielen sie in den gleichen drei Altersklassen wie die Schüler und sind in die Spiele um den Gedächtnispokal eingebunden. 105 Spielerinnen waren eine stattliche Zahl, es fielen 79 Tore. Am 5. Januar eröffneten die Jahrgänge 1993-95 in der Sporthalle der Pohlitzer Regelschule die Spiele um den Pokal. Vier Mannschaften aus den Staatlichen Regelschulen "Georg Kress" Triebes, Greiz-Pohlitz, Langenwetzendorf und dem Staatlichen Gymnasium Greiz traten in einfacher Runde jeder gegen jeden über jeweils zwölf Minuten an.
In den sechs Spielen wurden 27 Tore geschossen, eins fiel vom Neun-Meter-Punkt - für die Zahl der Spiele kein schlechter Schnitt. Ungeschlagen siegten die Triebeser mit 11:3 Toren, gefolgt vom Gymnasium mit vier Punkten und 11:8 Toren sowie den punktgleichen Pohlitzern (3:7) und Langenwetzendorfern (2:9).
Es war wie eh und je: Engagierte Sportlehrer fieberten an den Seitenlinien mit, genauso auch die Mitschüler. Pfosten und Latte wurde getroffen, Fallrückzieher, Hackentricks und Kopfbälle gezeigt, aber auch Unvermögen präsentiert. Frei vorm Tor wurde dieses aus kurzer Entfernung verfehlt. Erfreulich faire Spiele, die beiden jungen Schiedsrichter kamen ohne Zeitstrafen aus. Umarmungen gab es nach Fouls.
Die beste Schützin kam mit Franziska Manke vom Gymnasium und die beste Torhüterin mit Stefanie Klabes aus Triebes. Den Siegerpokal für ihre Schule nahm Julia-Robbin Schmidt entgegen, im Vorjahr als beste Schützin geehrt. |
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11. Januar 2010 /OTZ
Ein Traum geht in der Neustadt in Erfüllung
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Andrea Jarling an
ihrem Arbeitsplatz.
Andrea Jarling eröffnet Kanzlei
Von Susann Grunert Greiz (OTZ).
Ein lang gehegter Traum ging für Rechtsanwältin Andrea Jarling mit ihrer Kanzleieröffnung am Freitag in der Carolinenstraße 54 in Erfüllung.
„Alles alleine zu schaffen, der Chef zu sein, das wünschte ich mir schon lange", freut sich die sympathische Greizerin über den erfolgten Schritt in die Selbstständigkeit. In Greiz geboren und aufgewachsen, machte Andrea Jarling zunächst eine Berufsausbildung zur Rechtsanwalts- fachangestellten. Anschließend studierte sie fünf Jahre Jura in Jena. Nach Referendar- und Elternzeit arbeitete sie von 2003 bis 2009 als selbstständige Rechtsanwältin in der Kanzlei von Annette Heinz. Dort habe sie sich ihre ersten Sporen als Rechtsanwältin verdient, blickt Jarling auf ihr letztes Arbeitsverhältnis zurück.
Doch im Sommer des letzten Jahres wurde der Traum vom eigenen Chefsessel dann verwirklicht. Relativ lange habe die Suche nach geeigneten Räumen gedauert. Auch die jetzigen Räume in der Carolinenstraße schienen anfangs zu groß. „Doch dann dachten wir uns, es müssen nur die passenden Möbel her", erzählt die Rechtsanwältin lachend. Nach einigen Umbauten konnte die Kanzlei, die sich auf Arbeits- und Sozialrecht spezialisiert hat, nun mit einer festen Mitarbeiterin und zwei Praktikantinnen eröffnet werden. Im Frühjahr soll ein Praktikum dann in ein weiteres festes Arbeitsverhältnis übergehen. Übrigens wurde am Freitag nicht nur auf die Kanzlei-Eröffnung, sondern auch auf Andrea Jarlings 36. Geburtstag angestoßen. Das originellste Geschenk für die Jubilarin hatte dabei die Mutter parat. Deren Präsent, eine historische Schreibmaschine, hat ihren Ehrenplatz im Arbeitszimmer schon gefunden. |
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11. Januar 2010 /OTZ
Wohnheimeröffnung und Flutkatastrophe
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Vereinsvorsitzender Torsten Krauße (links), Schatzmeisterin
Ines Greschok und Thomas Walther, stellvertretender Vor-
sitzender, vom Verein „Kinderhilfe Westafrika"
„Kinderhilfe Westafrika" zieht zum Freundetag Bilanz des ereignisreichen Vorjahres
Von Marcel Hilbert Kahmer (OTZ).
Auf ein Jahr mit vielen Höhen und Tiefen kann der „Kinderhilfe Westafrika e. V." aus Kahmer zurück blicken. Einen Überblick über Erfolge und Probleme bei der karitativen Arbeit in Burkina Faso, einem der ärmsten Länder weltweit, gaben die Vereinsmitglieder am Sonnabend zum Freundetag in Kahmer.
Unterstützt von einer Foto- Präsentation, berichtete zunächst der Vereinsvorsitzende und Gastgeber Torsten Krauße von einem abgeschlossenen Großprojekt im Dorcas-Ausbildungszentrum. Im Juni konnte das Wohnheim für die 155 Schülerinnen des Zentrums in Bobo Dioulasso fertig gestellt und eingeweiht werden. Neben den Vereinsmitgliedern, die hierzu nach Burkina Faso reisten, waren auch etwa 500 Gäste, das Staatsfernsehen und die Sozialministerin des Landes bei der Eröffnung anwesend. Mit Toiletten und Duschen ausgestattet, biete das Heim „für afrikanische Verhältnisse schon Luxus", freut sich Krauße.
Weniger Grund zur Freude gab es am 1. September, als mit 300 Litern pro Quadratmeter an einem Tag so viel Regen nie-derging, wie sonst im gesamten Jahr. Hier sammelte der Verein spontan Spendengelder, 1500 Euro gingen als Soforthilfe umgehend nach Burkina Faso. Generell konnten die Helfer mit der Spendenbereitschaft durchaus zufrieden sein. 83 010 Euro wurden an Zuwendungen eingenommen, darunter 39 000 Euro, die durch die monatlichen Patenbeiträge zustande kommen.
Zusätzlich zu den Baumaßnahmen am Wohnheim und dem Erwerb neuer Grundstücke für ein geplantes Waisenhaus wurde für etwa 1200 Euro ein Gerät zur Mangotrocknung angeschafft, um den Mädchen aus Bobo Dioulasso eine weitere Erwerbsquelle zu erschließen. Die getrockneten Mangos, wie Krauße weiß „eine absolute Delikatesse", sind über den Shop des Vereinsvorsitzenden zu beziehen. Hier bietet er außerdem Kunstgegenstände des afrikanischen Landes an,
Einen abschließenden Höhepunkt der letztjährigen Vereinsarbeit präsentierte Thomas Walther, der stellvertretende Vereinsvorsitzende. Er besuchte mit einem Filmteam aus Dresden das Dorcas-Zentrum. Dieses produzierte einen halbstündigen Film für den Verein, in dem Schule und Wohnheim vorgestellt werden. „Der Film soll auf Bibel.tv und vielleicht sogar im ZDF laufen", meint Walther, bevor er den rund 20 Gästen das Ergebnis der Dreharbeiten vorführte.
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| 11. Januar 2010 /OTZ |
Kurz notiert: |
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Unter Drogeneinfluss
31-Jähriger in Mohlsdorf von Polizei gestellt
Mohlsdorf (OTZ).
Unter Drogeneinfluss unterwegs war am Sonntagmorgen ein 31-jähriger Mann mit seinem Pkw BMW in Mohlsdorf.
Bei einer Verkehrskontrolle fielen den Beamten typische Merkmale für eine Drogenbeeinflussung auf, so dass vor Ort ein Test durchgeführt wurde. Dieser Test verlief positiv. Bei der weiteren Prüfung stellten die Beamten fest, dass der Mann geringe Mengen Drogen unterschiedlicher Art mitführte. Zum Schluss stellte sich noch heraus, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Eine Blutprobenentnahme wurde durchgeführt, die Drogen wurden beschlagnahmt und ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und Fahren ohne Fahrerlaubnis wurde eingeleitet.
Karikatur des Tages
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Zeichnung: OTZ/Bruns
Eisiges Laufvergnügen in Aubachtal
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Foto: Silke Groß
Die Greizer Eislaufbahn in Aubachtal ist begehrt. Heute und morgen können sich die Vereine auf der Eissportfläche austoben, am Mittwoch ab 14 Uhr ist die Eisbahn dann wieder für jedermann geöffnet. Die zehnte Eislaufsaison läuft noch bis zum 15. März.
Brand in Schuppen in Mohlsdorf
Feuerwehren Greiz und Mohlsdorf im Einsatz
Mohlsdorf (Gerd Richter).
Am Freitagmittag wurden die Feuerwehren Greiz und Mohlsdorf zu einen Schuppen-
brand nach Mohlsdorf gerufen.
Der Besitzer des Schuppens öffnete gegen 13.25 Uhr die Eingangstür, dabei kam es zu einer Verpuffung. Das im Schuppen gelagerte Holz, alte Polstermöbel, Gartengeräte und Müll schwelten und qualmten.
Die Kameraden der Feuerwehr Mohlsdorf versuchten zum Brandherd vorzudringen, mussten aber dieses Vorhaben abbrechen, weil umstürzende Geräte, Holz und andere Materialien ihnen den Weg versperrten.
Durch die Freiwillige Feuerwehr Greiz konnte durch Zwangsentlüftung der Qualm aus dem Schuppen gedrückt werden. Danach konnte der Brand schnell gelöscht werden. Zum Einsatz wurde auch eine Wärmebildkamera aus Hohenleuben angefordert.
Explosion in der Küche verläuft glimpflich
Greiz (OTZ/M. H.).
Glück im Unglück hatte der Bewohner eines Hauses in der Greizer Carolinenstraße bei einem Wohnungsbrand am Sonntagmittag. Nachdem es in seiner Küche zu einer kleinen Explosion kam, setzte er etwa 11.45 Uhr den Notruf ab. Als die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr am Ort des Wohnungsbrandes eintrafen, hatte der Bewohner das Feuer bereits selbst mit einem Feuerlöscher unter Kontrolle gebracht. Peter Lindner von der Greizer Feuerwehr, die neben den Wehren aus Obergrochlitz und Gommla mit ausgerückt war, erklärte, „dass es für die Kameraden keinen Handlungsbedarf mehr gab." Auch seien keine Verletzten zu beklagen. Einzig die Küche befände sich in einem „renovierungsbedürftigen Zustand", so Lindner.
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