07. Januar 2010 /OTZ

Wahre Pantoffelhelden

Ingrid und Gerhard Meinel von der gleichnamigen Pantoffel- und Hausschuhfabrikation in Greiz-Schönfeld präsentieren einige noch nicht fertig gestellte Plüschpantoffeln.
Ingrid und Gerhard Meinel von der gleichnamigen Pantoffel- und
Hausschuhfabrikation in Greiz-Schönfeld präsentieren einige
noch nicht fertig gestellte Plüschpantoffeln.
Mario Meinel stanzt an der Maschine Sohlen.
Mario Meinel stanzt an der Maschine Sohlen.
Fotos: OTZ/Christian Freund

Seit 1945 stellt Familie Meinel Pantoffeln her - Fabrikation heute in Greiz-Schönfeld

Von Katja Grieser Greiz.

Beim Betreten des unscheinbaren Gebäudes im Kapellenweg in Greiz-Schönfeld strömt einem sogleich der Geruch von Leim in die Nase. Mario Meinel steht an der Maschine, stanzt Sohlen aus. Er hilft seinen Eltern Ingrid und Gerhard Meinel manchmal. Seit 1945 stellen die Meinels Pantoffeln her, Gerhard Meinels Vater Otto gründete das Unternehmen in Wildetaube. Zunächst gab es nur Holzschuhe aus der Meinelschen Produktion, später kamen Walk- und Plüschpantoffeln sowie Jesuslatschen hinzu.
Aktuell haben witterungsbedingt die warmen Walkpantoffeln mit Filz- oder Gummisohle Hochkonjunktur. "Die mit der Filzsohle werden gern genommen von Leuten, die Laminat- oder Parkettfußböden haben", weiß Gerhard Meinel, der gemeinsam mit seiner Frau in der Vorweihnachtszeit alle Hände voll zu tun hatte. "Da haben wir es kaum geschafft", sagt Ingrid Meinel. Zu ihren Abnehmern gehören Großhändler, Markthändler und auch Geschäfte in ganz Ostdeutschland. Die Filzpantoffeln kommen so richtig gut nur im Osten an, doch darüber sind die Meinels nicht traurig. Nicht so gefragt sind die Damenpantoffeln, die mit Korkkeil und in verschiedenen Farben ebenfalls in Schönfeld hergestellt werden.
Einen Großteil der Pantoffelproduktion erledigen die Meinels in Handarbeit, einige Maschinen wie eine Presse zum Aufbringen der Sohlen haben sie aber auch. Sind die Schäfte zugeschnitten, werden sie vom gelernten Schuhmacher Gerhard Meinel genäht. Von Größe 36 bis 48 bieten die Meinels ihre Pantoffeln an, wobei sie sich an den Kundenwünschen orientieren. Die Walkpantoffeln etwa gibt es bei ihnen nur in traditionellem grauem Filz. "Die Leute wollen sie so, in Blau oder Schwarz werden sie nicht gekauft", kann die gelernte Verkäuferin Ingrid Meinel aus ihrer langjährigen Erfahrung berichten. Ähnlich ist es bei den Jesuslatschen. Die müssen braun sein, sonst will sie keiner. Die Zeit für die Römer steht übrigens noch bevor: Im Sommer werden in Schönfeld überwiegend Jesuslatschen und Plüschpantoffeln produziert, da ist Pause für die Filzpantoffeln.
Verändert hat sich für das Ehepaar seit 1987, als Gerhard Meinel das Geschäft übernommen hat, einiges. Und damit ist nicht nur der Umzug 1991 von Wildetaube nach Greiz gemeint. Wurden vor der Wende jährlich allein 52 000 Paar Herrenpantoffeln aus Plüsch von der Firma Meinel Pantoffel- und Hausschuhfabrikation hergestellt, hieß es nach der Wende erst einmal, kleinere Brötchen zu backen und sich einen neuen Kundenstamm aufzubauen.
Die acht Mitarbeiter, die vor der Wende bei dem Unternehmen beschäftigt waren, konnten dort nicht weiter arbeiten. Heute sind Ingrid und Gerhard Meinel meist allein in ihrer Werkstatt. Doch über zu viel Arbeit klagt das sympathische Paar nicht. Im Gegenteil. Obwohl Gerhard Meinel bereits 73 Jahre alt ist, seine Frau 71, denken diese wahren "Pantoffelhelden" nicht ans Aufhören. "Uns macht es halt noch Spaß und solange das so ist, machen wir weiter", sagt Ingrid Meinel und lächelt dabei. Einen Nachfolger für die Firma gibt es nicht, "so lohnend ist das Geschäft nicht", erklärt Gerhard Meinel. Und macht sich mit seiner Frau wieder an die Arbeit.

Kommentar

Niemals kalte Füße

Von Katja Grieser

Für die Rentner Ingrid und Gerhard Meinel geht es bei ihrer Pantoffelfabrikation nicht um den großen Gewinn. Der sei mit einer solchen Firma heutzutage ohnehin nicht zu holen. Es ist mehr eine Liebhaberei für die Pantoffelfabrikation, die die beiden an ihrer kleinen Firma festhalten lässt. Kalte Füße haben sie nie gekriegt, meisterten die Wendeumstellung und halten sich bis heute. Und das Beste: Das Paar hat nach all den Jahren immer noch Spaß daran, die teils sehr arbeitsaufwändigen Schuhe herzustellen. Solange das so ist, wollen sie weiter machen, betonen sie. Dass es noch Abnehmer für Jesuslatschen und Pantoffeln gibt, freut Meinels besonders. Selbst wenn Produktionsmengen wie vor der Wende wohl nie mehr erreicht werden können, sind gerade Filzpantoffeln nach wie vor bei etlichen Leuten beliebt. Was sonst könnte besser vor kalten Füßen schützen als die guten alten Filzpantoffeln? Und kalte Füße kann heutzutage doch wohl keiner gebrauchen.


07. Januar 2010 /OTZ

Mann für alle Fälle mit Herz für den Sport

Lokalchefin Kathrin Schulz (3. v. l.) und Stellvertreter Steffen Beikirch (r.) wünschen Karsten Schoß im Kreise der Zeulenrodaer Kollegen alles Gute für seinen neuen Lebensabschnitt.
Lokalchefin Kathrin Schulz (3. v. l.) und Stellvertreter
Steffen Beikirch (r.) wünschen Karsten Schoß im Kreise der
Zeulenrodaer Kollegen alles Gute für seinen
neuen Lebensabschnitt.
Foto: OTZ/Christian Freund

Lokalredakteur Karsten Schoß geht nach 35 Berufsjahren in den Ruhestand

Von Steffen Beikirch Zeulenroda-Triebes.

Ohne ihn wäre die Zeulenrodaer Ausgabe der Ostthüringer Zeitung heute nicht dort, wo sie ist: Karsten Schoß, langjähriger Redakteur unserer Lokalredaktion, wurde gestern offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Genauer gesagt: In die Freizeitphase der Altersteilzeit, die er seit acht Wochen genießt.
Als Möbelwerker mit Erfahrung im Zirkel Schreibender Arbeiter war der heute 61-jährige gebürtige Apoldaer im Jahre 1975 zur Tageszeitung gekommen. Einem Monat "Einarbeitung" in Greiz folgte die Versetzung in die Kreisredaktion nach Zeulenroda. Nach einem Zwischenspiel als Chef der Betriebszeitung des VEB Möbelkombinat Zeu-Trie führte er die Heimatzeitung als verantwortlicher Redakteur durch die Wende-Jahre. Am Mikrofon vor Demonstranten und in Kolumnen wandte er sich mutig an die Leser und bat um ihr Vertrauen für die neue Zeit.
Karsten Schoß hob die SPD in Zeulenroda mit aus der Taufe, pflegte Kontakte zur Heidenheimer Zeitung, die in der Partnerstadt Giengen vertrieben wird, und in den Partnerlandkreis Fürstenfeldbruck. Oder er half, eines der größten Sportereignisse der Region - die Internationale Thüringenrundfahrt der Frauen - zu etablieren. Im Alltagsgeschäft lernten die Zeulenrodaer Zeitungsleser Karsten Schoß als Mann für alle Fälle kennen. Mit Kamera vor dem Bauch und oft auch mit Hund auf dem Arm informierte er sie ebenso zuverlässig über kommunalpolitische Entwicklungen, wie er sie detailgetreu über Unfälle und andere Katastrophen ins Bild setzte, ohne dabei auf die schnelle Schlagzeile aus zu sein. Feuerwehreinsätze mochte er am liebsten. Schwere Verkehrsunfälle machten ihm zu schaffen, wie jedem von uns.
Unvergessen bleibt seine Reportage über die Häftlingsrevolte in der Nacht zum 9. Juni 1994 in Hohenleuben. Die Gefangenen forderten seine Teilnahme als Zeuge an Vermittlungsgesprächen mit Polizei und Staatsanwalt. Ein Kurzbesuch hinter Gittern, der Karsten Schoß auch ein Fernsehinterview einbrachte. Zwei Jahre später berichtete er über den Mord an einer 65-jährigen Zeulenrodaerin, die von ihrem Sohn umgebracht worden war. Weitere drei Jahre später las man von Karsten Schoß über das Tötungsverbrechen an einem Zeulenrodaer Geschäftsmann, der von seinem eigenen Bodyguard auf einem Feld bei Hohenölsen brutal erschlagen worden war. In den letzten Jahren seiner beruflichen Laufbahn konnte sich Karsten Schoß ganz seiner Leidenschaft für den Sport widmen.
Karsten Schoß hat in Zeulenroda Zeitungsgeschichte mitgeschrieben. "Er hat sich außerordentliche Verdienste erworben, mit der Wende unabhängigen Journalismus im Lokalteil Zeulenroda der OTZ zu etablieren", würdigt Chefredakteur Ullrich Erzigkeit seine Leistungen. "Als Lokaljournalist mit Leib und Seele war er der Chronist für Zeulenroda und Umgebung, in der Region verwurzelt, engagiert, anerkannt und glaubwürdig."
Es sei schon eine interessante Zeit gewesen, resümierte Karsten Schoß im Kreise seiner ehemaligen Kollegen. Und versprach, auch in Zukunft immer schön neugierig zu bleiben.


07. Januar 2010 /OTZ

Nur vereinzelte Fälle streikender Karten

Kulante Lösungen für Kunden zugesichert

Greiz (OTZ/KG).

Schwierigkeiten bei der Benutzung von EC- oder Kreditkarten seien der Deutschen Bank in Greiz gestern nicht bekannt geworden, wie sich auf OTZ-Nachfrage heraus stellte. Zum Glück, hieß es aus der Greizer Filiale des Kreditinstitutes, sei die Deutsche Bank nicht betroffen.
Etwas anders sieht es dagegen bei der Volksbank Vogtland aus. "Vereinzelt sind bei uns Fälle aufgetreten, aber auch wir sind nicht massiv betroffen", sagt Jürgen Knieling, Bereichsleiter Privatkunden bei der Volksbank Vogtland. Offensichtlich sei der Fehler bei der Software, der in den letzten Tagen Probleme beim Geldabheben oder Bezahlen verursacht hatte, eben nur bei manchen Karten aufgetreten. Nähere Informationen dazu erfahre die Bank erst heute oder morgen, heißt es. Jürgen Knieling versichert jedoch, dass es bei eventuellen Schwierigkeiten eine unkomplizierte und kulante Lösung für den Bankkunden geben wird. Das gelte ebenso für Kunden, die den Jahreswechsel etwa in Österreich erlebt haben und dort Kartenprobleme hatten. "Insgesamt war die Sache für die Volksbank Vogtland stressfrei", schätzt der Privatkunden-Bereichsleiter die Lage ein.
Keine Auskunft über eventuelle Schwierigkeiten bei der Bezahlung mit EC- oder Kreditkarten war gestern von der Greizer Filiale der Commerzbank zu bekommen.


07. Januar 2010 /OTZ

Softwareproblem auch für Sparkasse-Kunden

Geschäftsinhaber hat Problem mit Terminal

Gera (OTZ/S. B.).

Wenn beim Geldabheben oder Bezahlen mit EC- oder Kreditkarten in den letzten Tagen die Karte "streikte", dann lag das meist an einer fehlerhaften Chip-Software, die die neue Jahreszahl 2010 nicht korrekt verarbeiten konnte.
Bei der Sparkasse Gera-Greiz, die mehr als 200 000 Kunden in der Region betreut, seien Probleme mit EC-Karten, so Dr. Klaus Freyer auf Anfrage, bisher die absolute Ausnahme gewesen. In diesen wenigen Einzelfällen habe man individuelle Lösungen finden können. Bekannt geworden sei zudem, dass lediglich ein Geschäftsinhaber aus dem Landkreis Greiz Probleme mit dem Händlerterminal gehabt habe, als Kunden Waren per Karte bezahlen wollten. Hier habe der IT-Service der Sparkasse helfen können. Auch wusste Dr. Freyer von zwei Kunden, die sich aus ihrem Spanienurlaub gemeldet hatten, weil sie ihre Karte dort nicht benutzen konnten. Sie hätten aber nicht lange auf Hilfe warten müssen.
Generell könnten die betroffenen EC-Karten inzwischen wieder deutschlandweit an allen Sparkassen-Geldautomaten problemlos eingesetzt werden. Auch in den meisten Bezahlterminals im Einzelhandel würden sie wieder funktionieren. Bis 11. Januar soll die Funktionsfähigkeit aller EC-Karten bei diesen Händlerterminals wieder hergestellt werden. Beim Einsatz betroffener Kreditkarten könne es weiterhin zu Einschränkungen an Geldautomaten und Händlerterminals kommen. Die Sparkasse empfiehlt ihren Kunden, neben der Kreditkarte auch eine EC-Karte für die Bezahlung mitzuführen. Im Ausland könne es aber weiterhin zu Schwierigkeiten mit betroffenen EC- oder Kreditkarten kommen. Man sei deshalb gut beraten, mehrere Karten in den Urlaub mitzunehmen.


07. Januar 2010 /OTZ

Mehr Geld für die Pflegeleistungen

Alexander Schulze
Alexander Schulze

Gesetzesänderungen bei Sozialversicherung

Von Katja Grieser Greiz (OTZ).

Mit Jahresbeginn greifen in puncto Sozialversicherung mehrere Gesetzesänderungen. Darauf weist Alexander Schulze, hauptamtlich DAK-Chef in Greiz, ehrenamtlich seit Jahren als Versichertenberater für die Deutsche Rentenversicherung Bund tätig, hin.
Mit Beginn des Jahres werden das Pflegegeld sowie einige Leistungsbeträge für Pflegedienste und -heime erhöht. So werden nun für die ambulante Pflege bei Stufe 1 statt 420 Euro 440 gezahlt. Das Pflegegeld in der gleichen Stufe steigt um zehn Euro auf jetzt 225 Euro. Angehoben wurde auch das Pflegegeld für die Stufen zwei und drei, ersteres auf 430 Euro, letzteres auf 685 Euro. Ebenso gestiegen sind in Stufe zwei und drei die Zahlungen für die ambulante Pflege auf 1040 bzw. 1510 Euro. "Etwa zwischen zehn und 20 Euro sind die Beträge angehoben worden", so Schulze.
Entlastet werden ab 2010 zudem Arbeitnehmer und Selbstständige, denn sie können ab diesem Jahr ihre Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung voll von der Steuer absetzen. Das gilt auch für Ehepartner und Kinder. Alexander Schulze hat das an einem Beispiel durchgerechnet: Eine alleinerziehende Mutter mit einem Kind und einem Bruttojahreslohn von 25 000 Euro werde dann beispielsweise um 186 Euro im Jahr entlastet. "Das wird natürlich erst dann wirksam, wenn die Steuererklärungen für 2010 gemacht werden, also erst im nächsten Jahr", so der Versichertenberater.
Auch wenn die Beitragssätze bei Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung zumindest zu Jahresbeginn unverändert geblieben sind, gibt es Neues von der Krankenversicherungspflichtgrenze. Diese ist dann wichtig, wenn ein Arbeitnehmer von der gesetzlichen zur privaten Krankenkasse wechseln will. Diese Grenze beträgt ab 2010 monatlich 4162,50 Euro, jährlich sind es 49 950 Euro. Wer über dieser Grenze liegt, kann einen Wechsel in die private Krankenversicherung in Erwägung ziehen. Die Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung, also die Grenze, bis zu der Beiträge maximal gezahlt werden, steigt in den neuen Ländern von bisher 4550 auf 4650 Euro. Der Beitragsatz in der Rentenversicherung beträgt 2010 weiter 19,9 Prozent, so Schulze.


07. Januar 2010 /OTZ

Bunter Bühnenmix im alten Haus

Szenen aus drei Charly-Chaplin-Filmen stehen im Mittelpunkt der Produktion des Györ-Balletts: The Tramp, City Lights und The Great Dictator. Modernes Tanztheater, das am 19. März auf die Greizer Bühne kommt.
Szenen aus drei Charly-Chaplin-Filmen stehen im Mittelpunkt
der Produktion des Györ-Balletts: The Tramp, City Lights und
The Great Dictator. Modernes Tanztheater, das am 19. März auf
die Greizer Bühne kommt.
Foto: Theater

Countdown für das alte Theatergebäude in Greiz läuft - Blick auf den Spielplan

Greiz (OTZ/-lz).

Mit dem fortschreitenden Ausbau der neuen Stadthalle läuft der Countdown für das alte Theatergebäude, in diesen Tagen ist das letzte Kalenderjahr für das alte Haus angebrochen. Und während das Marketing für die neue Stadthalle hinter den Kulissen ordentlich Fahrt aufgenommen hat - "die ersten Veranstaltungen für 2011 sind gebucht", wie Theaterleiterin Undine Hohmuth bestätigt - erwartet ein bunter Bühnenmix das Publikum, wie ein Blick auf den Spielplan für die nächsten Monate zeigt. Mit einem echten Dauerbrenner gehts 2010 los: "Man müsste nochmal 20 sein", der Seniorentanznachmittag mit Disko und Programm läuft im 26. Jahr und wie stets sind neue Gäste in der Runde sehr willkommen (11. Januar).
In die magische Welt des Tanzes entführt "Best of Dancing Highlights" am 17. Januar. Modernes Tanztheater auch für Klassik-Fans bringt das Györ Ballett mit "Keep smiling", einer Hommage an Charly Chaplin am 19. März auf die große Greizer Theaterbühne - "einfach super gemacht", empfiehlt Undine Hohmuth.
Nach einem Familiennachmittag mit "Pittiplatsch auf Reisen" mit den Original-Fernsehfiguren (24. Januar) ist Satire mit den Profis der Leipziger Pfeffermühle angesagt, die im aktuellen Programm "Kassa blanka" die allgegenwärtige Schwindsucht in den Kassen aufs Korn nehmen (31. 1.). Auch in "Die Zocker sind unter uns" geht es um Bares. Das neue Kiebitzensteiner-Programm gastiert am 17. April in Greiz. Satire in schönstem Sächsisch verspricht "Das Kaffeegespenst" mit Bernd-Lutz Lange, Tom Pauls und Gunter Böhnke, die mit Märchen, Balladen und Witzen am 27. Februar das Greizer Publikum aufs Feinste unterhalten. "Meine Frau hat immer Recht" stellt Hanno Loyda, der sich im vorigen Jahr mit seinem Heinz-Erhard-Programm vorgestellt hatte, am 12. März fest. Die Superhits der Kultband Abba lässt "Abbafever", Deutschlands beste Abba-Live-Band am 13. März erklingen. "Frühling im Herzen" haben Eva Lind, Gunther Emmerlich und das Johann-Strauß-Orchester, die am 9. April zum Gastspiel erwartet werden. Mit der Show der Paare gibt es am 7. März eine Premiere für das Greizer Publikum, wenn Monika Hauff und Klaus-Dieter Henkler, Petra Kusch-Lück und Roland Neudert sowie Andrea und Wilfried Peetz ihren großen Abend präsentieren. Schließlich geht es am 27. März noch einmal ums große Geld: "Die Lotto-Party", ein Krimi-Dinner mit drei köstlichen Gängen stieg schon einmal vor ausverkauftem Haus und kommt super an. Grund genug für Undine Hohmuths Team, den kriminell-unterhaltsamen Abend erneut ins Programm aufzunehmen.
Ergänzungen im aktuellen Spielplan sind weiter zu erwarten - die Gespräche mit dem Theater Plauen-Zwickau laufen beispielsweise noch.


07. Januar 2010 /OTZ

Den Schwung aus dem Festjahr mitnehmen

Greizer Kulturschaffende über Hoffnungen und Pläne für das Kulturjahr 2010

Eva-Maria von Máriássy, Sommerpalais Greiz
Wenn alles so weiter geht, wie bisher, bin ich zufrieden. Die Arbeiten in der Beletage und im Gartensaal gehen gut voran, letzterer wird im Sommer fertiggestellt. In den nächsten Wochen wird Estrich aufgetragen und die Fußbodenheizung installiert. Ausstellungen müssen wir wegen der Arbeiten spontan planen. Fest steht, dass am 13. Februar die Ausstellung „Grafische Drucktechniken" öffnet.

Rainer Koch, Museen der Stadt Greiz
Wir haben, dank des Stadtjubiläums, ein erfolgreiches Jahr hinter uns. Daran möchten wir anschließen und hoffen, als Museen unseren Teil zur Bekanntheit der Stadt Greiz beitragen zu können. Einen wichtigen Schritt dahin gehen wir mit der Eröffnung des Museums in den Räumen des Oberen Schloss, die im Frühjahr ansteht. Sobald die letzten Baumaßnahmen abgeschlossen sind, geht es los.

Ines Wartenberg, Stadtmarketing Greiz e. V.
2009 war ein außergewöhnliches Jahr für uns und wir setzen alles daran, auch 2010 für die Greizer Bürger wieder einiges zu bieten. Dazu haben wir zwölf eigene Veranstaltungen auf dem Programm. Mit dem Gebrauchtwagen- und Flohmarkt im April beginnt unsere Saison. Vorgenommen haben wir uns, die gute Zusammenarbeit mit Partnern aus Greiz und Umgebung weiter voran zu treiben und die neuen Kontakte aus dem Jubiläumsjahr zu pflegen und zu forcieren.

Stefan Fraas, GMD der
Vogtland Philharmonie

Ich hoffe, dass 2010 mindestens genauso erfolgreich wird wie 2009. Wir haben dieses Jahr zwar nicht so geballte Höhepunkte wie letztes, doch trotzdem einen übervollen Terminkalender, der uns in ganz Deutschland fordert, aber zu 80 Prozent in der Region. Natürlich sind wir in Vorfreude auf die Eröffnung des neuen Hauses in Greiz. Ich wünsche mir, dass alle fit und gesund bleiben, damit das Orchester so leistungsfähig bleibt, wie es jetzt ist.

Ingo Hufenbach, Leiter der Musikschule Greiz
Ich wünsche mir für unsere Schule, dass die Stabilität erhalten bleibt, so dass es weiter möglich ist, vernünftige Angebote zu machen. Unser aller Wunsch ist, eine Lösung für einige räumliche Probleme zu finden. Mit Blick auf den Landeshaushalt fürchte ich drastische Einschnitte in vielen Bereichen, die dann wohl auch Musikschulen betreffen werden. Ich hoffe, dass sich die Vernunft durchsetzt und bei allen Bildungsoffensiven die Musikschulen eingebunden werden.

Corina Gutmann, Leiterin der Greizer Bibliothek
Bei uns steht 2010 wieder eine Festivität an, wir feiern 80 Jahre Bibliothek. Da haben wir viele schöne Veranstaltungen geplant, Bürger Lars Dietrich wird kommen, ebenso wie Katy Karrenbauer, die aus der „Frauenknast"-Serie bekannt ist. Eine Kung-Fu-Lesung ist ebenfalls geplant. Wir haben also dieses Jahr einiges zu bieten. Ich hoffe natürlich, dass immer mehr Leute die Greizer Bibliothek als ihre entdecken. Ein Bibo-Ausweis gehört doch zum guten Ton.

Corinna Zill, Tourist- Information Greiz
Touristisch lief das vergangene Jahr sehr gut. Wir werden hart daran arbeiten, auch 2010 wieder zahlreiche zufriedene Gäste in Greiz begrüßen zu können und Greiz weiterhin über die Landesgrenzen hinaus bekannt zu machen. Es wird wieder eigene Publikationen und Messeteilnahmen geben. Außerdem warten auf Besucher und Interessierte auch wieder viele, teils auch neue Führungen. Hier werden beispielsweise die Überraschungsführungen etabliert, die jeden zweiten Dienstag im Monat stattfinden.

Karsten Schaarschmidt vom Theaterherbst e. V.
Ich wünsche mir für dieses Jahr vor allem erst einmal, dass unsere beiden Festivals - Jazzwerk und Theaterherbst - gut über die Bühne gehen, dass die jeweils Mitwirkenden Freude am Spielen haben und die Zuschauer etwas Bleibendes mitnehmen können. Das soll auch mit dem neuen künstlerischen Leiter so sein. Ich hoffe natürlich, dass es unserem Verein gut geht und unsere Fördermittelgeber uns auch weiterhin gewogen sind.

Es fragten: Katja Grieser und Marcel Hilbert


07. Januar 2010 /OTZ

Jahresrückblick Lokalsport Greiz 2009 — Juli bis September

Pferdesport trumpft auf

Vier Titel für Gespanne - Leichtathleten holen 34 Mal Gold

Die Springquadrille - einer der Höhepunkte des Reitsport Events des Gestütes Elstertal.

Greiz (OTZ/gru).

Nass von oben bis unten wurden die rund 100 Teilnehmer der ersten Greizer Kanu-Regatta Anfang Juli. Denn Petrus hatte zur Premiere des Bootrennens dicke Regenwolken geschickt. Kanuten und Zuschauer ließen sich den- noch den Spaß nicht verderben. Den ließen auch die Wasserratten zum 85. Jubiläum des Greizer Sommerfestes nicht zu kurz kommen. In historischen Schwimmkostümen machte die Gaudi-Staffel gleich doppelt Laune. Riesig war die Stimmung auch zur letzten Etappe der Thüringen Rundfahrt der Frauen, die am 26. Juli erstmals im Vogtland endete.
Drei Tage Kaiserwetter wurden zu den Thüringer Landesmeisterschaften im Ein- und Vierspännerfahren Anfang August auf dem Fahrparcours des Mohlsdorfer Reit- und Fahrstalles Hubert Jäschke mit vier Thüringenmeistern aus der Region gekrönt.
Bei den letzten beiden verbliebenen Bezirksligisten, SG Daßlitz/Langenwetzendorf und SG 1.FC/Chemie Greiz, rollte ab dem 9. August wieder der Ball. Das Derby der Hinrunde entschieden die Daßlitzer mit 3:1 für sich. Auch für die Ringer des RSV Rotation Greiz stand am 29. August der Saisonauftakt an, der mit einem 24:13-Sieg gegen Rostock/ Warnemünde ausgesprochen erfolgreich gestaltet wurde.
Über mangelnde Triumphe konnten sich die Reitsportler auch im weiteren Verlauf dieses dritten Greizer Sportquartals nicht beschweren. Sowohl Marlen Fallak vom RFV Mohlsdorf, die überraschend das Bundeschampionat in Moritzburg für sich entscheiden konnte, als auch Bettina Winkler vom RFV Bretmühle, die in Warendorf siegte, zogen bundesweit Aufmerksamkeit nach sich.
Unglaubliche 34 Goldmedaillen konnten die Athleten des LV Einheit Greiz beim zweiten Teil der Leichtathletik-Kreisjugendspiele in Zeulenroda für sich verbuchen.


07. Januar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes

Fixiert, was bereits gelebt wird

Bernd Bergner, Leiter des Schulamtes Gera-Schmölln, und Schulleiterin Monika Groll unterzeichneten die Vereinbarung Eigenverantwortliche Schule. Sie ist ein weiterer Ansporn für das Kollegium, den Entwicklungsprozess zukünftig effektiver zu gestalten und bestmögliche Lernbedingungen für die Schüler zu schaffen.
Bernd Bergner, Leiter des Schulamtes
Gera-Schmölln, und Schulleiterin
Monika Groll unterzeichneten die
Vereinbarung "Eigenverantwortliche
Schule". Sie ist ein weiterer
Ansporn für das Kollegium, den
Entwicklungsprozess zukünftig
effektiver zu gestalten und best-
mögliche Lernbedingungen für die
Schüler zu schaffen.
Foto: OTZ/ Heidi Henze

Zielvereinbarung "Eigenverantwortliche Schule" für Bio-Landschule Langenwetzendorf

Von Heidi Henze Langenwetzendorf (OTZ).

"Wir fixieren etwas, was eigentlich an der Bio-Landschule Langenwetzendorf schon gelebt wird", so Schulleiterin Monika Groll am gestrigen Nachmittag zur offiziellen Unterzeichnung der Vereinbarung "Eigenverantwortliche Schule" zwischen Schule und Schulamt. Zur Zeremonie waren nicht nur die Lehrer und Schülervertreter, sondern auch Gäste aus Schule, Wirtschaft und Politik anwesend. Bereits als Monika Groll die Schulleitung im Jahr 2002 übernahm, gab es schon erste Ansätze für ein lebendiges Konzept der Schule. Gemeinsam mit dem Kollegium, dem technischen Personal, den Mitgliedern des Fördervereins, Schüler- und Elternsprechern und den Schülern selbst wurde es in den folgenden Jahren komplettiert.
Für zwei weitere Jahre wird nun in Langenwetzendorf nach der Zielvereinbarung gearbeitet, bevor eine erneute Bilanzaufnahme erfolgt. Einem Puzzle gleichen die vielen kleinen Dinge, die zu einem großen Ganzen verschmelzen. Der Weg dahin ist gezeichnet vom Spaß am Lernen, formulierte es Lisa Schröder aus der neunten Klasse. Sie gehört zu dem Team der Klassen 6/9 und berichtete gestern Nachmittag vom Projekt "Brücken bauen" im Ethik- und Religionsunterricht. Ideenfindung, Kreativität, mathematische Formeln, soziale Gedanken und vieles mehr flossen in die Erfüllung der Aufgabenstellung. Die Kleinen profitierten von dem Wissen der Großen und diese wiederum waren gefordert als Vermittler. Den Lehrern hingegen steht nach einer umfangreichen Vorbereitungsphase die Funktion als Beratungs-, Lenkungs- und Unterstützerperson zu. Das sei nicht weniger arbeitsintensiv und wichtig, so die Schulleiterin. Gerade die Vorbereitungen seien sehr ausgiebig und auch die Kontrolle recht umfangreich. "Das Lernen funktioniert sehr gut, auch wenn es in einer anderen Form passiert", so Lehrerin Beate Wunderlich.


Das Lernen funktioniert sehr gut, auch wenn es in einer anderen Form passiert.

Beate Wunderlich, Klassen- und Ethik-Lehrerin in der Bio-Landschule Langenwetzendorf


Monatlich gibts ein Projekt, an dem die Schülergruppen fächerübergreifend arbeiten. Vielfältig sind die Themen, wie "Rund ums Buch", wo Kenntnisse in Physik ebenso gefragt sind wie Rechtschreibung. Ähnlich beim Thema "Gesunde Ernährung". Wissen in Biologie, Kommunikation, Physik und Mathematik war notwendig. Mittlerweile wird altersübergreifende Gruppenarbeit nicht nur im Unterricht, sondern auch außerhalb praktiziert. Matheasse, Tanz- und Sprachkünstler, Sportler finden sich an insgesamt 16 Stationen regelmäßig zusammen.
"Fast könnte man den Eindruck bekommen, es sei eine Spaßschule". Doch sei diese Vermutung völlig falsch, so Bernd Bergner, Leiter des Schulamts Gera. "Es kostet Schweiß und Mühen, nur haben sich die Lernmethoden gewandelt." Er zollt den Langenwetzendorfern große Anerkennung für den eingeschlagenen Weg. Zumal sich die Projektteilnahme noch in der Freiwilligkeitsphase befindet. "Ab 2012 wird es dann zur Pflicht." Von den 120 Schulen im Schulamtsbereich hätten bisher 60 Grund- und Regelschulen den Weg eingeschlagen.


07. Januar 2010 /Vogtland-Anzeiger

Volkssolidarität betreibt neuen Betriebskindergarten

Reichenbach – Die Kinderbetreuung entwickelt sich bei der Volkssolidarität Reichenbach, die bisher vor allem Seniorenarbeit leistete, derzeit zu einem zweiten Standbein.

Die Kindertagesstätte „Am Park“ in Lengenfeld hat der Verein zwar schon länger in seiner Trägerschaft. Im alten Jahr kam aber die in die Schlagzeilen geratene Einrichtung „Sonnenkäfer“ in Mechelgrün hinzu. Und zusätzlich will die Volkssolidarität auch den neuen Betriebskindergarten mit dem klangvollen Namen „Luftiküsse“, der in den nächsten Monaten auf dem Gelände der Reichenbacher Paracelsus Klinik entsteht, betreiben.
Gestern wurde ein entsprechender Vertrag zwischen Rainer Leischker, dem Verwaltungsdirektor des Krankenhauses, und Geschäftsführer Erhard Rödel unterzeichnet. Die Volkssolidarität hatte sich nach einer Ausschreibung gegen drei Mitbewerber (AWO Reichenbach, DRK und evangelischer Schulverein) durchgesetzt. Ihr Konzept stimmte offenbar am besten mit den Vorstellungen des Investors überein. Diese gehen vor allem von flexiblen Betreuungszeiten und einer praktizierten Gesundheitsvorsorge in der neuen Einrichtung aus.
Erfahrungen habe die Volkssolidarität laut Geschäftsführer Rödel genügend gesammelt. So existieren in der Lengenfelder Kita individuell auf jedes Kind zugeschnittene Betreuungsverträge mit flexiblen Hol- und Bringezeiten. Man arbeitet auf der Grundlage Kneippscher Gesundheitsregeln, wozu auch regelmäßige Saunabesuche zählen, und hat das Prädikat „Bewegungskindergarten“ erworben.
Geboren wurde die Idee von einer solchen Einrichtung vor zwei Jahren. Damals schlossen sich Unternehmen der Region zu einem Netzwerk „Familienfreundliche Betriebe“ zusammen, um ihren Mitarbeitern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern und auf diese Weise Fachkräfte zu binden. Neben der Paracelsus-Klinik gehören auch die Unternehmen Behr Industrie, Karl Stahl GmbH, Sächsische Aufbau- und Qualifizierungsgesellschaft und das Sächsische Technologiezentrum dazu.
Für das Projekt „Betriebskindergarten“ konnten auch die Stadt Reichenbach und der Vogtlandkreis begeistert werden. Der Stadtrat hat im Dezember 2008 nicht nur einer Aufnahme des neuen Kindergartens in den Bedarfsplan einstimmig zugestimmt, sondern auch die Übernahme von zehn Prozent der Baukosten durch die Stadt bewilligt. Üblich sind laut Rainer Leischker fünf Prozent. Mit weiteren rund 75 Prozent fördern Landkreis und Freistaat Sachsen den Bau.
Für die Klinik bedeuten die Baupläne, drohendem Fachkräftemangel entgegen zu wirken und Ärzte sowie ganze Arztfamilien in Reichenbach zu halten beziehungsweise hierher zu holen. Auf dem Klinikgelände wird eine 2400 Quadratmeter große Fläche für den Neubau zur Verfügung gestellt. Und die Klinik beteiligt sich mit 230 000 Euro an dem 728 000 Euro teuren Neubau.
Im neuen Kindergarten entstehen vorerst 40 Plätze für Kinder jeden Alters bis zum Schuleintritt. Bei Bedarf kann die Kapazität auf 60 bis 70 Plätze erhöht werden. Zwar steht die Einrichtung grundsätzlich jedem Kind offen, aber Beschäftigten aus den Netzwerkbetrieben wird ein Belegungsvorrecht eingeräumt. Der Betreiber plant Öffnungszeiten von montags bis samstags von 4.45 bis 17.30 Uhr, steht Erweiterungen bei Bedarf aber offen gegenüber und will vorerst vier bis fünf Arbeitsplätze schaffen.
ina


07. Januar 2010 /OTZ

Kurz notiert:

Karikatur des Tages

Drei-Königs-Treffen
Drei-Königs-Treffen
Zeichnung: OTZ/Bruns


Für warme Füße im Winter

Ingrid und Gerhard Meinel arbeiten mit ihren 71 beziehungsweise 73 Jahren noch täglich in ihrem Betrieb in GreizSchönfeld. Seit 1945 stellt die Familie Meinel Pantoffeln her, die vor allem im Osten der Republik gefragt sind. Aktuell erfreuen sich die warmen Walkpantoffeln mit Filz- und Gummisohle großer Beliebtheit.
Foto: OTZ/Christian Freund

Ingrid und Gerhard Meinel arbeiten mit ihren 71 beziehungsweise 73 Jahren noch täglich in ihrem Betrieb in GreizSchönfeld. Seit 1945 stellt die Familie Meinel Pantoffeln her, die vor allem im Osten der Republik gefragt sind. Aktuell erfreuen sich die warmen Walkpantoffeln mit Filz- und Gummisohle großer Beliebtheit.


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